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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
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Güterwagen Band 9 – ein Sachstand und Grundsätzliches

geschrieben von: sc

Datum: 26.12.20 18:13

Hallo in die Runde,

jetzt, wo einerseits der Weihnachtsbraten verdaut ist, andrerseits sicherlich viele von uns noch voller Ungewissheit in die Zukunft blicken, möchte ich mich wieder einmal zu Güterwagen Band 9 und möglichen weiteren Büchern äußern und dabei auch einige grundsätzliche Dinge ansprechen.

Aktuell zu Band 9: Nach langem Schweigen aus FFB bzw. München bekam ich kurz vor Weihnachten einen Anruf, dass man Band 9 verlegen werde. Damit das Buch für Geranova ein finanzieller Erfolg wird, wünsche ich dem Verlag (und mir), dass auch künftig möglichst viele Bücher direkt beim Verlag bestellt oder beim Buchhändler oder Modellbahnhändler des Vertrauens gekauft werden und nicht bei Amazon & Co. Ob und in welcher Form die Güterwagenbücher (und andere in Vorbereitung befindliche Bücher) künftig erscheinen können wird nämlich u.a. entscheidend von dem Verkaufserfolg von Güterwagen 9 abhängen. Worauf wir uns aber wohl einstellen sollten ist, dass künftige Güterwagenbücher teurer werden, um sämtliche Kosten decken zu können.

Zum einen müssen bei (zum Glück bislang noch kaum) sinkenden Verkaufszahlen alle Produktionskosten wie z.B. Bildbearbeitung, Satz und Litho auf eine geringere Zahl Bücher umgelegt werden und auch die reinen Druckkosten sind bei einer kleineren Stückzahl höher. Ähnliches gilt für den Aufwand, den die Modellbauer treiben oder die Bildhonorare. Zum anderen ist auch Harald Westermanns, Paul Schellers und mein Aufwand für diese Bücher im Laufe der Jahre erheblich gestiegen. Das gilt sowohl für die Beschaffung und Auswertung von Unterlagen, wie z.B. zu Nummernbereichen von Privatwagen, als auch für die Anfertigung der Zeichnungen. Trotz aller Erleichterungen, die im digitalen Zeitalter möglich sind, kostet das häufig ein Mehrfaches an Zeit, als bei den ersten Büchern. Gerade von vielen älteren Chemiekesselwagen gibt es keine Originalzeichnungen, sodass ich die Wagen nur anhand von bekannten Untergestell-Abmessungen und einigen weniger Fotos rekonstruieren kann, häufige Änderungen sind bei dieser Vorgehensweise inbegriffen.

Um es kurz zu machen: Bislang sind die Preise für die Güterwagenbücher, in Bezug auf die Seitenzahlen, nahezu konstant geblieben; das wird wohl nach Güterwagen Band 9 nicht mehr möglich sein.

In diesem Kontext auch eine Anmerkung zu dem in der Vergangenheit mehrfach zurecht geäußerten Wunsch, Zeichnung nicht über den Bund zu drucken – in Güterwagen 9 wird das auch nicht nötig sein. Aber auch das ist generell ein Kostenfaktor: Ein „Altar“ (das sind beidseitige Ausklappbögen) kostet in der Produktion das Mehrfache normaler Druckseiten. Aus diesem Grund haben sich z.B. bei Band 8 die VGB und ich dazu entschieden, die Zeichnungen über den Bund zu drucken, aber dort auseinander zu ziehen und die Wagen grundsätzlich an Stellen zu schneiden, die unkritisch sind (da die Baugruppen an anderer Stelle noch einmal gezeigt werden).

Güterwagen 9 macht Fortschritte, aber 2020 hat auch uns beeinträchtigt. Also bleibt gesund und geduldet Euch bitte noch etwas.

Grüße aus Hamburg
Stefan
Hallo Stefan!

Danke für die ersten Informationen. Es ist erfreulich, daß München mitmacht und auch gewillt ist, weiterzumachen. Ich freue mich schon auf den neuen Band.

Frohe Weihnachten
Markus

DANKE!

geschrieben von: Gärtner

Datum: 26.12.20 18:53

Dank für die offenen Worte zum Sachstand und zu den Hintergründen. Das zeigt leider aber auch klar und deutlich, wie der VGB Nachfolger erstklassige Qualitätsprodukte wie eben die Güterwagen – Bucher einordnet. Ganz unten.

