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Software, Medien aller Art und Literatur zum Themengebiet Eisenbahn
Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Seiten: 1 2 All

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Hallo,

beim Lok-Report erscheint in den nächsten Tagen ein Buch über die Berliner U-Bahn.

Titel "Die Fahrzeuge der Berliner U-Bahn Typ C"

Preis 22,80 €

Der Verlag gibt aktuell noch folgenden Hinweis: Die Geschichte der Berliner Großprofilwagen vom Typ C, in den 1930er Jahren die modernsten fahrzeuge der Berliner U-Bahn, nach dem Krieg noch lange Zeit in Moskau und West-Berlin im Einsatz. Museumsfahrzeuge sind erhalten und betriebsfähig.

Über Format außer hochkant, Seitenanzahl und Bilder gibt die Internetankündigung noch nichts her.

Das Buch kann über den Verlag, bestimmten Fachbuchhändlern und bei mir im Shop [region-im-modell.de] erworben werden.



Ein weiteres Buch wird im Herbst (wahrscheinlich Anfang Oktober 19) über die Anfänge der Straßenbahn in Bad Schandau erscheinen.

Titel: Chronik der Schandauer Elektrischen Strassenbahn, Band 1, „Über Sesselträger, Gondelführer und Kleinbahnprojekte in der Sächsisch-Böhmischen Schweiz“

Der Autor Dietmar Höse (Bekannt durch das Gasbahnbuch) und Andreas Laube haben sich die Entwicklung des Betriebes vorgenommen. Daraus ist ein Mammutwerk entstanden, welches nun mit dem ersten Band auf 1036 Seiten erscheint.
Aktuell befinden die beiden Autoren im Probedruck wegen der Bindung, etc.
Das Inhaltsverzeichnis ist bei mir im Shop bei den Bildern zum Nachlesen eingefügt.
Das Buch ist auf eine Auflage von 100 Exemplaren limitiert und kostet 125,00 €.

- Hardcover,
- A4 Hochformat,
- strapazierfähige händische Fadenheftung,
- seidenmatter Farbdruck,
- 1.036 Seiten auf hochwertigem Papier

Das Buch ist aktuell über die Autoren und in meinem Shop [region-im-modell.de] erhältlich. Wie es Regional vor Ort aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.

Genauere Beschreibungen zu den Büchern nach dem Erscheinen.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Winnig

Mein Shop unter [www.region-im-modell.de]




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.08.19 18:14.

Bad Schandau?!?

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 27.08.19 10:29

Moin Jens,

danke für die Hinweise. Das U-Bahn-Buch scheint eine Ergänzung der vor Jahren bei Neddermeyer erschienenen Bände zu sein. Vielleicht bleibt es ja auch keine Eintagsfliege.
Bezogen aufs Bad Schandau-Buch schreibst Du:

jenswinnig schrieb:
Wie es Regional vor Ort aussieht entzieht sich meiner Kenntnis.
Bei den genannten Rahmendaten von 1.036 Seiten DIN A 4 für 125 Euro ist das Buch doch das optimale Mitbringsel für einen Durchschnittstouristen als nettes Souvenir zur Erinnerung an die Bahnfahrt. ;-)
Mal ganz ehrlich: Wenn alleine schon 99 Seiten für das Kapitel „Die verworrene Geschichte eines ab dem Jahre 1892 zwischen dem sächsischen Schandau und dem böhmischen Herrnskretschen in verschiedenen Nuancen sich abzeichnenden Gas-Straßenbahnprojektes sowie die gewichtigen Rollen des Bürgerschuldirektors Robert Manzer aus Tetschen und des Dresdner Kaufmanns Bruno Brabandt” draufgehen, ferner um die 40 Seiten für die Straßenbahn in Mühlhausen (Thüringen), dann frage ich mich ernsthaft, ob die Dicke des Buches dadurch zustande kommt, dass es so unlesbar barock verschwurbelt geschrieben ist wie die Überschriften der 25 Kapitel, deren Manieriertheit offenbar auch auf meine Zeilen durchgeschlagen ist. Aber schön, dass es auch um „Turbolenzen bei der Bereitstellung des rollenden Materials [...]” gehen wird. Google ganz lakonisch, aber ohne Fragezeichen „Meintest du: Turbulenzen”.

