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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

neues Buch: Obusse in Tschechien und der Slowakei

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 08.09.20 17:35

Guten Tag die Obusfreunde,

der Autor ist Mitarbeiter bei Urban Transport Magazine,
das Buch wird von den UTM-Kollegen empfohlen.
Der Grada-Verlag in Tschechien bietet dieses Obus-Buch reduziert an
(zuzüglich hoher Verandgebühr):

Trolejbusy
v České a Slovenské republice a ve světě

Harák Martin
Obusse in Tschechien und der Slowakei (und dem Rest der Welt)

Beschrieben werden die Obus-Systeme in beiden Ländern,
vornehmlich mit Skoda-Obussen - auch etliche Betriebe auf der
Welt setzen solche Obusse ein, darüber wird ebenfalls berichtet.

Format 21 x 25 cm
(laut UTM jedoch nur 21,4 x 17 cm)
Anzahl Seiten 216, also ein "dickes Werk",
über Anzahl Abbildungen, Grafiken etc. keine Angabe.

Unser Preis: 23,00 €uro

Dies ist ein spezieller Service für alle diejenigen, die nicht in CZ
bestellen wollen. Leider hat man uns eine Rechnung auf Basis des
alten Preises (449 CZ Kronen) angeboten. Dieses Beispeil zeigt
wieder einmal WIE man in bestimmten Ländern tickt.

Nachdem wir reklamiert haben, erhielten wir einen Rabatt,
kaufen aber immer noch auf hohem Preisniveau ein, da in östlichen Ländern
kaum Hä#ndlerrabatte gewährt werden. Auch kommen noch rund 3 € Versand
(30 € bei 10 Stück) hinzu, so dass der obige Preis entsteht.

Ab Ende komender Woche erhältlich bei Buchhandlung Donat in Duisburg
und im Versand bei mir.

siehe auch:
[www.urban-transport-magazine.com]

Rolf Hafke, TS: TramShop
hafke.koeln@t-online.de



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.09.20 18:51.
Rolf Hafke schrieb:
Guten Tag die Obusfreunde,

der Autor ist Mitarbeiter bei Urban Transport Magazine,
das Buch wird von den UTM-Kollegen empfohlen.
Der Grada-Verlag in Tschechien bietet dieses Obus-Buch reduziert an
(zuzüglich hoher Versandgebühr):

Trolejbusy
v České a Slovenské republice a ve světě

Harák Martin
Obusse in Tschechien und der Slowakei (und dem Rest der Welt)

Beschrieben werden die Obus-Systeme in beiden Ländern,
vornehmlich mit Skoda-Obussen - auch etliche Betriebe auf der
Welt setzen solche Obusse ein, darüber wird ebenfalls berichtet.

[...]

Dies ist ein spezieller Service für alle diejenigen, die nicht in CZ
bestellen wollen. Leider hat man uns eine Rechnung auf Basis des
alten Preises (449 CZ Kronen) angeboten. Dieses Beispeil zeigt
wieder einmal WIE man in bestimmten Ländern tickt.

Nachdem wir reklamiert haben, erhielten wir einen Rabatt,
kaufen aber immer noch auf hohem Preisniveau ein, da in östlichen Ländern
kaum Hä#ndlerrabatte gewährt werden. Auch kommen noch rund 3 € Versand
(30 € bei 10 Stück) hinzu, so dass der obige Preis entsteht.

[...]
Guten Tag,

ich warte auf den Beitrag, in dem nicht über die ostmitteleuropäischen Länder hergezogen wird. Es gibt in Tschechien keine Buchpreisbindung, wohl aber einen Verlagspreis, den GRADA eben mit 459 Kronen festgesetzt hat. Dieser Preis wird auf allen Buchhandelsseiten in Tschechien angegeben und als Referenz für Rabatte angeführt.
Dass GRADA nun im Moment 20 Prozent auf die Bücher gibt (es sind manchmal auch nur 10 oder 15 oder nichts), hat doch nichts mit dem Handelspreis zu tun? Das ist der Verkauf an Endverbraucher, nicht an Wiederverkäufer. Nun kostet das Buch dort 359 Kronen, bei ucebnice.cz 360 Kronen, woanders über 400 Kronen - entscheidend für den tschechischen Verbraucher sind am Ende die Portokosten, die in den seltensten Fällen inkludiert sind. Da kann der Endpreis sich sehr deutlich verändern.
Aber: Nur weil irgendwer gerade irgendeinen Rabatt gibt, heißt das ja nicht, dass man auch als Wiederverkäufer Anspruch darauf hat. Ich weiß nicht, wie mit dem Verlag kommuniziert wird, aber wenn die Form so ist wie hier, dann sayonara, Tante Klara.
Mit Tschechen muss man jeden einzelnen Punkt jedweder Vereinbarung genauestens vereinbaren - und zwar in beiderseitigem Interesse und nicht, weil die "Bösen" jemanden übertölpeln wollen. Dann geht auch etwas. Wenn man sich nur des Weges des geringsten Widerstandes anheischig macht muss man sich nicht wundern.

