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meine Erlebnisse mit dem HP1-Abo und dem VH24

geschrieben von: Stefan Walter

Datum: 12.02.21 18:58

Guten Abend allerseits.

Ich möchte hier eine kleine Geschichte mit dem Titel "HP1 Rückerstattung Abo-Gebühr oder "heute schon verar...t worden?" erzählen:

1. Kapitel

Ich habe mir lange überlegt, ob ich von meinen Erlebnissen, beim Versuch meine Abo-Gebühren für das weggefallene HP1-Abo berichte. Aber vielleicht sind meine Erlebnisse ja hilfreich für jemand anderes, um nicht hereinzufallen wie ich:

Ich beziehe das "HP1" im Abo solange es die grünen Hefte gibt. Als langjähriger Abonnent war ich Ende 2019 erfreut, das Heft 48 zu bekommen, nachdem ich schon nicht mehr damit gerechnet habe, dass das Magazin überhaupt noch wiederbelebt und fortgesetzt wird.
Anmerkung: Auch wenn es vielleicht zweifelhaft ist, ob sich ein Abo fortsetzt, wenn nach längerer Pause unverlangt eine neue Ausgabe erscheint, war ich daran interessiert, das Abo fortzusetzen.

Im April 2020 bekam ich von "Funke Zeitschriften" eine "1. Zahlungserinnerung: Ihr Abonnement Hp1 mit der Kundennummer xx, Rechnungsnummer yy"
Die Formulierung im Text war etwas merkwürdig: "sicherlich haben Sie übersehen, die fälligen Bezugsgebühren für Ihr Abonnement der Zeitschrift Hp1 heute zu überweisen. Bitte holen Sie dies schnellstmöglich unter Angabe Ihrer Kundennummer nach..."

Möglicherweise habe ich eine vorangegangene Rechnung übersehen, jedenfalls habe ich die fälligen Abo-Gebühren in Höhe von 59,40 € umgehend überwiesen.
Im Briefkopf des Schreibens heißt es übrigens "Wir handeln im Auftrag der VGB Verlagsgruppe"

Soweit so schlecht!

2.Kapitel

Gegen Ende 2020 gab es hier im Medienforum mehrere Beiträge über diverse Verlags-Übernahmen, wobei mir bis heute nicht ganz klar ist, wie "Funke", "VGB", "Geranova" und "Verlagshaus 24" zusammenhängen und wer dort eigentlich das Sagen hat.

Ziemlich zeitgleich dazu wurde auch die endgültige Einstellung des "Hp1"-Magazins hier diskutiert.


3. Kapitel

Nachdem mir klar war, dass es keine neuen HP1-Ausgaben mehr geben wird, hätte ich natürlich gerne mein Geld zurück.

Nachdem diesbezüglich drei Emails an "Funke Zeitschriften" (damalige Mailadresse: vgbahn-abo@funke-zeitschriften.de) ignoriert wurden und wahrscheinlich in der "Ablage P" gelandet sind, schickte ich in der darauf folgenden Woche mehrere Emails mit gleichen Wortlaut an die Mailadresse der VGB. Auch dort "spielte man Opossum" und ich bekam nie eine Antwort.

Ich weiß inzwischen, dass der Verlag Opfer einer Erpressung durch Hacker geworden ist, aber das habe ich nicht zu vertreten.

In einem weiteren Anlauf schickte ich dann eine Email, diesmal an das Verlagshaus 24. Als ich innerhalb von zwei Tagen keine Antwort bekam, schickte ich die gleiche Mail nochmal ab und nach weiteren zwei Tagens dasselbe nochmal.

Dann geschah ein kleines Wunder:

Nach gut anderthalb Wochen bekam ich eine Antwort vom VH24 (von "Mitarbeiter A"), in der mir bestätigt wurde, dass das Hp1 eingestellt wurde, und mir vorgeschlagen wurde, dieses Abo in eine Abo der Miba umzuwandeln, oder wahlweise mir den Betrag zurück zu erstatten. Da ich die Miba schon im Abo beziehe (dazu mehr am Schluss), lehnte ich ab und wollte stattdessen den Betrag zurück erstattet haben. Dazu teilte ich ihnen meine Bankverbindung mit.
Damit wurde mir aber eindeutig bestätigt, dass das Verlagshaus 24 mein "Ansprechpartner" für meine Rückforderung ist.

