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Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: K.Malzahn

Datum: 29.11.17 14:47

Moin

Gestern kam im RBB in der Rubrik Geheimnisvolle Orte "Mukran Honeckers Superhafen" [mediathek.rbb-online.de] (link RBB Mukran). Ich finde die Reportage ist eine gute Ergänzung zum Buch Ostseefähren im Kalten Krieg ISBN-10: 3861536730.

Bf. Zingst Darßbahn

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Dieter Buddrus

Datum: 29.11.17 16:50

ich halte die ganze Sendungsserie für weitgehende Massen-Verblödung. Es wird getan als wenn Mukran ein Staatsgeheimnis war. Dabei wurde laut meiner Ansicht über den Hafenbau und die Fähren damals in der Medien der DDR real zu viel berichtet. Mir hing das Thema damals "zum Halse raus". Auch die Hintergründe waren kein Geheimnis: einige Exportbetrieb sind wegen der Schlamperei bei der polnischen Staatsbahn und dem massigen Diebstahl aus den Wagons wegen den daraus entstandenen Problemen bald durchgedreht. Die damalige Transportqualität der polnischen Staatsbahn sorgte damals bei vielen DDR-Bürgern für eine ziemlich negative Einstellung hinsichtlich polnischen Bürgern und dem polnischen Staat. Ich erinnere mich noch an konkrete Probleme mit den Export von Weitstreckenwagen in die UdSSR. Bei der Übernahme in der DDR war noch alles o.K.. Aber fragt nicht, wie die Wagen an der sowjetischen Grenze ankamen und was daraus für Probleme entstanden.

1. edel sei der Mensch, hilfreich und gut
2. ein Freund, ein guter Freund - das ist das Beste was es gibt auf der Welt
3. wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Rheini

Datum: 29.11.17 17:08

Dieter Buddrus schrieb:
ich halte die ganze Sendungsserie für weitgehende Massen-Verblödung. Es wird getan als wenn Mukran ein Staatsgeheimnis war. Dabei wurde laut meiner Ansicht über den Hafenbau und die Fähren damals in der Medien der DDR real zu viel berichtet. Mir hing das Thema damals "zum Halse raus". Auch die Hintergründe waren kein Geheimnis: einige Exportbetrieb sind wegen der Schlamperei bei der polnischen Staatsbahn und dem massigen Diebstahl aus den Wagons wegen den daraus entstandenen Problemen bald durchgedreht. Die damalige Transportqualität der polnischen Staatsbahn sorgte damals bei vielen DDR-Bürgern für eine ziemlich negative Einstellung hinsichtlich polnischen Bürgern und dem polnischen Staat. Ich erinnere mich noch an konkrete Probleme mit den Export von Weitstreckenwagen in die UdSSR. Bei der Übernahme in der DDR war noch alles o.K.. Aber fragt nicht, wie die Wagen an der sowjetischen Grenze ankamen und was daraus für Probleme entstanden.
Im ganzen Osten war es doch so, nicht nur in Polen. Bahnbetrieb wurde höchst unlustig und unzuverlässig betrieben, außerdem mangelte es an finanziellen Mitteln, das gesamte Ostblockbahnsystem war verlaltet und in erbärmlichen Zustand. Man braucht nur die DR von 1990 mit der DB von 1990 vergleichen. Aber andere Ostblockbahnen waren noch viel übler. Man schaue sich nur einmal Jugoslawien an. Das Problem war, dass die kommunistische Wirtschaft hinten und vorne überhaupt nicht funktionierte und das ganze Land demoralisiert und verarmt war. Da hat man sich auch bei der ohnehin in schlechten Zustand befindlichen Eisenbahn keine Mühe gegeben. 

