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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
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Buchformat Bildbände VGB "unhandlich "...........

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 24.03.21 10:20

Hallo miteinander,
ich weiß nicht, ob es anderen Bücherfreunden unter Euch auch schon so gegangen ist: Das "quadratisch-praktisch-gut"- Format der letzten VGB-Bildbände empfinde ich in der Haptik als unangenehm: zu groß, passt nirgendwo richtig rein und bei längerem Halten der Bände in der Hand muß man sie wegen Anstrengung auflegen. Und irgendwie ist auch das Druck-Volumen des Formates nicht optimal ausgenutzt. Resumee: Man nimmt diese "Schinken" irgendwie nicht gern zur Hand, - obwohl sie doch inhaltlich sehr gut gemacht sind - sie sind "sperrig"... Und liegen hauptsächlich zur Dekoration auf dem Wohnzimmertisch als Bildbände ohne viel Text.. Es hat durchaus Grund, warum sich die teilweise seit Jahrhunderten herausgebildeten Traditionsformate gehalten haben - mit Namen die nur Fachleute noch kennen - sie sind alle entweder hoch- oder querformatig. Der Grund ist, dass sie der Haptik bequemer sind.
Das steht im Gegensatz zu der berühmten Schokolade - aber die wird ja auch aufgegessen.......
Kann Dir da erstmal zustimmen.
Klar ist das Hochformat angenehmer im Handling. Aber man muß wohl unterscheiden, ob es ein reiner Bildband ist, oder auch noch viel Text dazu kommt.
Klar kann man auf einer A4 Seite hochkant drei Fotos zum Thema unterbringen. Aber wie klein sind diese dann. Dann lieber quadratisch, und je Seite nur ein ansprechendes Foto mit entsprechender Bildbeschreibung darunter.
Oder halt so, wie in vielen Gottwaldt Büchern. A4 querformat und auch nur ein Foto auf jeder Seite. Ein richtiger Augenschmaus.

Re: Buchformat Bildbände VGB "unhandlich "...........

geschrieben von: Harkort

Datum: 25.03.21 12:57

Hallo zusammen,

ich kann Euch nur beipflichten. Die klassischen Bildbände im Querformat, wie z.B. seinerzeit vom Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart, sind mir auch lieber
als die heutigen Großformate.

Die "Unhandlichen" haben übrigens in der Buchbranche einen bestimmten Namen: Coffee Table Books. Ich zitiere hier mal aus Wikipedia:

Als Coffee Table Books werden Bücher und insbesondere Bildbände bezeichnet, die oftmals großformatig und aufwendig gestaltet sind und auf Beistelltischen oder in Empfangsbereichen ausliegen, „um die Gäste zum gelegentlich darin Blättern anzuregen“.
Es soll zudem als dekoratives Wohnaccessoire dienen, welches durch seine oft edle Aufmachung als Blickfang wirkt.

Gruß, Harkort

Re: Buchformat Bildbände VGB "unhandlich "...........

geschrieben von: T13

Datum: 25.03.21 14:33

Hallo miteinander,

welche Bücher meint ihr denn? Habe scheinbar sowas jedenfalls von VGB nicht!?

Also welches in die genannte Kategorie fallen würde, ist Axel Zwingenbergers "Vom Zauber der Züge" ;-)

http://abload.de/img/rimg00141kav1.jpg
MiniMax-Grüße aus Fredenbeck
Tjark

Re: Buchformat Bildbände VGB "unhandlich "...........

geschrieben von: Harkort

Datum: 25.03.21 14:56

Hallo T13,

ich dachte z.B. an den Band über Berlin-Ostkreuz. Einerseits sehr schön, das Buch - aber eben auch sehr unhandlich.
Um sich damit nach Feierabend entspannt auf die Couch zu fläzen ist es nicht geeignet.

