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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
Hallo,

trotz DSO und anderer online-Foren haben die gedruckten Medien von der Zeitschrift über das Sonderheft bis zum Buch noch immer ihre Existenzberechtigung. Manche werden es kaum glauben, die Macher dieser Produkte sind keine greisen Herren und in den Redaktionen geht es durchaus modern zu - und man sucht sogar Nachwuchs, wie ich beim Stöbern im Netz entdeckt habe. Wäre vielleicht was für mich, wenn ich nicht schon im Rentenalter wäre. Übrigens, die Stellenbeschreibung klingt recht flexibel...

[verlagshaus.de]

Beste Grüße und viel Erfolg bei der Bewerbung

Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.04.21 21:38.

Betreff: Stellenausschreibung Redakteur

geschrieben von: Christian Snizek

Datum: 08.04.21 16:05

QJ 7002 schrieb:
Hallo,

trotz DSO und anderer online-Foren haben die gedruckten Medien von der Zeitschrift über das Sonderheft bis zum Buch noch immer ihre Existenzberechtigung. Manche werden es kaum glauben, die Macher dieser Produkte sind keine greisen Herren und in den Redaktionen geht es durchaus modern zu - und man sucht sogar Nachwuchs, wie ich beim Stöbern im Netz entdeckt habe. Wäre vielleicht was für mich, wenn ich nicht schon im Rentenalter wäre. Übrigens, die Stellenbeschreibung klingt recht flexibel...

[verlagshaus.de]

Beste Grüße und viel Erfolg bei der Bewerbung

Martin
Moin.

Vielleicht sollte hier mal der Betreff noch angepasst werden?

Wäre hilfreich ...

Grüsse, Krischan.

"Theoretisch müsste ich mich eigentlich aufregen - aber der Gesundheit zu liebe ist es mir völlig egal!"




Re: Betreff: Stellenausschreibung Redakteur

geschrieben von: Helmut Ulrich

Datum: 08.04.21 16:37

Moin,

ich finde die ursprüngliche Betreffzeile nicht wirklich irreführend. Sehr viel mehr als drei Möglichkeiten konnten gar nicht dahinter stecken. Fahrpersonal oder Pressemensch eines VB wären noch plausible Möglichkeiten gewesen. Ein Vorstandsposten dagegen schon nicht mehr, eine solche Ausschreibung würde niemand ernsthaft hier verlinken ;-)

Wenn ich noch im Werktätigen-Alter wäre und mein SM-Abo nicht vor ein paar Jahren aufgegeben hätte, würde ich das Angebot nicht gleich vom Tisch wischen (obwohl ich mit der Bewerbung auf eine ähnliche Stelle bei einem anderen bahnlastigen Verlag vor rund 25 Jahren keine guten Erfahrungen gemacht habe).

Ich behaupte mal, dass bei DSO durchaus ein paar Leute mitmischen, die den versuch wagen sollten. Good luck!

Viele Grüße
Helmut

Re: Lieber nicht

geschrieben von: Vapor

Datum: 09.04.21 11:11

Bei der aktuellen Entwicklung der Branche, den letzten Diskussionen hier um diesen Verlag und den Arbeitgeberbewertungen im Internet sollte man das eigentlich keinem empfehlen.
Hallo User "Vapor"!

Nun mal Butter bei die Fische: Auf welche Erhebung / empirische Untersuchung oder was auch immer berufst Du Dich mit Deiner Aussage "Bei der aktuellen Entwicklung der Branche, den letzten Diskussionen hier um diesen Verlag und den Arbeitgeberbewertungen im Internet sollte man das eigentlich keinem empfehlen." in Bezug auf eine Arbeitgeberbewertung über diesen Verlag?

Welche Erkenntnisse liegen Dir vor, die Dich dazu berufen, von einer Bewerbung aufgrund einer Arbeitgeberbewertung abzuraten?

Die Gründe interessieren mich sehr!

