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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

? Bezug polnischer Eisenbahnliteratur

geschrieben von: BahnDahm

Datum: 25.12.19 14:53

Ich habe leider erhebliche Probleme, polnische Eisenbahnbücher über den deutschen Buchhandel zu beziehen. Von meiner Stammbuchhandlung - mit der ich sonst übrigens sehr zufrieden bin - habe ich nach Bestätigung meiner Anfrage nun schon seit über vier Wochen nichts mehr gehört und eine andere - ebenfalls mittelgroße - örtliche Buchhandlung hat erst gar nicht auf meine Anfrage reagiert. (Ich hatte übrigens immer auch die entsprechende ISBN angegeben!)
Nun habe ich im Internet nach Büchern der polnischen Verlage Eurosprinter und Kolpress gesucht. Nur wenige Buchshops haben deren Bücher - wenn auch nur teilweise - im Angebot. Eine Eingabe meines gesuchten Buches mit ISBN-Angabe im entsprechenden Suchfeld führte jedoch zu keinem Ergebnis.
Ich habe eine Vermutung: Ist die Beschaffung von Bahnliteratur aus Polen viel zu aufwendig bzw. schwierig (= zu teuer), dass meistens überhaupt kein Interesse an einer Lieferung besteht? Auch sollen ja die Portokosten ziemlich hoch sein (welche ich selbstverständlich übernehmen würde!).
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kennt etwa die Gründe? Über Hinweise auf mögliche Bezugsmöglichkeiten in Deutschland wäre ich ebenfalls dankbar (in diesem Fall
bitte per PN).

Ein frohes Fest
und ein eisenbahnreiches &

gesundes 2020 wünscht Euch

MfG Raimund

Zuletzt nur noch eine kurze Frage:
Weiß vielleicht jemand zufällig, ob bzw. wann noch einmal der Eisenbahn-Streckenatlas Polen vom Verlag Eurosprinter erscheint???




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:12:28:21:03:36.

Re: ? Bezug polnischer Eisenbahnliteratur

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 25.12.19 15:17

Moin,

wäre ein Direktbezug bei den Verlagen möglich? Ansonsten würde ich mal die einschlägigen Fachbuchhandlungen (z. B. Donat in Duisburg oder Lokomotive in Berlin) in den Ring werfen.

Viele Grüße
Sören

Re: ? Bezug polnischer Eisenbahnliteratur

geschrieben von: Seku

Datum: 25.12.19 20:23

Versuche es mal hier

>> [www.stenvalls.com]

aber aufgepasst - Auslandsporto !

Re: ? Bezug polnischer Eisenbahnliteratur

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 25.12.19 22:33

Bei Eurosprinter kann man völlig problemlos direkt bestellen.

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Nichts einfacher als das

geschrieben von: Martin J. Krajnc

Datum: 26.12.19 15:22

Hallo Raimund,

Du kannst Dich direkt an die Verlage in Polen wenden und die Anfragen in deutscher Sprache verfassen. Erkundige Dich einfach nach den Preisen und Portokosten. Nach Überweisung erfolgt die kurzfristige Lieferung. Nach meiner Erfahrung kannst Du erheblich günstiger in Polen beziehen.

Viele Grüße

Martin, der erneut dieses Werk empfehlen möchte

[eurosprinter.com.pl]

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 26.12.19 18:12

Guten Tag,

die Antwort von Sören Heise ist völlig korrekt.
Es kommt ja immer drauf an, WO man lebt oder hinkommt????

Der Tipp über Stenvall in Malmö zu gehen, ist "völlig daneben",
da sind Portokosten Polen - Schweden im Preis enthalten,
dann kommen nochmals horrende DHL-Aufschläge hinzu ......

Es geht auch sich DIREKT an die beiden Verlage zu wenden.

WARUM so wenig polnische Bücher im Angebot bei hiesigen Fachbuchhändlern??

Der Grund ist die UNflexibilität speziell eines Verlages. Häufig hat er (fremde) Titel
im Angebot auf der Seite, aber n i c h t lagernd, bei nächster Sendung fehlen dieie,
drei Monate später führt er sie schon n i c h t mehr.
Es gibt KEINE Verrechnung der VAT (mind. bei Eurosprinter),
daher ganze 10 % echter Rabatt, hinzu kommen so bis zu 35 € DPD-Aufschläge
(bei echten Kosten von gut 20 €) !!!
Das ist alles nicht sehr vertrauensvoll und partnerschaftlich!

Der poln. Buchhändler (auch Tschechien und Slowakei) erhält 15 % Rabatt,
davon kann KEIN Händler eine kostendeckende Spanne abdecken!
Wir als Händler bezahlen quasi inkl. Versand den poln. Ladenpreis,
dann kommt unsere Spanne hinzu + 7 % MwSt. ........
Wer ist bereit, einen circa 1,5-fachen Preis gegen Polen hier zu zahlen???
Das ist KEIN Marketing, das ist unseriöses Handeln.

Bitte daher nicht wundern, wenn wir kaum oder kein Interesse haben solche
Titel hier anzubieten .....
Noch frohe Festtage
R H

Re: VIELEN DANK !!!

geschrieben von: BahnDahm

Datum: 26.12.19 20:01

Recht herzlichen Dank an alle, die mir bisher geantwortet und damit auch weitergeholfen haben.

Ich hätte nicht gedacht, dass man direkt bei den größeren polnischen Verlagen in deutscher Sprache (!)
bestellen kann und werde dies bei nächster Gelegenheit einmal versuchen. Mein gesuchtes Buch ("ATLAS
Polnische Schmalspurbahnen" vom Verlag Kolpress) habe ich inzwischen bei einer Berliner Buchhandlung
online bestellen können, habe aber bisher noch keine Bestätigung erhalten (sehr wahrscheinlich wegen den
Feiertagen bzw. evtl. Urlaub). Sollte es nun - wider Erwarten - auch dort nicht (mehr) lieferbar sein,
werde ich es direkt in Polen bestellen.
Besonders aufschlussreich sind jedoch die Erklärungen vom "Insider" Rolf Hafke. Ich hatte mir
schon so etwas Ähnliches gedacht, hatte aber zu wenig Ahnung von den wirklichen Hintergründen.
Dafür noch einmal einen besonderen Dank für die sehr ausführliche Antwort!

MfG & nochmals schöne Feiertage,

Raimund



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:12:26:23:27:37.

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 27.12.19 09:59

Rolf Hafke schrieb:
Der Tipp über Stenvall in Malmö zu gehen, ist "völlig daneben",
da sind Portokosten Polen - Schweden im Preis enthalten,
dann kommen nochmals horrende DHL-Aufschläge hinzu ......

So pauschal kann man das nicht sagen. Stenvall hat ein sehr ordentliches Sortiment, und die Preise sieht man ja. Die Versandkosten von Schweden nach Hause kommen noch drauf und sind nicht ganz wenig. Aber so etwa sieht man schon, worauf man sich einlässt. Dafür kann man auch Bücher von anderswo und die aus dem eigenen Verlag mitbestellen.

Rolf Hafke schrieb:
WARUM so wenig polnische Bücher im Angebot bei hiesigen Fachbuchhändlern??

Der Grund ist die UNflexibilität speziell eines Verlages. Häufig hat er (fremde) Titel
im Angebot auf der Seite, aber n i c h t lagernd, bei nächster Sendung fehlen dieie,
drei Monate später führt er sie schon n i c h t mehr.
Es gibt KEINE Verrechnung der VAT (mind. bei Eurosprinter),
daher ganze 10 % echter Rabatt, hinzu kommen so bis zu 35 € DPD-Aufschläge
(bei echten Kosten von gut 20 €) !!!
Das ist alles nicht sehr vertrauensvoll und partnerschaftlich!

Die polnischen Bücher haben üblicherweise, zumindest im Mittel, niedrigere Preise als vergleichbare deutsche Bücher, aufgrund des lokalen Preisniveaus. Eine Preisbindung gibt es nicht. Solange die polnischen Bücher dem Interessenten nicht mal eben und ohne Aufwand zum Originalpreis zur Verfügung stehen, ist der Originalpreis auch kein Maßstab. Solange ich noch die Möglichkeit hatte, die beiden Berliner Fachbuchhandlungen (eine davon inzwischen eingegangen) regelmäßig persönlich aufzusuchen, habe ich dort durchaus auch für 50% über dem Originalpreis eingekauft. Damit liegen die Bücher immer noch in akzeptabler Preislage. Möglicherweise sieht man das auch auch bei den Verlagen so, und man will einen als angemessen empfundenen Erlös bei Verkauf ins Ausland.

Rolf Hafke schrieb:
Der poln. Buchhändler (auch Tschechien und Slowakei) erhält 15 % Rabatt,
davon kann KEIN Händler eine kostendeckende Spanne abdecken!

Anscheinend geht es.

Rolf Hafke schrieb:
Wir als Händler bezahlen quasi inkl. Versand den poln. Ladenpreis,
dann kommt unsere Spanne hinzu + 7 % MwSt. ........
Wer ist bereit, einen circa 1,5-fachen Preis gegen Polen hier zu zahlen???

Wie oben schon geschrieben: Das war lange Zeit akzeptierte Praxis; ich wüsste nicht, wieso sich das geändert haben sollte.

Mal abgesehen davon, dass man aus 90% Originalpreis + Umlage aus Handelsversandkosten aufs einzelne Buch + 25% Handelsspanne (übliche Praxis im deutschen Buchhandel bei Preisbindung) + 7% Mehrwertsteuer irgendwie noch nicht gleich bei 150% rauskommt.

Bei der nicht abgezogenen Mehrwertsteuer wäre dann noch wesentlich, ob da einfach aus brutto netto gemacht wird, oder ob die polnische Mehrwertsteuer abgeführt wird. In ersterem Fall sollte man das dann auch so benennen, d. h. von einem entsprechenden realen Nettopreis ausgehen, in letzterem Fall müsste die polnische Mehrwertsteuer anrechenbar sein oder wenigstens Differenzbesteuerung ermöglichen.

Bei Eurosprinter habe ich auch schon mehrmals bestellt, die Kommunikation müsste aber wohl auf Polnisch gewesen sein. Ich habe jetzt nicht noch mal nachgesehen, meine mich aber zu erinnern, dass man einen Lieferort außerhalb Polens nicht auswählen konnte und deswegen alles über Email ging. Die Bezahlung war irgendwie auch kein Problem (es ist nach wie vor nicht möglich, SEPA-Überweisungen in nicht-EUR-Länder und in deren Währung zielbetragsgenau abzuwickeln; also muss es anders gegangen sein). Jedenfalls lohnt es sich bei Eurosprinter wie bei den meisten Verlagsbestellungen, sich das ganze Sortiment anzusehen und gleich alles zu bestellen, was man eigentlich haben möchte. Man hat schon etwas Aufwand und Festkosten dabei, das lohnt sich ksum für ein einzelnes Buch.

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 27.12.19 10:53

kaufhalle schrieb:
Jedenfalls lohnt es sich bei Eurosprinter wie bei den meisten Verlagsbestellungen, sich das ganze Sortiment anzusehen und gleich alles zu bestellen, was man eigentlich haben möchte. Man hat schon etwas Aufwand und Festkosten dabei, das lohnt sich ksum für ein einzelnes Buch.
Das ist aktuell mein Problem... Bestelle ich jetzt Ty 43 und Tkt 48 oder warte ich noch bis zum Erscheinen des Ok 1-Buches bzw. gibt es dann das Ty 43-Buch noch...?

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

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Der Mann möchte lediglich polnische Bücher erwerben und keine seitenlangen Mutmaßungen über Differenzbesteuerung, "aus brutto netto gemacht" , "abgezogene Mehrwertsteuer", "Verrechnung der VAT", "25% Handelsspanne" oder die Berechtigung zum Vorsteuerabzug polnischer Umsatzsteuer erhalten.

Nochmals, bei Berücksichtigung des aktuellen Wechselkurses (1:4,26) ist der Buchpreis schnell errechnet. Bei Hinzurechnung des Portos - vielleicht die "Wahnsinnssumme" von 6 oder 7 Euro- liegt der Preis erheblich unter dem Kaufpreis im hiesigen Buchhandel.

Ich habe mehrfach bei Eurosprinter bestellt und auch an einem Buch mitgewirkt. Dort gibt es Mitarbeiter, die die deutsche und englische Korrespondenz führen. Der Versandt erfolgt weltweit. Man wäre doch beschattet, würde eine Beschränkung auf den polnischen Markt bestehen. Der Betreiber eines Fischgeschäftes auf dem Wochenmarkt in der niederländischen Grenzregion spricht doch auch Deutsch, weil dies die Mehrheit seiner Kunden tut.

Viele Grüße

Martin



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:12:27:11:20:45.
Matthias Muschke schrieb:
Das ist aktuell mein Problem... Bestelle ich jetzt Ty 43 und Tkt 48 oder warte ich noch bis zum Erscheinen des Ok 1-Buches bzw. gibt es dann das Ty 43-Buch noch...?

Man sollte nicht allzu lange warten, die Bücher sind meistens nicht endlos lange verfügbar.

Martin J. Krajnc schrieb:
Der Mann möchte lediglich polnische Bücher erwerben und keine seitenlangen Mutmaßungen über Differenzbesteuerung, "aus brutto netto gemacht" , "abgezogene Mehrwertsteuer", "Verrechnung der VAT", "25% Handelsspanne" oder die Berechtigung zum Vorsteuerabzug polnischer Umsatzsteuer erhalten.

Das richtete sich an das Lamentieren eines dafür bekannten Buchhändlers über die Preisfindung polnischer Lieferanten. Das ist dem Kontext nach aber auch klar erkennbar und sicher kein Anlass für derart abfällige Bemerkungen.

Martin J. Krajnc schrieb:
Nochmals, bei Berücksichtigung des aktuellen Wechselkurses (1:4,26) ist der Buchpreis schnell errechnet. Bei Hinzurechnung des Portos - vielleicht die "Wahnsinnssumme" von 6 oder 7 Euro- liegt der Preis erheblich unter dem Kaufpreis im hiesigen Buchhandel.

In der Realität kaufst Du nicht zu diesem Kurs, es wird teurer. Porto ist auch eher mehr, und die Alternative des deutschen Buchhandels gibt es nur sehr begrenzt - wobei der in der Regel auch Porto berechnet.

Martin J. Krajnc schrieb:
Ich habe mehrfach bei Eurosprinter bestellt und auch an einem Buch mitgewirkt. Dort gibt es Mitarbeiter, die die deutsche und englische Korrespondenz führen. Der Versandt erfolgt weltweit. Man wäre doch beschattet, würde eine Beschränkung auf den polnischen Markt bestehen. Der Betreiber eines Fischgeschäftes auf dem Wochenmarkt in der niederländischen Grenzregion spricht doch auch Deutsch, weil dies die Mehrheit seiner Kunden tut.

Es ist keine Selbstverständlichkeit. Aber letztlich funktioniert es irgendwie und man kriegt seine Bücher.

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: Seku

Datum: 27.12.19 11:53

Rolf Hafke schrieb:
Guten Tag,

.......

Der Tipp über Stenvall in Malmö zu gehen, ist "völlig daneben",
da sind Portokosten Polen - Schweden im Preis enthalten,
dann kommen nochmals horrende DHL-Aufschläge hinzu ......


R H
Auf die Portokosten hatte ich ja hingewiesen.

Das verstehe wer will

geschrieben von: Martin J. Krajnc

Datum: 27.12.19 12:16

Wieso wird es in "der Realität...teurer"? Ich kontaktiere den Verlag in deutscher Sprache und überweise den Gesamtbetrag in Euro, welcher sich aus dem Kaufpreis und den Versandkosten zusammensetzt.

Es funktioniert gut und "irgendwie..... kriegt man seine Bücher", sogar innerhalb weniger Tage.

Warum sollte es "keine Selbstverständlichkeit" sein? Wo liegt nach Deiner Meinung das Problem? Ich erfülle meinen Teil (Kaufpreiszahlung) aus dem Kaufvertrag und mein Vertragspartner verschickt den Kaufgegenstand.

Viele Grüße

Martin

Re: Das verstehe wer will

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 27.12.19 12:36

Martin J. Krajnc schrieb:
Wieso wird es in "der Realität...teurer"? Ich kontaktiere den Verlag in deutscher Sprache und überweise den Gesamtbetrag in Euro, welcher sich aus dem Kaufpreis und den Versandkosten zusammensetzt.

Der Euro-Preis ergibt sich nicht exakt aus dem mittleren Kurs. Die rechnen das aus, und das zahlt man dann, die Differenz tut nicht weh.

Martin J. Krajnc schrieb:
Es funktioniert gut und "irgendwie..... kriegt man seine Bücher", sogar innerhalb weniger Tage.

Das ist dann schön für Dich. Meine ersten Bestellungen bei Eurosprinter liegen schon etliche Jahre zurück, es hat letztlich geklappt, aber "innerhalb weniger Tage" war das nicht. Musste es auch nicht, ich bin da geduldig.

Martin J. Krajnc schrieb:
Warum sollte es "keine Selbstverständlichkeit" sein? Wo liegt nach Deiner Meinung das Problem? Ich erfülle meinen Teil (Kaufpreiszahlung) aus dem Kaufvertrag und mein Vertragspartner verschickt den Kaufgegenstand.

Wozu machst Du jetzt einen derartigen Aufriss darum? Es ist nicht selbstverständlich, bei einem polnischen Händler, der offiziell gar nicht anbietet, international zu versenden (bei meinen ersten Bestellungen war das noch so) die Korrespondenz auf deutsch zu führen - erst recht, da ohne Polnischkenntnisse der Nutzen polnischer Bücher begrenzt ist.

So, Du kannst den von Dir selbst bemängelten Wortschwall um absolute Nichtigkeiten (wie Du ihn unpassenderweise selbst bemängelt hast) gern fortführen, antworten werde ich darauf nicht mehr.

Re: Das verstehe wer will

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 27.12.19 12:56

Hallo,

Man könnte sich vielleicht darauf einigen, dass es in Tschechien leichter ist, da haben viele sogar ein deutsches Konto oder fahren zum versenden über die Grenze.
Bei einem polnischen Kleinserienhersteller war die erste Ansage:"nur Zloty, nicht Euro"... ;-))
Trotzdem klappt es eigentlich immer, englisch und Google Translate sind auch ganz hilfreich...

MfG

"Damit auch ich was zu meckern habe: Ich finde immer die künstliche Dampfentwicklung durch Abblasen an den Zylindern fürchterlich. Sicher gibt das für den ambitionierten Laien tolle Fotos, den Sound jedoch zerstört es vollkommen. :-("

Facebook-Fundstück...

[m.facebook.com]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 27.12.19 15:21

kAUFHALLE SCHRIEB.

>> Mal abgesehen davon, dass man aus 90% Originalpreis + Umlage aus Handelsversandkosten aufs einzelne Buch + 25% Handelsspanne (übliche Praxis im deutschen Buchhandel bei Preisbindung) + 7% Mehrwertsteuer irgendwie noch nicht gleich bei 150% rauskommt. <<

Ich weiß nicht, wo Kaufhalle sein "Fachwissen" her hat??
Auf jeden Fall ist es Verdummung hier zu behaupten, dass (nur) 25 % Handelsspanne dazu kommt !!
Wenn dem so wäre, gäbe es bei uns hier schon keine Buchhändler mehr
(Bahnhofsbuchhandlungen brauchen über 40 % Spanne von oben!!)

Fachverlage mit solch niedrigen Spanne kenne ich selber nicht ....

Private Verleger versuchen es immer wieder mal mit solchen und niedrigeren Spannen
ins Geschäft zu kommen, zuletzt einer mit 15 % (!) OHNE MwSt. - die dann voll oben drauf käme!!
Auf solche "Angebote " verzichten wir dankend!!!

Allerdings: ich habe vor Kurzem einen Modell-Lieferanten ausgelistet (so nennt man das),
der mir bei Vorkasse-Rechnung das Skonto mit 3 % strich, das war 1/6 der Spanne ......

1) Eine "normale Spanne" im Fachbuchhandel liegt bei mindestens 30 %,
es soll sogar etliche (die meisten) Verlage geben, die mehr oder wesentlich mehr geben .....

2) Wird die "kaufmännische Spanne" von OBEN gerechnet, also durch den Faktor geteilt,
Beispiel: ein poln. Buch kostet mit Versand so an die 105 % (90 % + Versand mind. 10 %),

bei Spanne 30 % wäre das dann durch 0,7 + 7 % MwSt. = 160,5 % (bei nur 100 % ergibt dann 152,85 %)
bei Spanne 35 % wäre das dann durch 0,65 +7 % MwSt. = 172,85 % !!! (bei nur 100 % =dann 164,6 %).


