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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Babylon Berlin

geschrieben von: HGe 4/4 "

Datum: 30.03.21 18:54

Eine Frage zu den Fahrzeugen, welche in der Serie Babylon Berlin, Staffel 1-3 zu sehen sind: Kann es sein dass alle (Bahn) Fahrzeuge nicht in das Jahr 1928 passen ?



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.21 18:55.

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 30.03.21 23:42

Hallo!

Ich bringe mal folgende Links in das Spiel:

von 2017: [www.drehscheibe-online.de].

von 2018: [www.drehscheibe-online.de].

Damals wurde schon ausführlich über die fehlerhaften Stellen in der TV-Serie diskutiert. Dort befinden sich weitere Links, wo ebenfalls über die Sendung gesprochen wurde.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Gt2x4/4

Datum: 31.03.21 07:56

Serien sind derzeit „in“.

Dieses „Babylon Berlin“ reiht sich nahtlos ein in die schlechten Serien wie „Unsere Väter – unsere Mütter“ oder die Neuverfilmung „Das Boot“, in der sie noch nicht einmal grüßen können.

Allen diesen Serien sind die völlig unhistorischen Frisuren gemeinsam.

Mit viel Geld bringt man Werbung bei denjenigen Medien unter, die eine freundliche Besprechung liefern sollen, dann kann man sich die Attribute „hochgelobt“ oder „beliebt“ anheften.

So läuft heute das Mediengeschäft eben.

Grauslig.

.

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Mathias Hiller

Datum: 31.03.21 08:41

HGe 4/4 " schrieb:
Eine Frage zu den Fahrzeugen, welche in der Serie Babylon Berlin, Staffel 1-3 zu sehen sind: Kann es sein dass alle (Bahn) Fahrzeuge nicht in das Jahr 1928 passen ?
Nö, zumindest was die Aufnahmen in der S-Bahn betrifft, welche im sogenannten Bernauer Viertel entstanden – das ist der Museumszug der Bauart Stadtbahn aus dem Jahr 1928 (2303/5447). Für die Dreharbeiten haben Mitglieder des Vereins Historische S-Bahn den durch lange und z. T. mangelhafte Abstellung lädierten Zug flott gemacht.

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 31.03.21 12:08

Gt2x4/4 schrieb:
Serien sind derzeit „in“.

Dieses „Babylon Berlin“ reiht sich nahtlos ein in die schlechten Serien wie „Unsere Väter – unsere Mütter“ oder die Neuverfilmung „Das Boot“, in der sie noch nicht einmal grüßen können.

Allen diesen Serien sind die völlig unhistorischen Frisuren gemeinsam.

Mit viel Geld bringt man Werbung bei denjenigen Medien unter, die eine freundliche Besprechung liefern sollen, dann kann man sich die Attribute „hochgelobt“ oder „beliebt“ anheften.

So läuft heute das Mediengeschäft eben.

Grauslig.

.
Genauso ist es. Requisite spielt heute keine Rolle mehr. Und die Filmmusik, besonders der 20.15 Uhr-Sendungen, kann man bestenfalls noch einschläfernde Geräuschkulisse nennen!

Gruß

Rübezahl

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: axelloko

Datum: 31.03.21 16:32

"Babylon Berlin" hält auch abseits der Eisenbahnszenen, nicht was es verspricht.
Mit den ausgezeichneten Romanen hat die Serie nichts mehr zu tun.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 16:33.

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Trip

Datum: 31.03.21 17:29

Schlecht ausgestattete Filme gibt's schon ewig. Ich erinnere mich an solche, die im 2. Weltkrieg spielten - mit Fahrzeugen aus den 50er oder 60er Jahren.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 17:29.

