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Aus dem IghB-Archiv 32

geschrieben von: StefanM

Datum: 29.06.22 23:05

Heute geht es weiter mit Transporteuren in Aktion
21-26.jpg


21-27.jpg


21-28.jpg


21-29.jpg

Leider ist zu dieser Bilderserie nichts bekannt.

Meine Bilder unterliegen dem Copyright, private Sammlung natürlich ausgeschlossen.
Wer mal über'n Tellerrand schauen will: [www.ighb.de]
EJS = Eduard J, Stiasny - unter diesem Kürzel stelle ich mehrere Beiträge ein. Bitte auch Leitthema dazu beachten!

Re: Aus dem IghB-Archiv 32

geschrieben von: StefanM

Datum: 29.06.22 23:08

Interessant ist die Verwendung von Rollwagen für Fuhrwerke:

2211 rs.jpg


2211.jpg


2470 I.jpg


2470 II.jpg

Meine Bilder unterliegen dem Copyright, private Sammlung natürlich ausgeschlossen.
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Re: Aus dem IghB-Archiv 32

geschrieben von: StefanM

Datum: 29.06.22 23:10

Mir war die Allgemeine Deutsche Kleinbahn AG Abt. Danzig bisher unbekannt:

1911rs.jpg


1911.jpg



1912.jpg


1910.jpg

Meine Bilder unterliegen dem Copyright, private Sammlung natürlich ausgeschlossen.
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Re: Aus dem IghB-Archiv 32 - Bild 2211

geschrieben von: zurichrail

Datum: 30.06.22 17:43

Einen "unbegleiteten Fuhrwerkstransport" (UFT) als Vorläufer des heute praktizierten "unbegleiteten kombinierten Verkehrs" (UKV) gab es meines Wissens nur bei der Braunschweiger Strassenbahn - oder wo sonst noch?
Wie ist dazu der Kenntnisstand der Hiforisti?

Danke und Gruss,
Michael

Bild etwas nachgearbeitet:
2211hifo.jpg



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:06:30:18:14:15.

zu Bild 2470-I eine ketzerische Frage

geschrieben von: zurichrail

Datum: 30.06.22 17:52

Angesichts einer offensichtlich über "die Jahrhunderte" gelittenen "Bildqualität jenseits minimaler Massstäbe" in Verbindung mit einer eher geringen "Bild-Sexiness" möchte ich dann doch mal die Frage stellen:

Wann ist ein historisches Bild erhaltens- und zeigenswert - oder ab wann sollte man/ein Archivinhaber ein Bild nicht doch besser gleich im klassischen analogen Papierkorb, still und leise, mit einem weinenden Auge, "entsorgen"?
Wie ist die Meinung der Hiforisti dazu?

Danke und Gruss,
Michael



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:06:30:17:55:18.

Re: zu Bild 2470-I eine ketzerische Frage

geschrieben von: ohneEisen

Datum: 30.06.22 18:20

Hallo zurichrail,

der Erhalt auch ärgstens mitgenommener Bilder kommt doch weltweit in den besten Sammlungen vor.

Beipiel aus der Nationalbibliothek Norwegens: [www.nb.no]

In einem Beitrag hatte ich es dann nach minimaler Kosmetik verwendet:

https://abload.de/img/0dsohifobergensbanen740jeg.jpg

Ich finde, StefanM macht es genau richtig, wenn er als Archivbetreiber die Scans roh einstellt (Für Wagenfreunde dürfte schon einiges dabei gewesen sein, wovon es sonst nichts gibt. Da ist auch schlechtes bild viel besser als nichts!).

edit: Auch die hiesigen Staatsarchive beherbergen Material in mitunter erbärmlichem Zustand, denken aber natürlich nicht entfernt daran, es zu entsorgen.

Beispiel: [www2.landesarchiv-bw.de]

In einem Beitrag waren die Bilder dann nur noch halb so schlimm.

Gruß aus Köln

Heiner



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:06:30:19:09:39.

Re: zu Bild 2470-I eine ketzerische Frage

geschrieben von: eifelhero

Datum: 30.06.22 18:57

Hallo Stefan,
vielen Dank fürs Bilder einstellen.
Die Bilder unbearbeitet einzustellen finde ich in Ordnung.
Wer mehr rausholen will und über die Technik dazu verfügt wird sich nicht scheuen, sich selber damit auseinander zu setzen.

gruß aus der Eifel,
Heinz

Bildqualität und -zustand ist egal...

geschrieben von: lckb-1000

Datum: 30.06.22 19:22

Hei,

in meinen Augen ist jedes Bild stets und immer erhaltenswert. Der Grund ist ganz einfach: je nach Interessenlage kann der geneige Betrachter mitunter auch aus einem vielleicht schlechten, oder fragmentarischen Bild für sich was herauslesen.

