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beschädugte Straßenbahn Magazin-Sendungen

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 31.10.20 18:08

Guten Tag,

am Dienstag der Woche zuvor (20. Oktober) habe ich das neueste Heft
Straßenbahn Magazin 11-2020 OHNE Schutzfolie erhalten, dafür waren
einseitig mehrere Beschädigungen und Einrisse vorhanden, teilswiese
einen guten Zentimeter tief durch alle Seiten durch (= Schrott??).

Trotz sofortiger Reklamation (20.10.) an die für Abos genannte eMail-Adresse
im Impressum, es kam keine Reaktion bzw. Bestätigung - daher 2 Tage später
nochmals Mail. Inzwischen hörte ich von Freunden und Kunden vom gleichen Problem,
jeder hat irgendwohin geschrieben - keiner hat bis gestern Ersatz bekommen .....

Am Wochenede (24.10.) habe ich dann an die Vertriebsleitung geschrieben - und siehe da:
es gab am Montag (26.10.) die erste Antwort, am Dienstag (27.10.) von anderer Person
eine Entschuldigung!
Beide führten aus, dass am DI (27. Oktober) ein Ersatzexemplar kommen solle
und dass künftig der Versand wieder in Schutzhülle erfolgen soll.

Das Ersatzememplar ist gestern, am Freitag (30. Oktober) eingetroffen per Briefpost,

3 tägige Schneckenpost??? Neim, auf dem Adressfeld stand das Datum von Mittwoch (28.10.) -
da weiß scheinbar keiner vom anderen WIE gearbeitet wird ......

10 Tage für einen Ersatz - tolle Leistung - dafür symbolisch die "Zitrone"!

R H

Re: beschädugte Straßenbahn Magazin-Sendungen

geschrieben von: 642

Datum: 01.11.20 00:13

Gewöhne dich daran! So geht es auch Händlern. Bei der Lokomotive Fachbuchhandlung in Berlin müssten auch schon zwei Lieferungen reklamiert werden. Vor allem wurden bis vor zwei Monate sämtliche Hefte komplett als Päkchen oder Paket komplett verschickt. Dann kamen die Hefte einzeln mit Einschweißung ohne weiteren Schutz. Nach Beschwerde kommen die Hefte nun einzeln als Großbrief oder Warensendung verschickt. Das "oder" ist Ernst zu nehmen! Ein Teil kommt als Warensendung ein anderer als Großbrief und die Rechnung gesondert als Post!

642
(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
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Re: beschädugte Straßenbahn Magazin-Sendungen

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 01.11.20 13:19

Guten Tag,

das SM-Abonnement beziehe ich als Privatperson, nicht als Händler!

Hingegen haben mir meine Handelskontakte in den Vertrieb hinein (für Bücher)
geholfen, dass die Reklamation intern an die "richtige Stelle" kam.

Da die anderen reklamierenden Bezieher bisher KEINEN Ersatz für die beschädigten
Sendungen erhalten haben, hier die Ansprechpartner, die mir geantwortet haben:

Leserservice-Verlagshaus@verlegerdienst.de
Kundenbetreuung GeraNova bei VVA arvato, Verlagerdienst München (Bertelsmann)
und
Wolfgang.Krauss@arvato.com
Verlagsbetreuung vom Verlegerdienst München.

Beide behaupteten zwar, dass am DI (27.10.) das Ersatzheft versandt werden würde,
dem Heft lag ein Liefrscehin von GeraMond bei, leserservice@geramond.de

(drei verschiedene Adressen [mit abo@... sogar vier], da soll einer noch durchblicken?)

Vielleicht helfen die eMail-Adressen allen anderen Beziehern, die wegen beschädigter Hefte
auch reklamiert haben?

Gruß
R H

Re: beschädigte Straßenbahn Magazin-Sendungen

geschrieben von: Frankfurter

Datum: 01.11.20 20:49

Gude,

Danke für den Hinweis!

Mein Heft ist auch beschädigt. Zwar nicht allzu schlimm, aber mit Heftpräser wär das nicht passiert.

;-)
Manfred
Hallo,
ich habe das Straßenbahn Magazin zwar nicht abonniert, aber das Lok Magazin.
Dieses wird seit einiger Zeit ebenfalls ohne Umschlag verschickt. Beschädigungen sind bisher nicht vorgekommen.
Vielleicht liegt beim SM an der Heftgröße, dass es beim Posttransport beschädigt wird. Oder der Hausbriefkasten ist zu klein?
Nachdem der Verlag VGBahn übernommen hat, will ich nicht hoffen, dass auch der MEB künftig ohne Hülle verschickt wird.
Gruß aus dem Taunus
Langenschwalbacher

Re: beschädugte Straßenbahn Magazin-Sendungen

geschrieben von: Ulrich Vogel

Datum: 02.11.20 17:17

Ich weiß nicht, aber irgendwie passt Deine Schilderung zu dem Bild, das GeraNova/-Mond zurzeit abgibt.
Der hüllenlose Versand von Zeitschriften im Kunstdruck greift immer mehr um sich. Bei dieser Versandweise können leider Beschädigungen in den Großbriefverteilanlagen der Briefzentren nicht ausgeschlossen werden - ein offenes Heft ist für die Sortertechnik (konkret: die "Vereinzelung" der Sendungen über Reib- und Förderbänder) nicht mehr wert als fliegende Blätter. Selbst eine labberige Plastikfolie schützt das Heft besser als ein Versand lose ohne Umhüllung, weil es dann nur 1 Versandgegenstand ist, der nicht aufblättern und durch die Vereinzelung beschädigt werden kann.

