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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

(M)Eine Meinung: Neues Buch "Das deutsche Dampflokerbe"

geschrieben von: BahnDahm

Datum: 27.03.21 13:50

Bastian Königsmann
Das deutsche Dampflokerbe

Verlag: Books on Demand
388 Seiten, ca. 530 Fotos (s/w und Farbe)
Format 220 x 170 x 23 mm
ISBN: 978-3-75341-999-2 (Taschenbuchausgabe)
Preis 32,20 €


Auch das neue Buch von Bastian Königsmann ist wieder gut gelungen und dürfte eine Überraschung
für jeden Freund deutscher Dampfloks sein. Nach dem sehr großen Erfolg seines letzten Werkes über alle
erhaltenen polnischen Normalspurdampfloks erschien kürzlich dieser nicht weniger umfangreiche Band
über alle erfassbaren ehemals (regelspurigen) deutschen Maschinen auf der ganzen Welt! Das eine solch
umfangreiche Dokumentation wieder nur mit Hilfe vieler Eisenbahnfreunde und Eisenbahner zustande
kommen konnte, ist wohl verständlich, aber nicht selbstverständlich: Der Autor konnte bei seinen vielen
Reisen etliche Freundschaften aufbauen, welche somit einen wesentlichen Anteil an seinem Buch hatten.

Es ist schon erstaunlich, wie viele ehemalige deutsche Loks, nämlich (mindestens) 367 Exemplare, noch im
Ausland zu finden sind. An erster Stelle ist hier Polen (110 Loks) zu nennen, gefolgt von den Niederlanden (42),
Österreich (38) und der Türkei (32). Den größten Teil nehmen dabei die "Kriegsloks" der Baureihe 52 auf über
150 Seiten ein, was aufgrund deren ehemaligen gebauten Anzahl (mehr als 7000!) nicht überraschend ist.

Im ersten Kapitel geht der Autor auf seine Definition "deutsche Lokomotiven" ein, denn missverständlich könnten
damit auch alle in Deutschland für das Ausland gebauten Loks gemeint sein. Hier geht es jedoch um alle im Ausland
vorgefundenen Maschinen, welche zuvor in Deutschland im Einsatz waren bzw. deren Einsatz für Deutschland geplant
war. Es folgen die Unterkapitel "Auslandsverbleibe durch Kriege" sowie "Verkäufe an ausländische Museumsbahnen".
Zudem werden die Lokbezeichnungen nach dem dem DRG-Schema erklärt, bevor es zum Hauptteil geht. Quasi als
zweites Inhaltsverzeichnis kann man die sechsseitige Tabelle betrachten, in der bei jeder Lok jeweils die deutsche
Betriebsnummer mit Hersteller und Fabriknr./Baujahr, das Land, der Standort und die Seite angegeben sind. Aber
auch Privat- und Werkbahnloks sind aufgeführt. Schon beim Lesen der ersten Seiten ahnt der Leser vielleicht schon,
welch ungeheure Fleißarbeit (auch) hinter diesem Werk steckt ...

Wie bereits in seinem Polen-Buch beschreibt Bastian Königsmann auch hier jedes Lokschicksal unterhaltsam sowie
ausführlich und bringt auf diese Weise interessante Fakten ans Licht. In den Schlusskapiteln geht es u.a. um nach
Deutschland zurückgekehrte Maschinen, ausländische Loks in Deutschland, Schneepflüge (!) und einige "Ungeklärte Fälle".

Bei der Taschenbuch-Ausgabe ist die Druckqualität gut, die der Fotos (s/w und in Farbe) gut bis befriedigend. Es soll aber
darauf hingewiesen werden, dass dieses Buch kein Bildband ist, sondern eine wichtige Dokumentation, welches besonders
von den spannend zu lesenden Geschichten der einzelnen Fahrzeuge "lebt" ...

Ein solches Nachschlagewerk hat es bisher noch nicht gegeben. Es kann uneingeschränkt empfohlen werden!

MfG Raimund

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Hinweis: Dieses Buch ist auch als Hardcover-Ausgabe mit besserem Papier und mehr Farbfotos erhältlich:

>>> ISBN 978-3-75264-844-7



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.21 15:51.
Deine/diese Meinung zu diesem Buch teile ich allerdings nicht und kann dieser durchaus sehr positiven, nahezu "überschwenklichen" Darstellung, nicht folgen.
Ist Deine/diese Meinung noch objektiv?

Wenn ich ein Buch erwerbe, erwarte ich, dass eine Fleißarbeit vorliegt. Ist das hier der Fall? Oder hat der Autor "nur" Fakten bzw. Hinweise von anderen gesammelt. Gesammelt von anderen Eisenbahnfreunden, denen im Anhang gedankt wird. Aber Quellen (Archive usw.) bleibt der Autor uns schuldig. Also muss man den Fleiß noch gesondert erwähnen?

Auch der Vergleich zu dem erwähnten Polen-Buch erwarten uns hier auch wieder wilde Storys. Waren es bei dem Polen-Buch eine nicht belegbare Fahrt einer Pt 47 von Polen nach Berlin - bewacht mit Grenzern mit Gewehren im Anschlag, Stasi. Nein, nein... so ist es hier die Fahrt der 13 1247 von Deutschland an die Front. Diese Lok war im Werk Brandenburg als Modell bereits aufgeschnitten. Und dann irrte sie 2 Jahre durch tiefsten Schnee in Richtung Osten, durch Polen, und wurde schließlich von der Roten Armee erobert. Wow.

Durch Russen erobert. Pardon, bei diesem wahnwitzigen und traurigen Krieg ging es nicht darum Loks zu erobern. Sie blieben stehen - warum auch immer. Literatur zu den Räumzügen im Osten in Richtung Westen ist vorhanden. Und auch zu den Verlusten

Bleiben wir bei der irreführenden Überschrift. Das deutsche Dampflokerbe sind hier nur jene Loks, die mit DR-Nummer in den verschiedensten Ländern (kriegsbedingt) stehen blieben. Es werden nicht deutsche Lieferungen an die Länder dargestellt. Egal welchen Typs. Auch findet sich nicht die Type, die in D als BR 52 gebaut wurde und im 2. WK als Direktlieferung auf den Balkan ging. Als Ersatzlieferungen! Auch an die Türkei oder Rumänien. Heute sind in Slowenien noch zwei derartige Kriegsloks des Typs 52 vorhanden!

Vertiefen wir uns in den Inhalt. Die RBD Osten in Frankfurt (O) hatte nichts mit der Ostbahn der Gedob im Generalgouvernement in Krakau zu tun. Und so war die OBD Krakau keine RBD! Die BR 42 war keineswegs die leichtere Variante für den Krieg....
Mit all den Nummerntauschen bei der 52/Ty 2/Ty 42 wird der Leser allein gelassen. Wo macht der Autor den Schlussstrich? Bekannt ist, dass in den (späteren polnischen) Werken weitere 52er mit den Nummern 52 45xx standen. Nach 1946 folgte die Umzeichnung in Ty 42.
Und es gibt immerhin noch zwei erhaltene 42er - beide PKP Ty 3/43. Auch wenn eine nach 1992 wieder den Weg nach D, nach Speyer fand.

Die Aufzählungen könnten weiter gehen. Das ist nicht das Ziel oder der Sinn dieses Beitrages.
Ja, der Autor hält uns mit den Storys, den Lebensläufen - als wenn er neben jeder Lok stand, das Betriebsbuch las - munter.

Aber was ist wahr?

Das Buch nützt den Freunden der Statistik wenig.

M.P.
Micha52 schrieb:
Ist Deine/diese Meinung noch objektiv?
Meinung kann und muss nicht objektiv sein.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.

Re: (M)Eine Meinung: Neues Buch "Das deutsche Dampflokerbe"

geschrieben von: TRO

Datum: 29.03.21 14:19

Hallo,

ich habe das Werk bestellt, aber es ist noch nicht eingetroffen. Nur soviel:

"Aber Quellen (Archive usw.) bleibt der Autor uns schuldig. Also muss man den Fleiß noch gesondert erwähnen?"

Was möchtest du damit ? Ist das Buch nicht schon dick genug ? Erfunden oder bei Herrn W. in E. abgeschrieben wird es der Autor ja nicht haben ;o) .

Lg TRO.

Jeden Tag neue Bilder und eine Mitarbeit ist erwünscht: [www.dampflokomotivarchiv.de]

Vorschriften, Broschüren, Eisenbahnbücher, Hefte und anderes zu verkaufen: [www.ebay-kleinanzeigen.de]


Die Such- und Angebotsliste für Eisenbahnfahrzeuge &-Teile des VDMT [www.vdmt.de]
Christoph Zimmermann,

diese Frage war auch eher ein Wink... aber es sind noch andere Fragen offen.

M.P.
TRO,

ob man nun jeden mit Vornamen alphabetisch auflistet, der eine Info gab, oder ein vernünftiges Quellen-Verzeichnis dargestellt, ist ein riesen Unterschied.
Wurden tatsächlich Betriebsbücher eingesehen oder aus anderer Literatur abgeschrieben (Stichwort Sekundär-Literatur - das ewige Fortschreiben von Fehlern...). Der Platz wäre gewesen.
Mag sein, so wie jemand uns alle Anfang der 1990er Jahre mit Lok-Listen überschwemmte, die kaum nachzuprüfen waren, ist es vielleicht auch hier.
Nicht nur den Beweis bleibt er uns schuldig; denn allein der Verweis auf drei DR-Nummern einer Ty 2 ist wohl mehr auf das Hören von Dritten als auf tiefere Literatur/Akten zurückzuführen. Und das wäre zu klären gewesen.
Frage: Woher kommen die Daten, Stationierungen, Lebensläufe, Geschichten?

M.P.

PS: ich gebe mein Buch ab.

Ohh, da muss ich was zu sagen / schreiben :-)

geschrieben von: Flipp1982

Datum: 29.03.21 18:48

Lieber Raimund,

zunächst einmal herzlichen Dank für Deine lieben Worte hier! Ich freue mich da sehr drüber.

Micha52 und ich haben uns offenkundig schon beim Vorwort und dem Rücktitel falsch verstanden. Das bedauere ich. Das Buch soll zum Entdecken einladen. Zum Entdecken, was auf dieser Welt noch an Lokomotiven der deutschen Eisenbahnen (und so genau ist die Definition gewählt worden - Lokomotiven, die eine Einsatzhistorie bei den deutschen Eisenbahnen von Länderbahn bis heute haben) vorhanden ist. Ala Aha- und Wowmoment, wenn da plötzlich deutsche Dampflokschätze in Rumänien, Thailand, Syrien oder sonstwo auftauchen. Das Buch ist ein Ergebnis zahlloser Reisen ergänzt durch die Aufarbeitung / Zusammenfassung während einer Pandemie, die das Reisen unmöglich macht und daher telefonisch, per Mail etc. durchgeführt werden musste. Aber unterm Strich ist es eine Art Reiseführer.

Für den Statistiker ist dieses Buch NICHTs. Ein Warnhinweis. Statistiker - kauft es nicht. Der Inhalt wird Euch nicht zufriedenstellen. Es sind die Daten erwähnt und beschrieben worden, die als wichtig erachtet wurden für die "Lebensgeschichte" der Lok. Und frei heraus: Das, was für das Eintauchen ins Lokleben unnötig war, wurde bewusst weggelassen. Beispiel: Statt "Die Lok xy war vom xx.xx.1971 - xx.xx.1972 und von ..... in Halberstadt beheimatet" steht da, dass sie in den 1970er Jahren ganze 4 mal nach Halberstadt zurückkam. Weil zum Beispiel die Lok die Lieblingslok einiger Eisenbahner war, die das im Hintergrund gedreht haben. Das ist jetzt ein fiktives Beispiel, aber auf die Art ist ganz bewusst zumindest versucht worden, die Maschine als ein Arbeitsgerät von Menschen darzustellen. Natürlich ist sie auch Technik, die man in endlose Akten packen kann. Diese Sichtweise kann ich sehr gut nachvollziehen, ziele aber mit dem Buch ausdrücklich nicht darauf ab.

Micha52 bemängelt Quellenhinweise. Erwähnt im gleichen Atemzug, dass einerseits eventuell aus Sekundär-Literatur ohne Angabe abgeschrieben wurde - aber wiederum die Angaben an mancherlei Stelle nicht damit zusammenpassen. Das widerspricht sich. Wäre von Sekundärliteratur abgeschrieben worden, würde es ja eben die zahllosen (!) Diskrepanzen im Buch zwischen der Literatur und meinen Texten nicht geben. Der Umkehrschluss kann (!) ja also nur sein, das Sekundärliteratur hierbei keine Rolle spielte. Und ich sage es frei heraus: Die einzigen Archive, die hierfür zu Rate gezogen wurden, sind Stadtarchive oder vergleichbares gewesen. Orte, die mit Eisenbahn überhaupt nichts zu tun haben. Wo aber oftmals die für das Thema so wichtigen Ortsgeschichten vom Ende des zweiten Weltkriegs fein säuberlich dokumentiert sind. Betriebsbücher? Exakt null. Und dazu stehe ich sehr gerne.