Gruß, Harkort
Hallo Harkort,
genau das meinte ich: "Coffee-table books"! Angesprochen werden die eher nicht Lesenden der "Schicki-Micki-Klasse" .. Das ist aber schade, denn die Eisenbahnbände-Bände sind inhaltlich durchaus mit Text versehen- mir liegen vor: "DB-Wirtschaftswunderland, DB im Winter, Heissdampf, Interzeitenzüge und Geschichte der deutschen Schnelluglokomotiven" von Andreas Knipping.. Und alles aus diesem Südtiroler-Druckbetrieb.....
Schade - traditionelles Buchformat wäre mir lieber ..... Dieses unhandliche Format machte sich zunächst breit in total flachen Landschaftsbüchern , die dann in den Buchhandlungen ewig herumliegen

Buchformat Bildbände VGB unhandlich

geschrieben von: ludger K

Datum: 25.03.21 23:38

einheitslok44 schrieb:
Heissdampf...
Und alles aus diesem Südtiroler-Druckbetrieb.....
Ljubljana/Laibach lag noch nicht einmal zu Zeiten der kuk-Monarchie in Südtirol! Ich denke da eher an Slowenien.

Davon abgesehen: Mit solchen Monsterformaten zu protzen, ist doch eher eine Frage des Ego. Andere Leute brauchen ein großes Auto, um "wer" zu sein, andere einen Pelzmantel passend zum Pudel, wieder andere einen schicke Villa. Jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wenn man dann noch, wie bei jenem Winterbuch, einfach nur die Fotos der Eisenbahnstiftung nimmt und irgendeinen Blablabla-Text drunterklatscht, dann sind einem die Huldigungen in Windeseile gewiß und man kann sich so richtig auf die Schulter klopfen. Andere holen sich ihre Streicheleinheiten auf Kuschelabenden oder gehen in den Streichelzoo und verkleiden sich als Zwergpony. Wie schon gesagt, jedem Tierchen...

Auch aus Zittau kennt man solche Monsterformate knapp unter DIN-A3. Und das Lächerliche dabei: Auf gut 200 Seiten findet man höchstens 3-4 ganzseitige Bilder, ansonsten nur viele viele kleine Minibildchen, bis zu acht Stück pro Seite, noch dazu mit oftmals fast dem gleichen Motiv! Da werde ich nie begreifen, wieso die Bücher dann unbedingt so groß sein müssen. Diese mickrigen Bildchen bringt man doch ebenso gut in einem Sutton-Taschenbüchlein unter.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 26.03.21 00:36.

Re: Buchformat Bildbände VGB unhandlich

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 26.03.21 19:33

Hallo Ludger,
in einem Prospekt wurde mal "das tolle Format des Südtiroler Druckhauses" gelobt und ich kenne ähnliche neuere "Bergschinken " von der Athesia. Als Eigentümer von rund 70.000 Bänden seit 1860 sammelt sich da einiges an Büchern an.. Slowenien hieß in der k.u.k.-Monarchie übrigens: "Herzogthum Krain" , südliche und östliche Landesteile gehörten zur Steiermark und zum "Küstenland" ( mit der Hauptstadt Triest). Quelle: "Die Österreichisch-Ungarische Monarchie in Wort & Bild", 1882-1902, 27 Bände - befindet sich in meinem Besitz.....

Re: Buchformat Bildbände VGB unhandlich

geschrieben von: ludger K

Datum: 26.03.21 19:39

Heißdampf wurde jedenfalls nicht in Südtirol gedruckt, aber schön, daß wir uns einig sind, daß Südtirol und Krain zweierlei sind.

Re: Buchformat Bildbände VGB unhandlich

geschrieben von: Niels

Datum: 06.04.21 17:11

ludger K schrieb:
Auch aus Zittau kennt man solche Monsterformate knapp unter DIN-A3. Und das Lächerliche dabei: Auf gut 200 Seiten findet man höchstens 3-4 ganzseitige Bilder, ansonsten nur viele viele kleine Minibildchen, ...
Hallo Ludger, Du spielst hier auf eine Unsitte an, die mir geholfen hat jede Menge bares Geld zu sparen. Geld, das ich dann lieber für einige Gusto-Stücke aus Nordhorn ausgeben kann. Wobei diese zwar nicht in der gleichen Größenklasse antreten aber ähnlich grenzwertige Gewichte auf die Waage bringen. Trotz teilweiser Zweiteilung. Aber solch "schwere Literatur" soll man ja auch lieber am heimischen Tisch als im Liegestuhl am Strand konsumieren. Insofern alles (er)tragbar. ;-)

Gruß von Niels der inzwischen das größte Problem mit der Tragfähigkeit des Bücherregals hat. Das ist das derzeit eigentlich limitierende Element. Zum Glück gibt es ja in der Nähe eine gut geführte Bibliothek. Ich sage nur HfV...

................... Gruß von Niels .......................