Am nächsten Tag bekam ich, wahrscheinlich als Antwort auf meine zweite Mail, eine gleichlautende Email (von "Mitarbeiter "B") . Ich teilte ihnen wiederum meine Bankverbindung mit, dem Hinweis, dazu bereits von "Mitarbeiter A" kontaktiert worden zu sein und, dass es reicht, mir die Abogebühr nur einmal zurück zu erstatten.

Zwei Tage später meldete sich "Mitarbeiter C" in einer weiteren Email mit dem gleichen Inhalt.

Allen dreien habe ich meine Bankverbindung mitgeteilt. "Mitarbeiter B" fragte mich sogar noch einmal, obwohl er sie am Vortag schon bekommen hatte.

Anfang der Woche meldete sich wieder "Mitarbeiter A" mit einer Email und bat "für die Buchhaltung" noch um meine BIC, die sie umgehend bekam.

Eigentlich sollten damit, spätestens seit vergangenen Dienstag alle erforderlichen Informationen vorhanden sein, um mir den Betrag zurück zu erstatten.

Nur bis heute (Stand jetzt aktuell) ist kein Zahlungseingang erfolgt.

Ich habe das Gefühl, man fährt hier eine Zermürbungsstrategie, weil für einen Streitwert von 60 .-€ kein Anwalt morgens aus dem Bett klettert.
Es ist schon befremdlich, dass der Verlag (wer auch immer dafür zuständig), es nicht für notwendig erachtet, die Initiative zu ergreifen, auf seine Kunden zukommt, um sie von der Situation zu informieren und von sich aus anbietet, den vorgestreckten Betrag zurück zu erstatten.

Meines Wissens ist eine BIC nicht erforderlich, um innerhalb Deutschlands Überweisungen zu veranlassen, wenn eine IBAN vorliegt.

Auf eine meiner E-Mails an das VH24, bekam ich übrigens nach vier Tagen eine Lesebestätigung in englischer Sprache, mit "Reykjavik" und "Monrovia" im Text und einem verdächtigem Anhang. Vielleicht hat man ja den Kundenservice nach Island und Liberia outgesourct? Auf meinen Hinweis, dass hier eventuell ein Sicherheitsproblem vorliegt und der E-Mailverkehr gehackt wurde, gab es auch keine Reaktion. Daraus ergibt sich für mich die Frage, wenn die verwendete Software kompromittiert ist, wie sieht es mit sensiblen Kundendaten (Adressen, Telefonnumern, Bankdaten) aus?

Ich habe jedenfalls gründlich die Schnauze voll und werde morgen meine Abos für die Miba und das Miba Spezial kündigen.


viele Grüße
Stefan Walter



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.21 11:50.

war doch alles zu erwarten....

geschrieben von: Gärtner

Datum: 12.02.21 19:23

Das Problem ist das man nichts so richtig auf die Reihe bekommt. Man hat die VGB übernommen um an die Abo-Kunden vom MEB und der Miba zu kommen, alles andere wurde plattgemacht. Von der alten VGB ist doch kaum noch einer der Mitarbeiter im neuen Verlag.

Es ist doch nur noch nur noch eine Frage bis der nächste Kahlschlag kommt. Der MEB als auflagenstärkste Zeitung wird wohl bleiben, ebenso die Miba als einzige echte Modellbahnzeitung. Dem EM und dem Rest aus Bahn Extra und Bahn Epoche wird doch wohl bald die nächste Zwangsvereinigung drohen, was sollen die denn wohl auch sonst noch bieten was nicht schon im MEB steht. Da ist auch für hochwertige Bücher wie „Von Soest nach Westerland“ usw. oder die HP 1 längst kein Platz mehr. Ob da dann das sehnsüchtig erwartete neue Buch vom Güterwagen – Archiv noch kommen wird, das steht nach den negativen Erfahrungen mit dem neuen Verlag für viele Händler und Kunden in den Sternen. Aber davon abgesehen, die aktuelle Ausgabe vom EK ist so wie die letzten 4 Hefte auch mehr als dürftig. Dazu kommt dann noch das V 100 Sonderheft, das kann in der Vorbereitung nicht mehr als 2 Tage benötigt haben und ist bis auf wenige Ausnahmen bei den Bildern einfach nur grausam. Die Verlage tun sich da inhaltlich kaum etwas. Den einzigen Vorteil den man dem EK Verlag zugestehen muss ist die Fortsetzung der „Damals auf Linie“ Bus Bücher und der EK Kundenservice.

