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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
Hallo ins Forum,

habe das am 21.1 erschiene Buch gestern bekommen. Angesichts der hohen Qualität des Alba-TEE-Buchs, wo bei der Neuauflage ja auch Herr Malaspina beteiligt war, hatte ich recht hohe Erwartungen.
Leider scheint da ziemlich geschlampt worden zu sein: Inhaltsverzeichnis stimmt gegen Ende (offenbar nach Einfügen eines doppelseitigen Fotos) nicht mehr, teils unvollständige Sätze, ZUgbildungsskizzen zum Teil falsch beschriftet, Zuglisten passen zum Teil nicht zu Liniendiagrammen, Frederickshavn mit ck........ Die Qualität einier Fotos gibt eine Vergrößerung auf ganzseitig beim besten Willen nicht her...

Was meint ihr zu diesem recht hochpreisigen Werk? Der vordem schon beschlossene Kauf von Teil 2 muss bei mir nochmal überdacht werden.

Gruß aus OL/Oldb.
Hallo,

Spätestens nach dem Offenburg-Foto in der Leseprobe-Tabelle war ich skeptisch...

[shop.vgbahn.info] (S.11)

Ich gucks mir erst mal an, zumal ich so etwas eher für die Epoche 3a und 3b bräuchte.

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]
Hallo reisekultur,

vermutlich bin ich durch den EK-Verlag zu verwöhnt, aber auch ich hätte mir für EUR 59,- etwas mehr Sorgfalt bei der Gestaltung und bessere Fotos gewünscht.

Die Zugbildungsskizzen enthalten tatsächlich Beschriftungfehler (Bm 238 in ECs halte ich für genauso unwahrscheinlich wie blau/beige Bpmz 293). Viele Bilder sind grobkörnig und für ganz- bis doppelseitige Abbildungen definitiv ungeeignet. Die Texte zu den einzelnen Zügen sind eine recht langweilig zu lesende Auflistung der Start-/Zielbahnhöfe, Fahrzeiten und Reisegeschwindigkeiten bzw. deren Entwicklung über die einzelnen Fahrplanperioden hinweg. Diese Informationen wären in meinen Augen besser tabellarisch aufgeführt gewesen - zumal keine Gründe für die vorgenommenen Fahrplan- und Laufwegänderungen genannt werden.

Gerettet wird das Buch allerdings durch die meist komplett abgebildeten Züge sowie durch den Seltenheitswert einiger Aufnahmen wie bspw. das doppelseitige Bild der DE1024 vor dem EC 29.

Viele Grüße,
Steffen
Genau diese Gedanken zu den Texten der Züge hatte ich auch. dann würde daraus ja ein fast reines Tabellenwerk. wäre vielleicht besser gewesen auch angesichts des schlimmen verblumisierten Stils: Der Zug endet nicht 22:04 Uhr in Zürich, sondern "kommt am Prellbock des Bahnhofs der eidgenössischen Wirtschaftsmetropole zum Stehen". Wo lernt man so was? Da vergeht einem jeder Spaß am Lesen, besonders wenn man den schönen sachlichen Stil der Alba-TEE-Bücher genossen hat.

Bei den Zugskizzen muss unbedingt die Achsfolge der Lokomotiven rein, die ist dann bei der 103 CC (!), Wenn für Co´Co´(was sowieso jeder weiß) kein Platz ist, dann lässt man es einfach!.
Der Lokwechsel "103 auf 103" muss in Anführungsstrichen stehen, 120 auf Re6/6 dagegen nicht.
Laut Zugbildungsskizze lief der TEE Gottardo von Genf nach Mailand...

ich könnte immer weiter machen....



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.01.20 20:10.
Moin in die Runde,

mich reuen die 59,00 € per Saldo nicht. Unvollständige Sätze und ein verschwurbelter Erzählstil sind mir auch aufgefallen, aber irgendwann ist man als Autor Formulierungen wie: "endete um 24.01h in Hintertupfingen" auch leid? Aber über die Eurocityzüge der Frühzeit bekommt man einen guten Überblick und weiss, welche bunten 26,4m Reisezugwagenmodelle der Epoche V noch eingekauft werden müssen. In der Übersicht der eingesetzten Wagen fand ich auch keine Ungereimtheit.

Nicht verstanden habe ich die Auswahl der Züge. Erst dachte ich, es werden nur die Züge im Dreieck Deutschland-Schweiz-Österreich behandelt. Dann stiess ich im Buch aber auf die Beschreibung des "Romolus" Wien-Rom. (War der "Remus" nicht auch ein EC auf der Verbindung? Ich erinnere mich gerade nicht..) Es fehlen dann die EC-Züge Schweiz-Italien über die Gotthardt-Achse. Und ganz persönlich: Mein "Lieblings-EC" fehlt, der "Vauban" von Brüssel nach Mailand (grummel!).

Trotzdem: Ein schönes Werk
Gruß
BahnAdvocat
Hallo!

Der "Remus" war der Nachtzug und hatte später sogar das Kürzel EN für EuroNight. Dafür hatten aber die Nachtzüge "Komet" und "Alfred Nobel" zeitweilig den EC-Status.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser