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Die "Knödelpresse" Die Baureihe 180 der DR & die Reihe 372 der CSD- beim EK erschienen

geschrieben von: TRO

Datum: 25.12.16 19:15

Hallo,

als bekennender Fan der BR 180 hat mich diese Neuerscheinung vor einigen Wochen sehr gefreut:

[www.eisenbahn-kurier.de]

Der Blick ins Buch: [www.eisenbahn-kurier.de]

Das Buch beschreibt neben den vielen guten Bildern auch die Entwicklungsgeschichte der Lok, zu der man sehr wenig
an deutschsprachiger Literatur überhaupt findet. Insgesamt gelungen finde ich, nur das "Personalfoto" auf Seite 96 wäre
wohl eher was fürs private Familienalbum gewesen.

Gebundene Ausgabe: 96 Seiten
Verlag: EK-Vlg; Auflage: 1 (1. November 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3844666001
ISBN-13: 978-3844666007
Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 16,2 x 1,2 cm
Preis: 19,90 Euro

Mfg TRO.


25.-28. Mai: Schwarzenberger Eisenbahntage mit Gastfahrzeugen+ Spendenaktion Teil 3 zur Hauptuntersuchung der 50 3616 [www.vse-eisenbahnmuseum-schwarzenberg.de]

Mit 18 201 am 29. April von Chemnitz nach Wolsztyn/Wollstein zum Dampflokfest: [www.zugparty.de]

Aktion zur Wiederinbetriebnahme der Strecke nach Kemmlitz: [kemmlitz.wilder-robert.de]

Re: Die "Knödelpresse" Die Baureihe 180 der DR & die Reihe 372 der CSD- beim EK erschienen

geschrieben von: Dieter Buddrus

Datum: 25.12.16 19:34

Zusammen mit einer DVD wurde dieses Buch als Sonderangebot vom EK-Verlag vor Weihnachten angeboten. Der Weihnachtsmann hat lange überlegt und dann doch auf die Beschaffung des Geschenkes verzichtet. Denn die Lok ist zwar interessant, aber war eigentlich nur regional bekannt, nur regional etwas bedeutsam, nur in sehr geringer Stückzahl vorhanden und vergleichsweise nur wenige Jahre im Einsatz. Deshalb wird die Anzahl der Fans dieser Lok bestimmt sehr klein sein. Aber ich muss ja nicht alle Entscheidungen des EK-Verlages verstehen.

Wünsche den Fans der Knödelpresse viel Freude an dem Buch und verbleibe mit vielen guten Erinnerungen an im August 1980 in der CSSR fast täglich gern gegessenen sehr schmackhaften "Knödel mit Gulasch"

Mal 'ne Frage: Woher kommt der Spitzname "Knödelpresse"? (o.w.T)

geschrieben von: Günter_Hoppe

Datum: 26.12.16 01:46

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Viele Grüße aus dem Strohgäu sendet

Günter


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Re: Mal 'ne Frage: Woher kommt der Spitzname "Knödelpresse"?

geschrieben von: 1018003

Datum: 26.12.16 09:20

Ich weiß es leider nicht 100% , aber die Tschechen essen gerne Knödel und die muss man mit der Hand pressen. Und daher, denke ich, kommt der Namen.

In Österreich ist man übrigens wie in Tschechien gerne Knödel :-)
Ich bekomme Hunger!!!!!!

Frohe Weihnachtsfeiertage!!

Lg
Chris

Re: Mal 'ne Frage: Woher kommt der Spitzname "Knödelpresse"?

geschrieben von: FTB

Datum: 26.12.16 11:41

> In Österreich ist man übrigens wie in Tschechien gerne Knödel :-)

Gibt aber einen riesigen Unterschied: in Tschechland werden die Knödel mit einem Faden in Scheiben geschnitten.

Geschichtswerkstatt Halle-Neustadt - DAS HALLE-NEUSTADT-MUSEUM
nächste Öffnung zur Museumsnacht am 6.Mai 2017 von 18 - 24 Uhr!
------------------------------------------------------------------------------------------------
Vorurteile über Multiple Sklerose [www.amsel.de]

Re: Mal 'ne Frage: Woher kommt der Spitzname "Knödelpresse"?

geschrieben von: 1018003

Datum: 27.12.16 19:14

Und wir haben schon das Messer erfunden ;-)

Das mit dem Faden höre ich das erste mal!