Die Verlage rechnen nach den Abo – Zahlen. Eigentlich müssten alle Abonnenten ihre bestehenden Abos kündigen und die Hefte erst nach der Durchsicht im Handel kaufen oder auch nicht. Nur so werden die Verlage merken das man mit dummen Gesülze einiger ganz bestimmter Autoren , halbgaren Beiträgen, der 97. Neuauflage von Themen wie der V 100 oder schlechtem Service nicht mehr bestehen kann….

Re: war doch alles zu erwarten....

geschrieben von: Stefan Walter

Datum: 12.02.21 19:52

Da hast du sicherlich Recht:

Ich habe Anfang letztes Jahr, je 25-30 Jahrgänge an Miba, EM, EK und EJ-Monatsheften in einem Gewaltmarsch gesichtet, interessante Artikel ausgeschnitten und abgeheftet und den Rest mit dem Papiermüll entsorgt.
Vorher waren es ungefähr ein Halber Kubikmeter Papier, davon blieben insgesamt ca. 20 Leitz-Ordner übrig. Im Durchschnitt waren ca. 5 % der veröffentlichten Beiträge für mich so interessant, dass ich sie archiviert habe.

Nur Sonderhefte und Ausgaben zu bestimmten Themen beware ich noch vollständig auf.

Was mir, im Zusammenhang mit dem Hp1-Abo besonders sauer aufstößt, ist die nicht vorhandene Wertschätzung mir als Kunden gegenüber: Trotz aller Schwierigkeiten bei der Fusion, dem Hackerangriff, der Personalfluktuation, hätte ich eine Kontaktaufnahme seitens des Verlags erwartet, um mit mir Rückerstattung zu besprechen. So habe ich den starken Eindruck, man hätte das Geld (von dem ich bis jetzt noch nichts wieder gesehen habe) stillschweigend behalten. Bei solchen Sachen bin ich sehr nachtragend.

Um einige Produkte tut es mir echt leid, aber so geht es nicht!

Stefan

meine Erlebnisse mit dem HP1-Abo (RIP)

geschrieben von: Crankcase

Datum: 13.02.21 10:05

Nachdem ich dazu keine Info zur Einstellung vom grünen HP1 vom Verlag bekommen habe, habe ich da mal im Dezember angerufen.
Ich habe auch ein MIBA-Abo und eine zweite MIBA Zeitschrift für Dezember machte mich stutzig.
Das war wohl das Probeheft um ein MIBA-Abo schmackhaft zu machen.
Es waren drei Telefonate nötig.
Ich hatte zuerst die falsche Telefonnummer für Abos bekommen und intern weiterverbinden war nicht möglich.
Und dann das Problem der neuen Kundennummer, eine interne Verbindung bei Gera-VG-Bahn
zur alten Kundennummer gibt es auch nicht.
Und die neue stand auf dem schon entsorgten Anschriftenzettel der MIBA,
nie hatte ich eine Mitteilung auf neue Kundennummer erhalten.
Ich wurde dann auch nicht gleich in der Datenbank gefunden.
Die Empfehlung für ein MIBA-Abo bekam ich auch, ich beharrte auf die Rückzahlung des Betrages.
Die Konto-Daten lagen dem neuen Verlag aber vor, es wurde ja auch per Lastschrift eingezogen - damals Funke.
Die Antwort, es könnte dauern da die Buchhaltung derzeit mit anderen Dingen hoher Priorität am Endes des Jahres beschäftigt sei,
habe ich akzeptiert.
Das Geld war tatsächlich nach 10 Tagen auf dem Konto.
Und ich hatte anschließend ein zweites MIBA-Abo, das merkte ich dann, als plötzlich Heft 11/2020 und 12/2020
nach Weihnachten nachgesendet wurden und Heft 01/2021 wieder doppelt eintraf.
Wieder angerufen, plötzlich war alles datenbanktechnisch ersichtlich, auch das doppelte Abo,
dieser Eintrag fürs zweite Abo war aktualisiert worden am Tag meines Anrufes im Dezember!
Es fehlten meine vorbestellten Büchern, das konnte angeblich nicht übertragen werden, da die alte VG-Bahn (Funke)
diese nicht weitergegeben hätte. War wohl dem Hackerangriff geschuldet.