+++ Rettet den SVT "Görlitz" (VT 18.16) ! +++

Dann hätte ich eine schlechte Nachricht für Dich!

geschrieben von: ludger K

Datum: 06.04.21 18:27

Hallo Niels!

Du hast ja vollkommen Recht, man hat's schwer im Leben. Ein guter Bekannter, ein ehem. Eisenbahndirektor aus Salzburg, beschwerte sich mal über das größere Buchformat (wie z.B. Pollo), weil er immer abends im Bett vor dem Einschlafen darin liest, und wenn er dann einschläft, fällt ihm das schwere Buch auf den Kopf. Das tut immer so weh.

Aber auch die Billys von IKEA sind nicht mehr das, was die Bücherschränke von früher so waren, und halten nicht viel von guter Literatur. Und da muß ich Dir nun leider mitteilen, daß nächste Woche die neue Moselbahn in Druck geht, jetzt mit 432 Seiten 22/30 cm, also um die 3 kg schwer. Dann dürfte Billy wohl restlos überfordert sein. Wie gesagt, Du hast mein volles Mitgefühl.

Viele Grüße
Ludger

Moselbahn Umschlag-1.jpg

Re: Dann hätte ich eine schlechte Nachricht für Dich!

geschrieben von: BW FDS

Datum: 06.04.21 19:39

Hallo Ludger,

dann hatte ich die (eigentlich gar nicht so) "versteckte" Botschaft im HiFo ( [www.drehscheibe-online.de] ) damals richtig gedeutet.
Das ist ja ein richtig gutes (etwas verspätetes) Ostergeschenk! Ich finde es toll, dass das Thema (bestimmt mehr als gründlich) neu und wohl sehr umfangreich neu aufgerollt wurde!
Kurze Frage: Ist eine Vorbestellung schon möglich?

Aber zurück zum Thema Format: Mit den bereits angesprochenen, riesigen Blättern (teilweise fast schon im DIA A3-Format) werde ich auch irgendwie nicht froh. Am besten sagt mir da das Format 25/21 cm aus dem Verlag Kenning zu. Das fühlt sich beim lesen fast schon an, als wenn man ein Fotoalbum mit schönen, großformatigen Bildern umblättert.

@Niels: Ich habe meinen "schwachen" Bücherschrank (der war m.W. auch vom Schweden mit den vier Buchstaben) schon vor einiger Zeit gegen ein Werkstück des örtlichen Schreiners eingetauscht. Da biegt sich nichts und es gibt ausreichend Gewichtsreserve. Manchmal ist es eben äußerst sinnvoll, einmal die Sache richtig anzugehen. Einen Ferrari stellt man ja auch nicht unter einen offenen Carport vom Baumarkt... :D

Viele Grüße

Tobias


"Es ist die Erkenntnis, dass der Pendler im öffentlichen Verkehrssystem sehr ungern umsteigt. Er fährt nicht mit dem Omnibus zum DB-Zug, dann zum Hauptbahnhof um dann wieder in die Strassenbahn zu wechseln um in die Stadt zu kommen."
Dipl.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Dieter Ludwig

Hier gibts eine Zusammenstellung meiner bisherigen DSO-Bildbeiträge.


Re: Dann hätte ich eine schlechte Nachricht für Dich!

geschrieben von: ludger K

Datum: 06.04.21 20:33

Hallo Tobias!

Der HiFo-Beitrag von Ulrich hat uns überhaupt erst inspiriert, das Thema neu aufzurollen. Es ist ein ganz neues Buch dabei herausgekommen. Jochen hat anhand von Originalunterlagen das Fahrzeugkapitel völlig umgekrempelt, Helmut hat als Urmoselaner die Stationen viel detaillierter und lebendiger dargestellt, der Sammelfuchs Manfred hat mit den Jahren zahllose weitere alte Fotos ausgegraben, gemeinsam konnten wir aus allerlei Archiven viele weitere historische Bilder auftreiben und ich habe die Fotos und Pläne neu aufbereitet. Auch das Layout ist viel ausgefeilter (hat 5 Monate gedauert). Vorbestellen kannst Du es, aber die Abbildungen habe ich noch nicht gezählt und den Preis noch nicht festgelegt.

Thema Regal: Vom Tischler habe ich mir für mein Bildarchiv mal ein Regal paßgerecht bauen lassen. Jeder Boden (für je 2 Karteikästen) ist einzeln ausfahrbar und mit je 80 kg belastbar. Ideal!