Mit freundlichem Gruß
Helmut

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.04.21 11:48.
Hallo,

weder arbeite ich dort noch in der Branche, aber die Bewertungen hier [www.kununu.com] klingen nicht gerade verlockend.

Gruß Ingo
Ingo, danke für die Info!

Gruß
Helmut

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Noch ein anderer Grund: Wer geht denn ausgerechnet in München auf eine Teilzeitstelle oder gar freie Mitarbeit ein? Da braucht man ja gleich einen Zweitjob, um überhaupt die Kosten für die Miete reinzubekommende 😂🤦🏻

Ingo schrieb:
Hallo,

weder arbeite ich dort noch in der Branche, aber die Bewertungen hier [www.kununu.com] klingen nicht gerade verlockend.

Gruß Ingo
3-Löwen-Takt schrieb:
Noch ein anderer Grund: Wer geht denn ausgerechnet in München auf eine Teilzeitstelle oder gar freie Mitarbeit ein? Da braucht man ja gleich einen Zweitjob, um überhaupt die Kosten für die Miete reinzubekommende

Nicht nur in München. Wenn man nicht gerade noch einen anderen Teilzeitjob hat, taugt das nur als Nebenerwerb für Rentner oder Studenten. Wer keine Vollzeitstellen anbietet, schließt halt alle aus, die eine Vollzeitstelle brauchen. Taktisch nicht besonders klug.

Man kann solche Beiträge übrigens auch in den Kleinanzeigen unterbringen. Es ist etwas heftig mit dem GNB-Spam in letzter Zeit.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.04.21 09:37.

und wen?

geschrieben von: Martin Junge

Datum: 10.04.21 10:04

Guten Tag!

Die Ausschreibung bedeutet doch nichts Anderes, als dass auch der bis anhin tätige noch junge verantwortliche Redakteur aufgegeben hat. Nach etwas mehr als einem Jahr. Das Problem scheint mir aber zu sein, dass die ganze Zeitschrift einer Überarbeitung bedarf - oder man soll sie in Ruhe gehen lassen. Niemand braucht heute mehr ein Journal, in dem Aktuelles von vor drei Monaten steht - da hat das Internet als Medium einfach die Nase vorn. Es sollte vielmehr Platz sein für interessante Reportagen, Geschichte und Technik, außerdem würde ich mehr Ausland begrüßen - da orientiert sich nämlich nicht unbedingt jeder (Sprachbarriere) und es gibt genug ausländische Autoren, die sicherlich Interessantes zu Ihrer Heimatstadt zu berichten hätten oder auch aus ihrem Land schreiben könnten. Die Welt endet ja nicht in Heven-Dorf.
Was die Arbeit der Redakteure angeht - ich hatte bisher zumindest keine Probleme unter drei verschiedenen verantwortlichen Redakteuren, denke aber auch, dass es größere Herausforderungen gibt als gerade meine wenigen Artikel. Der Umgang mit den Autoren ist wichtig, auch Kommunikation sollte eine Basis sein, damit niemand vergrault wird.
Für mich sind Zeitschriften über ungarische Grammatik mittlerweile spannender, aber auch das SM könnte noch eine Zukunft haben.

Martin



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.04.21 11:20.

Re: einen weiteren Totengräber?

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 11.04.21 11:07

Hallo, ich frage mich: Wer wird denn heute "Redakteur" ausgerechnet bei einer "Eisenbahn"-Zeitschrift ? Das ist schon fast genauso exzentrisch wie die Neugründung eines Modellbahngeschäftes"..... Und die Verdienstaussichten? Oh je, oder ? Wir reden ja nicht über Redakteure bei Spiegel, Fokus oder dem Fernsehen.. Also nur was für Leute, die nicht auf ein angemessenes Einkommen angewiesen sind. somit einen anderen Hauptjob ausüben oder geerbt haben. Sonst kommt da wirklich "nicht mal die Miete rein" und man kann alternativ bei Edeka Regale einräumen.....