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 29.11.17 17:38

Dieter Buddrus schrieb:
ich halte die ganze Sendungsserie für weitgehende Massen-Verblödung. Es wird getan als wenn Mukran ein Staatsgeheimnis war. Dabei wurde laut meiner Ansicht über den Hafenbau und die Fähren damals in der Medien der DDR real zu viel berichtet. Mir hing das Thema damals "zum Halse raus". Auch die Hintergründe waren kein Geheimnis: einige Exportbetrieb sind wegen der Schlamperei bei der polnischen Staatsbahn und dem massigen Diebstahl aus den Wagons wegen den daraus entstandenen Problemen bald durchgedreht. Die damalige Transportqualität der polnischen Staatsbahn sorgte damals bei vielen DDR-Bürgern für eine ziemlich negative Einstellung hinsichtlich polnischen Bürgern und dem polnischen Staat. Ich erinnere mich noch an konkrete Probleme mit den Export von Weitstreckenwagen in die UdSSR. Bei der Übernahme in der DDR war noch alles o.K.. Aber fragt nicht, wie die Wagen an der sowjetischen Grenze ankamen und was daraus für Probleme entstanden.

Ja, die Sendung ist nur eine Verblödung der Massen. Neue Informationen gab es auch keine wenn man das Buch "Ostseefähren im Kalten Krieg" vom Wolfagng Klietz gelesen hat. Der Autor hat ja auch an der Sendung mitgemacht.

Ein Problem hast Du noch nicht angesprochen, die lange Umladezeit an der Polnisch-Sowjetischen Grenze. Da hat man nach anfänglicher Skepsis später sogar gern über Mukran verladen. Gerade die Möbelkombinate waren darüber sher früh, wurde durch den Transport über Mukran sogar noch die Beschädigungen bei der Umladung drastig reduziert. Als man dann sogar die Ware direkt in Breitspurwagen verladen bezahlte man gern die paar Mark höhere Transportentgelte weil man wußte, daß die Ware fast beschädigungsfrei beim Empfänger ankam.

Du hast schon Recht, es wurde damals viel berichtet, aber eben keine Details. Wie auch in dem Film dargestellt kam die Berichterstattung über den Bau tatsächlich erst zu einem Zeitpunkt als das Bauobjekt nicht mehr zu übersehen war. Hintergrund der Berichterstattung war ja auch die Gewinnung von Arbeitskräften.

Knut

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Zp9b an Gleis 9 3/4

Datum: 29.11.17 19:04

Dieter Buddrus schrieb:
ich halte die ganze Sendungsserie für weitgehende Massen-Verb.... 

Warum dieses garstige Urteil? Ich fand die Sendung über Mukran recht nett und informativ.



P.S.: Der später gesendete "Polizeiruf 110" spielte auch auf Rügen.

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Niederlausitzer

Datum: 29.11.17 21:16

Rheini schrieb:
Im ganzen Osten war es doch so, nicht nur in Polen. Bahnbetrieb wurde höchst unlustig und unzuverlässig betrieben, außerdem mangelte es an finanziellen Mitteln, das gesamte Ostblockbahnsystem war verlaltet und in erbärmlichen Zustand. Man braucht nur die DR von 1990 mit der DB von 1990 vergleichen. Aber andere Ostblockbahnen waren noch viel übler. Man schaue sich nur einmal Jugoslawien an. Das Problem war, dass die kommunistische Wirtschaft hinten und vorne überhaupt nicht funktionierte und das ganze Land demoralisiert und verarmt war. Da hat man sich auch bei der ohnehin in schlechten Zustand befindlichen Eisenbahn keine Mühe gegeben. 

Fühlst Du dich jetzt besser? Jetzt hast Du es dem Osten aber mal so richtig gegeben. Halt! Da fehlt noch "marode", ein Lieblingswort der 90er, wenn es um den Osten ging. Ergänzung im Text sei Dir hier empfohlen.
Die damals erbrachten Verkehrsleistungen widerlegen dich aber. Erbärmlich ist es eher heute, das Rumpfnetz, nach Stillegungen und Rückbau. Auch wenn dieses technisch besser da steht als die DR (und auch die DB) 1990.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:11:29:21:22:59.

