DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 11 - Bahn und Medien 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Software, Medien aller Art und Literatur zum Themengebiet Eisenbahn
Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
Liebe Foristen.

Ich habe eine etwas ungewöhnliche Frage, die vielleicht auch im Foto-Forum besser platziert wäre? Da hier vielleicht aber der Ein oder Andere mit entsprechender Kenntnis mitliest, stelle ich die Frage in diesem Forum:

Welche Auflösung benötigen digitale Bilder, damit diese in einem Eisenbahn-Buchprojekt druckbar sind?

Hintergrund der Frage ist, dass ich im Moment prüfe, ein Eisenbahnsachbuch mit einem Freund zu schreiben. Dazu ist ja so einiges zu klären, wenn Fotografien veröffentlicht werden sollen. Mich interessiert hier aber die technische Voraussetzung, damit ein Bild überhaupt vernünftig gedruckt werden kann. Leider fehlt mir hier die entsprechende Erfahrung.

Für die Hilfe und Antworten schon jetzt meinen herzlichen Dank!

Beste Grüße aus Hamburg

Markus

Re: Technische Voraussetzungen für Fotografien im Buchdruck

geschrieben von: MWD

Datum: 05.09.20 14:53

Welche Auflösung benötigen digitale Bilder, damit diese in einem Eisenbahn-Buchprojekt druckbar sind?


Hallo,

das ist etwas dürftig an Informationen. Aber zu der Auflösung digitaler Bilder für den Buchdruck gibt es im Internet unzählige Seiten, die das ausführlich erläutern. Ein Beispiel ist [blog.suedkurier-medienhaus.de].

Viel Erfolg!
MWD

Hallo Malte.

Zitat
das ist etwas dürftig an Information
Da hast du vermutlich recht. Bloß wenn man ganz am Anfang steht, ist das Wissen dürftig. Das versuche ich ja gerade zu ändern. Parallel frage ich gerade bei dem Bildbesitzer an, in welcher Form die angedachten Bilder verfügbar sind. Natürlich sind es alte Fotos aus einem Nachlass, welche an ein Archiv übereignet wurden. Am Bildschirm sieht ja vieles toll aus. Aber ich habe schon mitbekommen, dass der Druck deutlich anspruchsvollere Voraussetzungen benötigt.

Dein Tipp mit dem Blog ist doch schon mal eine gute Hilfe. Dafür meinen Dank.

Grüße Markus
Es gilt eine Faustregel:

das Bild am Monitor betrachten,
auf 400 % einstellen - wenn das alles gut erkennbar ist, dann okay.

Gruß
R H
Hallo Markus,

habe das gerade hinter mir.
Ist recht schwierig mit den Bildern, vor allem wenn es um historisches Material geht. Habe von einigen Kreis- oder Gemeindearchiven (Bild-)Material bekommen, das ich privat noch nicht einmal aufbewahrt hätte. Besseres gibt es aber nicht, und weil es sich hierbei um einmaliges Material handelt, welches aus Dokumentationszwecken unbedingt verwendet werden sollte. Bei vielen "Neben-"Themen gibt es nun mal kein Bildmaterial in Bellingrodt oder Wolff&Tritschler Qualität. Da muß man einfach froh sein, wenn ein eheamliger Angestellter mal auf den Auslöser gedrückt hat.Aber der Verlag meinte nur, das sie das schon hinbekommen.

Gruß
Christoph

Hier mal ein Beispiel eines solchen Fotos.
https://abload.de/img/scanbuch5971kf7.jpg
Ich gebe die Scans generell mit 400 dpi als TIFF zum Druck. Wichtig aber ist: Wenn ich eine 5 cm breite Vorlage habe, das Bild aber 20 cm breit (also viermal so groß) erscheinen soll, dann muß ich es mit 1.600 dpi scannen, um es verlustfrei auf 400 dpi und 20 cm Breite runterrechnen zu können.

Es gibt Leute, die haben mal irgendwo gehört, daß der Drucker mind. 300 dpi braucht, und schon scannen sie alles mit 300 dpi durch. Dann ist alles zu spät, da ist dann nichts mehr zu retten.

Zu dem Thema gäbe es aber noch viel mehr zu sagen...
Stimmt genau.
Und solche Leute sind dann der Ansprechpartner in den Heimatvereinen oder Kreisarchiven (soll aber nicht negativ verstanden werden).
Das vorher gezeigte Bild habe ich natürlich nicht verwendet, weil ich noch ein zweites von diesem Haltepunkt auftreiben können.
Es steht aber als gutes Beispiel, für das, was einem von den Heimatvereinen angeboten wird. Und dabei muß man manchmal froh sein, wenn überhaupt etwas angeboten werden kann.
Hallo zusammen.

Vielen herzlichen Dank für die Antworten! Mir ist das ja klar, dass dieses Thema, wie so viele andere Themen auch, mit einer gewissen Komplexität verbunden ist. Trotzdem gibt es ja ein paar Anhaltspunkte, die mir wertvoll erscheinen. Man muss sehen, was sich ergibt. Ich stehe quasi noch bei der Idee und vermutlich sterben danach 99% aller Projekte. Ich habe auch keine Idee, ob ich als Autor geeignet bin. Dafür würde ich mir aber kompetente Hilfe dazuholen. Dann bleibt das Thema der Bildrechte und ausreichend Material, Recherche, Zeit, Verlag ...

Für den Moment habt ihr mir aber prima geholfen.

Beste Grüße aus Hamburg

Markus