Wie das Buch entstanden ist und warum die Namensliste hinten so wichtig ist? Es entstand im Gespräch. Oftmals (>75 %) mit Händen und Füßen oder mit Übersetzer vor Ort. Mit Leuten, die die Lokomotiven früher gefahren haben. Mit Mitarbeitern der Museen, die die Geschichte ihrer Loks mir erzählten. Mit denen, die sie vor der Verschrottung gerettet haben. Mit Eisenbahnfreunden aus fernen Ländern, die mühselig die wenigen rudimentären Akten zur Bahngeschichte aus ihrem Heimatland sammeln und auswerten. Da spielen Emotionen eine Rolle. Vielleicht manchmal Sehmannsgarn. Aber speziell denen, die sich aufopferungsvoll in Polen, der Türkei, Weißrussland und sonstwo unter teils schwierigen Bedingungen um ihre Denkmäler kümmern sollte man - das wiederum ist meine persönliche Meinung - die Option ermöglichen, die Geschichte ihrer Fahrzeuge selbst erzählen zu dürfen. Das tun die Leute in diesem Buch. Das hat Vor- und Nachteile und mag manchen Statistiker tatsächlich schmerzen, das verstehe ich.

Micha52, Du schreibst, Du willst Dein Buch abgeben. Ich möchte keinen unzufriedenen Leser. Ich verdiene bzw. behalte keinen Cent des Geldes, das ich damit verdiene - habe also keinerlei dahingehende Interessen. Schick mir eine kurze Email, dann sende ich Dir meine Adresse. Schick mir das Buch zu, ich erstatte Dir Kaufpreis und Porto aus eigener Tasche. Das Buch soll dem Leser Spaß beim Lesen machen. Wenn das bei Dir nicht gelungen ist, dann ist das für mich schade, aber soll keinesfalls zu Deinem Schaden sein.

Viele Grüße an alle da draußen,

Bastian

Deutsche Dampflokomotiven im Ausland - (m)ein spannendes Thema. Literaturtipps:

JETZT NEU: "Das deutsche Dampflokerbe". Ein Reiserführer zu allen 367 im Ausland erhaltenen Normalspurdampflokomotiven mit deutscher Einsatzvergangenheit. 388 Seiten, 524 Abbildungen. 32,20 €, ISBN 9783 75341 9992

"pomnik parowóz - die polnischen Denkmaldampflokomotiven." Ein Reiseführer zu Geschichte, Geschichten und Gegenwart aller normalspurigen Museums- und Denkmaldampflokomotiven in Polen. 536 (!) Seiten, 700 Abbildungen, davon über 200 in Farbe. 33,00 €, ISBN 9783 75041 2019

Re: Ohh, da muss ich was zu sagen / schreiben :-)

geschrieben von: Micha52

Datum: 30.03.21 09:39

Lieber Bastian,

danke für Deine offene, ausführliche und auch ehrliche Antwort.

Nun ja, kein Buch für Statistiker, denn da können Stadtarchive nicht helfen, ein Reiseführer. Nun gut.
Wie schon beim Polen-Buch hätte ich mir eine Karte gewünscht, auf der die Orte stehen, wo eine Lok ist. Beim Polen-Buch stehen ohne Ortsbezeichnung nur eine Zahl - die Anzahl der dort in der "Nähe" stehenden Loks.

Auch ich habe nur meine Meinung gesagt, und auch nur regiert, als die erste Meinung so voll des vollen Lobes wahr.