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Rheini

Datum: 29.11.17 21:38

War alles nicht böse gemeint, aber war halt leider so. Das Problem war die nicht funktionierende Wirtschaft im Osten. Deshalb mangelte es den Staaten am Geld und das führte dazu, dass eben alles MARODE wurde. Außerdem haben die osteuropäischen Staaten die Digitalisierung verschlafen, bis sie das gemerkt hatten, waren sie schon längst K.O.. Übrigens war die DDR wahrscheinlich noch der osteuropäische Staat, der noch am wenigsten marode war, in Polen, Rumänien oder Bulgarien war alles noch viel schlimmer, ganz zu schweigen von der Sowjetunion, dort gab es größtenteils nicht einmal benutzbare Straßen. 

Re: schlimmer

geschrieben von: Zp9b an Gleis 9 3/4

Datum: 29.11.17 22:13

Rheini schrieb:
Übrigens war die DDR wahrscheinlich noch der osteuropäische Staat, der noch

dann doch lieber mit Gänsefüßchen, aber mitteleuropäisch !

Si tacuisses, philosophus mansisses

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Mark-Oh

Datum: 30.11.17 06:32

K.Malzahn schrieb:
Moin

Gestern kam im RBB in der Rubrik Geheimnisvolle Orte "Mukran Honeckers Superhafen" [mediathek.rbb-online.de] (link RBB Mukran). Ich finde die Reportage ist eine gute Ergänzung zum Buch Ostseefähren im Kalten Krieg ISBN-10: 3861536730.

Bf. Zingst Darßbahn
Danke für den Link!

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: MichaelR

Datum: 30.11.17 08:58

Ich finde es amüsant, dass einige diese Sendungs-Reihe auch "realititätsfremd" halten.

Heute geht es nur noch mit solch Schlagwörtern wie "Geheim", Verschwiegen" usw.

Mukran war bekannt. Eisenbahner aus allen Teilen der Republik zogen auf die Insel. Bekamen Neubauwohnungen.
Ich war auch einige male dort - dienstlich. Keiner hat mich verhaftet, obwohl ich keinen "Grenzausweis" hatte.

Interessant waren die Bauausführungen. Das war sicher geheim.
Auch bemerkenswert, dass die NATO die Schiffe derart beäugte.

Im Umkehrschluss war der Offz. der Bundeswehr wieder witzig, ungebildet - weit ab vom Thema. Die sog. Schutzwagen waren natürlich nur Kuppelwagen, da die (umgespurten) Breitspureinheiten mit Mittelpufferkupplung liefen und daher weitere Wagen benötigten, die eine klassische Schraubenkupplung hatten. Aber auch das war im Netz der DR nichts besonderes!
Aber wer ist nicht weiß, macht daraus geheim und eine Wissenerkenntnis aus dem Jahr 2017 - und die noch falsch.

Ich hoffe, dass das Buch besser, mit echten Fakten bestückt ist.

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: K.Malzahn

Datum: 30.11.17 11:10

Moin

Zu meinen Zeiten in Rostock Seehafen wurden die Russischen Wagengruppen immer mit Schutzwagen alleine schon wegen der Matrosofbremse an den RZD/SZD Wagen vor und hinter den Kuppelwagen gefahren.

Bf. Zingst Darßbahn

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 30.11.17 14:16

MichaelR schrieb:
Ich finde es amüsant, dass einige diese Sendungs-Reihe auch "realititätsfremd" halten.

Heute geht es nur noch mit solch Schlagwörtern wie "Geheim", Verschwiegen" usw.

Mukran war bekannt. Eisenbahner aus allen Teilen der Republik zogen auf die Insel. Bekamen Neubauwohnungen.
Ich war auch einige male dort - dienstlich. Keiner hat mich verhaftet, obwohl ich keinen "Grenzausweis" hatte.

Interessant waren die Bauausführungen. Das war sicher geheim.
Auch bemerkenswert, dass die NATO die Schiffe derart beäugte.

