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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Baumbergebahn in einem Buchprojekt.

geschrieben von: Seku

Datum: 21.02.18 09:36

Beispielhaft: Bevor sich die Autoren zur Schlussredaktion treffen und das Skript anschließend dem Verlag zur Drucklegung übergeben, laden die sie nochmals alle Interessierten zu einem Treffen in den Billerbecker Bahnhof ein.

[www.wn.de]

Re: Baumbergebahn in einem Buchprojekt.

geschrieben von: Bw Betzdorf

Datum: 21.02.18 11:58

Ja, dies ist schon ein schöner Abschluß der ganzen Arbeit.
Ich weiß von einem befreundeten Autor (man tauscht sich ja auch untereinander immer wieder mal aus), das er alle die ihn mit Bildern oder Informationen unterstützt hatten, nach der Präsentation zu einem Abendessen und anschließendem Fachsimpeln einlud. Hat dies aus eigener Tasche bezahlt. Auch an den entsprechenden Belegexemplaren musste er sich noch finanziell beteiligen.
Wenn ich so überlege, das ich bei meinem neuen Buch jetzt schon etwa 70 natürliche Personen habe, welche mich mit Material und Informationen unterstützen, und das ganze dann noch im Eigenverlag erscheint (zwei große Verlage haben bereits abgelehnt, da es sich um ein rein regionales Thema handelt) dann sollte ich doch schon mal anfangen zu sparen.

Re: Baumbergebahn in einem Buchprojekt.

geschrieben von: ludger K

Datum: 21.02.18 13:07

Seku:
Welchen praktischen Wert haben denn solche Labertermine?

Betzdorfer:
Würde ich z.B. ein Kochbuch schreiben, dann frage ich einen Verlag, der auch Kochbücher herausgibt. Soll heißen: Für regionale Eisenbahngeschichte gibt es in Deutschland durchaus Verlage, die sich mit diesem Thema befassen, und das sind nicht gerade die "großen Verlage", für die ein Thema möglichst populär sein muß, Hauptsache es bringt Kohle. Dann gibt es noch die sogenannten "Verlage", die ihren Autoren das verlegerische Risiko aufbürden und irgendeinen Wald-und-Wiesen-Layouter mit der inhaltlichen Bearbeitung (bei den Fotos eher "Nichtbearbeitung") beauftragen.

Gelesen ?

geschrieben von: Seku

Datum: 21.02.18 13:12

ludger K schrieb:
Seku:
Welchen praktischen Wert haben denn solche Labertermine?


Ich las das auch

>> Die Veranstalter hoffen weiterhin noch auf den einen oder anderen Hinweis zu dem Buch und auch auf die Klärung einiger nach wie vor offener Fragen.

Re: Gelesen ?

geschrieben von: Mahuli4

Datum: 21.02.18 13:42

Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Du Ludger vor dem Erscheinen des ersten Obus-Bandes ausgewählte Kapitel hier dem "kollektiven Gedächtnis" zur Kenntnis gegeben hast. Im Ergebnis konnten noch Korrekturen in die Endfassung eingefügt werden.
Schon deshalb würde ich die Veranstaltung nicht als "Labertermin" bezeichnen. Es ist nur eine andere Art zum gewünschten Ziel zu kommen.

Andererseits bin ich der Auffassung, dass heute Niemand mehr ein (gut gemachtes) Buch über regionale Eisenbahngeschichte im Eigenverlag herausbringen muss. Die Risiken sind doch viel zu groß. Beim Sutton muss es aber auch nicht sein.

Re: Gelesen ?

geschrieben von: wismarer

Datum: 22.02.18 10:14

Mahuli4 schrieb:
Beim Sutton muss es aber auch nicht sein.
Ohne den Sutton-Verlag gäbe es über manche Strecken bis heute kein Buch!
Wismarer

Re: Gelesen ?

geschrieben von: Rübezahl

Datum: 22.02.18 12:58

wismarer schrieb:
Mahuli4 schrieb:
Beim Sutton muss es aber auch nicht sein.
Ohne den Sutton-Verlag gäbe es über manche Strecken bis heute kein Buch!
Wismarer

Das halte ich für ein Gerücht!

Gruß

Rübezahl

Re: Gelesen ?

geschrieben von: Bw Betzdorf

Datum: 22.02.18 13:36

Da könnte schon etwas dran sein.
Wie viele "Hobby"-Schreiber arbeiten die Geschichte "Ihrer" Strecke oder eines Bahnhofs auf, und finden dann keinen Verlag.
Nicht jeder kann ein 300 Seiten Manuskript und genausoviele erstklassige Fotos präsentieren, das ein Verlag wie der EK überhaupt auf eine Anfrag antwortet.
Bevor das ganze dann in irgendeiner Schublade in Vergessenheit gerät und von den Erben eventuell sogar dem Altpapier zugeführt wird, ist auch ein Verlag wie Sutton eine Alternative.
Und schlecht redigierte Bücher hab ich auch schon von anderen Verlagen in der Hand gehabt.

Re: Gelesen ?

geschrieben von: wismarer

Datum: 22.02.18 18:26

Rübezahl schrieb:
wismarer schrieb:
Mahuli4 schrieb:
Beim Sutton muss es aber auch nicht sein.
Ohne den Sutton-Verlag gäbe es über manche Strecken bis heute kein Buch!
Wismarer
Das halte ich für ein Gerücht!

Gruß

Rübezahl
Einfach auf die Internetseite von Sutton klicken! Auch Straßenbahnbücher wie sie früher GeraMond im Angebot hatte gibt es.
Wismarer

Re: Streckengeschichten/Monographien

geschrieben von: Mahuli4

Datum: 22.02.18 19:04

Bitte nicht vergessen, Sutton-Bücher sind zunächst Bildbände.

Wenn sich ein Autor oder Autoren mit der regionalen Geschichte einer Strecke (egal ob Eisenbahn oder Straßenbahn) beschäftigen, sollte zum Schluss eine Streckengeschichte/Monographie bestehend aus ausreichendem Text und Bildern entstehen. Diesen Anspruch erfüllt Sutton bis jetzt nicht.
Von den Autoren wird in Eigenregie ein Layout und Lektorat erwartet. Nur so kann man letztlich ein Buch für 20 EURO anbieten.
Das sollte man sich genau überlegen, ob man sich darauf einlässt und dazu fähig ist.
Gruß Jens-Peter

Re: Gelesen ?

geschrieben von: wismarer

Datum: 04.03.18 17:58

Rübezahl schrieb:
wismarer schrieb:
Mahuli4 schrieb:
Beim Sutton muss es aber auch nicht sein.
Ohne den Sutton-Verlag gäbe es über manche Strecken bis heute kein Buch!
Wismarer
Das halte ich für ein Gerücht!

Gruß

Rübezahl
Hier eine Auswahl und der Beweis, dass es bei Sutton auch Bücher über Bahnstrecken gibt:

Die Marschbahn
Die Nürnberger Ringbahn
Die Volmetalbahn
Die Eisenbahnen durch den Altkreis Simmern im Hunsrück
Eisenbahnknoten Ruhrgebiet
Inselbahnen der Nordsee

Wismarer

Re: Gelesen ?

geschrieben von: ludger K

Datum: 04.03.18 21:17

wismarer schrieb:

Hier eine Auswahl und der Beweis, dass es bei Sutton auch Bücher über Bahnstrecken gibt:


Das haben wir keineswegs bezweifelt. Uns ging es allein um die unterirdische Qualität der Sutton-Bücher, die ihr Geld in keiner Weise wert sind und von einer anspruchsvollen Literatur um Lichtjahre entfernt sind.


Sutton

geschrieben von: Seku

Datum: 04.03.18 21:24

Hast Du schon ernsthaft in Erwägung gezogen, über Deine Heimatstrecke bei Sutton ein Manuskript los zu werden ?

Fake News ;-)

geschrieben von: MWD

Datum: 04.03.18 23:19

"Inselbahnen der Nordsee" ist aus meiner Feder, an "Eisenbahnknoten Ruhrgebiet" habe ich mitgearbeitet.
Beide Buchtitel sind nicht bei Sutton erschienen.

Sie taugen auch sonst nicht gerade als Beleg dafür, dass ohne Sutton kein Buch über diese Eisenbahnstrecken auf dem Markt wäre...

Grüße
Malte

Recherchiert ?

geschrieben von: Seku

Datum: 05.03.18 09:51

@ wismarer

Erst recherchieren und dann berichten. "Inselbahnen der Nordsee" erschien erstmal 2003 bei GeraMond. "Eisenbahnknoten Ruhrgebiet" ist 2012 ebenfalls dort erschienen.
Sutton ist erst seit 2014 gemeinsam mit GeraMond unter einem Dach. Also sind die Titel hier total fehl am Platz.

Im übrigen, frag mal Autoren von Sutton, ob sie zufrieden waren mit der Abwicklung.