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Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: Bw Betzdorf

Datum: 02.01.18 15:03

Ein frohes neues Jahr zusammen.

Da es ja keine dummen Fragen gibt, möchte ich hier mal etwas in die Runde werfen, und eure Meinung dazu vernehmen.

Wie vielleicht bekannt ist, schreibe ich auch Bücher. In diesem Zusammenhang wurde eine Suchanfrage zu einem alten Foto auch in der Zeitung abgedruckt.
Im Text sprachen diese dann vom Eisenbahnfreund Christoph Röttgen, der .... Ähnliches passierte mir auch vor einigen Jahren, als der SWR einen Beitrag über mich sendete.
Ich möchte ja nicht unbedingt auf hohem Niveau meckern, aber irgendwie stört mich dieses Wort. Man schreibt ja auch selbstverständlich von Taubenzüchtern und nicht von Taubenfreunden oder auch von (Schiffs-)Modellbauern und nicht von Schiffsfreunden oder von Turnern etc.

Wie seht ihr dies?

nein

geschrieben von: KD

Datum: 02.01.18 15:19

Bw Betzdorf schrieb:
Ein frohes neues Jahr zusammen.

Da es ja keine dummen Fragen gibt, möchte ich hier mal etwas in die Runde werfen, und eure Meinung dazu vernehmen.

Wie vielleicht bekannt ist, schreibe ich auch Bücher. In diesem Zusammenhang wurde eine Suchanfrage zu einem alten Foto auch in der Zeitung abgedruckt.
Im Text sprachen diese dann vom Eisenbahnfreund Christoph Röttgen, der .... Ähnliches passierte mir auch vor einigen Jahren, als der SWR einen Beitrag über mich sendete.
Ich möchte ja nicht unbedingt auf hohem Niveau meckern, aber irgendwie stört mich dieses Wort. Man schreibt ja auch selbstverständlich von Taubenzüchtern und nicht von Taubenfreunden oder auch von (Schiffs-)Modellbauern und nicht von Schiffsfreunden oder von Turnern etc.

Wie seht ihr dies?
Ich kann ehrlich gesagt nicht erkennen, warum "Eisenbahnfreund" despektierlich sein sollte. Ein "Freund" ist doch etwas Positives. Was würde Dir denn besser gefallen? Im Gegensatz zum Taubenzüchter züchtest Du ja vermutlich keine Eisenbahnen, und "Eisenbahnbuchautor" ist ja doch etwas sperrig (und beschreibt auch nur einen sehr kleinen Teil der großen Gemeinde der Eisenbahnfreunde).

Außerdem: Ist "Philanthrop" despektierlich? Das heißt ja übersetzt auch nichts anderes als "Menschenfreund".

Re: nein

geschrieben von: Rolf Hafke

Datum: 02.01.18 19:02

Der begriff FREUND ist positiv besetzt.....

Wir vom VDVA hatten das Problem, den Amateur positiv
zu besetzen, das ist uns wohl aber - meist - nach mehreren
Jahrzehnten gelungen.
Wir wollten deshalb aus Verkehrs-Amateure schon
---> Verkehrsfreunde machen ......

Das geht mit VDVA aber nicht mehr auf .....

Gruß
Rolf Hafke
VDVA-Vorsitzender

Jein

geschrieben von: 6083

Datum: 03.01.18 04:16

Hallo,

unter "unseresgleichen" ist dieser Begriff sicher völlig wertfrei, aber in weiten Teilen der "normalen" Bevölkerung ist der Begriff eher negativ belget, würde ich mal sagen. Die meisten "normalen" Menschen verstehen doch unter "Eisenbahnfreunden" eher verschrobene Misanthropen; Einzelgänger, die unfähig zu sozialen Kontakten sind und auch oft noch ungepflegt daher kommen. Das Schlimme ist ja, dass man auf großen Eisenbahnveranstaltungen immer wieder genug Leute unseres Schlages sieht, die exakt die genannten Klischees bedienen.

Gruß
Christian

Re: Jein

geschrieben von: EP 5

Datum: 03.01.18 10:50

Hallo Christian,


Deinen Beitrag fand ich recht amüsant. Zu welcher Kategorie „Eisenbahnfreund“ zählst Du Dich?



Viele Grüße,
Marc (Vereinsvorstand der Bergmützenträger)



P.S. Ich habe hier meinen ersten Eisenbahn-Kurier (Heft 10/81) vor mir liegen. Unter der roten E 19 – fotografiert von Carl Bellingrodt - steht deutlich in Druckbuchstaben zu lesen: „Das Magazin für Eisenbahnfreunde“. Welch ein Frevel schon vor dreißig Jahren und das ausgerechnet von einem der renommiertesten Verlage!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.01.18 11:37.

