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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD
Positives wie auch Negatives in den Rezensionen des Monats Juni .....

Die meisten Titel sind sicherlich bei gut sortierten Buchhändlern,
speziell für Stadt- und Nahverkehr, erhältlich.

Das "M E"-Buch ist schon interessant, aber sehr speziell.

Das Zwickau-Buch dürfte in den "gebrtauchten" (alten) Bundesländern kaum
zu bekommen sein. Hat auch aufgrund seiner Größe und dese Layouts sowie der
kaum lesbaren Tabellen (hier bereits diskutiert) keine besondere Herausstellung
bekommen. Etwas für hart gesottene Straßenbahnfans, die alles haben wollen ....

Leider fehlt in dem sehr gut gemachten Sutton-Buch Innsbruck ein oder mehrere
Liniennetzplan/pläne zur besseren Orientierung. Platz wäre vorhanden gewesen!
Ansonsten von einem Kenner und Insider gut zusammen gestellten Inhalt.

Interessant der NRW-'Reiseführer (bereits vor über 3 Jahren angekündgt),
als Ergänzung zum Museums-Kursbuch (von EK).

Gruß aus Köln
Rolf Hafke
hafke.koeln@t-online.de



*** Nahverkehr Deutschland ***
„Fotoalbum der Maschinenfabrik Esslingen, Band 2 – Straßen- und Seilbahnen“ von Alexander Weber, Brilon 2019, 168 Seiten im Format 21,0 x 29,0 cm, gebunden, Herausgeber: Podszun-Verlag; Preis: 29,90 €

Der herausgebende Verlag steht eigentlich für Literatur zu gummibereiften Verkehrsmitteln und hat sich hier mit Büchern über verschiedene Bushersteller und deren Produkte auch in der Szene der Verkehrsfreunde einen guten Ruf erarbeitet. Überraschend ist nun aber auch ein Bildband zu Schienenverkehrsmitteln erschienen, der sich mit den Straßen- und Seilbahnen der Maschinenfabrik Esslingen befasst. Die „ME“ ist vor allem aus dem Eisenbahnbau bekannt und hat hier von der Dampflok bis zum Güterwagen vieles gebaut. Aber auch auf anderen Feldern war das schwäbische Unternehmen aktiv. Der jetzt erschienene Band ist schon der zweite zu diesem Hersteller, Band 1 befasste sich mit gummibereiften Elektrofahrzeugen.

Die ME war lange Jahre der Hauslieferant der Stuttgarter Straßenbahnen, hat aber auch für andere Betriebe in Baden und Württemberg und auch für zwei nördlich davon gelegene Unternehmen Straßenbahnen gebaut. Das reichte von Einzelstücken, wie den Vierachser der Kleinbahn Siegburg-Zündorf bis hin zur Großserie von 350 GT4-Gelenkwagen für Stuttgart. Zahlreiche Standseilbahnen im In- und Ausland erhielten nicht nur ihre (in der Regel zwei) Fahrzeuge, sondern auch die gesamte technische Ausstattung aus Esslingen. Ein eigenes Kapitel ist auch den Lokomotiven sowie Trieb- und Beiwagen der Stuttgarter Zahnradbahn gewidmet und auch an der Entwicklung der Wuppertaler Schwebebahnwagen war die ME beteiligt.

Auch wenn die Veröffentlichung ein Fotoalbum sein soll, so kommt die Information in Form von Text und Tabellen nicht zu kurz. Der Hersteller selbst wird in einem Eingangskapitel vorgestellt. Der Bildbestand rekrutiert sich zum Großteil aus den erhalten gebliebenen Werksaufnahmen in Form großformatiger Glasplatten und später auch Groß- und Mittelformatnegativen und -dias. Diese entstanden beim Bau, bei der Lieferung aber auch beim Einsatz und dienten der Dokumentation, aber auch der Werbung zur Erlangung von Folgeaufträgen. Sie sind auch von Wagendetails entstanden. Einzelne Zeichnungen haben ebenfalls Aufnahme in das Buch gefunden.

Die Qualität dieser Profibilder ist immer wieder bestechend. Alle Lieferungen werden aber auch mit ihren Lieferjahren, den Betriebsnummern und auch den Fabriknummern (nur wenige fehlen) in Form von Tabellen dokumentiert. Auch bei Druck- und Layout ist die Veröffentlichung gut gelungen. Vor allem für die an Fahrzeugen interessierten Verkehrsfreunden stellt die Veröffentlichung eine wertvolle Ergänzung zur Vorhandenen Literatur dar. (reu)



„Verkehrs- und Technikgeschichte der Zwickauer Straßenbahn“ von Dr. Steffen Schranil, Zwickau 2019, 196 Seiten im Format 16,5 x 23,0 cm, gebunden, Herausgeber: Förster & Borries GmbH; Preis: 30,00 €

Anlässlich des 125jährigen Bestehens der Straßenbahn im sächsischen Zwickau gehörte sich natürlich auch eine Jubiläumsschrift. Entstanden ist daraus aber nicht etwa eher oberflächliche Selbstdarstellung für die „breite Masse“ sondern eine eher wissenschaftliche Behandlung (als solche beschreibt auch der Autor die Veröffentlichung im Vorwort) der einzelnen Aspekte des Bahnbetriebes, die sich auch mit Gesichtspunkten beschäftigt, die sonst vernachlässigt werden.