Wir brauchen uns nichts vorzumachen, mit der gedruckten (Monats) Presse geht es bergab. Die Einstellung diverser Zeitschriften war spätestens seit dem Frühjahr 2020 absehbar, wenig später haben es dann ja auch die Spatzen schon von den Dächern gepfiffen. Was von den ansonsten noch angekündigten bez. geplanten Projekten noch kommen wird, das wird wohl nicht mehr viel sein. Wie schwer es da für ein Randthema wie „Güterwagen“ erst sein wird, das kann man sich ja vorstellen.

Vielleicht sollten sich die Autoren der qualitativ hochwertigen Bücher einmal zusammensetzen und überlegen die nächsten Projekte zu bündeln und Alternativen zu suchen. Ich spreche jetzt nicht von gedruckten Monatsheften mit einer kompletten Redaktion im Hintergrund. Ich spreche von Fachbüchern, die von Fachleuten geschrieben werden und hochwertige Informationen vermitteln. Solche Bücher wie „1000 Dinge die Sie schon immer zu xyz wissen wollten“ oder minderbemittelte, schnulzenhafte und wenig fachlich hinterlegte Ergüsse einiger ganz bestimmter Autoren gehören eindeutig nicht dazu.

Alleine die „Androhung“ zwischen den Zeilen das es bei schlechten Vorbestellungen keine weiteren Projekte geben wird, sagt mehr als tausend Worte. Ich bin gerne bereit 10 – 20 EUR mehr zu bezahlen, weil ich diese Informationen haben möchte. Auch ich unterstütze gerne und schon lange den örtlichen Buchhandel bei uns. Aber die Masse der Kunden? Da wird dann bei Online – Plattformen bestellt, obwohl auch der örtliche Buchhandel i.d.R. auch (meist kostenlos) im Umkreis ausliefert. Wenn wir alle (oder zumindest ein Teil von uns) dazu übergehen würden lieber WENIGER und dafür QUALITATIV HOCHWERTIGER zu kaufen, dann würden sich viele Probleme von selber lösen.

Aber dennoch: DANKE an die Autoren vom Güterwagen – Archiv, dass ihr euch nicht entmutigen lasst.

Güterwagen Band 9 – einfach Danke

geschrieben von: Crankcase

Datum: 26.12.20 19:02

Mein Buch ist schon seit der Ankündigung beim Verlag vorbestellt.

Wie geht es weiter?
Was würde nach Band 9 kommen?
Ich habe alle seit 1990 erschienen Bände.
Auch die Neuauflagen.

Wie war das mit IKEA-Katalog und der Bibel?
In beiden geht es um die Schöpfungsgeschichte.
Also wie in allen Güterwagenbüchern. :)

Re: DANKE!

geschrieben von: sc

Datum: 26.12.20 19:04

Hallo,

ich betrachte das nicht als "Androhung", sondern wertneutral als Diskrepanz zwischen dem Verlagskonzept und meinem Konzept Bücher zu machen. Es geht eben nicht immer das Runde durch das Eckige oder umgekehrt, aber es gibt (fast) immer eine Lösung … ;-)

Grüße aus Hamburg
SC

Re: DANKE!

geschrieben von: ludger K

Datum: 26.12.20 19:10

Gärtner schrieb:
Auch ich unterstütze gerne und schon lange den örtlichen Buchhandel bei uns.
Das ist ja durchaus lobenswert, aber der örtliche Buchhändler drückt nur auf den Knopf und am nächsten Morgen wird das Buch per Bücherwagen in den Laden geschmissen (manche Fahrer haben einen Türschlüssel). Das geht alles über den Großhandel, ist also für den Verlag genauso wenig lukrativ wie über Amazon, denn die beziehen die Bücher auch nur über den Großhandel. Empfehlenswert ist dagegen ein Bezug entweder direkt beim Verlag oder über einen der wenigen deutschen Eisenbahnfachbuchhändler, denn die bestellen noch direkt beim Verlag.