Re: Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: D.Kunen

Datum: 03.01.18 12:00

Guten Tag liebe Eisenbahnfreunde.
Euch allen ein gutes ,friedliches und erfolgreiches Jahr 2018.
Da ich viel über meine Hausstrecke Ruhr-Sieg-Eisenbahn forsche und schreibe,werde ich bei Veröffentlichungen in der Heimatzeitung als Eisenbahnfreund,und oft als heimischer Eisenbahnexperte bezeichnet,je nach Thema.Auch schon mal Eisenbahnverrückt im Bekanntenkreis.
Was ist daran auszusetzen?Ich kann damit gut leben!
Was soll den diese Diskusion bewirken ?
Also viele Grüsse liebe Eisenbahnfreunde,Experten und vieleicht auch Eisenbahnverückte.
Aber ohne uns wäre nichts mehr da von unserer historischen Eisenbahn,die sich noch Eisenbahn nennen durfte!!!

Gruss Dietmar Kunen
Blocksiesel

Re: "Eisenbahnfreund" vs. "Eisenbahnfan"

geschrieben von: howa

Datum: 03.01.18 14:50

Hallo,

ich kenne nur die (bewusst) abwertend benutzte Bezeichnung "Eisenbahnfan" für die Zeitgenossen, die Züge nur von außen sehen, beobachten, fotografieren etc.

Der "Eisenbahnfreund" dagegen macht dasselbe und nutzt die Bahn auch...

Mit den besten Wünschen für das neue Jahr an alle Fans und Freunde der Eisenbahn

Tom aka howa

Re: Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: Ben.Skye

Datum: 04.01.18 11:56

D.Kunen schrieb:
(...)die sich noch Eisenbahn nennen durfte!!!

Das sind doch so Kommentare, bei denen man denkt: wenn das jemand schreibt, der sich Eisenbahnfreund nennt, dann kann Eisenbahnfreund nur etwas despektierliches sein! :D

Warum um alles in der Welt sollte sich die heutige Eisenbahnwelt nicht mehr "Eisenbahn" nennen dürfen? Sie ist bunter, besser, schneller, vernetzter, ins Verkehrssystem integrierter als jemals zuvor. Und die Fahrzeuge sehen heute jedenfalls designmäßig und von den Farben her nach was aus, anders als das Geraffel was da so 1900 oder 1950 rum fuhr ;)


Vom konkreten Fall nochmal ab würde ich den Begriff tatsächlich als abwertend bezeichnen. Ich würde mich weder begrifflich noch inhaltlich damit umfasst fühlen. Ich verstehe auch nicht, warum jemand überhaupt pro Eisenbahn sein sollte. Aus meiner Sicht gilt es aus vielen gesellschaftlichen Frageherstellungen heraus ein Verkehrssytem zu schaffen, dass zu jeder Zeit eine Alternative zum (Privat-)Auto darstellt. Das wird nur mit Bus, Bahn, Fahrrad und allen anderen Verkehrsträgern gemeinsam gelingen und für bestimmte Anwendungsfälle ist eben die Eisenbahn das wirtschaftlich, technologisch oder verkehrsplanerisch richtige System. Als jemand, der auch beruflich mit solchen Fragestellungen zu tun hat, stelle ich mir unter einem Eisenbahnfreund jemanden vor, der ziemlich einseitig und manchmal irrational die Interesse eines Verkehrsmittels gegen andere ausspielt und sich für Dinge einsetzt, die dem Eisenbahnsystem nur aus einer historischen oder Fanperspektive helfen, aber nicht da draußen am Mobilitätsmarkt. Auf der anderen Seite hat natürlich jeder auch das Recht auf seine irrationalen Hobbys, dieses Recht nehme ich auch gerne wahr ;) Aber dann sollte in mancher (verkehrs-)politischen Diskussion auch klar sein, dass es eben genau das ist - selbst hier bei DSO.

Ich bin Eisenbahnfreund...

geschrieben von: Hubert G. Königer

Datum: 04.01.18 14:19

Ich bin seit über 60 Jahren Eisenbahnfreund, und auch noch stolz darauf.
Wenn das Wort «Eisenbahnfreund» despektierlich sein sollte, geht mir das am @#$%& vorbei.
Ich bin weder «Fan» noch «Fuzzi», weil ich mit Unworten einer durch Amerikanisierung vergewaltigten Kultursprache nichts anfangen kann.
Ob ich gepflegt bin oder nicht, müssen andere beurteilen. Familie und Freundeskreis halten mich für gepflegt. Und das allein ist wichtig.
Seit 1985 (=125 Jahre Deutsche Bahnen) gehe ich auf keine Massenveranstaltungen mehr.
Als Eisenbahnfreund interessiert mich die Eisenbahn und nicht der Mobilitätsmarkt.
Und wer glaubt, dass Eisenbahn ein irrationales Hobby ist... na ja, auf so viel Quatsch muss ich wohl nicht eingehen...