Mein Fazit :
Ich vermisse das grüne HP1 mehr als ich je gedacht hatte.
Und ich werde MIBA und MIBA Spezial jetzt auch kündigen.
Für über die Hälfte der Beiträge in diesen Heften bin ich nicht in deren Zielgruppe.
Und die gegenseitige Befruchtung von EJ / MIBA / MEB ist auch nicht mehr gegeben.

Re: meine Erlebnisse mit dem HP1-Abo (RIP)

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 13.02.21 10:51

Wenn man in diesem und anderen Fäden so liest und dann auch noch hört, was so hinter den Kulissen läuft, schafft es wohl GN die VGB innerhalb eines Jahres komplett zu vernichten.

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

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aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Telefon-Hotline ist nicht erreichbar

geschrieben von: Stefan Walter

Datum: 13.02.21 11:10

Hallo Crankcase,

die auf der Homepage angegebene Telefonhotline ist seit Tagen nicht erreichbar:

Ich habe es mehrmals versucht, hing aber immer in der Warteschleife (mit nerviger Hintergrundmusik).
Nach einer Minute hies es dann, alle Mitarbeiter wären immer noch im Gespräch und man solle es später nochmal versuchen. Immerhin wäre die Warteschleife für den Anrufer kostenlos (was falsch ist, da sie meine wertvoll Zeit kostet).

Stefan
Zu dem herrschenden Chaos passt auch meine Erfahrung, die ich mit der Vorbestellung von Güterwagen Band 9 gemacht habe:

Es ist mir vorher noch nie passiert, dass mein Buchhändler vor Ort, bei dem ich bisher alle Bücher bestellt habe, kapitulieren musste und mir geraten hat, dieses Buch beim Verlag selbst zu bestellen, was ich dann auch getan habe.

Nach den ganzen Stories hier, im Zusammenhang mit der Übernahme der VGB, habe ich dann eine Nachricht an die Serviceadresse geschickt, mit der Bitte um Rückmeldung, ob meine Bestellung noch vorhanden sei.

Erste Antwort auf meine Anfrage: Die Bestellung wurde übernommen und liegt beim Verlag vor.
Zweite Antwort (eine Tag später): Die Bestellung liegt nicht vor, ich solle bitte neu bestellen.
Dritte Antwort (schriftlich): Die Bestellung liegt vor. Ich bin zur Lieferung am April 21 vorgemerkt. Der Liefertermin wurde inzwischen auf den Sommer 21 verschoben.

Bei einem Fussballspiel würde es 2:1 stehen.


mfG
Stefan Walter
Moin Stefan ,

ich finde es richtig, daß Du Deine schlechten Erfahrungen mit diesem Konfusiopol berichtest, und das - wie ich finde - in angemessenem Ton.
So können andere ihre Schlüsse ziehen.
Ich habe Glück und bin nicht betroffen.
Jedenfalls drücke ich Dir die Daumen, daß Du noch an Deine Knete kommst und ein guter, beherzter Anwalt ist längst aufgestanden, und setzt Deine Ansprüche "aus dem Sulki" durch. Vielleicht kann ja auch die Verbraucherzentrale eingeschaltet werden, das kann auch Druck erzeugen.

Beste Grüße

Wolfgang

Mich interessiert vieles - und alles rund um das Bw Bestwig!

Zivilrechtlich: njet!

geschrieben von: Stefan Walter

Datum: 13.02.21 14:27

Hallo Wolfgang,

zivilrechtlich ist da wohl nichts zu machen, selbst wenn ich 100x Recht habe:

Bei einem Streitwert von 60.- € wird kein Anwalt auch nur den kleinen Finger rühren und einen anwaltlichen "bösen Brief" aufsetzen. Das allein kostet schonmal ein Vielfaches der mir vorenthaltenen Summe.
Auch die Rechtschutzversicherung wird wohl keine Deckungszusage machen. Aber die Idee mit dem Verbraucherschutz hat was...

