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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
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Ggf. Fernleihe

geschrieben von: 245 002

Datum: 09.11.20 18:37

Hallo,
nicht jeder kann/will sich Bücher über 40 € leisten. Oder es handelt sich z.B. um Bücher über Bahnen in Norddeutschland zu denen man wenig/keine Beziehung hat, wenn man wie ich in Bayern lebt.
Daher mein Tipp: Ca. 1-2 Jahre nach Erscheinen mittels Fernleihe der örtlichen Buchhandlung ausleihen. In der Regel ist dies mit zweimaliger Verlängerung für insgesamt 3 Monate möglich.
Gruß
245 002



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.11.20 18:38.

Re: Ablehnung von Tertiärliteratur

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 09.11.20 18:46

EP 5 schrieb:
aber ist eine solche "Vermeidungshaltung" nicht auch etwas einseitig oder gar einfältig? Ich denke, dass es wichtig ist, sich auch für die angeblich trivialen Dinge des Lebens beziehungsweise des Schienenverkehrs zu öffnen und auch daraus in positiver Hinsicht neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Es geht hier um ein Hobby. Da darf noch jeder mit sich selbst ausmachen, wofür er sich interessiert, in welcher Tiefe er sich für die Themen interessiert, ob er redundant breitgetretene Informationen mag oder nicht. Niemand muss sich für seichte Literatur öffnen.

Diese Bücher finden schon ihre Käufer, allein schon deshalb, weil sie viel breiter gestreut werden und auch in normale Buchhandlungen gelangen. Es mag auch sein, dass Jugendliche damit einen ersten Zugang zum Hobby finden (früher nahm man dafür die Taschenbücher von Obermayer und Pabst - aber die hatten Substanz, und die Themen konnten nicht vom Autor nach Dünnbrettprinzip ausgewählt werden).

Aber deswegen darf ich trotzdem noch sagen, was ich von solchen Büchern halte.

EP 5 schrieb:
Ich selbst habe mir vor Kurzem die Publikation "101 Dinge die man über die Deutsche Reichsbahn wissen muss" gegönnt und finde die vorgestellten Themenpunkte zum Teil anregend. Für die sogenannten Allwissenden, die aber auch nicht in der Vergangenheit in der Lage waren, Kahlschläge und Verfall von meines Erachtens ranghohen eisenbahnhistorischen Betriebsanlagen oder das Verschrotten von bedeutenden Triebfahrzeugen zu verhindern, sind solche Publiaktionen natürlich nur trivial oder unbedeutend.

Schön für Dich. Aber was soll der unverschämte Vorwurf an die "Allwissenden"?

EP 5 schrieb:
In diesem Zusammenhang fällt mir auch die eine oder andere rein technisch orientierte Eisenbahn-Ausstellung von "höchstem Anspruch" ein, die beim allgemeinen Publikum wegen ihrer vermeintlichen Ideenlosigkeit mit hoher Wahrscheinlichkeit nur noch gähnende Langeweile verusacht.

Diese Bücher sind auch nicht fürs "allgemeine Publikum".

Rolf Hafke schrieb:
Das muss man akzeptieren.
Bei denen begann ein Buch erst so ab 30 €, vorausgesetzt es spricht an,
die meisten hören aber bei gut 40 € auf.
50 € und mehr gibt nur eine ganz kleine Kundenstruktur aus,
auch für exzellent gemachte Bücher nicht immer ...

Es würde mich sehr wundern, wenn die Leute Bücher allein wegen zu niedrigen Preises ablehnen würden. Natürlich gibt es eine Korrelation, aber nur grob.

Im übrigen finde ich 16,99 Euro für ein Taschenbuch mit 192 Seiten in Massenauflage eher schon ziemlich unverschämt.

Re: Ggf. Fernleihe

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 09.11.20 18:52

245 002 schrieb:
nicht jeder kann/will sich Bücher über 40 € leisten. Oder es handelt sich z.B. um Bücher über Bahnen in Norddeutschland zu denen man wenig/keine Beziehung hat, wenn man wie ich in Bayern lebt.
Daher mein Tipp: Ca. 1-2 Jahre nach Erscheinen mittels Fernleihe der örtlichen Buchhandlung ausleihen. In der Regel ist dies mit zweimaliger Verlängerung für insgesamt 3 Monate möglich.

Und was soll Billigliteratur da leisten? Verkneif Dir die Anschaffung von zwei Werken der Tertiärliteratur, und Du kannst Dir das Buch kaufen. Es gibt noch andere Möglichkeiten, das Geld für wesentlichere Dinge zu sparen: EK-Abo kündigen, ME-Abo kündigen, vor dem Kauf von Sonderheften mal kurz drüber nachdenken, ob man da nach dem ersten Durchblättern überhaupt noch mal reinsehen wird - und schon hat man Geld für Literatur.

Wieso immer nur schwarz/weiss?

geschrieben von: Peter

Datum: 09.11.20 22:32

Hallo!

Warum wird hier so viel im schwarz/weiss Stil argumentiert?

Jede Art von Buch hat ihre Berechtigung - auch die heutigen Leser echter Fachbuecher haben mal angefangen.
Und die heutigen Leser von "Schnelldrehern" werden irgendwann vielleicht mal bei Sach- und endlich auch Fachbuechern landen.

Zu Gera-Mond-Titeln habe ich ein gespaltenes Verhaeltnis - es gibt gute und weniger Gute, ich wuerde den Verlag nicht per se abwerten.
Das gilt aber auch fuer andere Verlage, wo nicht immer alles Gold ist.

Vor einiger Zeit bekam ich eines dieser "101 Dinge"-Buecher geschenkt - das ueber Unimogs.
Und obwohl ich schon einiges an Literatur zum Thema habe, waren da dennoch ein paar neue Aspekte enthalten, die mir nicht bekannt waren, das Lesen hat sich folglich also gelohnt.

Man kann also auch diese Reihe nicht pauschal abtun - es wird auf den einzelnen Titel (und die Kundigkeit des Verfassers) ankommen.

Nur pauschale Hochnaesigkeit a la "Es gibt nur zwei Meinungen - meine und die falsche" ist der sachlichen Diskussion nicht dienlich.

Es gruesst

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.
(Merke: Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer)

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind: Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen - und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Seit einiger Zeit biete ich sogar (gegen einen kleinen Obolus) auch Patenschaften fuer meine Fehler an.
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