04 - Historisches Forum
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Bilder, Dokumente, Berichte und Fragen zur Vergangenheit der Eisenbahn und des öffentlichen Nahverkehrs - Bilder vom aktuellen Betriebsgeschehen bitte nur im Zusammenhang mit historischen Entwicklungen veröffentlichen. Das Einstellen von Fotos ist jederzeit willkommen. Die Qualität der Bilder sollte jedoch in einem vernünftigen Verhältnis zur gezeigten Situation stehen.
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geschrieben von: StefanM
Datum: 17.05.22 21:52
Heute geht es noch einmal mit Kohlenstaubwagen weiter. Ich versuche immer die zusammengehörigen Fotos auf einmal zu posten.
Meine Bilder unterliegen dem Copyright, private Sammlung natürlich ausgeschlossen.
Wer mal über'n Tellerrand schauen will: [
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EJS = Eduard J, Stiasny - unter diesem Kürzel stelle ich mehrere Beiträge ein. Bitte auch Leitthema dazu beachten!
geschrieben von: StefanM
Datum: 17.05.22 21:54
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geschrieben von: StefanM
Datum: 17.05.22 21:56
die nochfolgenden beiden Bilder gehören noch zum Wagen des vorherigen Beitrags
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geschrieben von: StefanM
Datum: 17.05.22 21:57
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geschrieben von: StefanM
Datum: 17.05.22 21:58
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geschrieben von: StefanM
Datum: 17.05.22 22:03
So, das wars für heute..
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geschrieben von: eifelhero
Datum: 17.05.22 22:17
Vielen Dank fürs einstellen.
gruß aus der Eifel,
Heinz
geschrieben von: ewwerell
Datum: 18.05.22 08:11
Vielen Dank für das Einstellen der Fotos von diesen interessanten Fahrzeugen!
Viele Grüße
Markus
geschrieben von: Tombac
Datum: 18.05.22 08:58
... von dieser gesamten Fotoserie!
Herzlichen Dank dafür sagt
Thomas
geschrieben von: Bullok
Datum: 18.05.22 09:00
Klasse,
vielen Dank fürs Zeigen!
Kohlenstaubwagen, die als Selbstentlader konstruiert worden sind, habe ich auch noch nicht gesehen.
Schöne Grüsse
Ralph
Super - Danke für's Zeigen dieser Schätze. Graoßartiges Kino!
Die Schwandorfer Wagen waren ja für dien Flugaschetransport vom Kraftwerk zurück in den Tagebau vorgesehen und haben tatsächlich bis zum Schluß durchgehalten (da war doch neulich noch ein langer Beitrag dazu). Hochinteressant ist ja diese komplexe Mimik, um die Lukendeckel zu öffenen - das hat offensichtlich selbst den Fotografen verblüfft, weil er da so viele Aufnahmen von angefertigt hat.
Der Kracher sind aber die Betriebsaufnahmen der Vorläufer der Uaps-Wagen in der Braunkohle - solche Aufnhamen sind sehr selten; man siht ja auch schön die Entladung in den Tiefbunker.
RUHRKOHLE - Sichere Energie
seit dem 24.II.2022 bittere Wahrheit in Europa
Phantastisch - Jetzt geht es aber ab hier! Unsereiner hatte sich bereits 1988 bemüht, Informationen über die Schwandorfer Wagen zu bekommen, ergebnislos - und jetzt kommen die Bilder in Mengen. Danke, Stefan!
Stefans einleitender Satz ist allerdings irreführend, wir sehen hier noch weitgehent die Filteraschewagen der Bayerischen Braunkohlenindustrie:
- Bilder 1-5, Auftrag 300770/1 von 1957 - der abgebildete Wagen Nr. 7 dürfte der Baumusterwagen für die neue Generation von Filteraschewagen gewesen sein (es gab eine Vorserie von 1956 mit 4 Stück)
- Bilder 6-14, Auftrag 3/300817 von 1959 - lieferte 4 weitere Wagen Nr. 79 bis 82
- Bilder 23-27 gehören zum selben Auftrag, hier sind insbesondere die Detailaufnahmen interessant.
- Hier würden jetzt auch die Bilder vom vorletzten Beitrag anschließen, sie zeigen Wagen, die ab 1962 geliefert wurden.
Während Joachim offensichtlich bei den Lukendeckeln hängen geblieben ist, finde ich Bild 25, 26 interessanter:
Es zeigt die Entladestutzen in offenem Zustand, allerdings fährt dabei offensichlich ein Muschelschieber nach unten heraus - und verschließt die Öffnung??? Jetzt erschließt sich mir der Entladevorgang nicht mehr!
Auch die Funktion des offenen Rohrs in Bild 26, dass da aus dem Wagenkasten ragt und das spätere Wagen nicht hatten, erschließt sich mir noch nicht.
Fragen über Fragen....
Interessant ist, dass die Wagen die bisher als "Serienlieferung über 25 Wagen des Baujahrs 1962" in Lieferlisten genannt wurden, tatsächlich in mehreren Losen ab 1957 geliefert wurden.
Das macht durchaus Sinn, wenn man versteht, warum die Schwandorfer Bahn und ihr Betrieb seinerzeit für soviel Aufsehen gesorgt hat:
Waren die Eisenbahnen der Bayerischen Braunkohlen Industrie bis ca. 1956 eher ein verträumter Betrieb mit Dampflok-geführten Zügen, änderte sich das bis 1959 und insbesondere ab dann bis ca. 1973 dramatisch, weil
die installierte Leistung des Schwandorfer Braunkohlenkraftwerks schrittweise von 200 auf 700 MW ausgebaut wurde. Was das für den Bahnbetrieb bedeutete, lässt sich an einer Transportspitzenleistung erklären, die für den 2.11.1978 festgehalten wurde:
Zu transportieren waren - an einem 3-Schichten Tag(!) - 31600 Tonnen Kohle und 7600 Tonnen Asche (Filter- und Grobasche), das bedeutet 194 Zugfahrten; alle 7,5 Minuten ein Zug über die 2,8 km lange, eingleisige Strecke zwischen Braunkohlentagebau
und Kraftwerksbunker! D.h. das neue Zauberwort damals war "Zuverlässigkeit" von Be-/Entladung, auch im Winter bei Frost - nach außen am besten sichtbar dadurch, dass die Bahn die Züge damals als echte Wendezüge führte, eine Seltenheit im Güterverkehr.
Die Auslieferung der Wagen in Losen dürfte also immer zu kleineren Verbesserungen der Wagenkonstruktion geführt haben.
- Bilder 15 -23, die Kohlenstaubwagen für die Union Kraftstoff AG in Wesselink sind - wie bereits von anderen Beitragenden erwähnt - hochinteressant, zeigen sie doch - im Gegensatz zu den heutigen Wagenbauarten, die per Druckluft entladen werden - klassische Bodenentleerer (Bild 21), bei denen der Kohlenstaub per Schwerkraft entladen wird! Ausserdem - siehe Bild 20 - die Wagen hatten wohl noch "richtige" anarchische Bremserhäuser...
Soweit von mir heute, bin gespannt, wie es weitergeht - ich vermute mal, dass eines Tages, wenn Stefan den Ordner "Großsattelwagen" öffnet, auch die Schwandorfer Braunkohlesattelwagen bildlich auftauchen dürften....
Beste Grüsse,
Michael
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2022:05:18:10:02:55.
geschrieben von: StefanM
Datum: 18.05.22 20:47
Ich bin begeistert, welche Infos hier zusammenlaufen. Alleine das ist es mir wert, die Bilder einzustellen.
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