Ich grüsse Alle, die genauso denken!

Edit: 125 Jhr. DB geändert in Deutsche Bahnen, damit keiner mehr beleidigt ist...

http://666kb.com/i/d3suyhxde7atexkr4.jpg 07/01/2015 JE SUIS CHARLIE - 13/11/2015 NOUS SOMMES PARIS - 14/07/2016 NOUS SOMMES NICE




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 08.01.18 18:49.

Re: Ich bin Eisenbahnfreund...

geschrieben von: 41 052

Datum: 04.01.18 16:20

Ääähhmmmm?!?

Wenn Du schon über 60 Jahre Eisenbahnfreund bist, solltest Du eigentlich schon wissen, das 1985
das 150-jährige Jubiläum der Eisenbahn in Deutschland gefeiert wurde!
Oder liege ich als Eisenbahner eventuell "daneben"?
Und "125 Jahre DB" halte ich ebenso "vollkommen daneben"!

Beitrag ergänzt



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.01.18 17:03.

Re: Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: D.Kunen

Datum: 05.01.18 00:17

Das haben Sie aber schön geschrieben.Viel heisse Luft.
Der historische Eisenbahnfreund.

... soll verstehen wer will!?

geschrieben von: T13

Datum: 05.01.18 13:52

Würde sagen, Thema verfehlt!

Ich finde den Ausdruck "Eisenbahnfreund" jedenfalls nicht despektierlich, aber wer sich den Schuh anziehen will ...

http://abload.de/img/rimg00141kav1.jpg
Grüße aus Fredenbeck
Tjark

Re: Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: WHA

Datum: 05.01.18 15:19

Hm, aber Du würdest jemanden der das Auto bzw. den Autoverkehr "ziemlich einseitig und manchmal irrational [bgcolor= transparent; box-sizing: border-box; color: rgb(51, 51, 51); font-family: Verdana,][gegen] [/bgcolor]die Interessen eines [anderen] Verkehrsmittels ... ausspielt" (wie es die meisten Mitmenschen bewußt oder unbewußt tun), deswegen nicht als "Autofreund" bezeichnen, oder? Mit anderen Worten: Diese Argumentation bzw. Definition des Begriffs paßt nicht! Daß andererseits ein "Freund" von irgendetwas/-jemandem das Objekt/Subjekt seiner Freundschaft durchaus auch schon mal irrational verteidigt, ist kein Manko, sondern menschlich.

Insofern glaube ich nicht, daß der Begriff Eisenbahnfreund grundsätzlich despektierlich ist. Aber andererseits muß ich Christian (aka 6083) wiederum Recht geben, daß Dank des Fernsehens und natürlich auch örtlicher Veranstaltungen schon der Eindruck entstehen [bgcolor= transparent; color: rgb(51, 51, 51); font-family: Verdana,]kann[/bgcolor], daß [bgcolor= transparent; box-sizing: border-box; color: rgb(51, 51, 51); font-family: Verdana,]sich [/bgcolor]unter den Eisenbahnfreunden sehr viele "verschrobene Misanthropen [und] Einzelgänger" tummeln, "die unfähig zu sozialen Kontakten sind und auch oft noch ungepflegt daherkommen".
Andererseits gibt es Auto-, Flug- und Schiffsmodellbauer, aber es wird nur selten von "Eisenbahnmodellbauern" gesprochen. Diese werden eben kurioserweise zumeist als "Eisenbahnfreunde" bezeichnet. Außerdem muß ich auch zugeben, daß es etwas anderes ist, einen flugfähigen 1:10-Jumbo-Jet oder ein fahrfähiges Schiff nur nach Plänen zu bauen, als eine Märklin-Lok aus der Schachtel in die Vitrine oder auf die Türblatt-Spaghetti-Anlage zu stellen...

Beste Grüße
Wolfgang

Re: Nein

geschrieben von: 3-Löwen-Takt

Datum: 05.01.18 17:13

Das ist aber auch nichts anderes wie wenn sich irgend jemand als Rockmusiker, als Fußballfan oder als "Planespotter" (Flugzeugfotograf) outet. Nicht jedes Mitglied einer Rockband ist drogenabhängig, nicht jeder Fußballfan zündet Pyrotechnik und nicht jeder Planespotter hängt dauernd an einem Flughafenzaun.
Irgendwelche Klischees gibt es immer.
Hartnäckig hält sich auch das Bild, dass sich Ausländer einen Deutschen oft als übergewichtigen Blondschopf in Lederhosen vorstellen. Dabei trägt man in weiten Teilen der Republik keine Lederhosen und blond sind auch die wenigsten.

Frage an den TE: Würde dir dann der Begriff "Eisenbahnfan" besser gefallen?

Re: Modellbauer

geschrieben von: 3-Löwen-Takt

Datum: 05.01.18 17:26

Ich kann das jedoch nicht ganz nachvollziehen, dass die Modellbau-Fraktion da stets versucht, solch eine strikte Trennung zwischen Auto-/Schiffs-/Flugzeug-Liebhabern und Eisenbahnern beizubehalten. Man merkt dies auch im Fachhandel. Viele RC-Modellbauläden führen keine Modelleisenbahnen und umgekehrt. Es gibt, vor allem bei RC-Autos und Drohnen, aber auch reichlich Fertigmodelle zu kaufen. Und wer solche Anlagen erstellt, ist in meinen Augen zweifelsohne auch Modellbauer.

Re: Jein

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 06.01.18 02:07

Das ist auch so mein Eindruck. Es hat sich hier eine Umdeutung in der Öffentlichkeit ereignet, der sich zum negativen wandelte.
Freunde, die dem Bahnthema nahe stehen, haben mehrfach negative Erfahrungen mit anderen Eisenbahnfreunden gemacht, insbesondere was deren soziale Fähigkeiten angehen.
Spöttisch kann man einige (jüngere) Eisenbahnfreunde in zwei Kategroien einteilen: Diejenigen, die niemals eine Freundin haben werden und diejenigen, die keine haben wollen.

Deswegen verzichte ich gerne auf die Bezeichnung Eisenbahnfreund, zumal dies eine Reduzierung auf ein einziges Verkehrsmittel ist und das ist mir zu engstirnig gedacht.

Mir - und ich denke - anderen geht es ähnlich, sind auch Subjekte begegnet, die oftmals als "sogenannte Eisenbahnfreunde" bezeichnet werden - ein schöner Euphemismus für das Überschreiten von Regeln und Gesetze oder zumindest des Anstands.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
Das steht - in meinem Reiseführer
Der Freistaat Sachsen kann sich glücklich schätzen
Gemütlichkeit unter Moskitonetzen
Rainald Grebe - Sachsen

Wer das ganze Lied hören möchte und nicht aus irgendeiner humorbefreiten Zone kommt, kann dem Link folgen: [www.youtube.com]

Re: Jein

geschrieben von: EP 5

Datum: 06.01.18 11:57

Sehr geehrter Herr Black Eyed

dass wir (Eisenbahnfreunde) jetzt schon die für mich umgängliche und positiv konnotierte Bezeichnung unsere Zunft in Frage stellen, verwundert mich kaum noch.

Gehören Sie – wie ich - zur Kategorie „Misanthrop“? Ihre etwas sarkastisch-pessimistische Behauptung, dass Eisenbahnfreunde (meistens) diejenigen sind, die niemals eine Freundin haben werden oder keine haben wollen, kann ich nicht ganz teilen. Aus eigner Erfahrung weiß ich, dass „auf jeden Pott ein Deckel“ passt. Eigentlich müsste für jeden (vollschlank, dünn, groß und klein) eine dabei sein. In der Natur des Menschen liegt es doch, dass jeder männlichen Geschlechts - auch der einsame Eisenbahnfreund mit starker Hingabe an sein Hobby - sich in seinen kühnsten Träumen (heimlich) eine Partnerin wünscht. Es sei denn, er ist anders veranlagt.

In meiner Wohngegend habe ich den Eindruck gewonnen, dass kaum öffentliche Anlaufpunkte zur Kontaktaufnahme oder Räume zur Freundschaftspflege existieren. Vielleicht war es mal anders?

Erscheinen bei den Stammtischen der Eisenbahnfreunde eigentlich auch Damen???


Schöne Grüße,
Marc

Re: Jein

geschrieben von: Black Eyed

Datum: 07.01.18 00:01

Ich finde es schade, dass hier alles bierernst sein muss und man kaum Kritik verträgt. Immerhin geht es um ein ganzes Bild und dazu gehören eben auch kontroverse und gegensätzliche Meinungen. Insbesondere, da ein Außeneindruck schlecht von innen kommen kann, sondern Rückkopplungen von nicht involvierten Personen bedarf. Ich mag persönlich keine Schönrederrei.

