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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

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Re: Geheimnis Bierwagen? Eine sonderbare Antwort

geschrieben von: rh

Datum: 11.01.19 14:56

Hallo Bw Betzdorf,

die Antwort per nichtssagendem Textbaustein zeigt nur, daß die Antwortenden offenbar überhaupt nicht verstanden haben, was überhaupt die Frage war. Vielleicht hat die Brauerei ein Archiv, das wäre die bessere Stelle, falls das Archiv alt genug ist. Oft haben heutige Brauereien von ihrer eigenen Geschichte keine Ahnung mehr.
Es ist gut möglich daß eine so alte Brauerei selbst ohne direkten Gleisanschluß früher eigene Güterwagen hatte. Die beste Quelle wären amtliche Verzeichnisse von in Preußen eingestellten Privatgüterwagen, die heute jedoch oft nicht mehr existieren und nur sehr schwer zu finden sind.

Gruß,
rh

Weiteres Problem ist mangelndes Interesse

geschrieben von: Peter

Datum: 11.01.19 18:40

Hallo!

Ich habe in der Vergangenheit mehrfach Unternehmen angeschrieben und um Auskunft zu ehem. Fahrzeugen (Werklok wie Privatwagen) gebeten.
Oftmals kamen ablehnende Antworten, obwohl ich sogar z. T. die mir namentlich empfohlenen Spezialisten (Archivare) angeschrieben hatte.
Selbst Mitarbeiter der Unternehmen, die diese Fragen stellten, bekamen keine Auskunft - denn das macht ja Arbeit.

Andererseits gab es auch sehr positive Ueberraschungen, wenn engagierte Archivare zum Besuch einluden und Material aus dem Hut zauberten, in einem Fall ist eine langjaehrige freundschaftliche Verbundenheit einstanden.

Mitunter ist es einfach Glueck - wenn man anruft, jemanden am Telefon hat, der Zeit, Verstaendnis und WIssen hat, kann das Ansinnen durchaus erfolgrich sein.

Gruss

Peter

Ich will gar nicht, dass mich jeder mag - im Gegenteil: Die Sympathie oder Zuneigung gewisser Menschen waere mir hochgradig peinlich.

Wenn Sie Rechtschreibfehler finden, so beachten Sie bitte, dass diese beabsichtigt sind. Es gibt immer Menschen, die nach Fehlern suchen. Und ich versuche, allen Lesern etwas zu bieten. Zudem biete ich Patenschaften fuer meine Fehler an.

Fuer manche Menschen gehe ich bis ans Ende der Welt, fuer manche nicht mal bis zur Tuer.
Moin,

... dann macht er - wie bei der Herforder Brauerei - auch schöne Fotos wie hier [bierwagen.bplaced.net] oder stellt gute Fotos von der Anschlussbedienung oder den Privatwagen zur Verfügung [www.schmalspur-ostwestfalen.de].

Leider ist die Anschlussbedienung auch schon lange Geschichte, die Waggons, die dem Transport von Malz von Oberfranken nach Herford dienten, sind auch lange verkauft.

Viele Grüße

Andreas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.19 23:15.

Re: Autor und Buchtitel

geschrieben von: Frankenland

Datum: 15.01.19 09:30

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Diebels eigene Bierwagen hatte. Diebels war eine Brauerei mit lediglich regionaler Verbreitung in NRW, dafür hätte es keine Eisenbahnwagen benötigt . Erst Mitte der 70er Jahre kam das Alt auch nach Süddeutschland und erfuhr dort eine, wenn auch kurze Phase, der größeren Beliebtheit. Aber da war die Zeit der Bierwagen schon am abklingen, kaum eine Brauerei schaffte zu diesem Zeitpunkt noch neue Wagen an. Als Ausnahme sind mir die damaligen Kulmbacher Brauereien Reichel, EKU und Mönchshof bekannt, welche noch einen nennenswerten Wagenpark unterhielten um damit ihre Biere hauptsächlich gen Norddeutschland zu bringen.
Der hier schon angesprochene Wagen aus Herford diente ja dem Transport von Braumalz und fällt damit eigentlich nicht in die Kategorie Biertransport. War aber immer eine markante Erscheinung, wenn er in Bamberg im Gleisvorfeld stand.

Prost
Karlheinz

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