Sollte man sich doch noch dazu durchringen, mir den Betrag zurück zu erstatten, melde ich mich wieder. Aber egal, die Kündigung von der Miba und dem Miba Spezial sind per Einschreiben raus. Das ist zwar formal eine andere Firma, aber die selbe Chose.
Die 60.- € machen mich zwar nicht arm oder reich, aber ich lasse mich nur ungern über den Tisch ziehen!

viele Grüße
Stefan

Re: meine Erlebnisse mit dem HP1-Abo und dem VH24

geschrieben von: CvN

Datum: 13.02.21 17:48

Hallo Stefan Walter,

mir ging es so wie von Dir geschildert.

Aber: die Wege und Leitungen bei GeraNova scheinen seeehr lang und verwunden zu sein.
Nachdem ich denen am 4. Januar 2021 zum 2. Mal meine IBAN und BIC mitgeteilt hatte, hat es noch 3 1/2 (in Worten:drei einhalb) Wochen gedauert und dann war plötzlich der Abo-Betrag für das grüne Hp1 gutgeschrieben.
Ich denke, es besteht noch Hoffnung, dass Du Deinen Abo-Betrag zurück bekommst.
VG Cgristoph

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt

geschrieben von: Stefan Walter

Datum: 13.02.21 18:47

Hallo Christoph,

das hoffe ich auch, dass sich bei VH24 oder sonstwo jemand findet, der ermächtigt ist, Überweisungen zu veranlassen.

Wenn da Problem aus der Welt geschafft ist, werde ich davon berichten.


viele Grüße
Stefan Walter
Matthias Muschke schrieb:
Wenn man in diesem und anderen Fäden so liest und dann auch noch hört, was so hinter den Kulissen läuft, schafft es wohl GN die VGB innerhalb eines Jahres komplett zu vernichten.

MfG


Die frühere VGB gibt es nicht mehr. Das Tafelsilber wurde verhökert, Zeitungen eingestellt oder zusammengelegt. Die BahnEpoche stand ganz oben auf der Streichliste, wurde dann aber kurzzeitig durch den Wegfall der Gratis DVD und die Zusammenlegung mit BahnExtra "gerettet". Das das nicht reichen wird, dürfte jeden klar sein. Alleine die Nicht - Rückzahlung der offenen Abo Beträge sprcht da Bände. Im übrigen kann man sich dazu bei Problemen nicht nur an die Polizei wenden. Die Polizei nimmt eine Anzeige wegen Betrug und Unterschlagung unabhängig vom Betrag auf und bearbeitet das. Zudem kann man sich auch an die zuständigen Behörden, so z.B. das Gewerbeamt bez. die IHK wenden. Die nehmen das sehr ERNST und werden auch tätig. Das dürfte mit einer E-Mail relativ schnell umgesetzt sein. Und wenn sich da die Beschwerden häufen, dann wird das noch zusätzlich Druck machen....

Re: Zivilrechtlich: njet!

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 13.02.21 20:14

Stefan Walter schrieb:
Trotz aller Schwierigkeiten bei der Fusion, dem Hackerangriff, der Personalfluktuation, hätte ich eine Kontaktaufnahme seitens des Verlags erwartet, um mit mir Rückerstattung zu besprechen. So habe ich den starken Eindruck, man hätte das Geld (von dem ich bis jetzt noch nichts wieder gesehen habe) stillschweigend behalten.

Hätten sie wohl auch.

Crankcase schrieb:
Die Antwort, es könnte dauern da die Buchhaltung derzeit mit anderen Dingen hoher Priorität am Endes des Jahres beschäftigt sei,
habe ich akzeptiert.

Musstest Du aber nicht. Das sind nur Ausreden.

Stefan Walter schrieb:
zivilrechtlich ist da wohl nichts zu machen, selbst wenn ich 100x Recht habe:

Bei einem Streitwert von 60.- € wird kein Anwalt auch nur den kleinen Finger rühren und einen anwaltlichen "bösen Brief" aufsetzen. Das allein kostet schonmal ein Vielfaches der mir vorenthaltenen Summe.

