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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

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Re: Nichts einfacher als das

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 27.12.19 22:46

Rolf Hafke schrieb:
wie auch immer der "Kollege mit seiner tiefen Marktkenntnis" zu seinem Ergebnis gelangt,
der Buchhandel und Fachbuchhandel bekommen sogar über den GH (Großhandel)
meist mehr als 25 % Rabatt !! Bahnhofsbuchhändler führen nur Sortimente (natürlich mit
Sonderkonditionen, okay, die Menge macht's halt) "... wo vorne eine 4 vorsteht!!".

Bahnhofsbuchhandlungen sind ja auch keine normalen Buchhandlungen mit normalem Sortiment. Die ganz normalen Buchhandlungen müssen tatsächlich größtenteils mit 25% Handelsspanne leben.

Rolf Hafke schrieb:
Ich kaufe mit einem Kollegen in Duisburg häufig ausländische Titel gemeinsam ein,
damit nicht jeder das hohe Paketporto (oder Versandgebühren) kalkulieren muss.
(für 10 Bücher aus Malmö, neuerdings immer mit DHL, werden uns an die 30 €,
aus Polen meist an die 35 € berechnet - welch eine "verdrehte Welt").

Was ist daran "verdreht"? Dahinter stehen reale Kosten.

Rolf Hafke schrieb:
Dann versucht doch einmal polnische Verkehrsbücher über den GH zu bekommen, aussichtslos!!

Wissen wir. Und nun? Hat das jemand in Frage gestellt?

Rolf Hafke schrieb:
Ich gebe hier doch keine Konditionen preis!

Man kriegt auch so genug mit. Da reicht es schon, wenn die Leute bei LRTA zu blöd sind, um die Sendungen an den richtigen Empfänger zu schicken und man statt der eigenen eine Buchhändlerlieferung samt Rechnung bekommt (mit deutlich mehr als 25% Handelsspanne - im übrigen darf ich mich in diesem Fall so abfällig äußern, weil die keinen Finger krumm gemacht haben, um den von ihnen angerichteten Murks in Ordnung zu bringen).

Rolf Hafke schrieb:
Es gibt auch hier genügend Leser, die den Service ausländische Fachbücher im Versand
erwerben zu können. Sie zahlen quasi für diesen Service, so lange dies ihnen Wert ist.

Hat das jemand in Frage gestellt?

Rolf Hafke schrieb:
Ich würde auch ein PL-Buch lieber mit 10 oder 15 % Aufpreis anbieten als mit 50 % !!!

Und mit 50% Aufschlag wird das Buch unverkäuflich? Glaub ich nicht.

Rolf Hafke schrieb:
So habe ich auch einen Lieferanten aus AT ausgelistet, der sein Tram-Jahrbuch seit vielen Jahren
als Broschüre herausgibt, sich aber weigert dies im Digitaldruck zu erstellen (muss er ja nicht).
So hat er für das 88 Seiten starke A4-Heft jetzt im Ausland 32,90 € aufgerufen!
(im Vergleich dazu: das Köln-Bonner Verkehrsmagazin mit 80 Seiten im Digitaldruck
und voller Wiederverkaufs-Marge kostet mal gerade 7,80 € !!).

Ich kenne dieses österreichische Jahrbuch nicht, und ich weiß auch nicht, was es in Österreich kostet. Aber das eine regional vertriebene (!) Zeitschrift (!) deutlich günstiger sein kann, sollte wohl einleuchten. Man kann nicht immer nur Verständnis für die eigene Situation einfordern. man muss auch mal Verständnis für die anderen Beteiligten aufbringen. Möglicherweise sollte man das auch bei polnischen Verlagen. Vielleicht können die gar nicht mehr Rabatt geben?

Rolf Hafke schrieb:
Ich bin nicht im Internet unterwegs, meine Kunden werden individuell betreut.
Bei aufkommenden Fragen werden individuelle Antworten gegeben.

Tja nun, bei dieser Einstellung muss man sich nicht wundern, wenn die Kunden nach und nach wegsterben und keine neuen dazukommen ...

Rolf Hafke schrieb:
Auch Kaufhalle wird sich eines Tages wundern, wo er denn dann seine Fachliteratur
herbekommen wird ....

Der ist recht flexibel und nutzt Fachbuchhandlungen, Direktversand vom Verlag, Bahnhofsbuchhandlungen - und erwartet auch in Zukunft keine Versorgungsprobleme.

Buchvertrieb

geschrieben von: axelloko

Datum: 28.12.19 00:11

Also jetzt mal ganz allgemein, aus der Sicht eines Menschen, der sein ganzes Leben mit Büchern zu tun hatte familär, beruflich, und als Leser:

Es ist doch generell so, dass der allgemeine Buchhandel sehr stark auf Barsortimente zurückgreift. alles was dort nicht gelistet ist, wird oft nicht bestellt.

Dies gilt schon. für deutsche Kleinverlage und erst recht für ausländische Verlage.

Hier versuche ich von vorhinein beim Verlag zu bestellen. Heutzutage auch sehr oft möglich.

Schwierig wird es doch.meist dann, wenn der Vertrieb über andere Kanäle erfolgt, etwa Modellbahnläden oder ähnliches.
Ganz nervig sind Eigenverleger, die die Bucher nicht selbst versenden.
Hier muss.man wirklich manchmal direkt auf irgendwelche Feste oder Tage der offenen Türe gehen, um ein Exemplar zu erwerben.

Im.übrigen sind Auflagen von 20/oder 30 Exemplaren ein Witz. Sollte jemand sowas.planen, braucht er auch keine Werbung machen.

Im Ausland zu bestellen ist natürlich oft.mit enormen Portokosten verbunden. Schon aus Österreich ist das Porto extrem teurer.
Überweisungen dagegen kein Problem mehr.

Den wenigen Fach Buchhandlungen generell, die überhaupt noch ein Ladengeschäft führen ist zu danken und diese sollten vor Ort unterstützt werden.

Das gleiche gilt für Versandhändler. Auch deren Zahl nimmt ab
Hier sollte.man vielleicht verschiedene Anbieter vergleichen. Was bei dem einen fehlt, hat der Andere vielleicht.

Im Zeitalter des Internets, dürfte es heute eigentlich keine neuen Bücher geben , die nicht zu beschaffen sind. (Ausnahme oben.

Das oben gesagte bezieht sich generell auf die Buchbeschaffung zu verschiedenen Themengebieten, nicht nur Eisenbahn Literatur.
In anderen Bereichen ist die Literatur Beschaffung oft weitaus schwieriger, zum Beispiel.im Bereich Sport oder Philatelie.



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:12:28:00:21:07.

Nochmals

geschrieben von: Martin J. Krajnc

Datum: 28.12.19 09:02

Der Mann wollte - so habe ich sein Anliegen verstanden - polnische Bücher beziehen. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit haben Udo und ich erläutert.
Weshalb sollte Raimund in Tschechien oder Schweden bestellen? Was sollen lange Monologe über eine angebliche Vorsteuerabzugsberechtigung in Polen, Differenzbesteuerung und - hier verursacht schon das Lesen erhebliche Schmerzen der Augen - " Fach Buchhandlungen", "Eisenbahn Literatur" und "Literatur Beschaffung" bezwecken?

Viele Grüße

Martin, der unlängst das neue Buch über die Tkt48 bestellt hat

Re: Nochmals

geschrieben von: KkStB

Datum: 28.12.19 10:47

Martin J. Krajnc schrieb:
Der Mann wollte - so habe ich sein Anliegen verstanden - polnische Bücher beziehen. Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit haben Udo und ich erläutert.
Weshalb sollte Raimund in Tschechien oder Schweden bestellen? Was sollen lange Monologe über eine angebliche Vorsteuerabzugsberechtigung in Polen, Differenzbesteuerung und - hier verursacht schon das Lesen erhebliche Schmerzen der Augen - " Fach Buchhandlungen", "Eisenbahn Literatur" und "Literatur Beschaffung" bezwecken?

Viele Grüße

Martin, der unlängst das neue Buch über die Tkt48 bestellt hat
Die Fragen der Besteuerung trefefn ohnehin nur Unternehmer. Wenn jemand Endverbraucher ist, hat er die dortige USt. zu bezahlen. Das kann in Ländern, die einen niedrigeren %-Satz haben postiv sein, oder auch umgedreht.
Wie mir der Verlag Eurosprinter nun inzwischen auf meine
Nachfrage (per email) mitteilte, soll ein neuer "kleiner"
Eisenbahn-Streckenatlas Polen vsl. im Sept./Okt. 2020
erscheinen (ohne Preisangabe). Hier der Originaltitel:

Mały atlas linii kolejowych Polski 2020

MfG Raimund





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2019:12:29:00:34:08.

Bauchladen in Berlin

geschrieben von: alter Schwede2

Datum: 29.12.19 17:58

[buchbund.de]


Hier könnte man auch polnische Bücher bestellen.

Gruss

alter Schwede2

Seiten: 1 2 All

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