Im Umkehrschluss war der Offz. der Bundeswehr wieder witzig, ungebildet - weit ab vom Thema. Die sog. Schutzwagen waren natürlich nur Kuppelwagen, da die (umgespurten) Breitspureinheiten mit Mittelpufferkupplung liefen und daher weitere Wagen benötigten, die eine klassische Schraubenkupplung hatten. Aber auch das war im Netz der DR nichts besonderes!
Aber wer ist nicht weiß, macht daraus geheim und eine Wissenerkenntnis aus dem Jahr 2017 - und die noch falsch.

Ich hoffe, dass das Buch besser, mit echten Fakten bestückt ist.

Ich war damals auch mehrmals in Mukran und wurde nicht verhaftet. Nur der Besuch auf der Baustelle vor der Eröffnung war nicht so ohne. Nur der Besuch der GüST hätte mit einer Verhaftung geendet.

Mit den Schutzwagen hat der Hauptmann Sascha Gunold vollkommen Recht. So ein Transport bestand aus zwei deutsche Schutzwagen (die waren nach FV der Reichsbahn auch Pflicht), dann kam der Mannschaftswagen. Dahinter kamen noch einmal zwei deutsche Schutzwagen bevor die sechs Breitspurwagen kamen. Dazwischen natürlich der Kuppelwagen. Am Schluß noch einmal der Kuppelwagen und weitere vier deutsche Schutzwagen (zwei davon waren vorgeschrieben).

Unrecht hat der Herr nur mit der Aussage, daß die Transporte als Gefahrgut und nicht als Atomtransporte liefen. Der Begriff Gefahrgut war aber der Oberbegriff gemäß TOG der DDR und später der GGVE. Für den Seeweg galt ebenfalls der Begriff Gefahrgut gemäß der IDEF-GG-Vorschriften.

Wie hatte Rainer Rodig, damals Leiter der Abteilung Militärtransporte in der Hauptverwaltung der Deutschen Reichsbahn gesagt: "Wir hatten den Auftrag, die Transporte ohne Aufsehen durchzuführen."

Knut

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: gerdboehmer

Datum: 30.11.17 14:51

Hallo,

Die heutige Wirtschaft funktioniert da auch nicht besser, im Gegenteil und das erlebe ich in meiner beruflichen Tätigkeit als Eisenbahner jeden Tag auf das Neue. Komm auch einmal von der Digitalisierung ab, dadurch werden viele Abläufe unnötig verkompliziert. Habe ich in der letzten Nachtschicht wieder live erleben dürfen. Per digitaler Technik vorgeplante Arbeiten und dann kamen nicht planbare Arbeiten in Form von Störungen - Houston wir haben ein Problem - dazwischen. Somit war an der Stelle die Digitalisierung erst einmal gescheitert und wir mussten auf althergebrachten Wegen, auf analogen und kleinen Dienstwegen Alles adhoc umplanen. Bevor jetzt wieder falsche Gedanken aufkommen, Störungen sind nun einmal nicht planbar und kündigen sich auch nicht an ! Auch war die Digitalisierung vor 30 Jahren noch nicht soweit, das da die Staaten im Ostblock es hätten verschlafen können.
Die heutige Wirtschaft leidet doch auch am Geldmangel, da Alles was nicht mindestens 1000 % Gewinn bringt und Kosten verursacht unwirtschaftlich ist. Das im Ostblock vieles marode war lag auch nicht nur am Geldmangel, sondern das auf Verschleiss gearbeitet werden musste. So wie heute in der Wirtschaft auch, Umstrukturierungen verursachen Kosten, die die Unternehmen nicht wollen, da es die angestrebten maximalen Gewinnmarchen schmälern würde.





6-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:12:01:14:38:56.