Den bösen Brief kannst Du auch selbst schreiben. Die Anwaltskosten für solche Kommunikation würdest Du eh nie wiederbekommen, die muss die Gegenseite nicht erstatten.

Gärtner schrieb:
Die frühere VGB gibt es nicht mehr.

Auf dem Papier schon noch, sie hat nur einen anderen Eigentümer. Das ist hier durchaus relevant, weil die fragliche Aborechnung von der VGB stammte und somit die heutige Briefkastenfirma VGB der Ansprechpartner ist.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.02.21 20:17.

Re: Zivilrechtlich: njet!

geschrieben von: dalmi60

Datum: 14.02.21 11:18

Ich hatte Glück, eine ausbleibende Bestellung die schon via Paypal bezahlt war und keine Lieferung erfolgte, der (alte) VgBahn mich auf den neuen Anbieter verwiesen hat, Kontaktaufnahme beim neuen Anbieter nicht möglich ist/war, habe ich den Käuferschutz (Paypal) eingeschaltet und den Kaufpreis rückerstattet bekommen.
Grüsse Ralf

Mein Spaß mit dem Chaos-Unternehmen

geschrieben von: Kurzwellenhoerer

Datum: 14.02.21 12:24

Hallo.

Vielleicht sollte man das ganze Unternehmen boykottieren? Ich habe ein, zwei Wochen vor Weihnachten Bücher bei VGB bestellt. Zwei davon konnten nicht geliefert werden. Kurz darauf bekam ich schriftlich eine Gutschrift über insgesamt 17,90 Euro. Tatsächlich auf meinem Konto angekommen sind aber nur 9,95 Euro für ein Buch. Auf den Rest warte ich bis heute noch. Telefonisch habe ich es ganz aufgegeben, aber auch auf E-Mails wird nicht reagiert. Da ich auch die kostenlosen Probehefte bestellt habe, mache ich mir nun größte Sorgen, dass die Kündigungen dieser auch nicht angenommen werden. Am Donnerstag habe ich sämtliche Abos - nicht nur die der beiden Probehefte - per Einschreiben gekündigt. Zugestellt wurde es am Freitag. Bin gespannt, was nun passiert.

Grüße

Karsten

Re: Zivilrechtlich: njet! DOCH !!!!

geschrieben von: LaNgsambahNer

Datum: 14.02.21 16:21

Moin Stefan,

zivilrechtlich ist da schon was zu machen und zwar so: [www.mahnbescheid-formular.de]
Und die entstehenden Gebühren kannst Du denen auch mit aufdrücken.

Gruß Kai

Gröt ut Hamborg
Kai __________Spur N 4ever

Re: Zivilrechtlich: njet! DOCH !!!! Ach ja?

geschrieben von: Frankfurter

Datum: 15.02.21 19:07

LaNgsambahNer schrieb:
Moin Stefan,

zivilrechtlich ist da schon was zu machen und zwar so: [www.mahnbescheid-formular.de]
Und die entstehenden Gebühren kannst Du denen auch mit aufdrücken.

Gruß Kai

Und was ist, wenn der/die Angemahnte dann nicht zahlt?

Dann muß man klagen. Also doch Anwalt finden für den "Bagatellbetrag" - Gericht - Kosten vorlegen.

Zumindest war das im letzten Jahrtausend so. Da hatte ich nämlich einige Händler, die ihre Kalendereinkäufe bei meinem Verein nicht bezahlen wollten. Da wäre die Brieh teurer als die Brocke gewese.

Noch en Gude,
Manfred

HP1-Abo-Gebühren wurden heute zurück erstattet

geschrieben von: Stefan Walter

Datum: 15.02.21 18:35

Die Vorgeschichte findet sich hier: [www.drehscheibe-online.de]

Heute war der Betrag von 59,40 € meinem Konto gutgeschrieben.
Geht doch!


viele Grüße
Stefan Walter

HP1-Abo-Gebühren wurden zurück erstattet

geschrieben von: Crankcase

Datum: 18.02.21 07:53

Mir boten die zuerst weniger zur Rückerstattung an.
Das sei so vorgegeben worden.
Ich verwies auf die Rechnung mit dem höheren Betrag, welchen ich auch bekam.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -