DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 11 - Bahn und Medien 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Test-Forum aufsuchen!
Software, Medien aller Art und Literatur zum Themengebiet Eisenbahn
Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Michael Heinzel

Datum: 07.11.18 14:20

Michael Heinzel: Eisenbahnen in Ostbelgien nach dem 2. Weltkrieg. Besetzung - Befreiung - Wiederaufbau. Berichte aus deutscher, amerikanischer und belgischer Perspektive.
2018, Eigenverlag, DIN A 5, 103 Seiten, 17€ direkt beim Autor (michaelheinzel@gmx.net) bzw. + 3€ bei Amazon

Die Eisenbahnen im belgisch-deutschen Grenzraum dienten im Ersten wie im Zweiten Weltkrieg als Aufstellungslinien für den deutschen Einmarsch nach Belgien. Im Ersten Weltkrieg wurden sie noch wenig zerstört, danach aber größtenteils an das Königreich abgetreten. Im Zweiten Weltkrieg waren die Zerstörungen gravierend. Anhand von Originaldokumenten aus dem Bundesarchiv, Tagebuch-Berichten amerikanischer Eisenbahnpioniere und amtlichen Akten der SNCB aus dem belgischen Bahnhof Weywertz lassen sich die lokalen Ereignisse der Jahre 1940-59 gut rekonstruieren und dabei interessante Einblicke in die politischen Verwerfungen jener Zeit gewinnen.

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Archivator

Datum: 07.11.18 18:53

.. und wenn jetzt noch eine Rezension von Lesern erfolgt, die nicht zum Umfeld des Autors zählen und weder Klappentext noch "Waschzettel" abschreiben, könnte man vmtl. einen etwas besseren Einblick zu diesem sicherlich interessanten Thema erfahren.

Buchbesprechungen vom Autor des Werkes haben halt immer ein gewisses G´schmäckle.

Grüße

Archivator

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Sören Heise

Datum: 07.11.18 19:34

Moin,

wenn Michael den letzten Satz ein wenig umformuliert hätte (Passiv, ferner "gut" und "interessante" raus), wäre das in meinen Augen eine absolut neutrale Inhaltsangabe geworden. So ist es für mich eine leicht subjektive. Buchbesprechung ist für mich etwas anderes, von daher habe zumindest ich kein Problem mit diesem Beitrag.
Und wo, wenn nicht hier, könnte er sein neues Buch anpreisen? Es ist ja nicht sein erstes. Vielleicht kann er ja mit Klaus Habermann Kontakt aufnehmen, damit in der übernächsten DREHSCHEIBE eine Rezension drin ist. ;-)

Viele Grüße
Sören

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Archivator

Datum: 08.11.18 05:36

wäre, hätte, könnte......

Ich versetzte mich gerade in die Lage jener Verleger, die sich berechtigt fragen, warum sie hier bei DSO für Bannerwerbung zahlen (sollten). Es geht ja auch ohne.

Zudem sollte jeder Autor und Verleger wissen, dass Beleg- und Besprechungsexemplare zur Buchheraausgabe eigentlich dazugehören, aber vermeintliche Pfennigfuchser gab und gibt es immer wieder (womit ich jetzt explizit nicht Michael Heinzel anspreche).

Eine anderer Aspekt bleibt jedoch die Sache mit dem Eigenlob.........


Morgendliche Grüße

Archivator

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: ETA-150

Datum: 08.11.18 08:57

Wenn jemand das persönliche Risiko eingeht und ein Buch im Eigenverlag herausbringt, sollte es ihm doch möglich sein, hier darauf aufmerksam zu machen.
Mit Eigenlob, Geschmäckle u.a. hat das für mich nichts zu tun.
ETA 150

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: ludger K

Datum: 08.11.18 10:26

Das mag ja sein. Aber: Warum wird es dem einen Eigenverleger gestattet und dem anderen nicht? Und der dritte zahlt ja auch noch Geld für Bannerwerbung...

Davon abgesehen: Als Bezugsquelle nur sich selbst und den unterirdischen Amazon-Vertrieb zu nennen, ist höchst merkwürdig. Die redlichen Fachbuchhändler gucken in die Röhre.

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Bw Betzdorf

Datum: 08.11.18 13:28

Das mit Amazon kann ich durchaus nachvollziehen.
Wahrscheinlich ist aber das Thema wieder so exotisch, das keiner der grö0eren Verlage bereit war, dies zu veröffentlichen.
Dann bleibt einem Autor nach jahrelanger Arbeit nur der Schredder oder halt einige wenige Bücher drucken zu lassen, und im Eigenverlag bei möglichst geringem Verlust etwas unters Volk zu bringen.
Warauch bei einem (wirklichen sehr gut gemachten und aufwendig recherchierten Buch) zur Geschichte des Augsburger Stadteils Inningen so. Nur im Eigenverlag konnte dieses überhaupt realisiert werden.

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 08.11.18 14:23

Und genau das verstehe ich manchmal nicht. Vor Jahren habe ich mal einen relativ guten A5-Band über mecklenburgische Windmühlen erstanden (in Malchow) - 5 Euro?!

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Krause

Datum: 08.11.18 22:05

Moin, Moin,

was ist das eigentlich für eine komische Diskussion?

Bin ich hier eigentlich der einzige, der dies Forum liest, gerade weil er hier über Eisenbahn-Bücher informiert werden will, die nicht in den Bahnhofsbuchhandlungen von Leipzig oder Köln, geschweige denn in der Bahnhofsbuchhandlung von Lübeck, zu finden sind?
Eben solche Werke von "Einzelkämpfern", die oftmals noch nicht einmal eine ISBN-Nummer haben.

Zum Ausgangsbeitrag:
Der Autor Michael Heinzel nennt doch nur den Titel seines Buches, die Bezugsmöglichkeit und beschreibt kurz den Inhalts.

Wo bitte, findet sich im Beitrag Eigenlob? Mal abgesehen davon, dass man vom Autor eines Buches eigentlich auch erwarten sollte, dass er hinter seinem Werk steht!

Abendliche Grüße aus Lübeck,
Jens (gelegentlicher Archiv-Nutzer)

Gequält und traurig schaut der werte Fahrgast drein,
ein Lint-Triebwagen muss es nun wirklich nicht sein!

Ein großer Dank den aktiven Mitarbeitern der Drehscheibe! Ohne Euch gäbe es die Drehscheiben-Foren als kostenlose Informations- und Diskussionsmöglichkeit für Eisenbahnfreunde nicht! Danke!

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Bw Betzdorf

Datum: 08.11.18 23:05

Manche Diskussion entwickelt manchmal halt eine Dynamik in eine gewisse Richtung. Aber nicht nur hier.

Ich kenne weder den Autor noch das Buch. Auch die beschriebene Region kenne ich nur vom Transit. Trotzdem freut es mich, wenn sich jemand die Mühe gemacht hat, der Eisenbahn in dieser Gegend ein literarisches Denkmal zu setzen. Denn es sind doch gerade diese "kleinen" Autoren, welche mit jahrelang angesammeltem Material und viel Enthusiasmus die vielen unbekannten oder wenig beachteten Strecken und Bahnhöfen vor dem Vergessen bewahren. Denn wer braucht schon das zehnte Buch über Rheine, Ottbergen oder GBK?

Natürlich haben solche Werke oftmals noch nicht einmal eine ISBN-Nummer. Wozu auch bei einer Auflage von vielleicht nur 200 Exemplaren. Da besteht ja noch nicht einmal die Chance, überhaupt einen Verlag zu finden. Und doch sind sie vielleicht um einiges besser und lesenswerter, als das x-te Werk der Koryphae XYZ, welches bei einem bestimmten süddeutschen Verlag automatisch schon wegen des Namens des Autors einen Verleger findet.
Und das ein Autor dann Stolz auf sein Werk ist, ist doch das natürlichste der Welt. Es sei ihm vergönnt.

Ich wünsche mir eigentlich nur etwas mehr Respekt von den selbsternannten Göttern gegenüber anderen/jüngeren, welche vielleicht nicht das Talent, die Erfahrung oder auch die Möglichkeiten haben, diesen ebenbürtig zu werden.

Betrifft aber nicht nur dieses Forum und auch nicht diese Diskussion. Aber wie oft wird im benachbarten Fotoforum jemand zur Schnecke gemacht und sein Motiv zerissen, von den selbsternannten Gralshütern mit ihren 1000 Euro Objektiven, deren Bilder bei näherem Betrachten aber selbst nur arrangierter Mist sind. Und wie oft wird jungen Modellbahnern die Freude am Hobby versaut, weil das sooo ja gar nicht geht, und die vom Taschengeld erworbene Lok nur Müll ist, weil zwei Nieten am Unterboden nicht nachgebildet wurden.

Mit dem Wunsch nach etwas mehr Toleranz und Gelassenheit wünsche ich eine gute Nacht
Christoph

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Michael Heinzel

Datum: 09.11.18 12:43

Vorab: Mit Anonymis spreche ich nicht! Trotzdem habe ich mir ein paar Tage überlegt, ob ich als Angesprochener auf diese Diskussion reagieren soll, denn das wird von denjenigen, die gerne aus der Deckung der Anonymität schießen, wieder als unerlaubte Werbung für mein Buch aufgegriffen. Andererseits: wer liest schon nach drei Tagen noch einen Post?

Dieses ist mein fünftes Buch. Vier davon sind im Eigenregie erschienen, eines mit einem Verlag und darauf bin ich nicht besonders stolz. Bei dem Ostbelgien-Buch gab es durchaus Interesse von den Big Playern. Als Sachbuchautor kann man – anders als Krimiautoren – nicht erwarten, Leser zu finden, bestenfalls Käufer. Die Leute wollen & können heute nicht mehr lesen, sie wollen nur noch schöne Bildchen blättern. Auf diesen Publikumsgeschmack stellen sich die Großen ein und publizieren zu beliebten Themen auch mehrfach. Ich will mit meinen Büchern Informationen, aber auch eine Botschaft vermitteln und versuche, das Ganze narrativ zu verpacken. Dazu gehören auch Bilder insbes., wenn sie „mehr als 1000 Worte sagen“ können. Dann spielt für mich ihre fotographische Qualität (fast) keine Rolle. Sowas akzeptieren die Big Player aber nicht. Bei Kleineren muss man hingegen sehr auf der Hut sein; ich habe einen Fall erlebt, wo mir erst kurz vor Vertragsunterzeichnung aufging, dass der nur für lau an mein Copyright wollte, aber gar nicht unbedingt vorhatte, ein Buch zu machen.

Ich kann jedem, der in seinen Publikationen frei sein will, den Weg im Eigenverlag nur empfehlen. Dank der heutigen Technik und des Marktangebotes ist das ganz einfach. Man muss allerdings die Ignoranz und Arroganz des Buchhandels aushalten können. Insofern sind Amazon und Foren die einzigen Möglichkeiten, sein Werk der Öffentlichkeit vorzustellen, aber trotzdem muss man auch von Anfang an einkalkulieren, dass man sein finanzielles Investment nicht mehr wiedersieht. Von meinem Ostbelgien-Buch habe ich 50 Exemplare produzieren lassen; zehn davon gehen gratis als Pflicht- und Belegexemplare weg. Bei 40 Verkaufsexemplaren arbeite ich mit 17€ kostendeckend, sofern ich sie alle verkauft bekomme; mit Amazon mache ich sogar einen Nettoverlust von 90 Cent. Über den Buchhandel hätte ich den Preis bei 34€ ansetzen müssen und das hätte niemand mehr gekauft.

Niemand muss meine Bücher kaufen, aber bei denjenigen, die's tun, bedanke ich mich und wünsche ich viel Freude beim Lesen!

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Reiner Bimmermann

Datum: 09.11.18 15:02

Hallo Michael,

danke für die Vorstellung Deines neuen Buches. Mich interessiert, in welchem Umfang der Raum Aachen in Deinem Buch vorkommt . Kannst Du dazu bitte ein paar Worte sagen.
Viele Grüße
Reiner

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Michael Heinzel

Datum: 09.11.18 17:17

Wie schon in der Vorstellung gesagt, betrifft das Buch die Grenzlandstrecken zwischen B & D, i.e. zuerst die Vennbahn. Auch die abzweigenden Strecken werden behandelt. Die Perspektive erfolgt aus deutscher, amerikanischer und belgischer Sicht, wobei ich speziellen Wert darauf gelegt habe, die eisenbahnhistorischen Entwicklungen im gesamthistorischen Kontext darzustellen. Mehr verbietet mir hier leider das Werbeverbot, das manchen Leute kritisch kontrollieren.

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: MWD (Mod)

Datum: 10.11.18 17:46

Zitat
Mehr verbietet mir hier leider das Werbeverbot, das manchen Leute kritisch kontrollieren.
Ganz grundsätzlich: Die Ankündigung neuer Buchtitel ist hier absolut erwünscht, sehr gerne direkt vom Autor (der sich idealerweise auch als solcher zu erkennen gibt). In dem Zusammenhang sollten Bezugsmöglichkeiten, Umfang, Preis und ggf. ISBN-Nummer genannt werden und gerne auch eine Inhaltsangabe, auch ausführlicher, kommen. Insofern passt diese Ostbelgien-Buchankündigung hier perfekt hinein.

Was wir hier nicht sehen wollen, sind hingeworfene Links und "Anzeigen" in Form von plakativen Titelbildern und Werbe-/Klappen-/Waschzettel-Texten der Verlage oder auch mancher Autoren, die weniger die Leistung als vielmehr den Verkauf in den Vordergrund stellen. Hiervon haben wir Leser nicht viel.

Viele Grüße
Malte

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 11.11.18 10:17

Hallo,

ich hoffe, bei deinen 50 Exemplaren sind auch 5 Rezensionsexemplare für die führenden Print-Zeitschriften drin - nur durch Rezensionen im EM, EK usw. wird dein Buch bekannt, vielleicht reicht es dann ja zu einer zweiten Auflage.

Grüße

Martin
QJ7002 meinte:

"ich hoffe, bei deinen 50 Exemplaren sind auch 5 Rezensionsexemplare für die führenden Print-Zeitschriften drin - nur durch Rezensionen im EM, EK usw. wird dein Buch bekannt, vielleicht reicht es dann ja zu einer zweiten Auflage. "

Nachdem ich die Auflagenhöhe von 50 Exemplaren zur Kenntnis nahm, denke ich, dass Rezenssionsexemplare überflüssig sind.

Da Herr Heinzel schon einige Bücher zum Thema Eisenbahn veröffentlicht hat, werden die 50 Exemplare vmtl. spielend im Raum Eupen - Aachen sowie über seine Freunde bei den Eisenbahnfreunden Jünkerath unters Volk gebracht werden, der Rest vmtl. dann bei den hier mitlesenden Eisenbahnfreunden.

Eine bundesweite Bewerbung kann dann nix bringen, wenn die Leser zwischen Kiel, Zittau und Garmisch dann erfahren müssen, dass die Chronik längst vergriffen ist (aufgrund der verschwindend geringen Auflage) und das führt dann wohl eher zu Frust denn zur Freude.

Sollte Herr Heinzel seine offensichtliche Verlagsphobie vielleicht in den Griff bekommen, wäre evtl. eine zweite Auflage in höherer Auflage denkbar - obwohl, ich vergaß jetzt, dass lt. Herrn Heinzel ja alle Verlage unseriös sein sollen. Bezog er das eigentlich auf belgische Verlage oder galt dieser Rundumschlag auch allen deutschen Verlagen?

Fragen bleiben.

Grüße von einem Anonymus

Archivator

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 11.11.18 11:40

QJ 7002 schrieb:
Hallo,

ich hoffe, bei deinen 50 Exemplaren sind auch 5 Rezensionsexemplare für die führenden Print-Zeitschriften drin - nur durch Rezensionen im EM, EK usw. wird dein Buch bekannt, vielleicht reicht es dann ja zu einer zweiten Auflage.

Grüße

Martin
Der EK bespricht nur Bücher, die er selbst verlegt hat. Im Quellenverzeichnis seiner Bücher vergisst dieser Verlag mitunter auch die Literatur anderer Verlage ...

Gruß

Rübezahl

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: QJ 7002

Datum: 11.11.18 12:00

Hallo Rübezahl,

dann lassen wir den EK mal außen vor - ich lese den ohnehin nicht mehr und bin nicht erstaunt, dass man dort keine Titel der Mitbewerber rezensiert. Im EM beispielsweise wird verlagsneutral rezensiert, und durchaus kritisch - Abschreiben der Waschzettel gibt es dort nicht.

Beste Grüße

Martin

Es stinkt

geschrieben von: Krause

Datum: 11.11.18 12:45

Moin, Moin,
dieser Beitrag riecht jetzt aber mehr nach persönlichem Disput als nach einer sachlichen Diskussion.
Schade! !

Gequält und traurig schaut der werte Fahrgast drein,
ein Lint-Triebwagen muss es nun wirklich nicht sein!

Ein großer Dank den aktiven Mitarbeitern der Drehscheibe! Ohne Euch gäbe es die Drehscheiben-Foren als kostenlose Informations- und Diskussionsmöglichkeit für Eisenbahnfreunde nicht! Danke!

Re: Es stinkt

geschrieben von: MWD (Mod)

Datum: 11.11.18 12:56

Zustimmung! Insofern bitte ich alle Schreiber, insbesondere Herrn Archivator, sachlich zu blieben/werden und die persönliche Ebene zu verlassen.

Danke!

Re: Neues Buch zu Eisenbahnen in Ostbelgien

geschrieben von: ludger K

Datum: 11.11.18 13:32

Da gebe ich Martin vollkommen Recht: Im EM werden die Bücher durchaus objektiv und neutral besprochen. Das Problem ist nur, daß sie oft von Hoppla-Hopp-Journalisten "rezensiert" werden. Ich denke da z.B. an mein Extertalbahnbuch: Da wird lang und breit geredet, von wo nach wo sie führt, wann sie eröffnet und wann stillgelegt wurde und wie schön doch die Ortsdurchfahrt in Rinteln war. Der einzige Hinweis, daß es sich dabei nicht um eine Bahn-, sondern um eine Buchbesprechung handelt, ist der lapidare Schlußsatz, wonach das Buch viele Fotos hierzu enthält. Das Prädikat "Rezension" ist für dieses Wischiwaschi reichlich übertrieben.

Wer wissen möchte, wie eine Rezension beschaffen sein sollte, der schaue z.B. mal in den Press-Kurier.

Der Punkt mit dem EK ist wirklich bezeichnend, so z.B. beim neuen Mosbach-Mudau-Büchlein. Das Fehlen eines Quellenverzeichnisses wirft die Frage auf: Woher wissen die Autoren das alles? Haben sie sich das alles etwa nur aus den Fingern gesaugt? Die vielen Fehler legen diese Vermutung nahe. Aber bei dem Höllentempo, das sie an den Tag legten, haben sie nicht nur das Quellenverzeichnis vergessen, sondern auch eine gründliche Bildbearbeitung, eine gründliche Recherche, eine sorgfältige Nennung der Bildurheber (viele Bilder erscheinen unter falschem Namen) oder ein genaues Hinsehen, ob ein gewisses Draisinenfoto wirklich auf der Strecke Mosbach - Mudau entstand (tatsächlich ist hier die Öchsle-Draisine zu sehen, aber welcher Leser weiß das schon?).



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.18 14:27.

Bücher über Eisenbahnen in Ostbelgien.

geschrieben von: axelloko

Datum: 11.11.18 13:44

Hier würde sich doch eine Publikation im Grenzecho Verlag anbieten. Dieser ist doch für Themen aus Ostbelgien bekannt. 50 Exemplare erscheinen mir auch verschwindend gering.
Im Übrigen sei noch erwähnt, dass im wissenschaftlichen Bereich , Bücher aus Eigenverlagen bzw. Selbstkostenverlagen generell in Fachzeitschriften nicht besprochen werden.





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.11.18 13:59.