Grundsätzlich ging es mir aber um den Außeneindruck den Personen mit dem Hobby "Eisenbahn" behaftet - und dazu gehört auch das abwertend gemeinte "Eisenbahnfreund". Ich finde es durchaus schade, dass der Begriff sich so gewandelt hat, wie natürlich auch das allgemeine Interesse an diesem Hobby.

Bezüglich der etwas spöttischeren Beschreibung: Dieser Eindruck wird mir in meinem Freundeskreis geteilt - sowohl von denjenigen, die sich dem Hobby nahe fühlen, als auch denjenigen, die such u.a. aus Erfahrungen mit anderen "Eisenbahnfreunden" hieraus verabschiedet haben. Zusätzlich habe ich diesen Eindruck auch in meinem Dresdner Studienzeiten feststellen können, da ich dort in der entsprechenden Fakultät auch studierte. Zumal es sehr wohl Frauen in diesen Studengängen gibt - aber eben auch einige Männer, die mit ihnen nicht umgehen können oder aber nichts anfangen können. Letzteres fällt natürlich auch bei anderen Studiengängen deutlich auf - ich werfe einfach unkommentiert hierzu Soziale Arbeit oder Philosophie und Kunst in den Raum. Ich würde dies nicht negativ sehen - im Gegensatz zu ersterem.
Und natürlich kann sich das noch entwickeln - ich habe aber auch gesetztere Eisenbahnfans erlebt bzw. erlebe sie, bei denen "Hopfen und Malz verloren ist". Und das führt eben zu solchen Bewertungen.

Wie es mit Eisenbahnerstammtischen aussieht, kann ich dir nicht sagen - nach einigen negativen Erfahrungen mit Bahnfans meide solche Treffen - wenn ich zu dem Hobby unterwegs bin, dann eher mit meinem Freundeskreis, zumal sich dort das Interesse auch nicht nur auf das Hobby beschränkt und die Umgangsformen besser sind, als was ich bereits erlebt habe. Eben auf Grund der Erlebnisse unterlasse ich es, hier meinen realen Namen zu verwenden, was auch berufliche Gründe hat.
Wie manche wissen, bin ich in der Verkehrsthematik für einen Verband unterwegs - ich kann daher sagen, dass dies verkehrsträgerübergreifend leider wirklich sehr männerlastig ist - Bahnthemen leider umso mehr. Insofern bin ich ganz froh, dass es auch andere Verkehrsträger gibt. Und wenn man ernsthaft eine Verbandstätigkeit betreibt, dann stören in der Ausübung diejenigen, die aus Wolkenschlössern ihre Maximalforderungen ableiten und vielleicht dann noch in der Öffentlichkeit entsprechend missverstanden werden. In dieser Hinsicht sind zur Zeit vorrangig die HGV-Liebhaber mein Problem, die das System des deutschen Schienenfernverkehr nicht verstehen. Da gibt es einige, die hier solchen Ideen frönen, aber leider auch noch ein anderes Forum... NIMBYs und die panische Angst vor "60 Jahre alten ukrainischen Güterzügen", die natürlich durch den Vorgarten fahren, gibt es zusätzlich genügend auch außerhalb der "Bahnszene".

Im Übrigen: In Foren siezt man nicht, das wird als eine Form der Unhöflichkeit und Abneigung verstanden. Deswegen bleibe ich beim duzen. Schlimmer noch werden natürlich Großbuchstaben wahrgenommen, da diese Schreien symbolisieren und damit jegliche Diskussion unmöglich machen.

Das Klima kennt Gewinner und Verlierer
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Ja Marc,

geschrieben von: Dbr1226

Datum: 07.01.18 10:36

Das Problem ist leider bei den Damen, das der typische Eisenbahnfreund leider in der Phase des Lebens , bei der die Partnerwahl ansteht, überhaupt nicht in der Lage ist aus seiner Haut zu kommen.

Letztenendes sind wir immer noch Instinktgetriebene Tiere, und so suchen wir uns unsere Partner . Und da die Bahn hier in Dtl. Nach wie vor das CCharismas eines Dinosaurier hat, mit alten regeln, den Status quo erhalten wollend, wird es schwer, die Damen zu beeindrucken mit: ich spiele mit der Eisenbahn.

Die Frauen von heute wissen viel besser als früher wie es in der Welt aussieht, was alles für sie möglich ist usw.
Guck mal in Länder, in denen Frauen noch unterdrückt werden, da findet wirklich jeder Deckel seinen Topf, ob der Topf nun will oder nicht! Hier muss man sich halt anstrengen. Sich halt mal anständig anziehen, nicht immer nur von Bahnen reden, also auf die Balz gehen.
Sich auch für andere Dinge interessieren.
Nur leider, wenn ich so einige Zeitgenossen hier im forum mir anschaue, stelle ich mir schon den speziellen "Eisenbahnfreund" vor, der dem Klischee voll entspricht.

