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 11 - Bahn und Medien 

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Software, Medien aller Art und Literatur zum Themengebiet Eisenbahn
Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Seiten: 1 2 All

Angemeldet: -

Oder hat das Weihnachtsgeschäft die 12 PackerIn bei VGB überrollt? Laut VG Bahn ist das Buch am 11.12.2018 erschienen.
[shop.vgbahn.info]
Ich ärgere mich heute noch, dass ich nicht zwischen 1977 und 1989 mal zusammen mit meinem Vater seine Heimatecke besucht habe.
Guten Abend.
Das Buch sollte ausgeliefert worden sein. Einige Buchhändler haben es seit heute als sofort lieferbar gelistet.
Grüssle
Das ist schön für die Buchhändler. Also werden wohl jene Kunden, die dummerweise direkt beim Verlag bestellt haben, wohl noch etwas warten müssen. Aber vielleicht ist auch bloß der Versandweg überlastet, zumal man hier außer Deutsche Post, DHL und Hermes alle anderen Dienste voll in die Tonne kloppen kann.
Ich kaufe meine Bücher beim Buchhändler me ines Vertrauens in Nürnberg. Das hat den Vorteil, dass ich Neuerscheinungen durchblättern und mich dann entscheiden kann.
614 005
Hallo 614 005!

Ich mache es genau so wie Du, denn durch direktbestellungen beim Verlag macht man den Buchhandel kaputt, zumal man ja für das Verlagsexemplar den selben Preis bezahlt und deshalb keinen finanziellen Vorteil hat. Daher finde ich es gut, as die Händler, die ja ihre Kunden zufriedenstellen wollen/müssen, noch vor den Direktbestellern beliefert werden. Immerhin wird dadurch der Einzelhandel ein wenig gestützt, das finde ich nicht gerade unwichtig. Mein Kommentar bezieht sich allerdings nur auf solche Bücher, die der Preisbindung unterliegen.

Mit freundlichem Gruß

Lilo
Lilo Füssen schrieb:Zitat:
zumal man ja für das Verlagsexemplar den selben Preis bezahlt und deshalb keinen finanziellen Vorteil hat.
Leider hast Du wohl neulich die heftige Diskussion im Forum 11 zum Thema "Plettenberger Kleinbahn Buch + DVD" weder gesehen noch gelesen. Das preisgünstige Kombi-Angebot gab es zum Ärger vieler Händler nur für Direktbesteller beim Verlag. Dann kann man bei manchen Verlagen zum Vorbestellpreis bestellen, nicht aber beim Händler und man sieht mitunter auch nur Online beim Verlag, was dieser Verlag demnächst (früher oder später) als Neuheiten auf den Markt bringen wird. Und damit kann man inhaltsähnliche Doppelkäufe vermeiden. Denke nur mal an den EK-Verlag mit seinem Buch zur Baureihe 64 und an den Endisch-Verlag mit seinem Buch zur Baureihe 64.
Und das "Anschauen vor Kauf" würde ich gern machen. Schön das es bei Euch möglich ist. Aber hier und im Umkreis von 70 km Luftlinie kenne ich keine Fachhändler für Eisenbahnliteratur, wo so etwas möglich ist. Und es gibt inzwischen sogar Fachhändler als Versender, die aus diesem oder jenem Grund gar nicht (mehr) alle mich interessierenden Verlage im Angebot haben.

1. edel sei der Mensch, hilfreich und gut
2. ein Freund, ein guter Freund - das ist das Beste was es gibt auf der Welt
3. wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.
Hallo,

das Buch ist heute eingetroffen.

Mit freundlichen Grüßen und schöne Weihnachten

wünscht

Jens Winnig

Mein Shop unter [www.region-im-modell.de]
Dieter Buddrus schrieb:
Denke nur mal an den EK-Verlag mit seinem Buch zur Baureihe 64 und an den Endisch-Verlag mit seinem Buch zur Baureihe 64.
Wo ist da die "Doppelung"?

MfG

"mehr und mehr stellt sich m.E. heraus, dass Märklin mit der neuen BR 44 ein fast perfektes Modell fabriziert hat. Perfekt wäre es -das ist aber klagen auf sehr hohen Niveau- wenn das (...) zu sehende Durchdrehen der Antriebsräder auch akustisch untermalt worden wäre. " (soll man da lachen oder weinen...?)
Aus: [www.stummiforum.de]

aus aktuellem Anlass :-(: [www.youtube.com]
Lilo Füssen schrieb:
durch direktbestellungen beim Verlag macht man den Buchhandel kaputt

Das ist wohl etwas hart formuliert. Zudem könnte man differenzieren, welcher Buchhandel gemeint ist. Der Fachbuchhandel mit Ladengeschäft, der auch ausgefallene ausländische Bücher führt? Oder ein Versandhändler mit solchem Angebot? Oder Amazon? Alle sind ebenso wie die Verlage Wirtschaftsunternehmen, wo man als Kunde seinen eigenen wirtschaftlichen Interessen folgen sollte, dabei durchaus auch nachhaltig handeln kann - im Sinne der Unterstützung von Händlern, ohne die einem was fehlen würde. Die Handelsspanne ist immer die gleiche, bei Kauf beim Verlag landet die eben auch bei ihm. Wer ist da wichtiger, der Verlag, der das ganze wirtschaftliche Risiko trägt, oder der Händler, der 25% Handelsspanne fürs Weiterversenden ohne wirtschaftliches Risiko kassiert? Das ist keine triviale Frage, zumal die Fachbuchhändler die Bücher der deutschen Standardverlage brauchen und von Exoten nicht leben können.

Lilo Füssen schrieb:
zumal man ja für das Verlagsexemplar den selben Preis bezahlt und deshalb keinen finanziellen Vorteil hat

Den Verlagen müssten die Direktbesteller eigentlich wichtig sein, denn an denen verdienen sie mehr als an Buchhandelskäufern. Die Realität sieht anders aus.

Ich kann schon verstehen, dass limitierte Kapazitäten bei Abfertigung von Vorbestellungen gezielt eingesetzt werden und 10 Bücher an einen Händler wesentlich weniger Arbeit machen als 10 Einzelbestellungen. Aber warum Verlage trotz zusätzlich kassierter Handelsspanne häufig keinen kostenfreien Versand bieten, verstehe ich weniger. So treibt man die Käufer von Standardware zu amazon. Und z. B. bei LRTA wird man als Privatkäufer wie der letzte Dreck behandelt, obwohl sie fast doppelt so viel kassieren wie bei Lieferungen an Buchhändler. Da wäre es ehrlicher, den Direktverkauf gar nicht erst anzubieten.

Und ja, ich weiß, dass die Verlage den Buchhandel brauchen.
Falls jemand absolut keine Möglichkeit hat, sich das Buch beim Buchhändler anzuschauen, dann kann dieser Auszug vielleicht ein wenig bei der Kaufentscheidung helfen:

Leseprobe Ostpreußen

Viele Grüße
Andreas

Alle nicht anders gekennzeichneten Aufnahmen stammen von mir und unterliegen dem Urheberrecht
Andreas Christopher (Achristo) im Internet: [www.achristo.homepage.t-online.de]
Übersicht Achristo's Foto-Historama: [www.achristo.homepage.t-online.de]
Das o.g. Buch ist heute per DPD bei mir eingetroffen, vielleicht wurde es schon am 17.12.2018 versandt.
Nach dem ersten Querlesen bin ich ganz schön enttäuscht. Man findet im Buch jedoch sehr viele sehenswerte historische Eisenbahnaufnahmen, die meine Enttäuschung etwas mindern.
Aber vielleicht ist das Buch auch das machbare. Wobei einige Web-Seiten im Internet zeigen das scheinbar wesentlich mehr machbar wäre. Aber dann hätte man vermutlich auch schon aus dem vorliegenden Zeitraum ein mehrbändiges Werk machen müssen - und ob so etwas dann wieder genügend Käufer finden würde? Sehr enttäuschend ist für mich das Kartenmaterial.
Hallo,

> Ich mache es genau so wie Du, denn durch direktbestellungen beim Verlag macht man den Buchhandel kaputt, zumal man
> ja für das Verlagsexemplar den selben Preis bezahlt und deshalb keinen finanziellen Vorteil hat. Daher finde ich es
> gut, as die Händler, die ja ihre Kunden zufriedenstellen wollen/müssen, noch vor den Direktbestellern beliefert werden.
> Immerhin wird dadurch der Einzelhandel ein wenig gestützt, das finde ich nicht gerade unwichtig. Mein Kommentar bezieht
> sich allerdings nur auf solche Bücher, die der Preisbindung unterliegen.

wenn es ein guter Buchhandel ist, stimme ich Dir ja noch zu. So etwas, wie die Buchhandlung in Leipzig Hbf unterstuetze ich gerne. Dort gibt es eine richtig gute Auswahl von Eisenbahnbuechern und Broschueren. Das auch von weniger bekannten Verlagen. Leider bin ich aber nur einmal im Jahr in Leipzig. Nach Duisburg oder Koeln, wo es ebenfalls gute Buchhandlungen mit Bahnbezug gibt, komme ich auch eher selten hin.

Die oertlichen Buchhaendler in Rheine (hat 78.000 Einwohner)kann man vergessen. Viele gibt es ohnehin nicht mehr. Meistens sind es grosse Ketten, die an Eisenbahnbuechern kein Interesse haben. Oft gibt es die Buecher nicht ueber den Grosshandel und dann wartet man ewig, waehrend Stadardliteratur in zwei Tagen greifbar ist. Einer der wenigen anderen Buchhaendler hatte es mal geschafft ein zu Weihnachten bestelltes Buch passend als Ostergeschenk zu liefern. Seitdem meide ich den Laden.

Zudem muss man in unserer Stadt auch noch unnoetig hohe Parkgebuehren fuer abseit gelegene enge Tiefgaragen bezahlen, obwohl man schon Geld in der Stadt laesst. So etwas, wie eine halbe Stunde frei Parken gibt es wegen Geldgier der staedtischen Parkhausbetriebsgesellschaft nicht. Kein Wunder, wenn dann die Leute fuer andere Einkauefe lieber 20km zum Outletcenter nach Ochtrup fahren. Da war heute der Teufel los...


Also bestelle ich bei den Verlagen direkt. Nebenbei bleibt dann auch bei denen mehr haengen, was fuer exotische Buecher, wie Baureihenbuecher oder die Gueterwagenbuecher auch gut ist. Dann ist der Wille der Verlage sicher hoeher so etwas auch zukuenftig anzubieten.

Armin

[www.muehlenroda.de] (Muehl privat)
[www.museumsstellwerk.de] (Museumsstellwerk Rheine e.V.)
Guten Tag,

bei der Diskussion wird mehreres vergessen, was ich gerade in einer Antwort
einem Eigenverleger geschrieben habe, siehe dazu unter
[www.drehscheibe-online.de]
Buchbesprechungen 10-1 .....

Zur allgemeinen Info der HIER angesprochenen Themen:

1.) Häufig bekommen Buch- bzw. Bahnhofsbuchhändler die Novitäten
über regionale bzw. überregenionale Grossisten. Sie gewähren meist
annähernde Konditionen gegenüber dem "Klein"-Einkauf kleiner Verlage
und der Umsatz wird (teilweise) als "Zähler" für einen Bonus gewertet.

2.) >> Und das "Anschauen vor Kauf" würde ich gern machen. Schön das es bei Euch möglich ist.
Aber hier und im Umkreis von 70 km Luftlinie kenne ich keine Fachhändler für Eisenbahnliteratur,
wo so etwas möglich ist. Und es gibt inzwischen sogar Fachhändler als Versender, die aus diesem
oder jenem Grund gar nicht (mehr) alle mich interessierenden Verlage im Angebot haben. <<

Soweit ist es schon gekommen, KEIN Fachbuchhändler in der Nähe .....
In welcher Region ist das denn so???

Tipp: Bei Messen ist meist ein Kollege aus München dabei, der ein breites Spektrum
neuester Titel dabei hat ..... Da kann man auch blättern!

3.) >> Die Handelsspanne ist immer die gleiche, bei Kauf beim Verlag landet die eben auch bei ihm.
Wer ist da wichtiger, der Verlag, der das ganze wirtschaftliche Risiko trägt, oder der Händler,
der 25% Handelsspanne fürs Weiterversenden ohne wirtschaftliches Risiko kassiert?
Das ist keine triviale Frage, zumal die Fachbuchhändler die Bücher der deutschen Standardverlage
brauchen und von Exoten nicht leben können. <<

Das ist leider zahlenmäßig nicht stimmig.
Dazu halt die Infos, siehe 1.)
a) der Fachbuchhändler bestellt schon größere Mengen als 1, 2 oder 3 Stück!
b) er trägt trotzdem ein wirtschaftliches Risiko, denn (auch ohne Anzahlung) kann jeder
Interessent in der Regel die Bestellung rückgägngig machen!
c) richtig, von Exoten nicht leben können - die erlauben (meistens) gerade 25 % Spanne,
bei über und teils weit über 20 % Kosten!!


Der Handel bezieht in aller Regel Partie-weise, das heißt beim Einkauf von 10 gleichen Büchern
erhält er das Austellungsstück dazu, ansonsten "opfert" er zu vollem Einkaufspreis eines der
Exemplare zum Blättern ..., das er im Nachhinein nicht mehr vollwertig verkaufen kann.


Gleichzeitig ist das Kapitalbindung, auch wenn heutzutage die Zinsen minimal günstiger geworden sind.
Ich mit meinem kleinen Sortiment, aber vielen Auslands-Titeln, binde in der Hauptsaison vor Weihnachten
schon mal an die 15.000 €. Als ich noch Modelle lagermäßig vorhielt, kamen dann noch 5.000 € dazu.
Und wenn ein Titel "gut läuft", muss gleich die nächste Partie nachbestellt werden, bei 4 ~ 5 solcher Titel
sind das zwischen 1.000 und 1.500 € (nur Nahverkehr).

Der Fachbuchhändler mit dem viel größeren Umfang an Bahntiteln ist doch gar nicht in der Lage
(für ca. 20 ~ 25 Titel) zwischen 5,0 und 7,5 tsd. € kurzfrsitig zusätzlich einzusetzen.
Dann bedient er sich eher des Großhandels (wo möglich, geht nicht immer) ....

Ich kann nur appellieren den Fach-Buch- bzw. -Versandhandel NICHT zu ignorieren,
sonst könnt IHR eines Tages kaum noch spezielle Buchtitel komfortabel in Händen halten ......
Amazon und Co. sind maßgeblich am Handelssterben (personengeführter Betriebe) beteiligt.

Eigentlich lässt mich das einigermaßen ruhig, denn "mein Sortiment", spezialisiert auf Nahverkehr
und mit vielen ausländischen Titeln versehen, bekommt man bei A & Co. NICHT !!

Ich hatte aber ursprünglich vor ENDE 2018 mein Geschäft aufzugeben (altersbedingt) .....
Die Suche nach einem NACHfolger war leider nicht besonders erfolgreich, sogar vergebens.
Denn zum Betreiben eines Geschäftes gehört FACHkenntnis .....
Und das haben viele Buchhändler in Sachen Verkehr/Eisenbahn/Nah- und Stadtverkehr KAUM.
Dadurch führen sie meist Titel kleiner, personengeführter Verlage GAR NICHT, es ist ihnen
zu viel Arbeit. Auch muss der Verlag "gelistet" sein, wie im Lebensmittelhandel etc. ...... *)

BITTE BEDENKEN, danke vielmals.

Ich wünsche allen (dennoch) den
Wunschtitel unter dem Weihnachtsbaum.

Frohe Weihnachten
Rofl Hafke


*) Hier in Köln-Rodenkirchen gab es früher den Fachbuchhändler KÖHL,
spezialisiert auf Eisenbahn und Verkehr - vielen Älteren ist der Name noch bekannt.
Herr Köhl hatte eine Augenkrankheit und musste sich verkleinern,
er bezog ein Ecklokal in Brühl - sein Kölner Geschäft lief unter neuem Inhaber weiter,
ABER OHNE jeden Eisenbahn- bzw. Verkehrstitel !!!! Inzwischen ist er Mayersche ....

Also fuhren wir Kölner Nahverkehrsfreunde häufig nach Brühl.
Doch eines Tages befanden sich in der hinteren Ecke Schulbücher etc.
Herr Köhl sagte mir, dass er die Fachfrau für Verkehrstitel verloren habe, die neue
Mitarbeiterin neue Akzente gesetzt habe - und auch gute Umsätze damit erzielte.

Dafür gibt es seitdem NUR die Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG +) in Köln,
gut und breit sortiert - mit Ausnahme von Buchtiteln kleiner privater Verleger
(die häufig die Spannen-"Wünsche" nicht erfüllen können, da nicht kalkuliert)
und speziell ausländscihe Titel fgibt es nicht .....

+) Ludwig gehört ebenso wie mehrere so benannte Filialen in ostdeutschen Bahnhöfen
(Leipzig, Halle etc.) sowie die PSG-Geschäfte zur Dr. Eckhardt-Gruppe in Stuttgart.
Alle Administration, Listungen der Lieferanten, teils Neutitel-Einkauf sowie Zahlungen
erfolgen zentralseitig. Wichtig ist aber die FACHkraft in den Filialen, die immer schwieriger
zu bekommen sind .....

Fachbuchhändler

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 23.12.18 13:53

Moin!


Rolf Hafke schrieb:
Soweit ist es schon gekommen, KEIN Fachbuchhändler in der Nähe .....
In welcher Region ist das denn so???
Dieter Buddrus kommt meines Wissens aus dem Raum Cottbus. Wenn ich mir anschaue, wie das Eisenbahn-Sortiment in der (mittlerweile einzigen) großen Buchhandlung hier in Hannover aussieht, dann glaube ich ihm das unbesehen. Außer Transpress und Geramond war hier nichts vorrätig, als ich zuletzt da war. Und da ich den Service eines Fachbuchhändlers kenne, läuft in Sachen Eisenbahnbücher das meiste über ihn. Punkt.

Viele Grüße
Sören

Rolf Hafke schrieb:
Das ist leider zahlenmäßig nicht stimmig.
Dazu halt die Infos, siehe 1.)
a) der Fachbuchhändler bestellt schon größere Mengen als 1, 2 oder 3 Stück!
b) er trägt trotzdem ein wirtschaftliches Risiko, denn (auch ohne Anzahlung) kann jeder
Interessent in der Regel die Bestellung rückgägngig machen!
c) richtig, von Exoten nicht leben können - die erlauben (meistens) gerade 25 % Spanne,
bei über und teils weit über 20 % Kosten!!

Es geht im genannten Beispiel aber nicht um Exoten, sondern um einen Verlag mit größerem Sortiment. Wo sollen da 20% Kosten sein?
Guten Tag,

vielleicht habe ich es nicht deutlich genug fgesagt:
>> ... bei über und teils weit über 20 % Kosten!! <<

KLAR, jeder Handel hat Kosten,
der Fachbuchhandel u.a.
Ladenmiete (größter Brocken)
Einrichtung (Regale, Kasse [vorgeschrieben, vom FA:] mit EDV)....
Strom und Wasser, sprich Nebenkosten
Telefon und Internet
Betriebs- + Haftpflichtversicherung
Buchhaltung und Steuerberater,
Umsatzsteuer, ggf. Einkommensteuer

Ich als Versandbuchhändler zusätzlich
(geringere Mietkosten) dafür aber
Werbung, Anzeigen (allein 2.500 €),
siehe mein Eintrag dazu bei
[www.drehscheibe-online.de]
Buchbesprechungen 10-1 .....

So hat jeder Buchhändler andere Fixkosten (bezogen auf Gesamtumsatz),
die liegen aber in aller Regel eher an 25 % als bei 20 % !!!!

Speziell große Verlage gewähren im allgemeinen wesentlich höhere Rabatte,
so dass gerade dadurch die knappen Kalkulationen ausländischer Titel
"kompensiert" werden ....

Jetzt geklärt???

Frohe Festtage
Rolf Hafke

PS: es gibt einen polnischen Verlag, der "berücksichtigt" noch nicht einmal die
nationale VAT in Höhe von 5 % (bei vorliegender UID-Nummer), holt sich diese
beim nationalen FA trotzdem wieder .....
Er gewährt, wie überall im Osten, 15 % Rabatt *).
Dann kostet ein DÄPD-Paket bis zu 35 € (bei berechneten 25 €),
somit kostet das poln. Buch bei Ankunft den dortigen Ladenverkaufspreis.

Wenn wir dann NUR 25 % draufrechnen plus 7 % MwSt. abführen,
ist das Buch fast 1,5 (genau 1,42) mal so teuer wie in Polen ......
Das wir dann keinen Spaß daran haben, ist doch sicher verständlich.
Auch die Obus-Russen mit ihrem komplizierten Versand über einen in
Tschechien ansässigen Zwiwchenhändler (das Buch kostet somit weit über 90 €)
haben sich NIE mit dem Thema beschäftigt und vergraulen uns aktiv zu werden!

*) davon kann auch in osteuropäischen Ländern heute kein Händler mehr leben
und auch noch Gewinn erzielen. Das ist u.a. ein Grund, dass in etlichen Bahnhöfen
die kleinen Fachbuchhändler "verschwunden" sind.
Rolf Hafke schrieb:
vielleicht habe ich es nicht deutlich genug fgesagt:
>> ... bei über und teils weit über 20 % Kosten!! <<

KLAR, jeder Handel hat Kosten,
der Fachbuchhandel u.a.
Ladenmiete (größter Brocken)
Einrichtung (Regale, Kasse mit EDV)....
Strom und Wasser, sprich Nebenkosten
Telefon und Internet
Betriebs- + Haftpflichtversicherung
Buchhaltung und Steuerberater,
Umsatzsteuer, ggf. Einkommensteuer

Es ging bei diesem Beispiel um den Versand von Neuerscheinungen. Da trifft längst nicht alles zu. Im übrigen werden Handelsspannen immer auf gleicher Bezugsbasis angegeben also netto gegen netto bzw. brutto gegen brutto (was bei Herkunft aus Deutschland aufs gleiche rauskommt). In der Handelsspanne ist keine Mehrwertsteuer (Umsatzsteuer) drin.

Rolf Hafke schrieb:
Ich als Versandbuchhändler zusätzlich
(geringere Mietkosten) dafür aber
Werbung, Anzeigen (allein 2.500 €),
siehe mein Eintrag dazu bei
[www.drehscheibe-online.de]
Buchbesprechungen 10-1 .....

So hat jeder Buchhändler andere Fixkosten (bezogen auf Gesamtumsatz),
die liegen aber in aller Regel eher an 25 % als bei 20 % !!!!

Ja klar, wenn man die Mehrwertsteuer einrechnet. Die 25% Handelsspanne markieren bei deutschen Standardverlagen (siehe Beispiel!) auch eher die Untergrenze.

Rolf Hafke schrieb:
Speziell große Verlage gewähren im allgemeinen wesentlich höhere Rabatte,
so dass gerade dadurch die knappen Kalkulationen ausländischer Titel
"kompensiert" werden ....

Jetzt geklärt???

Die Sachlage war eh schon klar. Aber ist es deswegen nun unredlich, wenn man nicht über den Versandbuchhandel bestellt? Mit Versandkosten obendrauf?

Rolf Hafke schrieb:
PS: es gibt einen polnischen Verlag, der "berücksichtigt" noch nicht einmal die
nationale VAT in Höhe von 5 % (bei vorliegender UID-Nummer), holt sich diese
beim nationalen FA trotzdem wieder .....
Er gewährt, wie überall im Osten, 15 % Rabatt *).
Dann kostet ein DÄPD-Paket bis zu 35 € (bei berechneten 25 €),
somit kostet das poln. Buch bei Ankunft den dortigen Ladenverkaufspreis.

Er wird sich wohl kaum die polnische Mehrwertsteuer "wiederholen", sondern einfach den polnischen Bruttopreis bei Versand ins Ausland als Nettopreis berechnen. Dafür gibts ja Rabatt. Und wenn der polnische Handel mit 15% Handelsspanne auskommt, wird man mit den Konsequenzen wohl leben müssen. Der Verkaufspreis ist ja in Deutschland nicht gedeckelt.

Rolf Hafke schrieb:
Wenn wir dann NUR 25 % draufrechnen plus 7 % MwSt. abführen,
ist das Buch fast 1,5 (genau 1,42) mal so teuer wie in Polen ......
Das wir dann keinen Spaß daran haben, ist doch sicher verständlich.

Es muss jeder mit sich selbst ausmachen, ob er unter diesen Bedingungen bei einem deutschen Händler kauft oder ob er sich das Buch vor Ort besorgt, ggf. im Versand. Der Preis des deutschen Buchhändlers ist nachvollziehbar und bei Büchern aus dem Osten eh schon übliche Praxis (mitunter wird auch mehr draufgeschlagen). Es gibt aber eben auch Alternativen.

Mit diesem permanenten Gejammer empfiehlt man sich jedenfalls nicht als Bezugsquelle.
Kaufhalle swchrieb:
>> Ja klar, wenn man die Mehrwertsteuer einrechnet. Die 25% Handelsspanne markieren bei deutschen Standardverlagen (siehe Beispiel!) auch eher die Untergrenze. <<

NEIN, da ist KEINE Mehrwertsteuer eingerechnet, da wir diese termingemäß
jedes Quartal als Vorab-Umsatzsteuer mit 7 % an das FA entrichten!!
Und zwar aus dem Ertrag, egal wie hoch der prozentual ist ....

>> Die Sachlage war eh schon klar. Aber ist es deswegen nun unredlich, wenn man nicht über den
Versandbuchhandel bestellt? Mit Versandkosten obendrauf? >>

Dann "versuchen" Sie es doch doch mal einige Nahverkehrs-Novitäten (Neuheiten) im Buchhandel
zu bekommen .....
Der einzige Kollege mit Ladenlokal, den ich kenne, ist hier in der Nähe der Herr Donat in Duisburg.

Selbst die extrem gut sortierte Eisenbahn-Abteilung der Kölner Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG
führt kaum Nahverkehrs- und Stadtverkehrs-Büuchtitel (außer den drei bis vier Großen), da dafür
Listungen iun der Zentrale erforderlich sind UND die Spanne ein gewisses Mindestmaß erreichen muss
(die Bahnhöfe müssen immerhin 7 % vom Umsatz an ECE oder die DB abführen, neben der Miete!).


>> Mit diesem permanenten Gejammer empfiehlt man sich jedenfalls nicht als Bezugsquelle. <<

Na dann man zu, wer beschafft denn zeitaufwendig und teils umständlich und führt denn die
vielen ausgefallenen inländischen und ausländischen Nahverkehrs-Titel und stellt hier die
umfangreichen Buchbesprechungen ein? Dieses Jahr waren das an die 45 Titel !!!

Wer NICHT über diese entsprechenden Kenntnisse und Internas verfügt, stellt sich mit dieser
Empfehlung selbst ins Abseits. Ansonsten finde ich einige Äußerungen schon respektlos!

Im übrigen: ich berichtete ja auch, dass ich ursprünglich geplant hatte zum Ende 2018 das Geschäft
(altersbedingt) aufzugeben. Lediglich aufgrund von mangelnden Nachfolgern führe ich das Geschäft
noch "eine gewisse Zeit" weiter (vielleicht an die 2 Jahre, wer weiß???).
Dann wird auch dieser anonyme Kritiker sehen müssen WOHER er seine Informationen bezieht,
geschweige denn entsprechende Händler finden .....

Allen anderen Mitlesern wünsche ich
ein gesundes neues Jahr 2019.

Rolf Hafke


Es ist ein Plädoyer für den FACHbuchhandel.
Nur gibt es davon in unserem Segment, abgeshen von etlichen Bahnhofsbuchhandlungen
bei den Eisenbahn-Titeln, kaum noch Buchhändler, die sich damit beschäftigen!!!
Rolf Hafke schrieb:
NEIN, da ist KEINE Mehrwertsteuer eingerechnet, da wir diese termingemäß
jedes Quartal als Vorab-Umsatzsteuer mit 7 % an das FA entrichten!!
Und zwar aus dem Ertrag, egal wie hoch der prozentual ist ....

Natürlich muss Mehrwertsteuer abgeführt werden. Aber die zahlt letztlich der Kunde und nicht der Buchhändler. In der im Buchhandel üblichen Handelsspanne von 25 bis 30% sind die 7% Mehrwertsteuer nicht zu berücksichtigen, das ist netto gegen netto. Das Einrechnen der Mehrwertsteuer in die Handelsspanne ist Nebelkerzenwerferei. Wird immer wieder gern gemacht.

Die einzige Ausnahme können Bücher wie das russische Obus-Buch sein, die ohne ausgewiesene Mehrwertsteuer geliefert werden. Hier geht es aber um Standardbücher größerer deutscher Verlage.

Rolf Hafke schrieb:
Dann "versuchen" Sie es doch doch mal einige Nahverkehrs-Novitäten (Neuheiten) im Buchhandel
zu bekommen .....
Der einzige Kollege mit Ladenlokal, den ich kenne, ist hier in der Nähe der Herr Donat in Duisburg.

Selbst die extrem gut sortierte Eisenbahn-Abteilung der Kölner Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG
führt kaum Nahverkehrs- und Stadtverkehrs-Büuchtitel (außer den drei bis vier Großen), da dafür
Listungen iun der Zentrale erforderlich sind UND die Spanne ein gewisses Mindestmaß erreichen muss
(die Bahnhöfe müssen immerhin 7 % vom Umsatz an ECE oder die DB abführen, neben der Miete!).

Und wo ist da jetzt die Erklärung, warum der Direktbezug von Büchern beim Verlag unredlich wäre?

Ich weiß Buchhändler mit gutem Sortiment (bezogen auf Eisenbahn und Nahverkehr) durchaus zu schätzen, und ich hatte über etliche Jahre hinweg durch Dienstreisen die Möglichkeit, bei der Berliner Flügelrad-Buchhandlung einzukaufen, wovon ich umfangreich Gebraucht gemacht habe (die Buchhandlung gibt es leider nicht mehr). Ich weiß auch, dass man Bücher wie das hier am Anfang stehende in normalen Buchhandlungen nicht bekommen wird. Aber was ist daran verwerflich, ein neu erschienenes Buch beim Verlag zu kaufen? Wie bereits gesagt: Das sind alles Gewerbetreibende.

Rolf Hafke schrieb:
Na dann man zu, wer beschafft denn zeitaufwendig und teils umständlich und führt denn die
vielen ausgefallenen inländischen und ausländischen Nahverkehrs-Titel und stellt hier die
umfangreichen Buchbesprechungen ein? Dieses Jahr waren das an die 45 Titel !!!

Wer NICHT über diese entsprechenden Kenntnisse und Internas verfügt, stellt sich mit dieser
Empfehlung selbst ins Abseits. Ansonsten finde ich einige Äußerungen schon respektlos!

Im übrigen: ich berichtete ja auch, dass ich ursprünglich geplant hatte zum Ende 2018 das Geschäft
(altersbedingt) aufzugeben. Lediglich aufgrund von mangelnden Nachfolgern führe ich das Geschäft
noch "eine gewisse Zeit" weiter (vielleicht an die 2 Jahre, wer weiß???).
Dann wird auch dieser anonyme Kritiker sehen müssen WOHER er seine Informationen bezieht,
geschweige denn entsprechende Händler finden .....

Bisher habe ich noch alles bekommen, was ich haben wollte. Mit ein bisschen Flexibilität ist das alles kein Problem. Wenn man das Sortiment der Verlage ansieht, stößt man auch durchaus immer mal auf interessante Bücher, die einem bisher nicht bekannt waren.

Und zum Gejammer: Ein positiveres Auftreten mit Darstellung, was man alles liefern kann, kommt wesentlich besser an als ewiges Genörgel über zu geringe Handelsspannen.
Rolf Hafke schrieb:
Selbst die extrem gut sortierte Eisenbahn-Abteilung der Kölner Bahnhofsbuchhandlung LUDWIG
führt kaum Nahverkehrs- und Stadtverkehrs-Buchtitel (außer den drei bis vier Großen), da dafür
Listungen in der Zentrale erforderlich sind UND die Spanne ein gewisses Mindestmaß erreichen muss
(die Bahnhöfe müssen immerhin 7 % vom Umsatz an ECE oder die DB abführen, neben der Miete!).

Da fällt mir aber noch mindestens ein kleiner Verlag ein, der dort schon seit vielen Jahren (auch schon vor der Difi-Zeit) vertreten ist.

Seiten: 1 2 All

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