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 31.03.21 19:25

Ja, und die Russen lassen unsere Wehrmacht nicht nur als @#$%& auftreten, sondern auch mit "Tellermützen" im Zuschnitt der Sowjetarmee und so weiter. Bei Babylon Berlin sind fast
alle Eisenbahnfahrzeuge "krottenfalsch": besonders auch diese Gift-Kesselwagen neuerer Bauart und die 52er. Und die Frisuren, ja wenn ich die Bilder meiner Verwandtschaft anschaue: alle kurz rasierte Rübe, die Frauen schon mal einen Bubikopf... Bei Adolf kam dann die noch mehr kahlgeschlagene Rübe - alles über den Ohren war weg... ( siehe Adolf persönlich und den "Reichsheini") . Die Damen wieder bieder mit stahlharter Dauerwelle. Bei Amifilmen laufen die Leute dann schon mal mit Elvis-Frisuren und die Damen mit dem Outfit der 60er herum - jeohje...! (übrigens auch in den Sandalen-Filmen mit der Taylor, Sophia-Loen usw. - komisch, nur falsche Loks habe in denen noch nicht geortet - wäre doch auch mal ein Gag ("Zeitunfall".....?)

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 31.03.21 20:13

Na, die US-Filme sind viefach noch haarsträubender, da gibt es quietschende Reifen auf Schotterpisten, frisch frisierter Tarzan, Cowboy o. ä. nach dem Unterwasserkampf mit dem Krokodil, Indianer, pardon Indigenen, etc. ...

Gruß

Rübeztahl

Re: realitätsnahe Eisenbahnszenen in Filmen

geschrieben von: Quadratschädel

Datum: 31.03.21 20:36

...und Züge die grundsätzlich über keine Bremsanlage verfügen und in alle PKW / LKW-Hindernisse auf Schienen hinein- und weiterfahren, nicht aber ohne pausenlos Achtungssignale zu geben - auch und sogar vorzugsweise dort wo kilometerweit nichts als Wüste ist.

Gruß
Detlev

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Der Einbügler

Datum: 01.04.21 06:39

axelloko schrieb:
"Babylon Berlin" hält auch abseits der Eisenbahnszenen, nicht was es verspricht.
Mit den ausgezeichneten Romanen hat die Serie nichts mehr zu tun.

Nachdem ich nun alle bisher erschienenen Bücher aus der Buchreihe gelesen habe kann ich mit Gewissheit sagen, daß die Bücher und die Filmversion absolut getrennt zu betrachten sind. Das sind jeweils eigenständige Werke.
Mir gefällt beides, zumal der "Cliffhanger" des bisher letzten Bandes "Olympia" alle bisherigen übertrifft... ;-)
Über die Eisenbahnszenen wurde ja schon genug diskutiert, wenigstens stimmt der U-Bahnzug.
Für mich ist die Filmserie trotz der "vermurksten" Bahnsequenzen ein Highlight und definitiv kein "Bügelkino", nur das genaue Hinsehen bei jeder einzelnen Einstellung erschließt einem die Geschichte erst- zum Nebenhergucken definitiv nicht geeignet.

Da DSO mein mobiles Endgerät nicht mag, bin ich nicht als "der 1bügler", sondern grammatikalisch korrekter als "Der Einbügler" zu lesen.

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Gt2x4/4

Datum: 01.04.21 08:34

einheitslok44 schrieb:
.... Und die Frisuren, ja wenn ich die Bilder meiner Verwandtschaft anschaue: alle kurz rasierte Rübe, die Frauen schon mal einen Bubikopf... Bei Adolf kam dann die noch mehr kahlgeschlagene Rübe - alles über den Ohren war weg... ( siehe Adolf persönlich und den "Reichsheini") . ...
Genauer gesagt: Koppelbreit über den Ohren ausrasiert!

So wie hier Rudolf Höß:

https://up.picr.de/40876052vn.jpg


Ehrlich gesagt wundert es mich, wenn heutzutage diese Art der Frisur bei jungen Männern wieder in ist, das wirkt auf mich abschreckend. Bei Fußballern sowieso.