So einfach ist richtiges Rechnen, und vor allem kalkulatorisches Rechnen.
Der Fachhandel hat Kosten von weit über 20 % .....
Ich als Versandhandel habe allein an Kosten für Werbung an die 3.000 € im Jahr(
6 x ganzseitige BS-Anzeigen PLUS 12 x SM-Anzeigen sowie Prospekte etc.).

Bei den falsch zitierten 25 % Spanne müsste ich 12.000 € Umsatz ohne Gewinnspanne machen,
bei 35 % hingegen "nur noch" knapp 8.600 €.
Da der Fachbuch-Umsatz merklich rückläufig ist, besteht die Gefahr weiterer "Verabschiedungen"
von Fachbuchhändlern durchaus ......

Auch deshalb gibt es wahrscheinlich "so viele" Fach- oder Versandbuchhändler bei uns ......
Ausländische Titel zu beschaffen, bedeutet ständige Beobachtung des Marktes, der Novitäten,
und vor allem "umständlicher Korrespondenz".
Wenn Kaufhalöle so schlau ist, warum macht er keinen Fachbuchhandel für ausl. Litheratur auf??

Gruß
R H

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 27.12.19 15:30

Moin,

zwei Hinweise zu Stenvall:
-> Das Porto nach Deutschland war vor längerer Zeit mal so um die 12 Euro, pauschal. Da kam eben ein nicht ganz leichtes Paket. Bei der letzten Bestellung, die aber auch schon ein wenig her ist, war das Porto relativ niedrig, dafür musste ich sie in einem Laden abholen, den der Paketdienst bestimmt hatte (das war nicht DHL).
-> Die Bezahlung bei ihm erfolgte nach Hinweis immer in Euro. Das geht ja auf ein schwedisches Konto auch per klassischer Überweisung kostenfrei.

Viele Grüße
Sören

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 27.12.19 16:12

Rolf Hafke schrieb:
Ich weiß nicht, wo Kaufhalle sein "Fachwissen" her hat??
Auf jeden Fall ist es Verdummung hier zu behaupten, dass (nur) 25 % Handelsspanne dazu kommt !!
Wenn dem so wäre, gäbe es bei uns hier schon keine Buchhändler mehr
(Bahnhofsbuchhandlungen brauchen über 40 % Spanne von oben!!)

25% Handelsspanne sind Standard im Buchhandel, allerdings "von oben gerechnet". Verdummung ist es, zusätzliche Rabatte, die nur unter Umgehung des Großhandels möglich sind, für den Normalfall zu erklären.

Rolf Hafke schrieb:
Private Verleger versuchen es immer wieder mal mit solchen und niedrigeren Spannen
ins Geschäft zu kommen, zuletzt einer mit 15 % (!) OHNE MwSt. - die dann voll oben drauf käme!!
Auf solche "Angebote " verzichten wir dankend!!!
Allerdings: ich habe vor Kurzem einen Modell-Lieferanten ausgelistet (so nennt man das),
der mir bei Vorkasse-Rechnung das Skonto mit 3 % strich, das war 1/6 der Spanne ......

Ach ja, alles wie immer. Wenn man beim einen Fall argumentativ nicht weiterkommt, sucht man sich irgendwas anderes, um das es gar nicht ging.

Rolf Hafke schrieb:
1) Eine "normale Spanne" im Fachbuchhandel liegt bei mindestens 30 %,
es soll sogar etliche (die meisten) Verlage geben, die mehr oder wesentlich mehr geben .....

2) Wird die "kaufmännische Spanne" von OBEN gerechnet, also durch den Faktor geteilt,
Beispiel: ein poln. Buch kostet mit Versand so an die 105 % (90 % + Versand mind. 10 %),

Wieso sind 90% + 10 % (bezogen auf die 90%) 105% und nicht 99%?

Rolf Hafke schrieb:
bei Spanne 30 % wäre das dann durch 0,7 + 7 % MwSt. = 160,5 % (bei nur 100 % ergibt dann 152,85 %)
bei Spanne 35 % wäre das dann durch 0,65 +7 % MwSt. = 172,85 % !!! (bei nur 100 % =dann 164,6 %).

Ja ja, wenn man mit 30 oder 35% rechnet.

Rolf Hafke schrieb:
Der Fachhandel hat Kosten von weit über 20 % .....
Ich als Versandhandel habe allein an Kosten für Werbung an die 3.000 € im Jahr(
6 x ganzseitige BS-Anzeigen PLUS 12 x SM-Anzeigen sowie Prospekte etc.).

Tja nun, vielleicht deckt der Umsatz solchen Werbeaufwand nicht? Wie wärs mal mit einem Onlineshop? Dann muss man nicht ständig Verkaufslisten als Anzeigen veröffentlichen, zumal die Angebote dann auch mit Google gefunden werden. Mit Verkaufskonzepten aus den 90er Jahren hat man es nun mal schwer.