Ich jedenfalls bin hellauf begeistert, was hier gezeigt wird, ganz großes Kino und die Beitragsserie rangiert ganz oben auf meiner Liste...

Dickes Danke.

Sven

Volle Zustimmung! (o.w.T)

geschrieben von: tram

Datum: 30.06.22 20:45

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Noch Fragen Kienzle?

Im Gedenken: Ulrich Kienzle *09.03.36 +16.04.20

Re: Aus dem IghB-Archiv 32

geschrieben von: Rübenbahner

Datum: 30.06.22 23:29

Hallo Stefan,

das sind wohl Rollböcke der Bauart "van der Zypen", wie sie auf der Euskirchener Kreisbahn im Einsatz waren. Weitere Bahnen mit diesen Rollböcken sind mir momentan nicht bekannt. Ad hoc wüßte ich die gezeigten Örtlichkeiten aber nicht dieser Eisenbahn zuzuordnen. Könnte es doch Satzvey sein?
Abweichend von den "normalen" Rollböcken ruhen die Regelspurfahrzeuge hier nicht mit ihren Spurkränzen in Haltern, sondern die Radsatzwellen werden in Gabeln aufgenommen.

Gruß Rübenbahner

Volle Zustimmung auch von mir

geschrieben von: Joachim Leitsch

Datum: 01.07.22 07:49

wie manche schon schruben - besser ein schlechtes (lädiertes) Bild als gar keins!

RUHRKOHLE - Sichere Energie

seit dem 24.II.2022 bittere Wahrheit in Europa

Re: Bildqualität und -zustand ist egal...

geschrieben von: WHA

Datum: 01.07.22 09:04

Moijen Sven,
lckb-1000 schrieb:
Hei,

in meinen Augen ist jedes Bild stets und immer erhaltenswert.

Diese pauschale Aussage ist so leider Unfug. Sie gilt (vielleicht) für die Zeiten, aus denen nur wenige Bilder erhalten sind - ansonsten definitiv nicht.

Es gibt hunderte von Bildern von den Dampflokabschiedsfahrten und -veranstaltungen, die immer und immer wieder dasselbe zeigen. Davon muß nicht jedes Bild für alle Zeiten aufbewahrt werden. Das gleiche gilt für die Bilderflut aus dem Digitalzeitalter, wo heute alles nicht nur einmal, sondern gleich hundertmal fotografiert wird. Auch aus der alten Zeit muß nicht jedes Bild aufbewahrt werden. Es kann tatsächlich irgendwann ein Erhaltungs-/Qualitätszustand erreicht sein, der eine Erhaltung nicht mehr rechtfertigt.

Und noch etwas: Es gibt gar nicht genug Archive mit den nötigen personellen Kapazitäten, um diese Aufbewahrung qualifiziert leisten zu können...

Beste Grüße,
Wolfgang

"Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen" - Plato

Forschungsgemeinschaft für Verkehrsgeschichte e.V.

Zum Strassenbahn-Transportwagen

geschrieben von: christoph beyer

Datum: 01.07.22 10:50

Der Strassenbahnbetrieb der LEAG in Detmold hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit Transporteuren gearbeitet.
Mir ist ein (leider sehr schlechtes) Bild aus dem Jahr 1914 bekannt, dass einen Transporteur im Einsatz zeigt.
Verglichen damit ist das Bild aus eurem Archiv in guter Qualität und viel aussagekräftiger.

Das abgebildete Fahrzeug ist aber wohl ein Fahrzeug mit 1435 mm Spurweite - deshalb scheidet die LEAG mit 1000 mm aus. Schade eigentlich!

An dieser Stelle auch ein ganz herzliches Dankeschön für die Bilder + Dokumenten-Serie! Das ist eine echte Fundgrube!

DANKE + gruss, christoph beyer





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:07:01:11:24:16.
Hallo,
erst einmal möchte ich mich für die Serie bedanken.
Die Lok 7 ist O&K 360/1899. Cn2t, 1917 an das Heer
Geliefert nach "O&K Dampflokomotiven, Lieferverzeichnis" nach "von Lissau - Neuteich". Die Liessauer und Neuteicher Rübenbahnenen waren sozusagen die Keimzelle der Allgemeine Deutsche Kleinbahn AG Abt. Danzig.
Quelle: Richter/Die Westpreußische Kleinbahn Aktiengesellschaft
Wie ich gerade feststelle befindet sich in dem Buch auf S.57 das Bild mit Lok 7.
Gruß Uwe
Teltower schrieb:
...Richter/Die Westpreußische Kleinbahn Aktiengesellschaft
Wie ich gerade feststelle befindet sich in dem Buch auf S.57 das Bild mit Lok 7...
Hallo Uwe,

nach dem Hinweis dieser Quelle auf Andreas Knippings Buch "Eisenbahnen im Ersten Weltkrieg" soll das Bild in den Karpaten entstanden sein:
[www.museumseisenbahn.de] .

edit: Wie im nächsten Beitrag ausgeführt, gibt es in dem Buch nicht nur ein Bild der Lok 7. Danke, Teltower, für den Hinweis.

Gruß aus Magdeburg

Klaus




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:07:02:10:15:09.
Hallo dampfbahner,
die S.57 ist groß. Das Foto vom Beitrag ist auf der Seite unten. Darüber ist das von dir erwähnte Foto.
Auf jedenfall danke für den Link.
Gruß Uwe
Hallo Teltower,

danke für den Hinweis. Das Buch liegt mir nicht vor.
Die Angabe des Links ist gern geschehen.

Gruß aus Magdeburg

Klaus

Der Wert eines Bildes

geschrieben von: Willi Ess

Datum: 02.07.22 21:46

Hallo Michael

Deinen Beitrag verstehe ich nicht so recht. Dieses Forum ist doch
dafür gedacht "altes" wieder "hochzuholen" und das hier vorhandene
Wissen dazu ergänzend zusammenzutragen. So haben viele Mitleser sogar
die Möglichkeit "neues altes" zu erfahren. Wird ein Foto schlechter
Qualität hier eingestellt besteht ja immer wieder die Möglichkeit durch
technische Maßnahmen von anderen Hifoteilnehmern die Aufnahmen
zu bearbeiten. Diese teilweise hochwertige Technik und auch das Können
ist bekanntlich nicht jedem gegeben.

Es dürfte doch allgemein bekannt sein, das fotografische Aufnahmen
von technischen Geräten allgemein bis in die 1930er Jahren bedingt
durch die 1. doch verhältnismässig hohen Kosten rar und im Laufe
der letzten 100 Jahre nicht wiederholbar sind.
2.Des Weiteren haben die Fotos in den letzten 100 Jahren bedingt durch
chemische Vorgänge im Papier ..... gelitten.
3. Dann gab es noch einen 2.Weltkrieg, wo es Zeiten gab, das es da
Situationen gab Prioritäten für "... was jetzt Retten" zu setzen.
4. Auch gab es beim "Köpfewechsel" in den letzten 40 Jahren viele
Entsorgungsaktionen in Firmenarchiven.

Das es oft heute noch Probleme gibt, Infos aus der Zeit bis etwa 1950
zu erhalten, ist sicherlich auch bekannt .

Es gibt sogar Museen und Archive wo nicht einmal der eingelagerte
Bestand aufgelistet ist.

Seit den 1970er Jahren war der Kleinbild- und Diafilm für jederman
erschwinglich. So sind die hier hundertfach gezeigten Aufnahmen von
Rheine, Crailsheim und Rottweil ganz anders zu werten. Aber dieses ist
mit der heutigen digitalen Fototechnik erst recht nicht zu vergleichen.
Es ist ja auch die heutige www -basierte Infoabfrage und Verteilung
ganz anders zu werten.

Andererseits gibt es jahrtausendalte Inschriften in Stein, die bis heute
nicht entziffert bzw gedeutet sind.

Aber wem erzähl ich das alles? Vielleicht jemanden, den diese alten
Fotos nicht interessieren bzw das gezeigte vom Inhalt her nicht richtig
werten können.

Für mich sind diese Aufnahmen doch sehr interessant und informativ.

Darum danke ich hier in aller Form für das Einstellen der vielen Beiträge.

Trotzdem einen schönen Sonntag vom Willi

Willi Ess - Der Lemgoer

Re: Aus dem IghB-Archiv 32

geschrieben von: Wolf D. Groote

Datum: 02.07.22 21:50

Hallo Stefan,

solche Transporteure der Bauart vdZ&Ch gab es in den Anfangsjahren auch bei der Plettenberger Straßenbahn AG. Nur können die Aufnahmen wegen der Umgebung nicht dort aufgenommen worden sein.
Viele Grüße
Wolf Groote

Braunschweig dürfte stimmen

geschrieben von: Gleis MA 11-12

Datum: 22.01.25 23:21

zurichrail schrieb:
Einen "unbegleiteten Fuhrwerkstransport" (UFT) als Vorläufer des heute praktizierten "unbegleiteten kombinierten Verkehrs" (UKV) gab es meines Wissens nur bei der Braunschweiger Strassenbahn - oder wo sonst noch?
Wie ist dazu der Kenntnisstand der Hiforisti?

Danke und Gruss,
Michael

Bild etwas nachgearbeitet:
[attachment]
Moin,

über dem Bild 2211 im Ursprungsbeitrag ist eine Notiz zu diesem Fuhrwerktransportwagen. Dort steht Spur: 1100 mm. Außer Braunschweig hatten noch die Straßenbahnbetriebe in Kiel und Lübeck diese Spurweite. Weitere Bahnen mit dieser Spurweite sind mir nicht bekannt.

Gruß aus Mannheim
RZ
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