Lg
Christian

Re: Mal 'ne Frage: Woher kommt der Spitzname "Knödelpresse"?

geschrieben von: FTB

Datum: 28.12.16 14:31

Der Knödel wird in den Faden gelegt und dann mit dem überkreuzten Faden geschnitten.
Aber in der heutigen Zeit, wo es böhmische Knödel nur noch in ausländischen, z.B. deutschen, Tschechenkneipen gibt, dürfte die Tradition weitestgehend vergessen sein. Und sollte man in Tschechland das heute seltene Glück haben, das Semmelknödel auf der Speisekarte stehen, dürften die auch meistenteils aus der Fabrik kommen. Da erledigt sich das mit dem Faden schneiden sowieso.

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Re: Die "Knödelpresse" Die Baureihe 180 der DR & die Reihe 372 der CSD- beim EK erschienen

geschrieben von: dreiklanghorn

Datum: 28.12.16 23:08

Dieter Buddrus schrieb:
(...) die Lok ist zwar interessant, aber war eigentlich nur regional bekannt, nur regional etwas bedeutsam, nur in sehr geringer Stückzahl vorhanden und vergleichsweise nur wenige Jahre im Einsatz. Deshalb wird die Anzahl der Fans dieser Lok bestimmt sehr klein sein. Aber ich muss ja nicht alle Entscheidungen des EK-Verlages verstehen.
Mit gefällt die Entscheidung des EK sogar sehr, eben weil es zu dem Thema nur wenig gibt.
Und das sagt einer von "tief im Westen", der aber jedes Jahr mindestens zwei Mal "tief im Osten" ist und das bis vor einiger Zeit auch immer sehr genossen hat. Mittlerweile gucken wir uns "den" Stein in der Frauenkirche aber auch nur noch aus der Ferne von der Elbebrücke aus an und fahren zügig weiter...

Dieter Buddrus schrieb:
Wünsche den Fans der Knödelpresse viel Freude an dem Buch und verbleibe mit vielen guten Erinnerungen an im August 1980 in der CSSR fast täglich gern gegessenen sehr schmackhaften "Knödel mit Gulasch"
Das gibt es auch heute noch, sogar tief im Westen und nicht aus der Fabrik ;-)

Grüße

Kurt

Völlig OT: "Knödelpresse"

geschrieben von: dreiklanghorn

Datum: 28.12.16 23:40

1018003 schrieb:
Ich weiß es leider nicht 100% , aber die Tschechen essen gerne Knödel und die muss man mit der Hand pressen.

Pressen ja, mit der Hand eher nein. Damit formt man das "Halbfabrikat".
Nun gibt es verschiedenste Varianten, z.B. schlesische Klöße, die zu je einem Drittel aus gekochten Kartoffeln, rohen Kartoffeln und Kartoffelstärke bestehen. Hierzu werden die rohen Kartoffeln gerieben und die gekochten gepresst, etwa damit:
[images-na.ssl-images-amazon.com]
Dann gibt es klassische Knödel, je zur Hälfte aus gekochten und rohen Kartoffeln.
Die gekochten werden wie vor mit der Kartoffelpresse "behandelt", die rohen werden wieder gerieben und dann traditionell im Leinentuch ausgepresst und so "trocken gelegt". Oder damit und einem eingelegten Tuch:
[deerbe.com]
Lecker ist auch die schlesische Variante, die "nur" aus altem Brot, Mehl und Eiern besteht. In Tirol dann noch mit Speck, Zwiebeln und Petersilie.
Das wichtigste aber, ist immer die *Soße*!
Wenn ich jetzt nicht satt wäre, könnte ich doch glatt Appetit...
Aber verstehen kann ich euch, wenn man bei Google nach "Knödelpresse" sucht, kommen seitenweise_nur_Loks... ;-)

Grüße

Kurt

OT: Noch mehr Knödel

geschrieben von: dreiklanghorn

Datum: 29.12.16 00:02

FTB schrieb:
Der Knödel wird in den Faden gelegt und dann mit dem überkreuzten Faden geschnitten.
Aber in der heutigen Zeit, wo es böhmische Knödel nur noch in ausländischen, z.B. deutschen, Tschechenkneipen gibt, dürfte die Tradition weitestgehend vergessen sein. Und sollte man in Tschechland das heute seltene Glück haben, das Semmelknödel auf der Speisekarte stehen, dürften die auch meistenteils aus der Fabrik kommen. Da erledigt sich das mit dem Faden schneiden sowieso.