Viele Grüße
Ludger

IMG_20210406_202511a.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 21:31.

Verlagswerbung!

geschrieben von: Langenschwalbacher

Datum: 07.04.21 11:18

Hallo,
ich finde diese Art von Verlagswerbung in diesem Thread (und auch anderen Threads) widerlich und nervig. So etwas sollte unterlassen bzw. von den Moderatoren unterbunden werden.
Anton



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.04.21 11:18.

Re: Verlagswerbung! - Wieso auch nicht

geschrieben von: DAVIDG

Datum: 07.04.21 11:22

Ich freue mich, wenn ich so etwas über neue Bücher erfahre; auch wenn es nicht ganz den Regeln des Forums entspricht.

Re: Verlagswerbung!

geschrieben von: Helmut Philipp

Datum: 07.04.21 11:40

Hallo Anton!

Interessen gehen manchmal weit auseinander...

Niemand zwingt Dich, solche Werbung toll zu finden. Jedoch andere User begrüßen diese Art der Werbung

Wat dem een sien Uhl is dem annern sien Nachtigall...

Mit freundlichem Gruß
Helmut

Meine bisher erschienenen Beiträge findet ihr in meinem Inhaltsverzeichnis hier: [www.drehscheibe-online.de]

Für Inhaltsverzeichnisse von weiteren Eisenbahnfreunden
bitte hier klicken!

Re: Verlagswerbung!

geschrieben von: BahnDahm

Datum: 07.04.21 12:15

Hallo Helmut,

ich bin ganz Deiner Meinung! Und außerdem: Machen andere hier nicht auch etwa Werbung für Neuerscheinungen?
Übrigens finde ich, dass auch Rezensionen (zumindest indirekt) als Werbung empfunden/angesehen werden können
(wenn auch nicht etwa im juristischen Sinn).

Was mich aber wirklich nervt sind jedoch die ewigen Hinweise in diesem Forum auf die x-te portofreie Lieferung oder
auf (jedenfalls für mich unwichtige) Neuerscheinungen aus dem Sutton-Verlag wie etwa den "101 Dinge ...". Aber auch
da bin ich Deiner Meinung: Wat dem een sien Uhl is dem annern sien Nachtigall ...

Bleibt alle gesund,
mit freundlichen Grüßen
Raimund



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.04.21 12:18.

Re: Verlagswerbung! - Wieso auch nicht

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 07.04.21 18:23

DAVIDG schrieb:
Ich freue mich, wenn ich so etwas über neue Bücher erfahre; auch wenn es nicht ganz den Regeln des Forums entspricht.
Man könnte sich ja künftig die Kosten für die DSO-Bannerwerbung sparen ...

Gruß

Rübezahl

Re: Verlagswerbung!

geschrieben von: 98507

Datum: 07.04.21 18:29

Hallo,
ich bekomme die Angebote auch auf mein Postfach. Bei Interesse öffne ich die Nachricht, bei Nichtinteresse wandert sie ungelesen in den Papierkorb.
Die Forumshinweise stören mich nicht. Für manche User sind sie sicher nützlich.
98 507



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 07.04.21 18:34.

Re: Verlagswerbung!

geschrieben von: einheitslok44

Datum: 07.04.21 19:52

Hallo Helmut, da möchte ich mich doch anschließen - die Foren mit hauptsächlich ernsthaften Fans sind sicher nicht der richtige Ansprechpartner für diese lästigen Hinweise auf Aktionen dieses doch sehr geschätzten Verlagshauses. Es gibt eben auch Uneinsichtige auf unserer Erde.... ! Und die "101 Dinge" Bücher - leider oft vollgepackt mit Fehlern, ein Herr Dörflinger tat sich hier besonders vor... Letzte Woche war ich mal im Bahnhofskiosk in meiner Heimatstadt: Der "Eisenbahnblätterwald" machte einen spätherbstlichen Eindruck - leergefegt! Die Hardliner "Nadelbäume" werden übrig bleiben und das ganze zwanghafte Editieren von allen möglichen "Specials" und Sonderheftchen hat jetzt hoffentlich ein dauerhaftes Ende gefunden. Nicht zuletzt auch ich habe gemerkt, dass darin immer wieder dasselbe aufgekocht und mit vielen Bildchen garniert wurde - in einem guten Buch besser zu finden und die einmalige Anschaffung genügt.
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