Martin Junge

Re: neues Buch: Obusse in Tschechien und der Slowakei

geschrieben von: FTB

Datum: 09.09.20 10:28

> ich warte auf den Beitrag, in dem nicht über die ostmitteleuropäischen Länder hergezogen wird.

Wo ist der "Gefällt mir"-Button? :)
Es fällt schon auf, dass über alles, was im Osten geschieht oder gemacht wird, boshaft her gezogen wird. Darf es nicht sein, dass sich das teilweise auf anderen Traditionen begründet als im sog. "Wertewesten"?

Re: neues Buch: Obusse in Tschechien und der Slowakei

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 13.09.20 16:17

Guten Tag,

wenn ein Wiederverkäufer / Händler im Einkauf den gleichen Preis
wie ein Endkunde zahlt - anfangs sogar 20 % mehr !! -, dann stimmt
an dem System etwas nicht.

Dass in Ostblockländern dem Handel max. 15 % gewährt wird
(Eurosprinter "schlappert "die 5 % VAT und gibt nur echte 10 %),
können wir hier keineswegs nachvollziehen. Denn auch der Buchhändler
in Osteuropa dürfte inzwischen mehr als 15 % Kostendeckung benötigen ....

Sich über diese Schilderung und diese Tatsachen dann aufzuregen
empfinde ich als äußerst bedenkenswert, es fehlt die Einfühlung!!


Wir hier im Buchhandel haben es seit Jahren schwer, auch gegen die
Ketten gegen an zu kommen. Ich arbeite auch mit LUDWIG hier in Köln
und mit PSG zentralseitig zusammen, ich weiß um die Margensicherung!
Dem Einzelhändler an der Ecke geht es in keinem Deut besser.

Da sollte doch bitte eine gewisse Solidarität den Händlern gegenüber
entgegengebracht werden, die sich wirkliuch bemühen - sonst geht es so
wie in Nürnberg, wo es keinen Eisenbahn-Fachbuchhändler seit einiger
Zeit mehr gibt, geschweige denn Händler mit Straßenbahn und Nahverkehr!

So ist es leider!
R H

Re: neues Buch: Obusse in Tschechien und der Slowakei

geschrieben von: FTB

Datum: 13.09.20 18:06

Ich verstehe jetzt das Problem nicht. Macht der Westen doch auch, schützt seinen Markt. Der Osten hat ganz einfach vom Westblock gelernt.

Re: neues Buch: Obusse in Tschechien und der Slowakei

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 14.09.20 21:07

Rolf Hafke schrieb:
wenn ein Wiederverkäufer / Händler im Einkauf den gleichen Preis
wie ein Endkunde zahlt - anfangs sogar 20 % mehr !! -, dann stimmt
an dem System etwas nicht.

Das ist eine Frage der Sichtweise.

Rolf Hafke schrieb:
Dass in Ostblockländern dem Handel max. 15 % gewährt wird
(Eurosprinter "schlappert "die 5 % VAT und gibt nur echte 10 %),
können wir hier keineswegs nachvollziehen. Denn auch der Buchhändler
in Osteuropa dürfte inzwischen mehr als 15 % Kostendeckung benötigen ....

Sicher? Gibt es dort überhaupt Eisenbahn- und Straßenbahn-Fachbuchhändler mit einem Vollsortiment? Oder ganz böse gefragt: Kann es sie überhaupt geben, bei dem insgesamt ziemlich überschaubaren nationalen Sortiment? Ich persönlich orientiere mich da eher am polnischen Sortiment als am tschechischen (weil es mich mehr interessiert und ich an den Büchern der Sprache wegen mehr Gebrauchsnutzen habe), da verkaufen die Modellbahnhändler ein bisschen was, Bahnhofsbuchhändler gar nichts und als Fachbuchhandlung ist mir nur in Poznań eine begegnet (keine Ahnung, ob es die noch gibt). Die verkaufen also die Bücher nebenbei oder müssen nur ein kleines Sortiment führen (wovon der Laden in Poznań ansonsten lebt, weiß ich nicht mehr; da war aber schon noch mehr). Die Bücher sind auch immer nur begrenzte Zeit verfügbar - also nix mit ewigen Ladenhütern. Und dann gibts noch den Direktvertrieb von z. B. Eurosprinter.

Ansonsten kann man wohl davon ausgehen, dass es offensichtlich funktioniert. Aus deutscher Sicht Verlagen und Buchhändlern im Osten vorzuschreiben, welche lokale Handelsspanne sie anzuwenden haben, finde ich übrigens dann doch ziemlich schräg.