Ich melde mich noch persönlich.
tschüss

Michael Pinske

Re: Ohh, da muss ich was zu sagen / schreiben :-)

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 01.04.21 10:24

Hallo,
ich finde das Buch hochinteressant , und die exakte Statistik ist doch heute - fast ein Jahrhundert nach dem Höllenkrieg ! - fast unwichtig und unmöglich zu erstellen. Das Thema fasziniert und wurde nach Möglichkeit bewältigt - "Erbsen- und Nietenzähler" mit dem erhobenen Zeigefinger sind hier nicht entscheidend.
Das einzige , was mich wirklich stört: Die schlechte buchbinderische und drucktechnische Qualität, insbesondere die störrische "Blockbindung" - aber, wenn das Buch eben aus dem Farbdrucker kommt, nicht mit Fadenheftung machbar ?! - dafür finde ich den Preis der Premiumausgabe zu hoch.....

Re: Ohh, da muss ich was zu sagen / schreiben :-)

geschrieben von: Flipp1982

Datum: 01.04.21 10:58

Hallo einheitslok44,

ja, Du hast Recht. Punkt.

Warum ist das so? Es standen für die Realisierung zwei Optionen zur Verfügung: Bei BoD eine Taschenbuchausgabe mit längst nicht perfekter Qualität zum VK 32,20 € und eine teurere, aber wirklich schönen Premiumausgabe (u.a. mit 200g-Papier, das Buch bringt 1,7 KG auf die Waage!), alternativ bei einem anderen Anbieter eine mit Fadenbindung gemachte Ausgabe zu einem günstigen Preis von etwa 25€, die aber nur in schwarz-weiß machbar gewesen wäre (warum sowas heute noch - keine Ahnung). Andere Alternative: Die Version etwa wie jetzt das Taschenbuch mit besserer Bindung für 46-47 Euro Verkaufspreis. Was macht man jetzt? Es war eine Entscheidung, dass der Qualitätsunterschied „bessere Bindung“ keine 15 Euro wert ist. Aber auch im Umkehrschluss, das eine reine schwarz-weiß-Ausgabe auch nicht so toll ist.

Aus das „Polenbuch“ habe ich viele positive Rückmeldungen erhalten auf die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Versionen. Daher bin ich den Weg gegangen. Wohlwissend, dass es ein Stück weit ein abgewogener Kompromiss ist.

Viele Grüße und danke für Deine Meinung,

Bastian

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JETZT NEU: "Das deutsche Dampflokerbe". Ein Reiserführer zu allen 367 im Ausland erhaltenen Normalspurdampflokomotiven mit deutscher Einsatzvergangenheit. 388 Seiten, 524 Abbildungen. 32,20 €, ISBN 9783 75341 9992

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.04.21 10:59.

Re: Ohh, da muss ich was zu sagen / schreiben :-)

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 18.04.21 20:20

Hallo Bastian,
ich muß mich jetzt doch noch einmal melden, nachdem ich eigenes Expl. des Buches erhalten habe: Inhalt: Klasse! - hochinteressant, die anscheinend enthaltenen Fehler sind mir so egal, wie wenn in China ein Sack Reis umfällt..! Auch die enthaltenen Bilder sehr gut! Layout: Alles ok., Schreibstil: Der ist nicht ganz so gezwungen wie von manch einem "preußischen Oberlehrer," sondern oftmals etwas locker - es macht Spaß, das Buch zu lesen - paßt ! Druck: Auch wesentlich besser als das "Polenbuch! - jetzt also anständiges Glanz-Papier. So weit alles prima: Aber !..........
diese schwachsininge (sorry!) "Backsteinbindung". Man kann den Block nicht ohne Gewalt aufschlagen, er schnappt sofort wieder zu und hat man einige Seiten gelesen , tun die Hände weh ! Das darf bei solch einem schönen und interessanten Band nicht passieren - hier wurde ein knallharter Industrieleim verwendet - Haptik gleich "6 = ungenügend".. Als leidenschaftlicher Buchfreund und Sammler ( ca. 60.000 Bände) hasse ich grundsätzlich gelumbeckte Bände - die schlimmsten, als man in den 7oern versuchte, Geld zu sparen , diese Bücher brechen durch Leimdefekt alle auseinander. Ein bißchen Schade darum: Es gehört fadengeheftet, immer 4 Bögen die Lage , ganz traditionell.... Bitte verzeihe mir die neuerliche Kritik, aber es ist einfach unhandlich. Solltest Du noch einmal eine fadengebundene Ausgabe herstellen lassen, so bitte ich darum, mir mein Buch umzutauschen. Wolff

Re: Ohh, da muss ich was zu sagen / schreiben :-)

geschrieben von: Flipp1982

Datum: 18.04.21 21:46

Hallo Wolff,

hilfe - nein, natürlich (!) musst Du nicht um Verzeihung für Deine Kritik bitten. Ich danke Dir dafür ebenso wie für die netten Worte!