Hach, wie schön wäre es, wenn mal wieder eine schöne Monographie zur Kirnitzschtalbahn erschiene. Eine, die Einheimische, Touristen und Straßenbahninteressierte gleichermaßen anspricht. Bezahlbar und auch für ältere Herrschaften problemlos alleine zu tragen. Bei diesem Werk frage ich mich schon, wer überhaupt die Zielgruppe ist. Preis und Umfang wirken wie ein Fachbuch, das in erster Linie von Universitätsbibliotheken erworben wird. Aber da geht es eher um andere Themen.

Viele Grüße
Sören





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.19 20:55.
Andreas Laube ist an der Stelle als Autor zu nennen. Dietmar Höse tritt als Co-Autor auf.

Bezug: Ich als Leipziger habe direkten Kontakt zu beiden, bekomme es auch direkt zugesendet.

Kapitel: Ich kenne bisher nur die Informationen aus dem Flayer/ der Proschüre. Inhaltlich, viele "?"
Band 1 - Vorgeschichte, Bahnbau, ...
Band 2 - ?
Band 3 - ?

Von Dietmar Höse habe ich die 2. Auflage seines Buches "Fahren mit Gas".
Die Druckqualität ist super. Da können andere Verlage nicht mithalten. Als "gute Nacht" Lektüre weniger geeignet und ja, es hat mehrere Monate gebraucht eh ich durch war. An Informationen nicht zu toppen. Auch wenn der zeitlichen Überschneitung von Kapiteln geschuldet, sich vieles Wiederholt.

weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 28.08.19 17:56

meine Ergänzungen in einen separaten Eintrag gestellt !!!
(siehe nachfolgende Meinungen dazu).

Beste Grüße
Rolf Hafke



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 29.08.19 11:25.

Re: weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: T. Walter

Datum: 28.08.19 18:11

Rolf, gewusst wie?

Mit deiner "Eigenwerbung" nimmst du mal ganz gekonnt die Möglichkeit, sich über die vom Ur-Poster vorgestellten Bücher/ Autoren auszutauschen.

Klatsch, klatsch...

Re: weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 28.08.19 19:26

1. gibt es weitere Titel, die Jens vielleicht übersehen hat?
oder noch nicht für so wichtig ansieht, da einige ja erst in den
kommenden Monaten kommen,

2. ich denke im Versand an meine Kunden und somit langfristig!!

3. der Austausch kann ja durchaus weiterhin erfolgen.

Gruß
Rolf Hafke

Re: weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: 642

Datum: 28.08.19 21:27

Das Buch über die Berliner U-Bahnwagen des Typs C hat heute den Verlag erreicht und sollte somit in den nächsten Tagen die ersten Kunden erreichen!

642

Re: Bad Schandau?!?

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 28.08.19 21:35

Sören Heise schrieb:
ferner um die 40 Seiten für die Straßenbahn in Mühlhausen (Thüringen)

Wo sonst bekommt man 40 Seiten über die Mühlhäuser Straßenbahn?

T. Walter schrieb:
Rolf, gewusst wie?

Mit deiner "Eigenwerbung" nimmst du mal ganz gekonnt die Möglichkeit, sich über die vom Ur-Poster vorgestellten Bücher/ Autoren auszutauschen.

Klatsch, klatsch...

Ich hätte es nicht ganz so krass formuliert, und diese Form der Eigenwerbung wird hier grundsätzlich akzeptiert. Aber es geht hier um je ein Buch über Berlin und Bad Schandau, und da möge man für einen Rundumschlag vom Harz bis Klagenfurt wohl doch besser einen eigeben Thread aufmachen. Das gehört hier nicht hin.

Re: Bad Schandau?!?

geschrieben von: FTB

Datum: 29.08.19 08:57

> Wo sonst bekommt man 40 Seiten über die Mühlhäuser Straßenbahn?

Hier, und hier gibt es sogar 96 Seiten:

Andreas Möller
"Straßenbahn in Mühlhausen (Thüringen)"
Verlag Kenning 1999

Dürfte aber mittlerweile nur noch antiquarisch zu bekommen sein :)

Der Ossi isst Nudossi!

Re: Bad Schandau?!?

geschrieben von: ludger K

Datum: 29.08.19 12:33

In allerlei Archiven ganz viel Material auszugraben, ist nicht sonderlich schwer. Eine hohe Kunst ist es dann allerdings, hieraus einen kompakten, allgemein verständlichen und lesefreundlichen Text zu verfassen. Nicht jeder Leser hat einen Bizeps wie ein Zehnkämpfer, der Großteil ist etwas weniger muskulös als ein Hochleistungssportler und bekommt Probleme, wenn er ein 6 kg schweres Buch stundenlang halten soll. Und dann soll er sich auch noch mit Informationen belasten, die ihn absolut nicht interessieren. Wohlgemerkt: Er kauft das Buch, um sich über die Bad Schandauer Straßenbahn zu informieren, aber dann wird er mit Themen behelligt (z.B. Mühlhausen), die mit Bad Schandau überhaupt nichts zu tun haben und schon in einem anderen Buch ausführlich behandelt wurden. Und die Krönung: Wenn er nun alles über Bad Schandau wissen will, dann muß er sich irgendwann nochmals einen solchen 1.000-Schmöker zulegen. Sein Bücherregal wird dann schon mit 12 kg Bad Schandau belastet. Wie gut, daß es woanders auch Autoren gibt, die es verstehen, sich kurz zu fassen und eine Sache auf den Punkt zu bringen.

Re: Bad Schandau?!?

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 29.08.19 23:39

FTB schrieb:
> Wo sonst bekommt man 40 Seiten über die Mühlhäuser Straßenbahn?

Hier, und hier gibt es sogar 96 Seiten:

Andreas Möller
"Straßenbahn in Mühlhausen (Thüringen)"
Verlag Kenning 1999

Dürfte aber mittlerweile nur noch antiquarisch zu bekommen sein :)

Vielen Dank für den Hinweis, das ist natürlich ein Argument.

Re: weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: Thomas D.

Datum: 31.08.19 20:55

Liebe Forengemeinde,

niemand wird gezwungen dieses Buch zu kaufen.
Vor Erscheinen gab es kein einziges Buch in diesem Umfang über die Kirnitzschtalbahn. Sämtliche Publikationen die in diversen Büchern erschienen sind, haben fast den gleichen Inhalt, von den Bildern ganz zu schweigen.
Wer es also nicht will, braucht es doch auch nicht anzuschaffen.
Inhalt und Ausführung eines Buches sind doch allein dem Autor vorbehalten und wenn dann im Werk ein klein wenig Selbstverwirklichung steckt, dann sei es ihm gegönnt.
Es wird ja wohl dem Inhalt nicht schaden.
Ich glaube auch nicht, dass es als Mitbringsel für den Normaltouristen gedacht ist. Daür ist es meines Erachtens auch zu tiefgründig recherchiert und somit auch nicht die Zielgruppe.

Lieber Sören, da Du nach denen suchst, die dieses Buch erwerben wollen.
Ich werde es kaufen. Da ich noch weitere kenne, die schon lange darauf warten, dann kann ich Dir die Sorge nehmen, dass es nicht verkauft wird. Rechtschreibfehler passieren nun mal und auch beim hundertsten Korrekturlesen findet man nicht alle. Da sollte man auch mal drüber hinwegsehen können und das nun nicht gleich als wichtigen Kritikpunkt für ein Buch ins Forum stellen. Übrigens interessieren sich manche Leute auch mal für geschichtliche Hintergründe und nicht nur für das rollende Material. Für Letzteres gibt es ja schon genug Sammelwerke diverser Verlage.

Sehr geehrter Herr Kenning, wenn es so einfach ist, in Archiven Material auszugraben, warum haben Sie denn bisher kein entsprechendes Werk aufgelegt? Aber vielleicht ist es ja jetzt Ansporn für Sie, allen denjenigen, die dieses Buch nicht kaufen werden, ein entsprechendes Werk zu liefern.
Ich lege übrigens Bücher zum lesen auf eine Unterlage, da spielt das Gewicht keine Rolle. Für den Strandurlaub dürfte die Aufmachung/Ausführung diese Werkes wohl auch nicht gedacht sein.
Was die Verbindung der Kirnitzschtalbahn mit Mühlhausen betrifft, da würde vielleicht das von Ihnen besagtes Ausgraben von Daten aus Archiven weiterhelfen. Vielleicht lesen Sie das Buch doch einmal. Und was die von Ihnen gepriesenen allgemein verständlichen und lesefreundlichen Texte betrifft, so kann ich Ihnen versichern, das dies wohl in diesem Buch auch der Fall sein wird.
Ich habe das auch nicht gerade schmale Buch von Dietmar Höse in meinem Bestand.
Da die Aufmachung des Kirnitzschtalbahnbuches sicherlich ähnlich sein wird, habe ich da keine Bedenken. Was den Umfang der Bücher betrifft. Wenn es inhaltlich etwas hergibt, dann stelle ich mir auch gerne 3000 Seiten in mein Bücherregal. Da gibt es andere Publikationen, die sind nicht einmal die 100 Seiten wert, weil nur abgeschrieben und schlecht recherchiert.

Ich würde also mal sagen, es sollten doch einfach mal alle abwarten, bis das Buch vorliegt.

Thomas D.

Re: weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 31.08.19 22:16

Es ist sicher ein sportlicher Ansatz, für eine solch kleine und eher ereignisarme Bahn so groß und detailliert anzufangen. Mit dem ersten Band kommt man ja gerade mal bis 1900. Wie viele Bände sollen das eigentlich werden? In den Kommentaren ist nur von einem zweiten die Rede. Ich würde da eher vier Bände erwarten.

Ich sehe den Ansatz aber positiv. Man muss auch mal was anders machen dürfen als die anderen. Damit meine ich keine lieblos zusammengehauenen Sutton- oder Geramond-Bücher, hinter denen mitunter gar kein Konzept erkennbar ist, sondern einfach mal eine andere Struktur. Mag sein, dass der rote Faden im Inhaltsverzeichnis nicht so ganz sichtbar ist, ich bin aber zuversichtlich, dass sich die Autoren das gründlich überlegt haben.

Natürlich kann man fragen, ob vielleicht ein 500-Seiten-Werk (in einem Band) über die Kirnitzschtalbahn nicht schon experimentell genug gewesen wäre und mehr Interessenten gefunden hätte. Weiß ich nicht, das wird es auch nicht geben. Aber über die Buchreihe zu lästern, weil sie nicht den massenkompatiblen Bildband liefert, finde ich dann doch albern. Innovative Ansätze haben es in diesem Unterforum leider sehr schwer, das musste ich schon beim neuen Buch über die Zwickauer Straßenbahn erfahren, das leider sehr inkompetent verrissen wurde.

Bleibt zu hoffen, dass die Folgebände auch wirklich erscheinen und die Reihe kein Fragment bleibt.

Re: weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: T. Walter

Datum: 03.09.19 12:13

Hallo,

wie groß muss oder wie klein darf ein Betrieb sein, damit der Buch würdig ist?

"... eher ereignisarme Bahn so groß und detailliert anzufangen...". Mich interessiert die Geschichte der "Schandauer Elektrischen Straßenbahn".
Band 1 reicht gerade mal bis 1900. Ups, genau die Jahre der Planung, des Bauens, der Inbetriebnahme.
Gibt es da nicht genau zu diesem Zeitraum die ein oder andere offene Frage? Gab es Anfangs nur 5 oder doch gleich 6 Triebwagen? Ist die Postkarte mit dem Sommerwagen Nr.: "27" am Lichtenhainer Wasserfall als einzigen Nachweis das es den Wagen gab ein Fake oder gab es doch 8 Sommerwagen und wurden zwei im Tausch gegen Triebwagen "6" an den Hersteller zurück gegeben? Was die Lücke im Nummernbereich der Sommerwagen erklären könnte.

"Bleibt zu hoffen, dass die Folgebände auch wirklich erscheinen und die Reihe kein Fragment bleibt." Hoffe ich doch auch. Interessanter weiße erscheint wohl eine Auflage von nur 100 Stk..


Ludger K.: wie groß, klein, stabil oder instabil mein Bücherregal ist, kann dir doch egal sein. Wie und ob ich das Gewicht des Buches händeln kann, eben so.

Austeilen kannst du ganz gut. Einstecken auch?
Ein Leipziger kennt von klein auf eine Bahn. Er erstellt ein Manuskript und sucht sich einen Verleger. Buch erscheint (A5, grün) mit Textfehlern, Bilder an Stellen wo es zum Text nicht passt.

Um 1999/ 2000 heißt es, der Verlag ist pleite...

Nach den Erfahrungen mit der ersten Auflage, entscheidet sich der Autor, das Manuskript zu überarbeiten und neue Fakten einzuarbeiten. Der Verleger hat nichts dagegen, wenn eine bis dato unbeteiligte Gruppe Anteilig die Kosten übernimmt.

So geht es hin und her. Bei Bimmelbahn tauchen Fotos auf, die erst im Buch veröffentlich werden sollten. Nur um Druck auf die Gruppe auszuüben.

Die zweite Auflage (A4, blau) wird veröffentlich. Nach dem der Autor sich dem Lektor fügte. Bilder passen wieder nicht zum Text. Infos zu O. L. Kummer werden aus einem anderen Buch des Verlegers übernommen. Schon das Buch zu O. L. Kummer der TU Dresden gelesen? Ups, Kummer ist gar nicht selber Schuld am Untergang seiner Firma. Die Hausbank ging pleite.

Üble Nachrede? Nein, ich kann es belegen.



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.19 12:30.

Re: weitere Neuerscheinungen Nahverkehr

geschrieben von: kaufhalle

Datum: 03.09.19 15:40

T. Walter schrieb:
wie groß muss oder wie klein darf ein Betrieb sein, damit der Buch würdig ist?

Das ist hier nicht die Frage. Es geht darum, ob ein Werk mit mehreren tausend Seiten (die Anzahl der geplanten Bände ist ja wohl immer noch unbekannt) sinnvoll zu füllen ist. Bei z. B. der Straßenbahn von Dortmund oder Dresden würde man das nicht in Frage stellen.

T. Walter schrieb:
"... eher ereignisarme Bahn so groß und detailliert anzufangen...". Mich interessiert die Geschichte der "Schandauer Elektrischen Straßenbahn".

Das ist auch wieder die Frage von oben. Die Komplexität der Geschichte von Straßenbahnnetzen ist nun mal unterschiedlich, und Bad Schandau dürfte da eher am unteren Ende liegen.

T. Walter schrieb:
Band 1 reicht gerade mal bis 1900. Ups, genau die Jahre der Planung, des Bauens, der Inbetriebnahme.
Gibt es da nicht genau zu diesem Zeitraum die ein oder andere offene Frage? Gab es Anfangs nur 5 oder doch gleich 6 Triebwagen? Ist die Postkarte mit dem Sommerwagen Nr.: "27" am Lichtenhainer Wasserfall als einzigen Nachweis das es den Wagen gab ein Fake oder gab es doch 8 Sommerwagen und wurden zwei im Tausch gegen Triebwagen "6" an den Hersteller zurück gegeben? Was die Lücke im Nummernbereich der Sommerwagen erklären könnte.

Bist Du sicher, dass ein Buch von 200 Seiten auf diese Fragen aus Platzmangel nicht eingehen könnte?

T. Walter schrieb:
"Bleibt zu hoffen, dass die Folgebände auch wirklich erscheinen und die Reihe kein Fragment bleibt." Hoffe ich doch auch. Interessanter weiße erscheint wohl eine Auflage von nur 100 Stk..

So wenig ist das nicht mal.

Mir ging es, trotz einer gewissen Skepsis, darum, dieses Buch nicht unbesehen zu verreißen. Man sollte es schon erst mal ansehen. Und der Umfang erfordert wohl auch mehr als einen flüchtigen Blick ins Buch, um sich ein Urteil erlauben zu können. Da das Buch noch nicht mal erschienen ist, ist das noch gar nicht möglich.

Dessau, Leipzig, Schandau

geschrieben von: T. Walter

Datum: 03.09.19 22:56

Ich habe das Buch "Fahren mit Gas", Der Traum von der Gasstraßenbahn Auflage 2 von Dietmar Höse.

Das Thema an sich, ist nicht gerade das was mich interessierte.

An Informationen und Qualität ist es mit Abstand unschlagbar. Trotz 1064 Seiten, einem enormen Gewicht und der sich zeitlich wiederholenden Ausführungen/ Überschneidungen.

Positiv finde ich die Reaktion des Autors auf Nachfragen und dem Umgang mit Hinweisen.

Und he, Leipzig und ein Fahrzeug der L.P.E. waren an der Geburtsstunde beteiligt. Was mehr Fragen zur Geschichte der Tram in LE aufwirft, als RoRo und Co. beantworten können oder wollen.

Schandau oder andere Betriebe
Wann wurde welches Fahrzeug in Auftrag gegeben? Wann war es fertig gebaut. Wann zum Empfänger abgesendet, kam dort an?

Ludwig Buchhandlung, Band xx Sachsen,
da wird es auch nur schwammig erwähnt, nicht konkret.
So Dresden, Leipzig auch nur. Leipzig wird zu einzelnen Typen konkret, der Rest allg. gehalten.
Insider Wissen, auf Nachfrage wird nicht reagiert. Also auf das " Steckenpferd" gesetzt.

;-)

Preis/ Leistung
Ein gutes Buch kostet inzwischen 48,00€...
Egal zu welchen Thema.



4-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.09.19 23:33.

Re: Dessau, Leipzig, Schandau

geschrieben von: ludger K

Datum: 04.09.19 00:33

Sorry, aber diese fragmentarischen Satzbauten verstehe wer will, mir sind die Stottersätze zu hoch.

Re: Dessau, Leipzig, Schandau

geschrieben von: Mahuli4

Datum: 04.09.19 01:03

Lieber Tobias W. aus L.

Herr Höse, RoRo & Co. haben nicht nur beim Dessau-, sondern auch bei der Gasbahnbuch zusammengearbeitet und der kleine Exkurs zur L.P.E. ist eher als Ergänzung zur Leipziger Straßenbahngeschichte zu verstehen. Er konkretisiert nur bisherigen Wissensstand und wirft in keiner Weise neue Fragen auf. Es obliegt einzig den Fachautoren selbst, welches Gewicht und Relevanz sie den Dingen beimessen und wie sie es in ihren jeweiligen Publikationen dargestellt haben.
Herr Höse ist wahrscheinlich der Einzige weltweit, der sich die Mühe gemacht hat das Thema Gasbahn in dieser Umfänglichkeit zu betrachten. Das rechtfertigt auch über 1000 Seiten. Er hat damit seinen Wissensstand in einem analogen Datenträger, zu mindestens in Frankfurt/Main und Leipzig, konserviert. Das findet meine volle Zustimmung. Ich hätte mir aber ein Komprimat der Fülle von Erkenntnissen zu Bad Schandau als Chronik auf 300-500 Seiten gewünscht, was sicher von einem breiten Publikum angenommen worden wäre.
Gruß Jens-Peter

Re: Bad Schandau?!?

geschrieben von: Lemmi

Datum: 05.09.19 18:32

Hallo zusammen,

an dieser Stelle möchte ich einmal Herrn Mario Schatz - Autor, des im Verlag Kenning erschienen Buches, "Meterspurige Straßenbahnen in Dresden" - in einem persönlichen Gespräch mit ihm zitieren:

"... wissen Sie, Straßenbahnfans kaufen KEINE Straßenbahnbücher ..."

Wie recht er doch hat. Zumindestens bin ich KEIN Straßenbahnfan und habe mir das Buch "nur" wegen der Freitaler Güterstraßenbahn und der Kreischaer Überlandlinie gekauft. Aus rein lokal-historischem Interesses.

Soviel zum Thema KAUFEN.

Gruß
Andreas

"mir sin's"



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.09.19 18:40.
jenswinnig schrieb:
Hallo,

beim Lok-Report erscheint in den nächsten Tagen ein Buch über die Berliner U-Bahn.

Titel "Die Fahrzeuge der Berliner U-Bahn Typ C"

Preis 22,80 €

Der Verlag gibt aktuell noch folgenden Hinweis: Die Geschichte der Berliner Großprofilwagen vom Typ C, in den 1930er Jahren die modernsten fahrzeuge der Berliner U-Bahn, nach dem Krieg noch lange Zeit in Moskau und West-Berlin im Einsatz. Museumsfahrzeuge sind erhalten und betriebsfähig.

Über Format außer hochkant, Seitenanzahl und Bilder gibt die Internetankündigung noch nichts her.

Das Buch kann über den Verlag, bestimmten Fachbuchhändlern und bei mir im Shop [region-im-modell.de] erworben werden.



Mit freundlichen Grüßen

Jens Winnig
Das Buch wurde diese Woche ausgeliefert und nun erhältlich.

Mit freundlichen Grüßen

Jens Winnig

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