Rolf Hafke schrieb:
Sich über diese Schilderung und diese Tatsachen dann aufzuregen
empfinde ich als äußerst bedenkenswert, es fehlt die Einfühlung!!

Das hier ist ein Eisenbahnforum und kein Buchhändlerforum. Die Bedingungen sind bekannt und verstanden, man muss da aber nicht ständig drüberherziehen. Nicht immer und immer wieder.

Einfühlung wäre es übrigens, die Verlage im Osten zu verstehen zu versuchen. Dann würde man z. B. auf die Idee kommen, dass durchaus begründet der Eindruck entstanden sein könnte, die Bücher würden im Westen sowieso zum doppelten Preis verkauft, und dass der Verlag dann auch seinen Anteil haben will.

Rolf Hafke schrieb:
Da sollte doch bitte eine gewisse Solidarität den Händlern gegenüber
entgegengebracht werden, die sich wirkliuch bemühen - sonst geht es so
wie in Nürnberg, wo es keinen Eisenbahn-Fachbuchhändler seit einiger
Zeit mehr gibt, geschweige denn Händler mit Straßenbahn und Nahverkehr!

Meine Solidarität bekommen Händler mit entweder Ladengeschäft oder ordentlichem Onlineshop.

Re: neues Buch: Obusse in Tschechien und der Slowakei

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 16.09.20 18:27

Guten Tag,

die Bücher leigen vor, daher eine kurze Beschreibung:

Trolejbusy
v České a Slovenské republice a ve světě

von Harák Martin
Obusse in Tschechien und der Slowakei (und dem Rest der Welt)

Nach einer längeren historischen Einführung, vornehmlich mit Schwarz/weiß-Fotos,
folgen Beschreibungen der Obusnetze in Tschechien und der Slowakei,
jeweils mit einem schematischen Liniennetzplan, Betriebsfotos und meist die Abbildung
eines (besonderen) Fahrscheins.
Danach reihen sich diverse dominante ausländische Obusbetriebe an,
in gleicher Weise aufgemacht.

Es gibt keine Wagenparkstatistiken,
die sind in anderen Ausgaben des Autors beim gleichen Verlag enthalten!

Beschrieben werden auch Elektrobusse und ihr System sowie ihr Werdegang,
vom Batterie-Anhänger aus.

Auch Güterverkehr und das neue Siemens-System eHighway wird beschrieben.

Format 21,5 x 26 cm
216 Seiten mit insgesamt 325 Abbildungen, davon
29 Netzpläne
5 Wagenkastenzeichnungen
55 Schwarz/weiß-Fotos
211 Farbabbildungen
10 Faksimile (Prospekte, Fahrplan etc.)
15 Fahrscheine

Unser Preis: 23,00 €uro

Erhältlich ab Anfang kommender Woche bei Donat in Duisburg
oder im Versand bei mir.

Gruß aus Köln
Rolf Hafke, TS: TramShop, der einzige Versandbuchhändler mit ständig neuesten Rezensionen ...
hafke.koeln@t-online.de
Guten Morgen,

Zumindest in Tschechien (Polen interessiert mich persönlich nicht) gibt es durchaus Möglichkeiten, Bahnbücher auch vor Ort zu kaufen. In Prag gibt es zwei Buchhandlungen und auch in Usti und Liberec war ich schon erfolgreich. Ansonsten bestelle ich meine Wunschbücher online. Über die Versandkosten darf man da zwar nicht reden, aber ich bekomme, was ich will. Gerade bei kleineren Verlagen bin ich der Meinung, dass ich lieber schnell online bestelle, bevor ich vielleicht in die Röhre schaue. Oder man verbindet den Buchkauf mit einem Ausflug/verlängern Wochenende/Kurzurlaub. Zumindest in Friedenszeiten.

Aber das gewisse Mitschreibende hier eh immer nur meckern und sich persönlich angegangen fühlen, ist ja nichts neues. Der aktuelle Fall ist doch nur einer von vielen. Wenn es das Porto nicht wäre, dann vielleicht, dass nur eine bestimmte Menge geliefert wird oder oder oder...

Grüße

Der kleine ICE

Re: neues Buch: Obusse in Tschechien und der Slowakei

geschrieben von: FTB

Datum: 18.09.20 09:05

Ich hatte im ersten Moment gedacht, das Buch wäre ein Neukomposition des 1986 erschienen "Atlas trolejbusu" (das damals auch in der DDR verkauft wurde!). Aber Pustekuchen! :( Nach der kurzen inhaltlichen Zusammenfassung habe ich für mich entschieden, dafür weder Kronen noch €uro auszugeben.
Die Bücher aus dem Verlag Grada gibt es auch oft in ganz gewöhnlichen Buchhandlungen in Tschechland. Die inhaltliche Qualität der Grada-Bücher ist sehr unterschiedlich. Aber gerade die Bücher über tschechische Bustypen aus dem Grada-Verlag sind absolut zu empfehlen.