.

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 01.04.21 10:05

Hallo, genauso geht es mir auch,
besonders verbreitet mit Bart und "Tellerfrisur" bei jungen Leuten , um wohl die "Männlichkeit " hervorzuprotzen und bei den bekloppten Neonazis als neue Alternative zur "Glatze" - schlimm ! In den 20ern war die typische Frisur aber eher typisch "Dandy" - "herangeklitscht" mit Pomade, siehe die damaligen Tanzorchester, Max Raabe hat diese Tradition wieder belebt...

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 01.04.21 12:44

Der Einbügler schrieb:
axelloko schrieb:
"Babylon Berlin" hält auch abseits der Eisenbahnszenen, nicht was es verspricht.
Mit den ausgezeichneten Romanen hat die Serie nichts mehr zu tun.

Nachdem ich nun alle bisher erschienenen Bücher aus der Buchreihe gelesen habe kann ich mit Gewissheit sagen, daß die Bücher und die Filmversion absolut getrennt zu betrachten sind. Das sind jeweils eigenständige Werke.
Mir gefällt beides, zumal der "Cliffhanger" des bisher letzten Bandes "Olympia" alle bisherigen übertrifft... ;-)
Über die Eisenbahnszenen wurde ja schon genug diskutiert, wenigstens stimmt der U-Bahnzug.
Für mich ist die Filmserie trotz der "vermurksten" Bahnsequenzen ein Highlight und definitiv kein "Bügelkino", nur das genaue Hinsehen bei jeder einzelnen Einstellung erschließt einem die Geschichte erst- zum Nebenhergucken definitiv nicht geeignet.
Die Hochhäuser am Bf Alexanderplatz standen erst 1932 und haben in der Serie eigentlich nichts verloren.

Gruß

Rübezahl

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Trip

Datum: 01.04.21 18:44

...und mit "Popo-Scheitel."

Re: alles über den Ohren war weg

geschrieben von: Frankfurter

Datum: 02.04.21 00:42

Alles zwischen den Ohren auch.

Gestehe deine Fake-Info zu den gezeigten Personen. Das ist doch eine aktuelle Aufnahme von der letzten Qu.., äh Nichtdenker-Demo in Kassel.

Noch en Gude,
Manfred

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: cargofuzzy

Datum: 02.04.21 14:16

Wen außer Fuzzies interessiert es, ob die Eisenbahn-Kulisse hundertprozentig stimmt? Für den normalen Zuschauer ist es völlig ok, wenn altes Zugmaterial gezeigt wird.
Ein ICE würde auch dem normalen Zuschauer nicht plausibel erscheinen, der Rest ist aber ziemlich egal.



Rübezahl schrieb:
Gt2x4/4 schrieb:
Serien sind derzeit „in“.

Dieses „Babylon Berlin“ reiht sich nahtlos ein in die schlechten Serien wie „Unsere Väter – unsere Mütter“ oder die Neuverfilmung „Das Boot“, in der sie noch nicht einmal grüßen können.

Allen diesen Serien sind die völlig unhistorischen Frisuren gemeinsam.

Mit viel Geld bringt man Werbung bei denjenigen Medien unter, die eine freundliche Besprechung liefern sollen, dann kann man sich die Attribute „hochgelobt“ oder „beliebt“ anheften.

So läuft heute das Mediengeschäft eben.

Grauslig.

.
Genauso ist es. Requisite spielt heute keine Rolle mehr. Und die Filmmusik, besonders der 20.15 Uhr-Sendungen, kann man bestenfalls noch einschläfernde Geräuschkulisse nennen!

Gruß

Rübezahl

Re: Babylon Berlin

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 03.04.21 09:12

Da die Eisenbahn hier aber schon eine elementare Rolle spielt und auch nur mäßig Interessierte wissen, dass der Zug nicht aus Russland nach Berlin durchfahren kann, macht das aber schon einen Unterschied.

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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