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 11 - Bahn und Medien 

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Software, Medien aller Art und Literatur zum Themengebiet Eisenbahn
Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
Hallo,

das Bahn Extra mit Zeitzeugenberichten aus WK 2 beleuchtet den Untergang der großdeutschen Reichsbahn zum 8.5.1945. Gut beleuchtet wird auch, das der WK 2 ohne Zwangsarbeiter damals Fremdarbeiter genannt, Seite 78 und 79, nicht so lange hätte "durchgehalten" worden wäre.
Optimal ist beigefügte große Streckenkarte der DR von 1920 und von 1943 (Vor -und Rückseite in Farbe).
Wer ein Kursbuchnachdruck vom 1.November 1943 besitzt hat nun die passende Karte mit Kursbuchnummern dazu!
Andreas Knipping wiederholt wieder das die BR 42 überflüssig gewesen wäre, was nicht der Fall gewesen ist. Im Gegenteil man hatte noch fleißig nach gebaut, in Polen als Ty 43 noch mit 123 Stück, für die CFL, ÖBB und BDZ von WFL Nr 42 2701-42 2760 und 15 für das restliche Deutschland.

Abgelöst wurde bei der CFL und ÖBB erst mit den Strukturwandel, bei der DR durch 50 ÖL 1968, in PL bei der PKP sind die Loks bis 1989 im Einsatz geblieben und bei Bulgarien wohl bis zum Untergang des Kommunismus?

Schön sind Fahrzeugübersichten was an Loks von 1920- bis zum 8.5.1945 abgeliefert wurden. Die Bildauswahl kann sehr gefallen, es sind auch einige weniger bekannt Bilder in guter Druckqualitität im Bahn Extra Heft.

Die für solche Hefte gültige Einschränkungen gelten hier auch.
EVP/UvP 12.90 €, Ausgabe 2.2020 März/April 2020, 98 Seiten, Verlag GeraNova -Bruckmann, IBN 978-3-95613-144-8

Gruß
Torsten L.
Die Überflüssigkeit der Baureihe 42 definiert sich natürlich nicht anhand der Bedürfnisse notleidender Bahnverwaltungen in den Nachkriegsjahrzehnten. Das Speer-Ministerium mit seinem Hauptausschuss Schienenfahrzeuge und das Reichsverkehrsministerium wollten Lokomotiven nicht für zukünftige kommunistische Staaten nach der Niederlage des Reiches bauen, sondern für den Kriegsbetrieb jenes Reiches in einem fast täglich schrumpfenden Machtbereich. Und dafür war die 42 neben all den vorhandenen 41, 44, 50, 52 und 58 in den Jahren 1943-45 nicht erforderlich.
Hallo Andreas,

dem ist nichts mehr hinzu zu fügen - ich wollte beim Lesen des Eingangs-Beitrages genau das gleiche schreiben..

Danke für das Heft, es ist wirklich ein sehr guter Mix für unterschiedliche Interessenslagen und Vorkenntnisse geworden. Gewürzt wie gewohnt mit gut ausgewählten Bildern. Klasse. ( Diesmal habe sogar auch ich das Heft gekauft - nachdem ein paar Themen auch für mich "neu" waren und mir zudem ein paar abgedruckte Schriftstücke gerade gut bei aktuellen Recherchen weiterhelfen.
Ein paar kleine Fehlerchen bei den beiden letzten Beiträgen im Heft konnte ich für mich dabei verschmerzen.

Herzlichen Dank für die Mühe an das Autorenteam.

Gruß aus der Schreibstube
Uwe
Hallo,

ich teile nicht die Auffassung, das die BR 42 trotz der konstruktiven Mängel überflüssig war.
Das in der BRD, außer Saarland, nach und nach ein Überfluss an "Kriegsloks" gab ist unbestritten.
Es gab nach dem Krieg auch die Notwendigkeit Splittergattungen abzustellen und auszumustern. Insofern waren 42 und 52 notwendig und das man Kondens 52 noch fertig gestellt hatte war auch noch sinnvoll, wenn auch nur für kurze Zeit. Bei der DR und der PKP wurden einige Kondensloks noch zu normalen 52 er umgebaut und blieben bis zum Schluss Einsatz.
Bei der DB wurden 52 er dann noch ausgeschlachtet, Kessel gingen an 50 er und die Wannentender an pr. P 8/38.10-40.
Insgesamt sind mit den Nachbauten ca. 1000 Loks BR 42 /Ty 3 /Ty 43 gebaut worden und die letzten Loks bei der PKP 1989 ausgemustert worden.
2 Loks sind noch betriebsfähig erhalten:
CFL 5519 ex 42 2728
BDZ 16.27 ex 42 2746
beides Nachbauten nach dem 8.5.1945 von WFL.

Gruß
Torsten L.
Die Notwendigkeit und Nützlichkeit einer technischen Großinvestition im Zusammenhang der Kriegführung bestimmt sich nicht daran, ob irgendjemand irgendwann namentlich nach der eigenen Niederlage irgendwas damit anfangen kann, sondern nach dem Maßstab der Erwartungen und Zielsetzungen der Entscheidungsträger bei Auftragserteilung. Die 42 sollte den kriegswirtschaftlichen Bahnbetrieb in einem vermeintlich noch lange gesicherten deutschen Ostimperium stabilisieren; und genau dieses Ostimperium gab es 1944 nicht mehr. Demgemäß brachte die für den Bau der 42 aufgewendete Arbeitskraft für den vermeintlichen "Endsieg" nichts. Wir können als nächstes die deutsche Panzerproduktion loben, weil die Amerikaner und Russen doch nach 1945 den Schrott der zerschossenen "Tiger" gut gebrauchen konnten. Von meiner Seite Ende der Diskussion über längst geklärte historische Fragen.
Hallo Andreas, da wäre ein Lob für die V1 und V2-Entwicklung aber passender, weil damit konnte man ja...
Es bringt nicht viel, offenbar kann ja nicht jeder der Argumentation folgen.

Mfg

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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Mikado-Freund schrieb:

Moin.

Habs gestern gekauft und bin begeistert.
Analog zur aktuellen BahnEpoche, ein schönes Geschichtsbuch zur Geschichte der Reichsbahn, mit Hintergrundinformationen.

Gruß von der Bergstraße.

http://s1.directupload.net/images/140414/ukfaan2k.jpg

Wat ei wrait ßer ebav is friee from ße liver away.