Dazu ist der Inhalt in die drei großen Blöcke „Infrastruktur“, „Fahrzeuge“ und „Betrieb“ eingeteilt, in denen alle dazu gehörenden Aspekte übersichtlich gegliedert und anschaulich mit Zeichnungen, Tabellen, Statistiken ergänzt dargestellt werden. Dem Blick in die Zukunft schließt sich noch ein Anhang an, in welchem sich z.B. eine ausführliche Zeittafel und ein Literatur- und Quellenverzeichnis befinden. Alle genannten Bereiche sind wichtig, da sie zum Funktionieren des Gesamtsystems dazu gehören, werden aber teilweise in Abhandlungen über Straßenbahnbetriebe häufig vernachlässigt. Schon aus diesem Grunde ist diese Veröffentlichung etwas gewöhnungsbedürftig im positiven Sinne.

Im negativen Sinne ist sie es hinsichtlich des Layouts, bei dem in dem gewählten kleinen Format viel Platz verschenkt wird. Die Illustrationen innerhalb der Kapitel sind zumeist nur sehr klein, mit separaten Bildteilen davor und dazwischen werden Aufnahmen in ansprechender Größe veröffentlicht, ihnen fehlen aber die Beschreibungen, die in einem speziellen Bildverzeichnis am Anfang des Buches nachzulesen sind. Die sehr detaillierten Angaben zu den einzelnen Fahrzeugreihen benötigen viel Platz durch sich ständig wiederholende Angaben. Dies sind aber „Macken“ die auch Geschmackssache sind und daher die Brauchbarkeit des Inhalts kaum beeinflussen.

Das Hauptproblem der Veröffentlichung sind jedoch die Tabellen, die in einer so kleinen Schrift erscheinen, dass sie nur mit Lupe überhaupt zu lesen sind. Fast hat es den Eindruck, als ob das Buch ursprünglich für ein A4-Format konzipiert wurde (in dem auch diese Schriftgröße gut lesbar gewesen wäre) dann aber kurzfristig die Entscheidung für ein kleineres Format getroffen worden ist, ohne sich über die Konsequenzen darüber im Klaren zu sein. Die Lesbarkeit wird so auch bei den Verzeichnissen der Seiten 7 bis 10 erschwert, ist aber gerade noch akzeptabel. Im großen Format gedruckt wären auch die zahlreichen jetzt sehr kleinen Abbildungen innerhalb der einzelnen Kapitel viel besser zur Geltung gekommen.

Der Verlag wäre gut beraten, dem Buch eine CD beizufügen, in der die Tabellen in einer lesbaren Form nachzulesen sind.
In der vorliegenden Form ist die Veröffentlichung, die jede Menge Informationen enthält und so ein sehr vollständiges Bild des Zwickauer Straßenbahnbetriebes liefert, leider nur teilweise nutzbar, was äußerst schade ist. Mit den Kapiteln des Buches wird nämlich eine gute Vorlage geliefert, wie man ein Unternehmen darstellen kann. Die enorme Fleißarbeit des Autors kommt durch das verunglückte Layout nur unvollkommen zur Geltung. (reu)



*** Museumsbahnen Deutschland *** „Reiseführer Nostalgiebahnen Nordrhein-Westfalen“ von Korbinian Fleischer, Fürstenfeldbruck und Essen 2019, 160 Seiten im Format 16,0 x 21,0 cm, broschiert, Herausgeber: Verlagsgruppe Bahnen und Klartext-Verlag; Preis: 13,70 €

Das „Kursbuch der deutschen Museumsbahnen“ hat für das Bundesland Nordrhein-Westfalen eine Ergänzung in Form dieses Reiseführers erfahren. Beschränkt sich das Kursbuch seinem Namen entsprechend auf die wichtigsten Angaben zu den einzelnen Bahnen und ist auch in der Kartographie und Bebilderung eher sparsam, so punktet diese Neuerscheinung mit einer ganzen Reihe von sinnvollen Ergänzungen. 20 Einrichtungen mit nostalgischem Bahnbetrieb werden auf jeweils mehreren Seiten nach einem einheitlichen Schema vorgestellt. Als „Ausreißer“, weil in den Niederlanden gelegen und mit einer kurzen Strecke nach Nordrhein-Westfalen hineinreichend, wird auch die sogenannte „Miljoenenlijn“ mit Zentrum in Simpelveld behandelt. Es sind nicht alle im Kursbuch erwähnten Bahnen dabei, aber auch einige Strecken mit historischem Zugbetrieb. Ohne Wertung ist es eine repräsentative Auswahl, was sich der Interessent an solchen Dingen im Land anschauen kann.