Böhmische Knödel:
Wieder etwas anderes, die sind aus Hefeteig und werden länglich zu einer Rolle geformt und nach dem Kochen mit einem Faden geschnitten.
Kulturbanausen nehmen einen Knödelschneider...
Allerdings werden hier weder Kartoffel- noch Knödelpresse benötigt, sind also in diesem Thread komplett OT ;-)
Semmelknödel?
Eine Variante davon mit altem Brot / Semmeln, gerne auch vor dem Untermischen in Öl / Butter geröstet.
Lecker...

Grüße

Kurt

Re: OT: Noch mehr Knödel

geschrieben von: 1018003

Datum: 05.01.17 09:25

dreiklanghorn schrieb:

FTB schrieb:
Der Knödel wird in den Faden gelegt und dann mit dem überkreuzten Faden geschnitten.
Aber in der heutigen Zeit, wo es böhmische Knödel nur noch in ausländischen, z.B. deutschen, Tschechenkneipen gibt, dürfte die Tradition weitestgehend vergessen sein. Und sollte man in Tschechland das heute seltene Glück haben, das Semmelknödel auf der Speisekarte stehen, dürften die auch meistenteils aus der Fabrik kommen. Da erledigt sich das mit dem Faden schneiden sowieso.

Böhmische Knödel:
Wieder etwas anderes, die sind aus Hefeteig und werden länglich zu einer Rolle geformt und nach dem Kochen mit einem Faden geschnitten.
Kulturbanausen nehmen einen Knödelschneider...
Allerdings werden hier weder Kartoffel- noch Knödelpresse benötigt, sind also in diesem Thread komplett OT ;-)
Semmelknödel?
Eine Variante davon mit altem Brot / Semmeln, gerne auch vor dem Untermischen in Öl / Butter geröstet.
Lecker...

Grüße

Kurt

Knödel mit Hefeteig?! Sehr interessant! Muss ich gleich im Netz suchen!

Danke!

Lg
Chris

Re: Völlig OT: "Knödelpresse"

geschrieben von: 1018003

Datum: 05.01.17 09:29

dreiklanghorn schrieb:

1018003 schrieb:
Ich weiß es leider nicht 100% , aber die Tschechen essen gerne Knödel und die muss man mit der Hand pressen.

Pressen ja, mit der Hand eher nein. Damit formt man das "Halbfabrikat".
Nun gibt es verschiedenste Varianten, z.B. schlesische Klöße, die zu je einem Drittel aus gekochten Kartoffeln, rohen Kartoffeln und Kartoffelstärke bestehen. Hierzu werden die rohen Kartoffeln gerieben und die gekochten gepresst, etwa damit:
[images-na.ssl-images-amazon.com]
Dann gibt es klassische Knödel, je zur Hälfte aus gekochten und rohen Kartoffeln.
Die gekochten werden wie vor mit der Kartoffelpresse "behandelt", die rohen werden wieder gerieben und dann traditionell im Leinentuch ausgepresst und so "trocken gelegt". Oder damit und einem eingelegten Tuch:
[deerbe.com]
Lecker ist auch die schlesische Variante, die "nur" aus altem Brot, Mehl und Eiern besteht. In Tirol dann noch mit Speck, Zwiebeln und Petersilie.
Das wichtigste aber, ist immer die *Soße*!
Wenn ich jetzt nicht satt wäre, könnte ich doch glatt Appetit...
Aber verstehen kann ich euch, wenn man bei Google nach "Knödelpresse" sucht, kommen seitenweise_nur_Loks... ;-)

Grüße

Kurt

Meine Großmutter hat Kartoffelknödel, Semmelknödel und Mariellenknödel immer selbst geformt und gepresst. Daher meine Annahme das dies gemeint ist. Und da ein Teil von unserer Verwandtschaft aus dem Raum Brünn kommt......

Lg
Chris

auch dieser Diskussionsfaden zeigt es deutlich Re: Völlig OT: "Knödelpresse"

geschrieben von: Dieter Buddrus

Datum: 07.01.17 11:22

für wohlschmeckende böhmische Knödel interessieren sich sehr viel mehr Mitbürger, als für die nur lokal relevante und zahlenmäßig seltene E-Lok mit dem Spitznamen "Knödelpresse". Und selbst die "Igsperden" können die richtige Herkunft des Lokspitznamens nicht wirklich erklären.

q.e.d.
MfG verbleibt Dieter

1. edel sei der Mensch, hilfreich und gut
2. ein Freund, ein guter Freund - das ist das Beste was es gibt auf der Welt
3. wahr sind auch die Erinnerungen, die wir mit uns tragen; die Träume, die wir spinnen, und die Sehnsüchte, die uns treiben.