Gruß,
Ulrich

Plastik-sparen am falschen Ende

geschrieben von: Toaster 480

Datum: 02.11.20 19:26

Ich finde es generell ein Unding, dass auch bei teuren Fachbüchern mittlerweile häufig auf eine Einschweißung verzichtet wird. Bei mir gab es diesbezüglich zwar "nur" Kratzer oder angeschlagene Ecken, aber um Welten schöner und den Preisen gerechter ist einfach ein Pikobello-Exemplar was man zu Hause aus seiner Schutzhülle auspackt.
Es gibt gerade in der Lebensmittelindustrie so viel unnötigen Plastikmüll, muss man denn als Verlag genau an dieser Stelle "einsparen" und dadurch häufige Reklamationen in Kauf nehmen?

Bei solchen angesprochenen Magazinen ist das aber eine absolute Frechheit, diese so wie sie sind per Post verschicken zu lassen. Die kriegt man ja selbst beim Kauf im Laden kaum heile im Rucksack nach Hause, wenn man nicht gerade eine Mappe dabei hat.

Hoffentlich geht der Trend wieder in Richtung Einschweißen, vor allem bei höherpreisigen (Fach-)Büchern.

Meine Bilder auf Flickr: [www.flickr.com] ...
... und in der DSO-Galerie: [www.drehscheibe-online.de]



Re: Plastik-sparen am falschen Ende

geschrieben von: Ulrich Vogel

Datum: 02.11.20 21:40

Hallo,

Einschweißen muss bei Zeitschriften nicht unbedingt sein, Versand im Briefumschlag oder mit Papierbanderole ("unter Streifband", habe ich noch bei der Bundespost selig gelernt) sind ökologisch gut verträglich und erfüllen den gleichen Zweck, nämlich zu verhindern, dass sich ein loses Zeitschriftenheft bei der maschinellen Briefsortierung auffächert und dadurch beschädigt wird. Das ist ein Problem des enormen Luftzuges/-widerstands, dem großformatige Sendungen beim rasend schnellen Transport in der Briefsortieranlage ausgesetzt sind. Übrigens: je kleiner das Format und je fester der Umschlag, um so weniger groß die Gefahr des "Auffächerns" und der Beschädigung.

Von meinen 5 deutschsprachigen Qualitätszeitschriften wird nur "Blckpunkt Straßenbahn" lose verschickt. Formatbedingt (DIN A5) und wegen des kartonierten Umschlags und der Klebebindung kommen die Hefte fast alle unbeschädigt bei mir an. "Bahn Report" und "Lok Report" versenden unter Umschlag, d.h. so gut wie nie Beschädigungen. "EisenbahnRevue International" und "Drehscheibe" versenden - un-ökologisch - in Folie, die ERI in stramm sitzender Folie, DS in Labber-Folie, bei beiden ebenfalls so gut wie keine Beschädigungen zumal DS im Format A5 erscheint (bitte beibehalten!). Die 6. Qualitätszeitschrift "Eisenbahn Journal Sonderausgaben" habe ich gekündigt, bevor das GeraNova/-Mond "Niveau" über dem Titel hereinbricht, falls er überhaupt weitergeführt wird. Ein einziges Mal wurde eine Sonderaugabe lose verschickt, das Ergebnis war entsprechend, aber (VGB eben...) innert 4 Tagen hatte ich mein Ersatzexemplar. Die französische "Rail Passion" wird in Labber-Folie verschickt, ebenfalls beschädigungsfrei.
Das Straßenbahn-Magazin hat den Nachteil der Überbreite, dafür gibt es handelsüblich keine Briefumschläge, Streifband wäre möglich, ist aber vmtl. zu teuer. Zudem macht die (Über)Breite > A4 gewisse Probleme beim Einwurf in Normbriefkästen (sofern überhaupt vorhanden).

Gruß,
Ulrich



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.11.20 21:42.

Re: beschädugte Straßenbahn Magazin-Sendungen

geschrieben von: THU

Datum: 03.11.20 23:11

Ich bin kein Abonnent, habe aber letztens mal einige Hefte online bestellt und werde es demnächst auch wieder machen. Bisher kamen die Hefte immer in so einem "Pappbriefumschlag", also ganz gut geschützt. Hätte nicht gedacht, dass das bei Abo-Kunden anders gemacht wird.