???

geschrieben von: T13

Datum: 11.04.21 11:45

Kommen da irgendwann mal positive Beträge von Dir?

http://abload.de/img/rimg00141kav1.jpg
MiniMax-Grüße aus Fredenbeck
Tjark

Re: ???

geschrieben von: Helmut Ulrich

Datum: 11.04.21 16:32

Ich weiß nicht so recht, was man über einen Münchner (!) Verlag, der seinen Redakteuren durchschnittlich € 35.000,-- pro Jahr bezahlt (wie aus der weiter oben verlinkten Umfrage hervorgeht), Positives schreiben sollte?! Mit dem Gehalt braucht man in der teuren Stadt doch wirklich noch (mindestens) einen weiteren Job, um über die Runden zu kommen ...

[Edit:] O. k., in der Ausschreibung wird ja auch ausdrücklich Home Office in beliebiger geografischer Lage angeboten, das relativiert die Sache etwas.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.04.21 16:43.

Re: ???

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 11.04.21 17:22

Helmut Ulrich schrieb:
Ich weiß nicht so recht, was man über einen Münchner (!) Verlag, der seinen Redakteuren durchschnittlich € 35.000,-- pro Jahr bezahlt (wie aus der weiter oben verlinkten Umfrage hervorgeht), Positives schreiben sollte?! Mit dem Gehalt braucht man in der teuren Stadt doch wirklich noch (mindestens) einen weiteren Job, um über die Runden zu kommen ...

Ich weiß nicht, wie zuverlässig solche Umfrageergebnisse sind. Allerdings dürfte dieses Gehalt für Vollzeitstellen gelten. Ich muss aber zugeben, dass ich nicht weiß, was Redakteure sonst verdienen. Wer ein abgeschlossenes Studium hat, wird in der Regel deutlich mehr erwarten. Angeboten wird aber Teilzeit in nicht genanntem Umfang, letztlich also noch deutlich weniger.

Helmut Ulrich schrieb:
O. k., in der Ausschreibung wird ja auch ausdrücklich Home Office in beliebiger geografischer Lage angeboten, das relativiert die Sache etwas.

Dann aber nur als Freier Mitarbeiter. Weiß der Geier, warum man das verknüpfen muss. Zusammen mit der Teilzeit unbekannter Ausdehnung sieht das schon so aus, als würde man sich selbst um seine Auslastung kümmern müssen.

Vielleicht sollte man bei GNB mal die Beschäftigung solide bezahlter Redakteure in Vollzeit in Erwägung ziehen. Wahrscheinlich würden sich dann manche Kritikpunkte erledigen.

Re: ???

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 11.04.21 19:14

Also gell, dass sich ein Journalist mit abgeschlossenem Studium bei einer "Eisenbahnzeitung" bewerben wird, das glaube ich nun wirklich nicht... Außer er ist ein fanatischer Hobbyist und hat genügend geerbt, eine reiche Frau oder einen ebenso reichen Papi......

Re: ???

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 11.04.21 19:37

einheitslok44 schrieb:
Also gell, dass sich ein Journalist mit abgeschlossenem Studium bei einer "Eisenbahnzeitung" bewerben wird, das glaube ich nun wirklich nicht...

Ein ausgebildeter Journalist wird sich dafür eher weniger finden, eher ein Quereinsteiger. Aber auch dem sollten sie eine volle Stelle mit angemessenem Gehalt bieten.

Re: einen weiteren Totengräber?

geschrieben von: Citybahn_WI

Datum: 12.04.21 16:33

Volle Zustimmung. An den jeweils verantwortlichen Redakteuren liegt das Niveau wohl nicht. Eher an Leuten, die ihnen vorgesetzt sind. Da werden dann Artikel vor Drucklegung nochmal verändert ohne das der Autor gefragt wird oder es muss unbedingt ein Artikel über die Stadt XY gebracht werden, ohne das es neues (oder neue Facetten) zu berichten gäbe. Okay im Bahnhof der Stadt XY war das Heft dann auch ausverkauft, obwohl im Artikel nicht mehr als in einem Buch über den Betrieb stand. Ich finde es auch sehr schade, dass die modernen Straßenbahnsysteme im Ausland im SM so vernachlässigt werden. Die Straßenbahn als modernes zeitgemäßes Verkehrsmittel hat doch auch ihren Reiz.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 20:59.

Re: ???

geschrieben von: ludger K

Datum: 12.04.21 20:14

kaufhalle schrieb:
Vielleicht sollte man bei GNB mal die Beschäftigung solide bezahlter Redakteure in Vollzeit in Erwägung ziehen. Wahrscheinlich würden sich dann manche Kritikpunkte erledigen.
Daß das nicht möglich ist, wird schon seinen Grund haben, vielleicht ja den selben Grund, aus dem viele Autoren schon so lange auf das längst überfällige Honorar warten müssen und man sich beim Verlag in diesem Punkt ein strenges Schweigegelübde auferlegt hat und jegliche Mahnungen ignoriert. Aber für den 800-€-Job eines Wirtschaftsberaters haben sie Geld.
Hallo Ingo,

mein Eindruck ist, dass Bewertungen auf kununu überwiegend negativ sind. Scheinbar schreiben dort nur unzufriedene Mitarbeiter und zufriedene fast gar nicht. Findet man doch mal positive Bewertungen, machen die häufig den Eindruck als hätte der Chef die selbst geschrieben.

Ich würde mich bei Stellenausschreibungen nicht von kununu beeinflussen lassen.

Gruß
Martin

Re: Honorarzahlungen

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 13.04.21 11:28

Hallo Ludger,

dann mal "Butter bei die Fische": Welche Autoren warten denn schon so lange auf ihre Honorare? Als gelegentlicher Mitarbeiter von em, LM, BE habe ich meine Honorare immer pünktlich bekommen. So rund 14 Tage nach Erscheinen eines Heftes kommt die Honorarabrechnung, und nach einer weiteren Woche ist das Geld auf dem Konto - so funktioniert das seit Jahren zuverlässig.

Beste Grüße

Martin

Re: Honorarzahlungen

geschrieben von: 98507

Datum: 13.04.21 11:44

QJ 7002 schrieb:
Hallo Ludger,

dann mal "Butter bei die Fische": Welche Autoren warten denn schon so lange auf ihre Honorare? Als gelegentlicher Mitarbeiter von em, LM, BE habe ich meine Honorare immer pünktlich bekommen. So rund 14 Tage nach Erscheinen eines Heftes kommt die Honorarabrechnung, und nach einer weiteren Woche ist das Geld auf dem Konto - so funktioniert das seit Jahren zuverlässig.

Beste Grüße

Martin
Hallo Martin,
ich kann Deine Aussagen zur Honorarzahlung voll und ganz bestätigen. Auch Sutton rechnet korrekt und nachvollziehbar im halbjährlichen Rhythmus ab.
Herzliche Grüße
Leonhard (98 507)

Re: ???

geschrieben von: Olga Bandelowa

Datum: 15.04.21 16:40

einheitslok44 schrieb:
Also gell, dass sich ein Journalist mit abgeschlossenem Studium bei einer "Eisenbahnzeitung" bewerben wird, das glaube ich nun wirklich nicht.
Warum sollte ein Journalist ein abgeschlossenes Studium vorweisen? Für Journalisten gibt es keine vorgeschriebene Ausbildung. Von denen, die tatsächlich ein abgeschlossenes Studium haben, sind die wenigsten studierte Journalisten. Ich hatte unter meinen Kollegen viele Germanisten, Theaterwissenschaftler ... Einer war sogar Meereskundler. Einer meiner obersten Chefs hatte Musikwissenschaften studiert. Eine Chefredakteurin hatte außer dem Abitur gar nichts in der Tasche.

Olga Bandelowa