Weil weißt Du was? Du hast völlig Recht. Dafür fehlt mir als absoluter Amateur tatsächlich ein Stück weit die Erfahrung. Ich hatte von BoD noch nie ein fadengebundenes Buch in der Hand und es daher gar nicht auf dem Schirm. Noch dazu - ich habe es in meiner Benutzeroberfläche gerade mal probiert - muss man zur Auswahl dieser Option 3 mal gewollt in die Richtung klicken, da von der "Startmaske" her das nicht angeboten ist. Ich muss also erst die Grundeinstellungen ändern bis dann tatsächlich die Fadenbindung als Option erscheint und dann diese auch noch bewusst auswählen und dazu buchen. Das geht tatsächlich, aber ohne nach speziell zu suchen fällt es nicht auf. Kostet 58 Cent mehr pro Buch. Pffff. Sollte es wert sein. Ich schaue mal, ob ich das zeitnah nachgebessert kriege. Ein wertvoller Hinweis, danke Dir dafür!

Im Moment dauert es offiziell mit C... begründet ziemlich lange, bis Änderungen eingepflegt werden und dann erst recht nochmal, bis sie aus der Druckmaschine kommen. Ich melde mich bei Dir, wenn es angepasst ist. Den Tausch kriegen wir sicherlich hin!

Für Hinweis und die dazugehörigen so netten Worte eines leidenschaftlichen Buchfreundes vielen lieben Dank!

Bastian

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Re: Ohh, da muss ich was zu sagen / schreiben :-)

geschrieben von: einheitslok44

Datum: Gestern, 10:00:00

Hallo Bastian - das wäre toll..... Schreibe mir einfach eine Privatmail, falls es tatsächlich klappen sollte ..... : wolff-richard dietrich@t-online.de Gruss Wolff

Re:

geschrieben von: MichaelR

Datum: Gestern, 13:58:14

Frage aus dem HIFO kopiert, da mir ein User den Nick-Name verraten hat


Hallo.

Ich suche auf diesem Weg Bastian Königsmann,
der hier in DSO immer mal ist, aber unter einem anderen Namen... ja, jetzt hier gefunden, aber ich wollte im HIFO bleiben...

Durch das Buch "Deutsche Dampflokerbe" ergeben sich Antworten - aber auch Fragen.
Die Baureihe 52 verfolge ich nun mal seit über 45 Jahren bzgl. der Statistik.

In Rumänien stehen die beiden (ehem. deutschen) 52 als
150.1123 Denkmal im Bw Dej
150.1121 als Denkmal in Caransebes

Wie kam man auf die deutschen Loknummern 52 1127 und 52 7468?

Danke

Antwort

geschrieben von: Flipp1982

Datum: Gestern, 14:04:55

Hallo Michael,

die Frage(n) kann ich beantworten:

Die Information zur 150.1123 stammt von der neben der Lok angebrachten Informationstafel. Die Information habe ich dort bei einem Besuch abgeschrieben.

Die Information zur 150.1121 stammt vom Eisenbahnmuseum Jimbolia, dass die Lok vor der Überstellung nach Carasebes betreut hat.

Viele Grüße

Bastian

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Re: Antwort

geschrieben von: MichaelR

Datum: Gestern, 16:16:43

Hallo und danke,

aber so schreiben sich vermutlich Fehler fort. Die Daten dort sind offensichtlich falsch.
Müßig zu hinterfragen, woher die beiden die Daten vertauschten...

Im Depot Dej kann man schön am Rahmen die eingestanzten Daten zu Skoda - Skodawerke - sehen.

Ein Foto, welches mir zugesandt wurde, zeigt auch den Kessel von MBA. Also auch nicht das durch den Kessel die Lok falsch beziffert wurde. Es bleibt am Rahmen.

Also CFR 150.1123 ist 52 7468.

CFR 150.1121 ist eine DWM-Lok nach dem Rahmen, also 52 1127.

Dazu bekam ich auch Fotos zugesandt, die am Rahmen auf DWM weisen.

Es bleibt immer spannend.

MR



1-mal bearbeitet. Zuletzt am gestern, 16:34:49.