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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Typenkompass Loks der Ungarischen Staatsbahn

geschrieben von: FTB

Datum: 26.01.21 17:12

Schon lange drauf gehofft: Im Februar soll nun endlich der Typenkompass "Loks der Ungarischen Staatsbahn MAV" erscheinen. Wie alle Typenkompasse (korrekte Mehrzahl gebildet....?) eher für einen Taschengeld-Preis. Üblicherweise würde ich dafür ein par Euros in bekanntem Laden in Leipzsch lassen, aus bekannten Gründen geht es derzeit aber leider nur über Online-Bestellung.
Typenkompass Loks der MAV

Laut dem Kleingedruckten berücksichtigt das Buch leider nur die Zeit ab 1945 - obwohl der verlinkte Text eine Jahreszahl zum Start der Staatsbahn weit früher nennt, was politisch gedacht wohl nicht besonders exakt ist ... .

Kleingedrucktes = mieses Geschwurbel

geschrieben von: Nagercoil

Datum: 26.01.21 19:29

Das Kleingedruckte ist auch sonst mal wieder ein schönes Beispiel für mieses Verlagstextgeschwurbel:

Zitat
Die Geburtsstunde der ungarischen Eisenbahn war das Jahr 1846. Während dieser Epoche eroberte sie ganz Europa und natürlich auch Ungarn.
So, so: die ungarische Eisenbahn eroberte also ganz Europa. Da muss man nicht einmal in Nordhorn wohnen, um hierbei den Kopf zu schütteln.

Nagercoil Jn. = Der südlichste Bahnhof, an dem ich bislang war

Die Wusch = Eine Schmalspurbahn in Siebenbürgen

Re: Kleingedrucktes = mieses Geschwurbel

geschrieben von: Christof_2016

Datum: 30.01.21 15:51

Nagercoil schrieb:
Zitat
Die Geburtsstunde der ungarischen Eisenbahn war das Jahr 1846. Während dieser Epoche eroberte sie ganz Europa und natürlich auch Ungarn
Das steht da aber nicht.

Zitat: Während dieser Epoche eroberte die Eisenbahn ganz Europa und natürlich auch Ungarn.

Dieses Satz würde ich ohne Kopfschütteln akzeptieren.


Viele Grüße aus Erlangen,

Christof

Re: Kleingedrucktes = mieses Geschwurbel

geschrieben von: Nagercoil

Datum: 05.02.21 13:43

Zitat
Das steht da aber nicht

Es stand da aber so - sonst hätte ich das wohl kaum in das Zitatfeld übernommen. Wenn der Verlag es jetzt korrigiert hat, umso besser.

Nagercoil Jn. = Der südlichste Bahnhof, an dem ich bislang war

Die Wusch = Eine Schmalspurbahn in Siebenbürgen

Fehlerquelle Verlagsseite

geschrieben von: Nagercoil

Datum: 06.02.21 11:43

Die von mir am 26.1. zitierten Sätze stammten von der bereits verlinkten Verlagsseite [www.motorbuch-versand.de]

Damals stand dort:
Zitat
Die Geburtsstunde der ungarischen Eisenbahn war das Jahr 1846. Während dieser Epoche eroberte sie ganz Europa und natürlich auch Ungarn

Das ist sprachlich und historisch wie bereits geschrieben natürlich Murks (gewesen).


Jetzt steht dort:

Zitat
Die Geburtsstunde der ungarischen Eisenbahn war das Jahr 1846. Während dieser Epoche eroberte die Eisenbahn ganz Europa und natürlich auch Ungarn.

Man hat in Satz 2 also "sie" (was für "die ungarische Eisenbahn" stand) gegen "die Eisenbahn" ersetzt. So ist die Aussage in Ordnung.

Mir ist gleichwohl beim erneuten Besuch noch ein inhaltlicher Fehler auf der Internetseite aufgefallen: Im Seitentitel wird die Abkürzung der Staatsbahnen Ungarns fälschlicherweise als "MÀV" geschrieben. Damit es alle sehen und auch nach einer etwaigen Korrektur nachvollziehen können, füge ich jetzt eine Bildschirmkopie ein:

20210206_113436.jpg

Korrekt wäre MÁV so wie es zum Glück auch auf dem Buchtitel richtig geschrieben ist.

Nagercoil Jn. = Der südlichste Bahnhof, an dem ich bislang war

Die Wusch = Eine Schmalspurbahn in Siebenbürgen

Re: Fehlerquelle Verlagsseite

geschrieben von: FTB

Datum: 06.02.21 11:50

> Korrekt wäre MÁV so wie es zum Glück auch auf dem Buchtitel richtig geschrieben ist.

Das stimmt zwar und 99% wird das bestimmt gar nicht aufgefallen sein. Halte ich aber in einem deutschsprachigen Forum für Krümelkackerei :)

Re: Fehlerquelle Verlagsseite

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 06.02.21 12:01

FTB schrieb:
Das stimmt zwar und 99% wird das bestimmt gar nicht aufgefallen sein. Halte ich aber in einem deutschsprachigen Forum für Krümelkackerei :)
À gibt es im Ungarischen meines Wissens nicht, in anderen Sprachen sind solche Zusätze aller Arten ausspracheentscheidend. So etwas sollte man schon wissen. A und Ä im Deutschen ist so ein Beispiel.

Viele Grüße
Sören

Re: Fehlerquelle Verlagsseite

geschrieben von: Nagercoil

Datum: 06.02.21 12:04

FTB schrieb:
> Korrekt wäre MÁV so wie es zum Glück auch auf dem Buchtitel richtig geschrieben ist.

Das stimmt zwar und 99% wird das bestimmt gar nicht aufgefallen sein. Halte ich aber in einem deutschsprachigen Forum für Krümelkackerei :)
Das mag stimmen, aber auch als Muttersprachler der deutschen Sprache, sollte man nicht vergessen, dass (falsche) Akzente in anderen Sprachen zu unterschiedlichen Aussprachen (oder wie hier zu unverständlichen Ausdrücken) führen können.

Ich kann auch kein Ungarisch, weiß aber zumindest, dass zwischen "a" und "á" ein deutlicher Unterschied in der Aussprache besteht. Ein "à" existiert im Ungarischen m.W. nicht.

Nagercoil Jn. = Der südlichste Bahnhof, an dem ich bislang war

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