Ich betreibe dieses Hobby neben vielen. Ich reise gerne, war bis gestern in Norwegen Snowboarden, fahre einen Ami V8, fahre gern Fahrrad,arbeite gern mit Kettenlänge, im Garten usw. Ja und eine Modellbahn habe ich auch, und betone ich immer: nein, keine Märklin, denn dieser Name ist in unserm Land so sehr mit spielenden Männern besetzt, daß es schon weh tut.

Im übrigen tun oftmals Eisenbahnaffine Eltern genau das, was die Mädels vom Hobby fernhält. Der junge bekommt ne Modellbahn und das Mädel... .?

Ich hatte z.z.B. Eine mehrjährige pause vom "Hobby" habe in dieser Zeit meine anderenInteressen in den Vordergrund gesetzt. Habe so ne Menge erlebt und auch meine Holde kenn gelernt, die es übrigens ok fand ca. 15tsd € in ne Moba zu stecken, bei dem Betrag wird mir immer schwindelig.

Enrico

Re: Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: EP 5

Datum: 08.01.18 09:04

Hallo Eisenbahnfreunde,

auch wenn die Bezeichnung „Eisenbahnfreund“ aus der Perspektive außenstehender Menschen und bei einigen Insidern mittlerweile negativ besetzt sein mag, möchte ich ihn auch in Zukunft gerne weiterverwenden.

Ich finde es nicht schlimm, eher tragisch, dass viele (die meisten?) Mitglieder dieser Gruppe ein Leben als Eigenbrötler führen. Einige von ihnen haben gerade aufgrund ihrer Lebensform mit Sicherheit viel Kulturarbeit im Stillen geleistet. Es ist tragisch, wenn bemerkenswerte Sammlungen solcher Leute (Fotografien, Dokumente, Modelle etc.) später mit ihrem Ableben verloren gehen, nicht gewürdigt werden. Vor ein paar Jahren fand ich zum Beispiel in einem Berliner Modellbahn-Antiquariat auf dem verstaubten Fußboden unter einem Regal eine Mappe mit alten Eisenbahnfotos von der Schiefen Ebene, vom Bw Hof, Bremszettel, Zeichnungen und originale Betriebsbögen von drei Berliner Maschinen (Bw Anhalter Bahnhof) eines wahrscheinlich verstorbenen Eisenbahnfreundes. Ich habe mich über diesen Fund gefreut, aber mir auch immer wieder die Frage gestellt: „Wer war eigentlich dieser Mensch, dieser Eisenbahnfreund, wie kam er an die Unterlagen?“

Ich hatte mal mit einem aus dem Forum kurzen Kontakt, der in seinem Lokführer-Leben vermutlich ein paar interessante Dinge zur Eisenbahngeschichte des Kölner und Eifeler Raumes zusammengetragen hat und seine Sammlung aufgrund seines Alters vor einiger Zeit auflösen musste. Ich finde es bedauerlich und tragisch, dass dieser interessante und wahrscheinlich auch leidenschaftliche „Fan“ nie etwas von sich in einem Museum hat zeigen können oder wollte (Einzelgänger?), sicherlich kein Einzelfall. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass in dieser Hinsicht von den ausstellenden Institutionen bisher leider kaum Impulse (Anreize, Ideen) ausgingen.

Und nun mein Appell an die eisenbahnaffinen Frauen: Ihr könnt Euch auch mal gerne an den Diskussionen hier im Forum etwas beteiligen oder sind hier tatsächlich nur Männer am Werk?


Schöne Grüße,
Marc

Re: Nein

geschrieben von: Bw Betzdorf

Datum: 08.01.18 11:03

Entschuldigung, das ich erst jetzt reagieren kann,

Ich könnte auch mit Eisenbahnfreund leben, wenn dieser Begriff nicht, wie einige hier richtig erkannt haben, mittlerweile so negativ besetzt ist.
Vielleicht habe ich mich auch nicht klar genug ausgedrückt. Im Kreis gleichgesinnter ist dieses Wort natürlich vollkommen in Ordnung, und auch "Pufferküsser" kann man akzeptieren.
Nenne aber mal einen Eisenbahnfreund, auch hier im Forum, "Nietenzähler", "Schachtelbahner" oder "Teppichbahner". Da lassen entsprechende Kommentare dann auch nicht lange auf sich warten.
So habe ich halt oft bei der Nennung des Begriffes Eisenbahnfreund meine Schwierigkeiten, da es ja zu mindestens 90 Prozent Menschen in der Zeitung lesen, die zur Materie selbst keinen Bezug haben, die sich aber wahrscheinlich daran erinnern, das einige Monate vorher in der Zeitung stand/selbst erlebt wurde/im Gespräch aufgeschnappt, das es wilde Verfolgungsfahrten mit dem Auto von "Eisenbahnfreunden" hinter einem Sonderzug gegeben hat, oder die Bundespolizei mehrerer Exemplare dieser fotografierenden (und oftmals im Zug nicht mitfahrenden) Gattung von den Schienen zurückholen musste, und deshalb auch normale Züge Verspätung einfuhren.
Habe es ja selbst schon erlebt, wie bei einem Museumsfest die Lok nicht gedreht werden konnte, weil einer dieser "unverbesserlichen" die Drehscheibengrube mit seiner Fotoausrüstung blockierte, und auch auf gutes zureden nicht bereit war, von dort zu verschwinden. Und am Rand der Drehscheibe standen Familien und auch andere fotografierenden Eisenbahnfans/freunde, die dieses Schauspiel miterleben mussten.

Re: Nein

geschrieben von: EP 5

Datum: 08.01.18 11:35

…, weil einer dieser "unverbesserlichen" die Drehscheibengrube mit seiner Fotoausrüstung blockierte,…




Das könnte mir auch passieren!




Gruß,
Marc (Wedding)

Re: Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: WHA

Datum: 08.01.18 12:47

'N Tag allerseits,

es stimmt, daß viele Privatarchive (relativ) unbekannt sind, weil niemand bzw. fast niemand weiß, daß sie existieren, geschweige denn ihren Umfang und Inhalt kennt. Andererseits gibt es vermutlich auch nicht so viele interessante Archive: Nicht jedes aufbewahrte Schreiben der Bahnverwaltung und schon gar nicht jedes Foto von der Eisenbahn ist wirklich archivierenswert. Das gilt beispielsweise für die ewiggleichen Bilder vom letzten Dampfbetrieb der DB und den Sonderfahrten der 1970er Jahre. Und ein Kursbuch, ein Buchfahrplan oder ein Umlaufplan machen noch keinen Sommer. In dieser Hinsicht erwarte ich doch von jedem "Eisenbahnfreund" eine realistische Einschätzung der Qualität seiner Sammlung.

Und was die "Kulturarbeit im Stillen" anbelangt: Ich weiß zwar nicht genau, was damit gemeint ist. Aber ich vermute, daß damit irgendwelche Sammelaktivitäten der jeweiligen Eisenbahnfreunde gemeint sind. Es mag sein, daß die "ausstellenden Institutionen" sich wenig mit dem Thema Eisenbahn beschäftigen, aber Dank des hier im Forum bereits kritisierten Sutton-Verlages hat andererseits fast jedermann die Möglichkeit sein Wissen bzw. seine Sammlung der Welt zugänglich zu machen. Anders ausgedrückt: Die drucken fast alles, was sie in die Finger kriegen. Über die Qualität der Druckwerke läßt sich hinterher trefflich streiten. Und beim Durchblättern verschiedener dieser Werke ist mir bisher kein Archiv untergekommen. Worin besteht also die Kulturarbeit? Im Sammeln von Bildern und Zeitungsschnipseln? So etwas will vermutlich keine "ausstellende Institution" zeigen, vom Heimatmuseum Hinterposemuckel abgesehen - nur wird deren Ausstellung nicht deutschlandweit bekannt. Vielleicht möchte auch nicht jedes Museum diese Ansammlung von Soziopathen die Christian (aka 6083) weiter oben beschrieben hat in seinen vier Wänden haben - die sind nicht werbewirksam! Ich habe hier insgesamt den Verdacht, daß die Tätigkeit der erwähnten Eisenbahnfreunde etwas überschätzt wird.

Im Übrigen gibt es inzwischen verschiedene private Institutionen, die sich mit der Sammlung und Aufbewahrung von Eisenbahnfreunde-Nachlässen beschäftigen, und zwar nicht nur die Eisenbahnstiftung! Man muß sich nur schlau machen... Da diese Institutionen aber alle mit Platz- und Zeitproblemen kämpfen, behalten sie sich auch, vor nicht alle Sammlungen/Archive/Bibliotheken in vollem Umfang unverändert zu erhalten. Und die haben auch Kosten - es ist also leicht, den Erhalt einer Sammlung zu fordern, ohne zu erklären, wie das ganze finanziert werden soll.

Beste Grüße
Wolfgang



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 09.01.18 07:20.

Was stimmt denn mit deiner Formatierung nicht?

geschrieben von: 6083

Datum: 09.01.18 02:58

Hallo,

das sieht ja furchtbar aus:

ScreenShot001.jpg

Gruß
Christian

Re: Was stimmt denn mit deiner Formatierung nicht?

geschrieben von: WHA

Datum: 09.01.18 07:21

Hallo Christian,

keine Ahnung, was da nicht funktioniert hat, aber ich hoffe, daß es jetzt besser aussieht.


Beste Grüße
Wolfgang

Re: Was stimmt denn mit deiner Formatierung nicht?

geschrieben von: EP 5

Datum: 09.01.18 07:24

Vermutlich eine Betriebsstörung, kommt nicht nur in Berlin vor…


Schöne Grüße und guten Morgen,
Marc

Re: Was stimmt denn mit deiner Formatierung nicht?

geschrieben von: manuelberlin

Datum: 09.01.18 22:21

Hallo zusammen!

WHA schrieb:
keine Ahnung, was da nicht funktioniert hat, aber ich hoffe, daß es jetzt besser aussieht.
Text in „Word“ vorgeschrieben und dann in den Editor kopiert? Das scheint nicht zu funktionieren.


Ansonsten, Begriff „Eisenbahnfreund“:

Die damals noch eigenständige Stadt Rixdorf (mit dem „Groß-Berlin-Gesetz“ von 1920 nach Berlin eingemeindet) benannte sich 1912 auf Betreiben findiger Marketing-Leute, wie man diese heute nennen würde, in „Neukölln“ um. Grund war der damals üble Ruf Rixdorfs. Es gibt ja aus dieser Zeit den Schlager „In Rixdorf ist Musike“. Wobei mit „Musike“ nicht Musik gemeint ist, sondern das, was täglich den Polizeibericht füllt.

Bekanntlich hat sich der Name, aber nicht der schlechte Ruf Neuköllns geändert. Von daher denke ich über den Begriff Eisenbahnfreund gar nicht erst nach.

Um 1990 herum habe ich einige Jahre im Betriebsdienst bei der S-Bahn München gearbeitet. Dort war der Spottbegriff „Eisenbahnerfreund“ geläufig. Gemeint war damit ein Eisenbahnfreund, der die Betriebseisenbahner durch sein Verhalten genervt oder behindert hat.

Viele Grüße
Manuel

Re: Was stimmt denn mit deiner Formatierung nicht?

geschrieben von: EP 5

Datum: 10.01.18 10:01

Als „Eisenbahnfreund“ und jemand, der sich ein wenig für Industrie-Kultur interessiert, erlaube ich mir noch die Erwähnung zweier Neuköllner Bauwerke:

Der Bezirk besitzt zum einen an der Ringbahn noch ein originales Empfangsgebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit, das von Alfred Grenander (1863 – 1931) gestaltet und 1930 eröffnet wurde. Schon vor Müller und Brademann soll er sich nach Susanne Dost (Richard Brademann – Architekt der Berliner S-Bahn, Berlin 2002) mit seinen Bauten als bedeutender Architekt für Industriebauten etabliert haben.

Spontan fällt mir in diesem Zusammenhang auch die frühere Kindl Brauerei im Rollbergviertel ein. Das Unternehmen wurde zunächst unter dem Namen „Vereinsbrauerei Berliner Gastwirte zu Berlin Aktiengesellschaft“ 1872 in Böhmisch-Rixdorf gegründet. 1927 entstand dort der prägnante und heute noch erhaltene Brauerei-Neubau der beiden Architekten Hans Claus und Richard Schepke. Im Jahre 2005 wurde die traditionsreiche Brauerei wegen des sinkenden Bierkonsums leider stillgelegt. Berlin war vor vielen, vielen Jahren mal eine relativ große Braumetropole, davon zeugen heute noch einige imposante Gebäude u.a. von Franz Schwechten in der Stadt. Wovon eines in Moabit dem Zeitgeist entsprechend momentan in eine gigantische Shopping-Mall verwandelt wird…

Darüber hinaus weist Neukölln meiner Ansicht nach ein vorbildlich geführtes „Heimat-Museum“ [www.museum-neukoelln.de] auf, das einem bei Fragen oder Recherche sehr entgegenkommt!


Gruß,
Marc



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.02.18 15:54.

Re: Ist der Begriff "Eisenbahnfreund" despektierlich?

geschrieben von: Kosrail

Datum: 01.02.18 14:06

Hallo Alle!

In Grossbritannien nennt man uns einfach auch "Anoraks" oder, wenn man sich feiner ausdruecken will "Railway Enthusiast".
"Anorak" ist uebrigens auch das englische Wort fuer Besserwisser... :-)

Mir egal, mir macht mein Hobby so oder so Spass!

Gruesse

Raphael

http://www.kosrail.de/Bilder/EiK_small.jpg