Rolf Hafke schrieb:
Bei den falsch zitierten 25 % Spanne müsste ich 12.000 € Umsatz ohne Gewinnspanne machen,
bei 35 % hingegen "nur noch" knapp 8.600 €.
Da der Fachbuch-Umsatz merklich rückläufig ist, besteht die Gefahr weiterer "Verabschiedungen"
von Fachbuchhändlern durchaus ......

Siehe oben. Die 25% sind real. Und wer sich vor dem Internet versteckt und nur auf Zufalls- oder Stammkunden setzt und diejenigen Interessenten, die ein bestimmtes Buch suchen, gar nicht erst als Kunden haben will, hat bald gar keine mehr.

Rolf Hafke schrieb:
Auch deshalb gibt es wahrscheinlich "so viele" Fach- oder Versandbuchhändler bei uns ......
Ausländische Titel zu beschaffen, bedeutet ständige Beobachtung des Marktes, der Novitäten,
und vor allem "umständlicher Korrespondenz".
Wenn Kaufhalöle so schlau ist, warum macht er keinen Fachbuchhandel für ausl. Litheratur auf??

Es ist kein guter Stil, Forumsnamen anderer zu verhunzen. Ich habe nicht vor, einen Fachbuchhandel aufzumachen, weder für "Litheratur" noch für Literatur.

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 27.12.19 18:03

Guten Tag,

wie auch immer der "Kollege mit seiner tiefen Marktkenntnis" zu seinem Ergebnis gelangt,
der Buchhandel und Fachbuchhandel bekommen sogar über den GH (Großhandel)
meist mehr als 25 % Rabatt !! Bahnhofsbuchhändler führen nur Sortimente (natürlich mit
Sonderkonditionen, okay, die Menge macht's halt) "... wo vorne eine 4 vorsteht!!".

Ich arbeite seit vielen Jahren mit der Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG im Kölner Hauptbahnhof
zusammen, gehören zur Dr. Eckhardt-Gruppe in Stuttgart - da gehört auch PSG dazu, Prima-Service.
Die müssen allerdings an den Vermieter eine auf den Umsatz abhängige zusätzliche
Abgabe einkalkulieren - die ist schon erheblich.
Ich kaufe mit einem Kollegen in Duisburg häufig ausländische Titel gemeinsam ein,
damit nicht jeder das hohe Paketporto (oder Versandgebühren) kalkulieren muss.
(für 10 Bücher aus Malmö, neuerdings immer mit DHL, werden uns an die 30 €,
aus Polen meist an die 35 € berechnet [mit DPD] - welch eine "verdrehte Welt").

Ich arbeite mit inländischen Verlagen seit 1997 zusammen, kurz danach auch mit vielen ausländischen.
Natürlich kann ich, wenn ich 2 oder 3 Stück von einem Titel brauche, über den Großhandel gehen.
Dann versucht doch einmal polnische Verkehrsbücher über den GH zu bekommen, aussichtslos!!
Zweitbestellungen (nach erster größerer Versorgung) werden meist nicht nachgeliefert!!!

Ein Buchhändler, der mit 25 % Spanne auskommt, über den würden sich die Verlage freuen!
Dann würden sie Rabatte sparen ..... Dem ist aber nicht so!

Ich gebe hier doch keine Konditionen preis! Aber zu diesen Konditionen nehme ich die Titel
gar nicht ins Programm, zumal es bekannt ist, dass ausländische Titel in D immer teurer sind ....
Aus der Schweiz inzwischen mit Post-/Zoll-Zustellung mit 10 € zusätzlicher Gebühr zu
den 7 % MwSt. umgerechnet 1 : 1, also 45 CHF sind 45 €uro!

Es gibt auch hier genügend Leser, die den Service ausländische Fachbücher im Versand
erwerben zu können. Sie zahlen quasi für diesen Service, so lange dies ihnen Wert ist.

Ich würde auch ein PL-Buch lieber mit 10 oder 15 % Aufpreis anbieten als mit 50 % !!!
Dadurch werden solche, in meinen Augen, überteuert ..... Und irgendwo ist Ende der
Fahnenstange.
So habe ich auch einen Lieferanten aus AT ausgelistet, der sein Tram-Jahrbuch seit vielen Jahren
als Broschüre herausgibt, sich aber weigert dies im Digitaldruck zu erstellen (muss er ja nicht).
So hat er für das 88 Seiten starke A4-Heft jetzt im Ausland 32,90 € aufgerufen!
(im Vergleich dazu: das Köln-Bonner Verkehrsmagazin mit 80 Seiten im Digitaldruck
und voller Wiederverkaufs-Marge kostet mal gerade 7,80 € !!).

Ich habe keine Lust mich hier mit Halbwissenden um die Wahrheit rumzuschlagen!
Ich sagte ja bereits, dass der EK und die poln. Versandkosten meist höher sind als der poln. Preis.
Also über 100 % !!

Ich bin seit über 22 Jahren Fachbuchhändler (zunächst im Nebenberuf),
den Versand betreibe ich seit rund 18 Jahren - meine Spezialität, siehe Anzeige in BS,
sind viele ausländische Titel aus Frankreich, der Schweiz, Österreich, Italien, Niederlande
und Belgien, aus Skandinavien und teils aus Polen (u.a. Kolpress).

Es hat doch einen Grund, dass jedes Jahr Buchhändler dahin siechen. Und dann auch einige
Kollegen|innen in der Eisenbahn-/Berkehrsbranche.
Klar könnten die mit Hilfskräften auskommen, will das der Verbraucher??

Auf die Meinung dieses einen Verbrauchers muss ich nicht noch Wert legen.
Wer stellt denn hier für die Allgemeinheit ständig die Buchrezensionen ein,
ein Service, den kaum ein Fachbuchhändler leistet - das geht nur "im Netzwerk",
von Insidern für Insider.

Ich bin nicht im Internet unterwegs, meine Kunden werden individuell betreut.
Bei aufkommenden Fragen werden individuelle Antworten gegeben.

So, das war es zu diesem Thema, egal ob da ein Widerspruch kommt .....
Auch Kaufhalle wird sich eines Tages wundern, wo er denn dann seine Fachliteratur
herbekommen wird ....

Gruß aus Köln
Rolf Hafke
hafke.koeln@t-onlinhe.de

Re: ? Bezug polnischer Eisenbahnliteratur

geschrieben von: Udo Riccius

Datum: 27.12.19 19:34

Werter Bahnfreund !
Das Buch Tkt 48 vom Verlag Eurosprinter kostet beim Verlag 120 PLN plus 60 PLN Porto (also zusammen 180 €) Das sind 43 €. Die 43 € sind per Vorkasse zu überweisen.
Wenn der Verlag das auf seinen Konto hat,wird theoretisch das Buch per DHL zugesendet.Ich habe das schon 3x praktiziert und auch das bestellte Buch relativ zügig bekommen.

Udo Riccius

Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 27.12.19 22:46

Rolf Hafke schrieb:
wie auch immer der "Kollege mit seiner tiefen Marktkenntnis" zu seinem Ergebnis gelangt,
der Buchhandel und Fachbuchhandel bekommen sogar über den GH (Großhandel)
meist mehr als 25 % Rabatt !! Bahnhofsbuchhändler führen nur Sortimente (natürlich mit
Sonderkonditionen, okay, die Menge macht's halt) "... wo vorne eine 4 vorsteht!!".

Bahnhofsbuchhandlungen sind ja auch keine normalen Buchhandlungen mit normalem Sortiment. Die ganz normalen Buchhandlungen müssen tatsächlich größtenteils mit 25% Handelsspanne leben.

Rolf Hafke schrieb:
Ich kaufe mit einem Kollegen in Duisburg häufig ausländische Titel gemeinsam ein,
damit nicht jeder das hohe Paketporto (oder Versandgebühren) kalkulieren muss.
(für 10 Bücher aus Malmö, neuerdings immer mit DHL, werden uns an die 30 €,
aus Polen meist an die 35 € berechnet - welch eine "verdrehte Welt").

Was ist daran "verdreht"? Dahinter stehen reale Kosten.

Rolf Hafke schrieb:
Dann versucht doch einmal polnische Verkehrsbücher über den GH zu bekommen, aussichtslos!!

Wissen wir. Und nun? Hat das jemand in Frage gestellt?

Rolf Hafke schrieb:
Ich gebe hier doch keine Konditionen preis!

Man kriegt auch so genug mit. Da reicht es schon, wenn die Leute bei LRTA zu blöd sind, um die Sendungen an den richtigen Empfänger zu schicken und man statt der eigenen eine Buchhändlerlieferung samt Rechnung bekommt (mit deutlich mehr als 25% Handelsspanne - im übrigen darf ich mich in diesem Fall so abfällig äußern, weil die keinen Finger krumm gemacht haben, um den von ihnen angerichteten Murks in Ordnung zu bringen).

Rolf Hafke schrieb:
Es gibt auch hier genügend Leser, die den Service ausländische Fachbücher im Versand
erwerben zu können. Sie zahlen quasi für diesen Service, so lange dies ihnen Wert ist.

Hat das jemand in Frage gestellt?

Rolf Hafke schrieb:
Ich würde auch ein PL-Buch lieber mit 10 oder 15 % Aufpreis anbieten als mit 50 % !!!

Und mit 50% Aufschlag wird das Buch unverkäuflich? Glaub ich nicht.

Rolf Hafke schrieb:
So habe ich auch einen Lieferanten aus AT ausgelistet, der sein Tram-Jahrbuch seit vielen Jahren
als Broschüre herausgibt, sich aber weigert dies im Digitaldruck zu erstellen (muss er ja nicht).
So hat er für das 88 Seiten starke A4-Heft jetzt im Ausland 32,90 € aufgerufen!
(im Vergleich dazu: das Köln-Bonner Verkehrsmagazin mit 80 Seiten im Digitaldruck
und voller Wiederverkaufs-Marge kostet mal gerade 7,80 € !!).

Ich kenne dieses österreichische Jahrbuch nicht, und ich weiß auch nicht, was es in Österreich kostet. Aber das eine regional vertriebene (!) Zeitschrift (!) deutlich günstiger sein kann, sollte wohl einleuchten. Man kann nicht immer nur Verständnis für die eigene Situation einfordern. man muss auch mal Verständnis für die anderen Beteiligten aufbringen. Möglicherweise sollte man das auch bei polnischen Verlagen. Vielleicht können die gar nicht mehr Rabatt geben?

Rolf Hafke schrieb:
Ich bin nicht im Internet unterwegs, meine Kunden werden individuell betreut.
Bei aufkommenden Fragen werden individuelle Antworten gegeben.

Tja nun, bei dieser Einstellung muss man sich nicht wundern, wenn die Kunden nach und nach wegsterben und keine neuen dazukommen ...

Rolf Hafke schrieb:
Auch Kaufhalle wird sich eines Tages wundern, wo er denn dann seine Fachliteratur
herbekommen wird ....

Der ist recht flexibel und nutzt Fachbuchhandlungen, Direktversand vom Verlag, Bahnhofsbuchhandlungen - und erwartet auch in Zukunft keine Versorgungsprobleme.

Buchvertrieb

geschrieben von: axelloko

Datum: 28.12.19 00:11

Also jetzt mal ganz allgemein, aus der Sicht eines Menschen, der sein ganzes Leben mit Büchern zu tun hatte familär, beruflich, und als Leser:

Es ist doch generell so, dass der allgemeine Buchhandel sehr stark auf Barsortimente zurückgreift. alles was dort nicht gelistet ist, wird oft nicht bestellt.

Dies gilt schon. für deutsche Kleinverlage und erst recht für ausländische Verlage.

Hier versuche ich von vorhinein beim Verlag zu bestellen. Heutzutage auch sehr oft möglich.

Schwierig wird es doch.meist dann, wenn der Vertrieb über andere Kanäle erfolgt, etwa Modellbahnläden oder ähnliches.
Ganz nervig sind Eigenverleger, die die Bucher nicht selbst versenden.
Hier muss.man wirklich manchmal direkt auf irgendwelche Feste oder Tage der offenen Türe gehen, um ein Exemplar zu erwerben.

Im.übrigen sind Auflagen von 20/oder 30 Exemplaren ein Witz. Sollte jemand sowas.planen, braucht er auch keine Werbung machen.

Im Ausland zu bestellen ist natürlich oft.mit enormen Portokosten verbunden. Schon aus Österreich ist das Porto extrem teurer.
Überweisungen dagegen kein Problem mehr.

Den wenigen Fach Buchhandlungen generell, die überhaupt noch ein Ladengeschäft führen ist zu danken und diese sollten vor Ort unterstützt werden.

Das gleiche gilt für Versandhändler. Auch deren Zahl nimmt ab
Hier sollte.man vielleicht verschiedene Anbieter vergleichen. Was bei dem einen fehlt, hat der Andere vielleicht.

Im Zeitalter des Internets, dürfte es heute eigentlich keine neuen Bücher geben , die nicht zu beschaffen sind. (Ausnahme oben.

Das oben gesagte bezieht sich generell auf die Buchbeschaffung zu verschiedenen Themengebieten, nicht nur Eisenbahn Literatur.
In anderen Bereichen ist die Literatur Beschaffung oft weitaus schwieriger, zum Beispiel.im Bereich Sport oder Philatelie.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:12:28:00:21:07.

Nochmals

geschrieben von: Martin J. Krajnc

Datum: 28.12.19 09:02

Der Mann wollte - so habe ich sein Anliegen verstanden - polnische Bücher beziehen. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit haben Udo und ich erläutert.
Weshalb sollte Raimund in Tschechien oder Schweden bestellen? Was sollen lange Monologe über eine angebliche Vorsteuerabzugsberechtigung in Polen, Differenzbesteuerung und - hier verursacht schon das Lesen erhebliche Schmerzen der Augen - " Fach Buchhandlungen", "Eisenbahn Literatur" und "Literatur Beschaffung" bezwecken?

Viele Grüße

Martin, der unlängst das neue Buch über die Tkt48 bestellt hat

Re: Nochmals

geschrieben von: KkStB

Datum: 28.12.19 10:47

Martin J. Krajnc schrieb:
Der Mann wollte - so habe ich sein Anliegen verstanden - polnische Bücher beziehen. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit haben Udo und ich erläutert.
Weshalb sollte Raimund in Tschechien oder Schweden bestellen? Was sollen lange Monologe über eine angebliche Vorsteuerabzugsberechtigung in Polen, Differenzbesteuerung und - hier verursacht schon das Lesen erhebliche Schmerzen der Augen - " Fach Buchhandlungen", "Eisenbahn Literatur" und "Literatur Beschaffung" bezwecken?

Viele Grüße

Martin, der unlängst das neue Buch über die Tkt48 bestellt hat
Die Fragen der Besteuerung trefefn ohnehin nur Unternehmer. Wenn jemand Endverbraucher ist, hat er die dortige USt. zu bezahlen. Das kann in Ländern, die einen niedrigeren %-Satz haben postiv sein, oder auch umgedreht.
Wie mir der Verlag Eurosprinter nun inzwischen auf meine
Nachfrage (per email) mitteilte, soll ein neuer "kleiner"
Eisenbahn-Streckenatlas Polen vsl. im Sept./Okt. 2020
erscheinen (ohne Preisangabe). Hier der Originaltitel:

Mały atlas linii kolejowych Polski 2020

MfG Raimund





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:12:29:00:34:08.

Bauchladen in Berlin

geschrieben von: alter Schwede2

Datum: 29.12.19 17:58

[buchbund.de]


Hier könnte man auch polnische Bücher bestellen.

Gruss

alter Schwede2