Vorbestellung bei VG-Bahn Shop überhaupt möglich?

geschrieben von: Crankcase

Datum: 26.12.20 19:21

Also im neuen VG-Bahn Shop finde ich das Buch zur Vorbestellung nicht.
Sucht man über Google, landet man im alten Shop, der ist ausser Funktion.
Verlagshaus24 ist identisch vom Inhalt wie der neue VG-Bahn Shop, aber anderes Layout.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:26:19:55:09.

Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: JensH

Datum: 26.12.20 20:31

Hallo Ludger,

bei meiner Buchhändlerin im Dorf bekomme ich am Samstag-Mittag noch ein Last-Minute-Geburtstagsgeschenk.
Meine Buchhändlerin gibt einen Gutschein für die Tombola vom Freibadverein oder dem Schulförderverein.
Meine Buchhändlerin zahlt ihre Steuern HIER.
Meine Buchhändlerin zahlt Miete an einen lokalen Hausbesitzer.

Wenn ein Buch überall gleich kostet, warum soll ich nicht bei Ihr kaufen?


Gruß
Jens

PS: Ich kaufe auch direkt beim Verlag, besonders bei kleineren Verlagen.

Meine (Reise-)Berichte DSO:[www.drehscheibe-online.de]


Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1(1) Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Re: Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: Doppeler

Datum: 26.12.20 20:59

Hallo, Stefan,

obwohl ich wirklich viele Bücher habe, war mir bislang gar nicht klar, was es für einen Unterschied macht, direkt bei einem Verlag zu bestellen. Vielleicht könntest Du da mal ein paar nähere Informationen zu geben, dann würde ich es gerne tun. Allerdings sind mir zwei Unterschiede aufgefallen: Wenn ich bei manchen Verlagen bestelle, dauert es manchmal fast 2 Wochen, und dann darf ich auch noch Versandkosten abnickeln. Im Internet geht das fast immer innerhalb weniger Tage und versandkostenfrei. Wenn Verlage nur etwas an Büchern verdienen, wenn sie direkt an den Endkunden liefern, warum liefern sie dann nicht wenigstens versandkostenfrei? Macht z.B. der EK-Verlag auch.

Und noch etwas: Wenn Zeichnungen nicht quer auf die Seite passen: Könnte man sie mit einfach hochkant drucken?

So oder so, werde ich treuer Leser Deiner Werke bleiben (wenn es sie dann hoffentlich noch gibt), eBook wäre keine Alternative für mich!

Re: Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: WHA

Datum: 26.12.20 21:14

Moijen,

wenn Du direkt beim Verlag bestellst, bezahlst Du doch den gleichen Preis, wie im Buchhandel, oder? Der Buchhändler verdient aber auch etwas an dem Buch. Wo liegt also der Unterschied? Richtig, wenn Du direkt beim Verlag bestellst, geht der Buchhändler leer aus und der Verlag streicht die Buchhandelsspanne zusätzlich ein! Deshalb liegt mir persönlich der Kauf beim Buch- oder Modellbahnhändler näher.

Beste Grüße
Wolfgang

"Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen" - Plato

Re: Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: sc

Datum: 26.12.20 21:37

Hallo Wolfgang,

"und der Verlag streicht die Buchhandelsspanne zusätzlich ein" … theoretisch richtig. Die Güterwagenbücher sind bislang aber so knapp kalkuliert, dass sie ohne einen gewissen Anteil Direktvertrieb nicht kostendeckend zu produzieren gewesen wären. Allerdings kann ich mich auch noch gut an den Aufschrei vor einigen Jahren erinnern, als das erste Güterwagenbuch 50 € kostete – für 240 Seiten, 450 Fotos und 175 Zeichnungen und Grafiken.

Außerdem gibt es genügend Buchhändlern, die nicht bereit sind beim Verlag direkt zu bestellen, sondern ausschließlich über den Großhandel – ich kenne mehr als ein konkretes Beispiel, aber das tut hier nichts zur Sache. Und über diesen Vertriebsweg reden wir von Großhandels- und Buchhandelspannen die gern deutlich über 40% des Verkaufspreises liegen können – nicht etwa dafür, dass ein Buchhändler Bücher im Laden vorhält und ausstellt, sondern dafür, dass er im Auftrag eines Kunden ein einziges bestellt.