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Bummler

Datum: 05.12.17 14:04

Deutschlands östlichster Tiefwasserhafen treibt seinen Infrastrukturausbau weiter voran. Mit der Gleiserweiterung bis an die Kaikante ist es möglich, Güter künftig ohne weiteres Umladen von Zügen auf Schiffe zu verbringen. 
[www.hansa-online.de]

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Goony

Datum: 14.02.18 17:07

Knut Ochdorf schrieb:
Mit den Schutzwagen hat der Hauptmann Sascha Gunold vollkommen Recht. So ein Transport bestand aus zwei deutsche Schutzwagen (die waren nach FV der Reichsbahn auch Pflicht), dann kam der Mannschaftswagen. Dahinter kamen noch einmal zwei deutsche Schutzwagen bevor die sechs Breitspurwagen kamen. Dazwischen natürlich der Kuppelwagen. Am Schluß noch einmal der Kuppelwagen und weitere vier deutsche Schutzwagen (zwei davon waren vorgeschrieben).
Danke. Das deckt sich auch mit den zahlreichen BStU-Quellen der HA XIX des MfS, die diese Transporte beobachtet und teilweise dokumentiert haben. So etwas erfährt man, wenn man einige Zeit in Archiven verbringt und historische Quellen auswertet sowie Zeitzeugen befragt. So viel zum Thema "war der Offz. der Bundeswehr wieder witzig, ungebildet - weit ab vom Thema" (@MichaelR). Bei der Bundeswehr sagt man auch: "Denken - drücken - sprechen"...

@Knut Ochdorf: Inwiefern ist der Begriff "Gefahrenguttransport" deiner Ansicht nach falsch? Kannst du bitte näher erläutern? Dafür wäre ich dir sehr dankbar.

Grüße
Goony

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 14.02.18 23:37

Goony schrieb:
Das deckt sich auch mit den zahlreichen BStU-Quellen der HA XIX des MfS, die diese Transporte beobachtet und teilweise dokumentiert haben. So etwas erfährt man, wenn man einige Zeit in Archiven verbringt und historische Quellen auswertet sowie Zeitzeugen befragt. So viel zum Thema "war der Offz. der Bundeswehr wieder witzig, ungebildet - weit ab vom Thema" (@MichaelR). Bei der Bundeswehr sagt man auch: "Denken - drücken - sprechen"...

Dazu gab es ja auch vor einiger Zeit ein Beitrag von Klaus Stark in verschiedenen Printmedien zu dem Thema.

Goony schrieb:
@Knut Ochdorf: Inwiefern ist der Begriff "Gefahrenguttransport" deiner Ansicht nach falsch? Kannst du bitte näher erläutern? Dafür wäre ich dir sehr dankbar.

Gefahrguttransport ist schon der richtige Fachbegriff. Unter dem Begriff wurden die Transporte auch durchgeführt. Nur der Begriff "Atomtransport" ist fehl am Platz, da der nirgends in den Vorschriften und Tarifen erwähnt wird.

Knut

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Goony

Datum: 03.04.18 09:10

Es gibt Neues zum Thema „Sondertransporte“ - inklusive Eisenbahnfoto:

[www.bild.de]

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 03.04.18 14:25

Hat aber nichts mit dem Fährhafen Mukran zu tun. Die Wagen kamen über die grüne Grenze.

Wobei ich bis 1990 nur einen Transport über Mukran kenne. Das war 1988 und der Transport kam von Fürstenberg (Havel). Nach 1990 liefen dagegen die Transporte fast ausschließlich über Mukran. Kann man nachlesen in "Bedingt dienstbereit" von Norbert Juretzko nachlesen.

KNut

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Matthias Muschke

Datum: 03.04.18 16:36

Interessant ist das Bild mit dem Gags als Kuppelwagen...

MfG

"Weiss jemand ob DR Kesselwagen auch durch die BRD gefahren sind. Von Güterwagen weiss ich, dass sie auch in der BRD unterwegs waren, aber Kesselwagen ?"
Aus: [www.stummiforum.de]
(:-O???)
meine aktuelle Hymne: [www.youtube.com]

Re: Der Fährhafen Mukran

geschrieben von: Knut Ochdorf

Datum: 03.04.18 17:08

Matthias Muschke schrieb:
Interessant ist das Bild mit dem Gags als Kuppelwagen...


Du irrst. Der PKP-Wagen ist einer der Schutzwagen. Kuppelwagen ist der Wagen daneben. Die Wagen vom Typ 11-K251 sind fast die einzigen Wagen, die noch Puffer angebaut bekommen können.


Knut