DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 11 - Bahn und Medien 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Software, Medien aller Art und Literatur zum Themengebiet Eisenbahn
Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -

Re: Anordnung der Hefte

geschrieben von: 3-Löwen-Takt

Datum: 05.01.21 10:58

Ist wohl auch nicht überall so, hier im V-Markt bilden die Eisenbahn-Zeitschriften quasi den Übergang zwischen Fernsehzeitungen und Technik (links: TV Spielfilm, Funk Uhr, dann EK & Co., rechts davon PC Games, Computer Bild, Auto Motor Sport etc ...).

Aber in „normalen“ Supermärkten wie Norma, Rewe und Edeka habe ich auch noch nie ein Eisenbahnmagazin gefunden. Da liegen fast nur Frauenzeitschriften und Comics rum — es gibt hier Läden, die haben noch nicht einmal den „kicker“ da ... 🤦🏻

Re: Anordnung der Hefte

geschrieben von: Der 1bügler

Datum: 05.01.21 21:44

In Heidelberg Hbf hat die Bahnhofsbuchhandlung weiterhin geöffnet, wegen "Reisebedarf". Daß zur Zeit halt weniger gerissen werden darf, das steht auf einem anderen Blatt.
P.S.: Semantikfehler beabsichtigt. ;-)

[www.fingers-welt.de]<--- BITTE BEACHTEN! Bilder vom Treffen 2019 sind jetzt anschnur!
http://up.picr.de/34056767tg.gif
An Röhren kann man sehen, wenn sie gehen. Und auch riechen, wenn sie siechen.

Re: Betrifft ja nicht nur Eisenbahnhefte

geschrieben von: 3-Löwen-Takt

Datum: 06.01.21 10:29

An deiner These ist durchaus was dran, allerdings dürfte es demnach an Tankstellen zum Beispiel überhaupt keine Comic-Hefte geben, weil es da eher selten Kinder als Laufkundschaft gibt. Dem ist aber nicht so.
Und wenn man mal über den Tellerrand hinausblickt, stellt man fest, dass dieses Problem der eingeschränkten Verfügbarkeit nicht nur auf Eisenbahn-Publikationen zutrifft. Auch Computer-Zeitschriften oder Magazine zum Thema Heimwerken findet man in den üblichen Supermärkten und durchschnittlich großen Tankstellen eher selten im Regal.
Nun sind vielleicht Technik-Magazine auch noch eine eher „spezielle“ Lektüre, aber da dürfte dennoch das Interesse an der potenziellen Laufkundschaft in einem solchen Laden schon etwas höher sein als beim Thema Eisenbahn.
Ich stelle daher die profane These auf, dass man bei Rewe & Co. schlicht und einfach davon ausgeht, dass sich die männliche Kundschaft da eher selten ans Zeitschriftenregal verirrt beziehungsweise Männer höchstens an Tageszeitungen interessiert sind — warum auch immer das so sein soll.

Daniel

Re: Betrifft ja nicht nur Eisenbahnhefte

geschrieben von: Klaus aus FG

Datum: 06.01.21 15:05

3-Löwen-Takt schrieb:
An deiner These ist durchaus was dran, allerdings dürfte es demnach an Tankstellen zum Beispiel überhaupt keine Comic-Hefte geben, weil es da eher selten Kinder als Laufkundschaft gibt. Dem ist aber nicht so.

Zwei Gegenargumente: Zum einen vermute ich, dass ein nicht unerheblicher Teil der Comicleser nicht mehr dem Kindesalter angehört. Zum anderen ist einer der größten Stressfaktoren bei langen Autoreisen ein ... nörgelndes Kind! Und das lässt sich - zumindest temporär - mit einem Comic ruhigstellen.

Re:Eisenbahnzeitschriften in Supermärkten

geschrieben von: axelloko

Datum: 06.01.21 16:03

Hier in Hessen gibt es zahlreichen Supermärkten den"Modelleisenbahner", oft als einzige Eisenbahnzeitschrift.
War zumindest bis jetzt so, vermutlich war er in einem Sortiment eines Pressegrosshandels.
Gerade die Rewe Filialen haben da wohl, alle die gleichen Titel.
Hallo,

ihr dürft nicht vergessen, dass die Verkaufsstellen für die Zeitschriften teilweise nicht unerhebliche Vertriebsprovision kassieren, davon leben die Zeitschriftenläden und vor allem die Tankstellenpächter, pro Liter verkauften Kraftstoff bekommen die nur ein paar lächerliche Cent, den Rest kassiert die Mineralölfirma. Dazu müssen die Verlage auch noch alle nicht verkauften Zeitschriften als Remittenden zurück nehmen und dem Händler den Verkaufspreis erstatten, bzw der Händler führt die nicht verkaufte Ware gleich dem Altpapier zu und der Verlag erstattet das Geld auf Vertrauensbasis.

Deshalb bekommt man auch Rabatt bei einem Abo, da kann der Verlag sich sicher sein, dass er die Zeitschrift nicht zurück bekommt und das Geld sicher hat.

Ihr könnt davon aus gehen, dass eine Bahnhofsbuchhandlungskette bei einer Zeitschrift wie zB der Drehscheibe pro verkauftem Exemplar etwa 30% des Verkaufspreises als Verkaufsprovision behält, den Rest bekommt dann der Verlag, bzw die Arge Drehscheibe eV. Von dem Rest muss der Druck, die Versandkosten und alle übrigen Kosten bezahlt werden.
Seiten: 1 2 All Angemeldet: -