Und jetzt rate mal, was für den Verlag zur Rekapitalisierung der Produktionskosten und letztendlich für die Autoren übrig bleibt, die davon dann auch noch die Bildhonoare bezahlen …

Grüße aus Hamburg
Stefan

ps: Das einzige, was ich bislang noch nie verstanden habe ist, dass ein Verlag beim Verkauf von Büchern an Endkunden zusätzlich Porto berechnet. So treibt man die Kunden ja geradezu zu anderen Vertriebswegen, aber das ist nicht meine Entscheidung.

Bei Güterwagen Band 8 wollte ich...

geschrieben von: Oliver Dietz

Datum: 26.12.20 22:01

... gern über den letzten örtlichen Buchhändler in Haiger bestellen, um ihn zu unterstützen. Hatte alle "Daten" für die Bestellung dabei. Die Verkäuferin teilte mir dann aber mit, dass das Buch über ihren Großhändler nicht lieferbar sei. Dann gings halt online...

Re: Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: ludger K

Datum: 26.12.20 22:35

Die VGB rühmt sich damit, angeblich den größten Teil der Bücher direkt an Leser zu verkaufen (die Botschaft hör ich wohl, ...), die Realität sieht aber anders aus. Zum größten Teil gehen die Bücher mit 50 % Rabatt über Zwischenhändler (z.B. Libri, KNV oder in diesem Fall bislang Klartext) weg, da bleibt für den Verlag nicht viel übrig. Sofern das Buch vorrätig ist, ist es für mich undenkbar, den Kunden zwei Wochen darauf warten zu lassen und obendrein noch Versandkosten zu berechnen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:28:04:32:17.

Re: Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: Schwellenleger

Datum: 26.12.20 23:19

ludger K schrieb:
(...) Zu bedenken ist auch, daß die neue VGB das Autorenhonorar inzwischen einzig nach den direkt verkauften Büchern berechnet. Bei indirekt, also über den Einzel- und Großhandel verkauften Exemplaren geht der Autor jetzt leer aus. Eine neue Ära!

Guten Abend Ludger,

das sind ja "tolle Aussichten", sollte das Schule machen! So wird es dann für einen sorgfältig recherchierenden Autor eines Fachbuches mit entsprechend umfangreich zu sichtenden Material erneut weniger interessant, sich die Zeit dafür zu nehmen, wenn am Schluß dann -salopp ausgedrückt- "nicht mal die Spritkosten und die in Archiven zu leistenden Gebühren für Archivalien-Kopien" rausspringen...
Das Verhandeln wird also härter werden, sollte man auf solche Verlage zurückgreifen wollen...

Herzliche Grüße
aus der Schreibstube
Uwe

Re: Vorbestellung bei VG-Bahn Shop überhaupt möglich?

geschrieben von: KkStB

Datum: 27.12.20 08:15

Crankcase schrieb:
Also im neuen VG-Bahn Shop finde ich das Buch zur Vorbestellung nicht.
Sucht man über Google, landet man im alten Shop, der ist ausser Funktion.
Verlagshaus24 ist identisch vom Inhalt wie der neue VG-Bahn Shop, aber anderes Layout.
Ich habe vor wenigen Tagen auf der Homepage des Verlagshauses nachgesehen, ob die VGB-Titel dort eingepflegt sind? Leider Fehlanzeige, denn das Lager in FFB und die Redaktionen wurden dort schon geräumt.

Re: Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: KkStB

Datum: 27.12.20 08:25

Schwellenleger schrieb:
ludger K schrieb:
(...) Zu bedenken ist auch, daß die neue VGB das Autorenhonorar inzwischen einzig nach den direkt verkauften Büchern berechnet. Bei indirekt, also über den Einzel- und Großhandel verkauften Exemplaren geht der Autor jetzt leer aus. Eine neue Ära!
Guten Abend Ludger,

das sind ja "tolle Aussichten", sollte das Schule machen! So wird es dann für einen sorgfältig recherchierenden Autor eines Fachbuches mit entsprechend umfangreich zu sichtenden Material erneut weniger interessant, sich die Zeit dafür zu nehmen, wenn am Schluß dann -salopp ausgedrückt- "nicht mal die Spritkosten und die in Archiven zu leistenden Gebühren für Archivalien-Kopien" rausspringen...
Das Verhandeln wird also härter werden, sollte man auf solche Verlage zurückgreifen wollen...