Der Leser merkt in vielen Dingen dieses sichtbar mit viel Liebe gestalteten Büchleins, dass der Autor, selbst lange Jahre Museumseisenbahner, weiß wovon er schreibt und was Besucher von einer Bahn gerne vorher wissen möchten. Fahrpläne und auch genaue Fahrtermine sucht man vergeblich, dafür gibt es entweder das Kursbuch oder die jeweils angegebene Internetadresse. Aber die oft vernachlässigte Frage der Erreichbarkeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, eine kurze Geschichte, Streckenbeschreibung, die Darstellung ausgewählter Fahrzeuge, Infos zum Fahrkartenkauf, Fototipps und besondere Empfehlungen und „Insiderinformationen“ machen den besonderen Wert des Reiseführers aus. Auch Lage- und Streckenpläne sind bei zahlreichen Bahnen veröffentlicht und erleichtern die Orientierung. Dank des Formates erfüllt das Büchlein seinen Zweck problemlos auch als Reisebegleiter. Ein kleines Manko ist lediglich, dass von außen nirgendwo ersichtlich ist, für welches Jahr die Angaben gelten. Dies wäre dann wichtig, wenn man Neuauflagen plant. Eine äußerst sinnvolle Neuerscheinung! (reu)



*** Nahverkehr Österreich ***
„Straßenbahnen und Lokalbahnen in Innsbruck – 1891 bis heute“ von Günter Denoth,
Erfurt 2019, 120 Seiten im Format 16,5 x 24,0 cm, gebunden, Herausgeber: Sutton Verlag; Preis: 20,00 €

Bereits vor zehn Jahren erschien beim Sutton Verlag ein „Paperback“ zum gleichen Thema. Seither hat es in der Tiroler Landeshauptstadt jede Menge Veränderungen gegeben, sowohl beim Streckennetz als auch beim Fahrzeugpark, so dass eine Neuauflage sinnvoll schien. Diese liegt nun in „vornehmer“ Aufmachung als gebundenes Buch in der Serie „Zeitreise“ vor. In Form einer chronologischen Zeitreise ist die als Bildband angelegte Neuerscheinung auch inhaltlich neu aufgebaut. Sie beginnt mit denen als „Dampftramway“ angelegten Lokalbahnen nach Hall und Igls und der Stubaitalbahn als Pionierleistung auf dem Gebiet der Elektrotraktion und führt erst dann zur eigentlichen elektrischen Straßenbahn innerhalb der Stadt. Durch die Elektrifizierung der Lokalbahnen entstand bis in die 1930er Jahre ein Netz, welches aber bei den eingesetzten Fahrzeugen deutliche Unterschiede machte und die technisch abweichende Stubaitalbahn außen vorließ. Die schwierige Zeit nach 1945, die totale Überalterung, die erste Phase der Modernisierung in den 1960er Jahren, die folgende erste grundlegende Erneuerung in den 1970er und 1980er Jahren mit Gebrauchtwagen, welche auch die Einbeziehung der Stubaitalbahn brachte und schließlich das Zeitalter der Niederflurwagen und der schon lange überfälligen Netzerweiterung sind weitere Kapitel in diesem übersichtlich gestalteten Buch.

Jeweils einer kurzen textlichen Einführung zu den einzelnen Abschnitten schließen sich die Fotos mit ausführlichen Legenden an. Der Anteil der Farbaufnahmen, auch aus älterer Zeit, ist gegenüber der ersten Veröffentlichung deutlich erhöht geworden. Auch ist darauf geachtet worden, die Zahl der bereits veröffentlichten Aufnahmen auf ein Mindestmaß zu beschränken. Die Motivqualität ist sehr gut, wie auch Druck und Verarbeitung gegenüber früheren Veröffentlichungen des Verlages deutliche Fortschritte gemacht haben. Erfreulicherweise ist auch, mit Ausnahme des Vor- und Nachsatzes, komplett darauf verzichtet worden, Bilder über den Seitenfalz zu ziehen. Tabellen mit den Fahrzeuglieferungen runden die Neuerscheinung ab.

Was leider komplett fehlt und daher den nicht Ortskundigen die Orientierung erschwert, sind Netzpläne aus verschiedenen Epochen oder zumindest eine Übersicht in Form eines die einzelnen Stufen darstellenden Gesamtplanes. Dies schmälert aber den insgesamt guten Gesamteindruck des Buches nur geringfügig und sollte keinen Interessenten am im Laufe seiner Geschichte sehr vielfältigen und abwechslungsreichen Straßenbahnbetrieb in Innsbruck abhalten. (reu)
Rolf Hafke schrieb:
Das Zwickau-Buch dürfte in den "gebrtauchten" (alten) Bundesländern kaum
zu bekommen sein. Hat auch aufgrund seiner Größe und dese Layouts sowie der
kaum lesbaren Tabellen (hier bereits diskutiert) keine besondere Herausstellung
bekommen. Etwas für hart gesottene Straßenbahnfans, die alles haben wollen ....

Muss das wirklich sein, das Buch derart unsachlich mieszumachen? Ich bin auf die völlig überzogenen Kritikpunkte bereits in der vorherigen Diskussion eingegangen. Das Buch ist keineswegs besonders klein, sondern im üblichen Format von z. B. Sutton, Edition Lan usw., und das Layout ist reine Geschmackssache.

Vor allem aber möchte ich nochmals auf die vermeintlich zu klein gedruckten Tabellen eingehen. Ja, die Schrift in den Tabellen ist klein, aber sauber gedruckt und für Normal- und Kurzsichtige ohne Hilfsmittel einwandfrei lesbar. Das Buch runterzumachen, nur weil es einem die vielleicht lange mit mehr oder weniger Erfolg verdrängte Notwendigkeit einer Lesebrille etwas eindringlicher nahebringt, halte ich für schäbig.
Guten Tag,


>> Muss das wirklich sein, das Buch derart unsachlich mieszumachen? Ich bin auf die völlig überzogenen Kritikpunkte bereits in der vorherigen Diskussion eingegangen. Das Buch ist keineswegs besonders klein, sondern im üblichen Format von z. B. Sutton, Edition Lan usw., und das Layout ist reine Geschmackssache. <<


JA, aber nicht unsachlich, wir nennen doch Fakten, die störend sind:

Das Buch misst 16,5 x 23,5 cm (wie viele andere Bücher im Kleinformat auch),
die Seiten sind 15,5 x 23 cm groß,
der Satzspiegel (!!) beträgt 11 x 19 cm - das sind NUR knapp 60 % der Fläche
(100 % geht nicht, aber 80 - 90 % !!).
Die Bücher der vorgenanten Verlage haben meist einen Satz von ca. 14 x 20 cm !!!
Das sind immerhin bis zu 35 % mehr beschriebene Fläche.

Die Bilder messen bei 15,5 cm zur Verfügung stehender Breite ganze 12 x 8,5 cm,
einige kleiinere Abbilden sogar NUR 4 x 6 cm .....
Solche Winzlinge bringt noch nicht einmal Sutton!!!
(Briefmarken sind heute fast größer).


>> Vor allem aber möchte ich nochmals auf die vermeintlich zu klein gedruckten Tabellen eingehen. Ja, die Schrift in den Tabellen ist klein, aber sauber gedruckt und für Normal- und Kurzsichtige ohne Hilfsmittel einwandfrei lesbar. Das Buch runterzumachen, nur weil es einem die vielleicht lange mit mehr oder weniger Erfolg verdrängte Notwendigkeit einer Lesebrille etwas eindringlicher nahebringt, halte ich für schäbig. <<

Aha, >> die Schrift in den Tabellen ist kelien >>
Genau da liegt die Kritik, bei der VIEL zu kleinen Schrift der Tabellen ...
Seite 45: das sind eher 5 pt als 6 pt !!!
Eine Zumutung.

Zwei Dinge:
Ich habe in über 22 Jahren Erfahrungen mit "gutem Layout" .....
und schlechtem Layout.
Es muss nicht so wie im Kieler Buch sein, bei Überformat viele freie Flächen, nicht gedrängt.

Als brauchbares und durchschnittliches Layout sehe ich die Bücher vom Kenning-Verlag an !!!

1) Tragen 2/3 bis 75 % der Menschen Brillen
2) sind die echten Käufer von Straßenbahn-Bücher über 50 Jahre alt.....
und da beginnt die zunehmende Alters-Kurzsichtigkeit.

Daher auch die übereinstimmende Behauptung (vom Autor und mir als Händler),
die Tabellen sind wohl in A4 angelegt worden und um 30 % auf 70 % verkleinert......

Ich kenne Ihr Interesse an dem Buch nicht, ich erkenne nur, dass Sie "verstekct" agieren,
ich zeige mich öffentlich und stehe dadurch auch zu meinen Meinungsäußerungen !!!
Da der Verlag NICHT und der Autor nur bedingt auf unsere Kritik der Punkte reagiert hat,
sehe ich hier eine gewisse Beratungs-Resistenz.
Dieser Verlag hat halt keine Erfahrungen mit Straßenbahn-Titeln!!! So ist es.

Und als Buchhändler kläre ich meine Käufer über Vor- und Nachteile auf.
Vorteile gibt es kaum bei diesem Buch, Nachteile eine ganze Menge!
Und zu diesem Ergebnis stehe ich.

Beurteilen kann das aber nur jemand, der das Buch im Original in Händen hält.

Gruß aus Köln
Rolf Hafke
Rolf Hafke schrieb:
JA, aber nicht unsachlich, wir nennen doch Fakten, die störend sind:

Das Buch misst 16,5 x 23,5 cm (wie viele andere Bücher im Kleinformat auch),
die Seiten sind 15,5 x 23 cm groß,
der Satzspiegel (!!) beträgt 11 x 19 cm - das sind NUR knapp 60 % der Fläche
(100 % geht nicht, aber 80 - 90 % !!).
Die Bücher der vorgenanten Verlage haben meist einen Satz von ca. 14 x 20 cm !!!
Das sind immerhin bis zu 35 % mehr beschriebene Fläche.

Und was ist daran kritikwürdig? Kauft man jetzt ein Buch oder bedrucktes Papier? Täuscht das Buch aufgrund des Satzspiegels mehr vor, als es beinhaltet? Tut es jemand weh, wenn das Buch nicht bis zum letzten Quadratzentimeter vollgequetscht ist? Nö, nix davon. Vor allem ist das auch längst nicht so krass, wie du es hinstellst. Hab ich im zuvor verlinkten Beitrag auch schon alles erklärt: Die Seiten sind nicht leer, weil viele Elemente, auch Bilder, Grafiken sowieso, über den Satzspiegel hinaus an den Rand gehen. Das folgt dem Layout des Buchs über das man unterschiedlicher Meinung sein kann. Ich finde es durchaus ansprechend.

Rolf Hafke schrieb:
Die Bilder messen bei 15,5 cm zur Verfügung stehender Breite ganze 12 x 8,5 cm,
einige kleiinere Abbilden sogar NUR 4 x 6 cm .....
Solche Winzlinge bringt noch nicht einmal Sutton!!!
(Briefmarken sind heute fast größer).

Wurde das Buch als Bildband angeboten? Nö. Die Bilder sind in für dieses Buchformat üblicher Größe gedruckt. Bei z. B. den Sammelbänden von Höltge sind sie auch nicht größer.

Rolf Hafke schrieb:
Aha, >> die Schrift in den Tabellen ist kelien >>

Sie ist klein, nicht "kelien", was auch immer das sein soll.

Rolf Hafke schrieb:
Genau da liegt die Kritik, bei der VIEL zu kleinen Schrift der Tabellen ...
Seite 45: das sind eher 5 pt als 6 pt !!!
Eine Zumutung.

Es ist nicht perfekt, aber auch keine Zumutung.

Rolf Hafke schrieb:
Zwei Dinge:
Ich habe in über 22 Jahren Erfahrungen mit "gutem Layout" .....
und schlechtem Layout.
Es muss nicht so wie im Kieler Buch sein, bei Überformat viele freie Flächen, nicht gedrängt.

Als brauchbares und durchschnittliches Layout sehe ich die Bücher vom Kenning-Verlag an !!!

Und niemand darf auch nur ein bisschen was anders machen?

Rolf Hafke schrieb:
1) Tragen 2/3 bis 75 % der Menschen Brillen
2) sind die echten Käufer von Straßenbahn-Bücher über 50 Jahre alt.....
und da beginnt die zunehmende Alters-Kurzsichtigkeit.

Autsch, das tut wirklich weh. Die weitaus meisten Menschen, die man als regelmäßige Brillenträger wahrnimmt, weil sie draußen eine Brille tragen, sind kurzsichtig. Weitsichtige brauchen häufig (nicht immer) nur zum Lesen und ähnlichen Tätigkeiten eine Brille, fallen als Brillenträger also gar nicht auf. Kurzsichtige (und Normalsichtige) haben mit Details in der Nähe, wie z. B. kleiner Schrift, kein Problem. Kurzsichtige müssen ggf. die Brille dann absetzen. Diese Kurzsichtigen sind der größte Teil der Brillenträger, die du hier als Referenz bemühst, und für die sind die Tabellen kein Problem.

Im Alter wird man üblicherweise weitsichtig, nicht kurzsichtig, hat also Schwierigkeiten mit dem Erkennen von Details in der Nähe. Diese Weitsichtigkeit kann zur Kurzsichtigkeit hinzukommen und den Gebrauch mehrerer Brillen erfordern. Eine davon ist dann eine Lesebrille. Die sollte dann auch das Lesen der Tabellen störungsfrei ermöglichen. Ich persönlich kann das mangels Weitsichtigkeit nicht verifizieren.

Es gibt natürlich auch Leute, die sich das Alterungssymptom Weitsichtigkeit nicht eingestehen wollen und sich daher ohne oder mit behelfsmäßigen Hilfsmitteln irgendwie durchwurschteln. Die kommen bei diesen Tabellen in Schwierigkeiten.

Wer aber die Bedienelemente seiner Kamera nicht nur blind bedienen kann und mit dem Bild auf dem Kameradisplay was anfangen kann, der kann auch die Tabellen in diesem Buch lesen.

Ich halte es übrigens nicht für hilfreich und auch nicht für zutreffend, Straßenbahnbücher (also Dinge, von deren Vertrieb man selbst lebt) so mal eben für Seniorenprodukte zu erklären. Mag sein, dass die Bezugswege unterschiedlich sind und man als spezialisierter Buchhändler nur einen Teil des Absatzes mitbekommt. Es gibt halt auch noch andere Bezugsmöglichkeiten.

Rolf Hafke schrieb:
Daher auch die übereinstimmende Behauptung (vom Autor und mir als Händler),
die Tabellen sind wohl in A4 angelegt worden und um 30 % auf 70 % verkleinert......

Wo hat der Autor das bestätigt? Ich finde hier nur Vermutungen. Mag sein, dass die stimmen. Aber was ändert das?

Rolf Hafke schrieb:
Ich kenne Ihr Interesse an dem Buch nicht, ich erkenne nur, dass Sie "verstekct" agieren,
ich zeige mich öffentlich und stehe dadurch auch zu meinen Meinungsäußerungen !!!

Ich interessiere mich halt für die Zwickauer Straßenbahn. Und ich wüsste auch nicht, wodurch ich Grund zur Annahme liefern würde, versteckt (oder gar "verstekct") zu agieren. Ich stelle fest, dass hier weitestgehend ohne Grund und mit teilweise unwahren Behauptungen ein Buch verrissen wird. Das finde ich unanständig, und das darf ich auch so sagen. Ich habe weder mit dem Autor noch mit dem Verlag irgendwas zu tun.

Rolf Hafke schrieb:
Da der Verlag NICHT und der Autor nur bedingt auf unsere Kritik der Punkte reagiert hat,
sehe ich hier eine gewisse Beratungs-Resistenz.

Wenn die Kritik dort genauso unsachlich und anmaßend vorgebracht wurde wie hier, kann ich schon verstehen, dass man darauf nicht gleich eingehen will. Aus dem damaligen Beitrag entnehme ich auch, dass der Autor durchaus reagiert hat. Vielleicht nicht ganz wunschgemäß, aber eigentlich kapiert man schon als Vierjähriger, dass man nicht alles, was man will, von jedem einfach verlangen kann.

Rolf Hafke schrieb:
Dieser Verlag hat halt keine Erfahrungen mit Straßenbahn-Titeln!!! So ist es.

Das kann ich nicht beurteilen, ich kenne den Verlag nicht. Aber wenn die Kritikpunkte wirklich wesentlich wären, würden sie bei einem Buch über Kakteen oder Schildkröten genauso stören.

Rolf Hafke schrieb:
Und als Buchhändler kläre ich meine Käufer über Vor- und Nachteile auf.
Vorteile gibt es kaum bei diesem Buch, Nachteile eine ganze Menge!
Und zu diesem Ergebnis stehe ich.

Es ist eine Meinung, und zwar eine ziemlich wenig fundierte.

Rolf Hafke schrieb:
Beurteilen kann das aber nur jemand, der das Buch im Original in Händen hält.

Ich würde mich wohl kaum so zu dem Buch äußern, wenn ich es nicht selbst hätte und gründlich durchgesehen hätte. Selbstverständlich habe ich mir das Buch gekauft (daher die verzögerte Stellungnahme im ersten Thread), und nicht nur in ein Rezensionsexemplar oder ein zum Weiterverkauf bestimmtes Buch reingesehen.
Hallo "Kaufhalle" ( ein Vorname wäre schon schön.. )

bei solchen Beiträgen ist es von der Sprachwahl und dem "unendlichen" Umfang eigentlich nicht sinnvoll möglich, sachlich zu antworten.
Daher habe ich ein paar Statements ausgewählt, zu denen ich meine Ansicht dazu äußern möchte.


kaufhalle schrieb:
Rolf Hafke schrieb:
JA, aber nicht unsachlich, wir nennen doch Fakten, die störend sind:

Das Buch misst 16,5 x 23,5 cm (wie viele andere Bücher im Kleinformat auch),
die Seiten sind 15,5 x 23 cm groß,
der Satzspiegel (!!) beträgt 11 x 19 cm - das sind NUR knapp 60 % der Fläche
(100 % geht nicht, aber 80 - 90 % !!).
Die Bücher der vorgenanten Verlage haben meist einen Satz von ca. 14 x 20 cm !!!
Das sind immerhin bis zu 35 % mehr beschriebene Fläche.
Und was ist daran kritikwürdig? Kauft man jetzt ein Buch oder bedrucktes Papier?
=> Ich persönlich ärgere mich schon, wenn man ein Buch mit weißen Seiten und ein paar "Flecken" hat..
Ja, man kauft ein Buch. Und ja, ein Buch besteht bekanntlich aus bedrucktem Papier. Und was auf den Seiten gedruckt ist, sollte in einem "gesunden Verhältnis zueinander stehen" - wissend, daß hier die Meinungen variieren können.. Also auch hier bitte die eigene wie auch die anderer akzeptieren!


Täuscht das Buch aufgrund des Satzspiegels mehr vor, als es beinhaltet?
=> Auch hier wieder: Ansichtssache - Meinungen können variieren.

Tut es jemand weh, wenn das Buch nicht bis zum letzten Quadratzentimeter vollgequetscht ist?
=> Nicht übertreiben, bitte sachlich bleiben.

Nö, nix davon. Vor allem ist das auch längst nicht so krass, wie du es hinstellst. Hab ich im zuvor verlinkten Beitrag auch schon alles erklärt: Die Seiten sind nicht leer, weil viele Elemente, auch Bilder, Grafiken sowieso, über den Satzspiegel hinaus an den Rand gehen. Das folgt dem Layout des Buchs über das man unterschiedlicher Meinung sein kann.
=> Genau so ist es: "(...), über das man unterschiedlicher Meinung sein kann." Also bitte auch respektieren, daß Herr Hafke anderer Meinung ist.

Ich finde es durchaus ansprechend.
=> Du hast ein Recht auf Deine Meinung, Herr Hafke hat ein Recht auf seine Meinung. Punkt!


Die Bilder sind in für dieses Buchformat üblicher Größe gedruckt. Bei z. B. den Sammelbänden von Höltge sind sie auch nicht größer.
=> Nur weil es andere auch so machen, wird es nicht besser, schlechter oder sonst wie..


Hier höre ich jetzt auf, da mir die Zeit dafür zu schade ist. Gleichzeitig würden sich die Anmerkungen wiederholen.
Bitte einfach akzeptieren, daß hier jemand seine Meinung geäußert hat und dies auch mit dem ein oder anderen konkreten Beispiel verbindet. Da er von Beruf Buchhändler ist, möchte ich ihm auch eine gewisse Kenntnis der Materie zugestehen - auch wenn wir uns persönlich nicht kennen.
Und ich bin dankbar, wenn ich vor einer Kaufentscheidung zu einem Fachbuch / Buch zu einem speziellen Thema auf eine solche Bewertung zurückgreifen kann - wissend, daß dies quasi einen Rat darstellt und jeder für sich dann die Entscheidung für oder gegen den Kauf treffen muß.


Getreu dem Motto : "Ein Buch ist nicht genug - ´ne Bücherei braucht zwei" :
wie wäre es, wenn Du -statt den Einsteller der Rezension / Bewertung persönlich anzugehen- lieber eine eigene Rezension hier einstellst. Das wäre einerseits für einen am Buch interessierten sehr interessant, zudem konstruktiv und vermeidet zudem Gefahr zu laufen, die allgemeinen Regeln dieses Forums im Bezug auf die Umgangsweise miteinander zu mißachten.

So, genug mit dem Zaunpfahl gewunken.

Herzliche Grüße von
Uwe, dem Schwellenleger
( Selber mehrfacher Buchautor )











äußern, wenn ich es nicht selbst hätte und gründlich durchgesehen hätte. Selbstverständlich habe ich mir das Buch gekauft (daher die verzögerte Stellungnahme im ersten Thread), und nicht nur in ein Rezensionsexemplar oder ein zum Weiterverkauf bestimmtes Buch reingesehen.
Schwellenleger schrieb:
Hallo "Kaufhalle" ( ein Vorname wäre schon schön.. )

DSO akzeptiert frei zu wählende Forumsnamen, und auch Vornamen sind eher was für persönliche Kommunikation. Wenn jemand bemängelt, dass ich entsprechend bei DSO meinen Namen nicht angebe, weiß ich gleich, dass für denjenigen die Sachfragen in den Hintergrund treten.

Schwellenleger schrieb:
bei solchen Beiträgen ist es von der Sprachwahl und dem "unendlichen" Umfang eigentlich nicht sinnvoll möglich, sachlich zu antworten.
Daher habe ich ein paar Statements ausgewählt, zu denen ich meine Ansicht dazu äußern möchte.

Doch, eigentlich kann und sollte man schon sachlich bleiben.

Und hast du das Buch eigentlich selbst mal durchgesehen? Das wäre dann eine solide Basis für eine Diskussion.

Schwellenleger schrieb:
=> Ich persönlich ärgere mich schon, wenn man ein Buch mit weißen Seiten und ein paar "Flecken" hat..
Ja, man kauft ein Buch. Und ja, ein Buch besteht bekanntlich aus bedrucktem Papier. Und was auf den Seiten gedruckt ist, sollte in einem "gesunden Verhältnis zueinander stehen" - wissend, daß hier die Meinungen variieren können.. Also auch hier bitte die eigene wie auch die anderer akzeptieren!

Ich empfinde das Verhältnis als sehr gesund, da ist nicht wirklich viel freie Fläche. Ansonsten: Am besten anhand des Buchs selbst eine Meinung bilden.

Schwellenleger schrieb:
Täuscht das Buch aufgrund des Satzspiegels mehr vor, als es beinhaltet?
=> Auch hier wieder: Ansichtssache - Meinungen können variieren.

Und warum kritisierst du dann meine?

Schwellenleger schrieb:
Tut es jemand weh, wenn das Buch nicht bis zum letzten Quadratzentimeter vollgequetscht ist?
=> Nicht übertreiben, bitte sachlich bleiben.

Unsachlich ist die Kritik am Layout. Sie tut so, als wären da massenweise freie Flächen. Und das stimmt eben nicht.

Schwellenleger schrieb:
Nö, nix davon. Vor allem ist das auch längst nicht so krass, wie du es hinstellst. Hab ich im zuvor verlinkten Beitrag auch schon alles erklärt: Die Seiten sind nicht leer, weil viele Elemente, auch Bilder, Grafiken sowieso, über den Satzspiegel hinaus an den Rand gehen. Das folgt dem Layout des Buchs über das man unterschiedlicher Meinung sein kann.
=> Genau so ist es: "(...), über das man unterschiedlicher Meinung sein kann." Also bitte auch respektieren, daß Herr Hafke anderer Meinung ist.

In einer Buchbesprechung sollte man aber schon sachlich bleiben und persönliche Prioritäten nicht überbewerten.

Ich differenziere hier aber auch zwischen der eigentlichen Rezension von Axel Reuter, die dem ausgewogenen Stil einer Rezension folgt, und den unsachlichen Bemerkungen von Rolf Hafke drumherum.

Schwellenleger schrieb:
Die Bilder sind in für dieses Buchformat üblicher Größe gedruckt. Bei z. B. den Sammelbänden von Höltge sind sie auch nicht größer.
=> Nur weil es andere auch so machen, wird es nicht besser, schlechter oder sonst wie..

Es gibt keinen Grund, Bilder in für das Buchformat üblicher Größe als "Briefmarken" zu verunglimpfen.

Schwellenleger schrieb:
Hier höre ich jetzt auf, da mir die Zeit dafür zu schade ist. Gleichzeitig würden sich die Anmerkungen wiederholen.
Bitte einfach akzeptieren, daß hier jemand seine Meinung geäußert hat und dies auch mit dem ein oder anderen konkreten Beispiel verbindet. Da er von Beruf Buchhändler ist, möchte ich ihm auch eine gewisse Kenntnis der Materie zugestehen - auch wenn wir uns persönlich nicht kennen.
Und ich bin dankbar, wenn ich vor einer Kaufentscheidung zu einem Fachbuch / Buch zu einem speziellen Thema auf eine solche Bewertung zurückgreifen kann - wissend, daß dies quasi einen Rat darstellt und jeder für sich dann die Entscheidung für oder gegen den Kauf treffen muß.

Viel interessanter als deine Meinung über Rolf Hafkes Meinung oder meine Meinung wäre deine Meinung zum Buch.

Schwellenleger schrieb:
Getreu dem Motto : "Ein Buch ist nicht genug - ´ne Bücherei braucht zwei" :
wie wäre es, wenn Du -statt den Einsteller der Rezension / Bewertung persönlich anzugehen- lieber eine eigene Rezension hier einstellst. Das wäre einerseits für einen am Buch interessierten sehr interessant, zudem konstruktiv und vermeidet zudem Gefahr zu laufen, die allgemeinen Regeln dieses Forums im Bezug auf die Umgangsweise miteinander zu mißachten.

Ich habe es nicht Rezension genannt, und formal gesehen ist es das auch nicht ganz. Es kommt einer solchen inhaltlich recht nahe und war vorher schon da. Hatte ich weiter oben verlinkt, hast du aber wohl übersehen:

[www.drehscheibe-online.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 19.06.19 09:34.