Herzliche Grüße
aus der Schreibstube
Uwe
Du sagst es, wenn der Autor nichts mehr bei der Buchproduktion verdient, wird er auch kein Buch mehr produzieren. Andererseits jammern die Verleger, daß Ihnen die fachkundigen Autoren wegsterben.

Eines ist aber gewiß! Ich kenne die Buchserie über die Güterwagen und kann sehr gut nachvollziehen, wieviel Arbeit in diesen Publikationen steckt. Wir dürfen dankbar sein, daß die Autoren bereit sind, soviel Idealismus zu investieren, um uns diese tolle Literatur zu bieten. Mein letztes 270 Seiten-Werk hat mich auch mehrere Monate Arbeit gekostet. Da reden wir nur von Arbeitszeit für die Erstellung, nicht aber über jenen Aufwand, der notwendig ist, eine gut sortierte Bibliothek als permanent verfügbares Nachschlagezentrum aufzubauen.

Re: Der Buchhändler um die Ecke

geschrieben von: Gottfried Spicher

Datum: 27.12.20 10:59

Hallo Stefan,
genau Dein Einwand "ps: Das einzige, was ich bislang noch nie verstanden habe ist, dass ein Verlag beim Verkauf von Büchern an Endkunden zusätzlich Porto berechnet." treibt mich in die Arme von Amazon. Ferner wird der Kauf bei Amazon dadurch begünstigt, daß mein Konto erst bei Versand belastet wird. Bei VGB entrichte ich den Preis vorab (um eines der sporadischen Angebote des portofreien Versandes nutzen zu können) und muß mich nun - aktuell beim Band 2 der Kleinbahnerinnerungen - Monate lang gedulden. Als kundenfreundlich empfinde ich das nicht gerade - auch vor dem Hintergrund, daß der bislang avisierte Erscheinungstermin nicht eingehalten wurde und ein neuer Termin gegenüber mir als Kunden nicht kommuniziert wird.
Viele Grüße - und ich freue mich darauf, daß der Band 9 (und hoffentlich noch weitere Bände) in absehbarer Zeit erscheinen wird,
Gottfried

Nur? … ;-)

geschrieben von: sc

Datum: 27.12.20 16:20

Hallo Markus,

"Mein letztes 270 Seiten-Werk hat mich auch mehrere Monate Arbeit gekostet." … Ja, das geht ganz schnell. Wenn ich eine 40-Stunden-Woche zugrunde lege, bin ich bislang für Güterwagen 9 bei mehr als einem Dreivierteljahr angekommen und da werden locker noch einige Monate dazu kommen – Haralds Arbeit übrigens noch gar nicht mitgezählt.

Ich will übrigens nicht Jammern, ist ja schließlich selbstgewähltes Schicksal. Aber die Zeit investiere ich auch nur, weil es mir bislang Spaß gemacht hat, zu neuen Informationen zu gelangen und diese dann auch so aufzubereiten, dass sie gebündelt zugänglich werden und erhalten bleiben. Irgendwie ist es mir dabei aber noch nicht gelungen zu dem erwarteten unermesslichen Reichtum zu kommen … ;-)

Ich hoffe, dass künftig der Spaßfaktor nicht auch noch auf der Strecke bleibt …

Grüße aus Hamburg
Stefan

edit: Rechtschreibfehler



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2020:12:27:19:28:48.

Re: Nur? … ;-)

geschrieben von: Patrick Lyca

Datum: 27.12.20 17:53

sc schrieb:
Zitat:
Ich will übrigens nicht Jammern, ist ja schließlich selbstgewähltes Schicksal. Aber die Zeit investiere ich auch nur, weil es mir bislang Spaß gemacht hat, zu neuen Informationen zu gelangen und diese dann auch so aufzubereiten, dass sie gebündelt zugänglich werden und erhalten bleiben. Irgendwie ist es mir dabei aber noch nicht gelungen zu dem erwateten unermesslichen Reichtum zu kommen … ;-)
Butter bei die Fische, was bleibt denn da für den Autor hängen? Mal rein aus Neugier gefragt.

Re: Nur? … ;-)

geschrieben von: KkStB

Datum: 27.12.20 18:44

Hallo Stefan!

Ich wollte nur einmal der breiten Masse darauf aufmerksam zu machen, wieviel Zeit in einem solchen Opus aufgeht. Das vergißt man oder übersieht man leider ganz leicht.

glg
markus
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