DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 11 - Bahn und Medien 

Dieses Forum dient der Diskussion und Vorstellung von Literatur, Software und Medien aller Art zum Thema Schienenverkehr, jedoch nicht der Produktpräsentation durch Hersteller oder Verlage. Es ist gestattet, auf Neuerscheinungen hinzuweisen, gerne mit kurzer Inhaltsangabe, "technischen Daten", Bezugsmöglichkeiten und Verkaufspreis. Klappentexte müssen eindeutig als solche gekennzeichnet sein. Nicht erlaubt sind Werbung mit Anzeigencharakter, Titelabbildungen, Phrasen wie "gehört in den Bücherschrank jedes Eisenbahnfans" und ähnliche Lobpreisungen.
Hauptverantwortliche Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

Neu bei Drehscheibe Online? » Hier registrieren!  Zum Ausprobieren und Üben steht das » Testforum zur Verfügung!

Neu: Die Type M der Wiener Verkehrsbetriebe

geschrieben von: jenswinnig

Datum: 18.07.26 17:09

Hallo,

der Verlag BAHNmedien.at hat nun mit dem Autor Josef Pospichal den nächsten Band eines Wiener Straßenbahntyps herausgebracht, diesmal den Typ M.

Das Hardcoverbuch hat 120 Seiten im bekannten BAHNmedien.at-Format mit vielen schwarz/weiß und Farbaufnahmen, insgesamt 116 Aufnahmen.

Der Preis beträgt 41,80 € und ist in Deutschland beim Generalimporteur Stiletto, gutem Buchhandel und bei Region im Modell [region-im-modell.de] erhältlich.

Mit freundlichen Grüßen

Jens

http://www.region-im-modell.de - Ihr Shop für Nahverkehrsbücher aus dem In- und Ausland - ab 25 € Bestellwert Versandkosten frei

Re: Neu: Die Type M der Wiener Verkehrsbetriebe

geschrieben von: lokstatistik

Datum: 19.07.26 09:11

In den Jahren 1927 bis 1929 beschafften die Wiener Verkehrsbetriebe 150 Triebwagen der Type M, die im Gegensatz zu den zuvor gelieferten Fahrzeugen einen vierfenstrigen, den Stadtbahntriebwagen nachgebildeten Wagenkasten hatten. Gebaut wurden die Wagen, denen man die Nummerngruppe 4001 bis 4150 zuordnete, von Graz (4001-4030), Simmering (4031-4070 und 4121-4150) und Lohner (4071-4120).
Zusätzlich wurden zehn Musterwagen beschafft, um neue Antriebstechniken zu erproben. Geliefert wurden 1929 von Simmering M1 4151 und 4152, P 455 und 456 (ab 1956: 4153-4154), P1} 457 bis 460 (ab 1938/39 Type P3, ab 1956: 4155-4158) und P2 461 und 462 (ab 1956: 4159-4160).
Dieser Bildband enthält Fotos von M-Triebwagen auf über 50 verschiedenen Linien. Auch die Musterwagen, zuletzt den Nummernbereich 4151-4160 umfassend, sind vertreten.

Re: Neu: Die Type M der Wiener Verkehrsbetriebe

geschrieben von: lokstatistik

Datum: 19.07.26 09:14

Mittlerweile werden schon einige Interessierte den Bildband 44 (Die Type M der Wiener Verkehrsbetriebe) in Händen halten. Ich hoffe, dass er gefällt; die Arbeit an der Auswahl der Fotos hat mir viel Freude bereitet.
Allerdings sind leider trotz mehrmaligem Korrekturlesen - wie verhext - zwei Fehler hineingerutscht. Ich bitte um Verzeihung.
.) das Rücktitelbild wurde noch im letzten Augenblick ausgetauscht. Daher stimmt die Angabe auf Seite 2 nicht. Richtige Angabe: WVB_4056_Linie_26_Schuettaustrasse__18_08_1976 (Foto: Josef Pospichal)
.) auf Seite 103 zeigt das Bild einen Dreiwagenzug der Linie 62 auf dem Karlsplatz. Harald Herrmann hat in seinem Fotoverzeichnis leider falsche Angaben zu den Beiwagen gemacht. Es sind natürlich keine k5- sondern k8-Beiwagen, somit stimmen die angegeben Nummern 3916 und 3903 nicht; möglicherweise sind es die k8 1916 und 1903.

Josef Pospichal

Re: Neu: Die Type M der Wiener Verkehrsbetriebe

geschrieben von: Klosterwappen

Datum: 19.07.26 18:36

Mir gefällt das Buch sehr gut.
Da kommen viele Erinnerungen hoch.
Ich bin mit M + m + m auf der Linie D und M auf der Linie 69 groß geworden

Dem Wunsch einiger user nachkommend, sei an dieser Stelle ein herzlicher Willkommensgruß sowie eine geziemende Verabschiedung ausgesprochen.
Guten Tag zusammen,

beim Verein BAHN.medien.at ist ein weiterer Band über die Wiener BIM
erschienen, es behandelt die umfangreichste Zweiachser-Serie, den Typ M.

Wie immer, bei den einschlägigen Fachbuchhändlern, bei Donat in Duisburg
oder beim Privatversand (zuvor TramShop) erhältlich.

Gruß aus Köln
Rolf Hafke, Privatversand
hafke.koeln@t-online.de; Mail@hafke-koeln.de


*** Strassenbahnen Österreich ***
„Die Type M der Wiener Verkehrsbetriebe“ von Josef Pospichal, Wien 2026,
120 Seiten im Format 24,0 x 21,0 cm, gebunden, Herausgeber: Bahnmedien.at,
Preis: 41,80 €


In seiner Bildbandreihe hat der Verlag nun einen über die Triebwagentype M der
Wiener Straßenbahn herausgebracht. Die 1927 bis 1929 gelieferten 150 Trieb-
und 250 Beiwagen brachten die Abkehr vom seit den Anfängen des Jahrhunderts in
verschiedenen Serien gebauten „Achtfenstertyp“. Ihr unmittelbares Vorbild waren
die in den zwei Jahren zuvor für die Stadtbahn gebauten Zweiachser der Typen N
und n, n1, welche aber auf die speziellen Gegebenheiten dieser ursprünglichen
Eisenbahnstrecken zugeschnitten waren und z.B. über Druckluftbremsen und
Vielfachsteuerung verfügten. Beide Typen hatten einen Wagenkasten mit vier großen,
durch breite Holme getrennte Fenster und ebenfalls breite Teleskopschiebetüren
auf den Plattformen für einen raschen Fahrgastwechsel. Im Gegensatz zu den
Stadtbahnfahrzeugen gehörte die Type M wie alle anderen zuvor gelieferten Bauarten
zu den „offenen“ Fahrzeugen, da die für den Fahrgastbetrieb genutzten Türen während
der Fahrt ebenfalls nicht geschlossen wurden.

Ergänzt wurden die Serienwagen durch zehn Versuchstriebwagen, bei denen unterschiedliche
technische Verbesserungen getestet werden sollten. Vom Aussehen her glichen sie den
M-Triebwagen und trugen die Typenbezeichnungen M1, P, P1 und P2. Auch diese werden
im Buch gezeigt. Die „M-Wagen“, die immerhin 50 Jahre im Netz der Wiener Straßenbahn
zumeist als Zwei- und Dreiwagenzüge, vereinzelt auch als Alleinfahrer bis Ende 1978
unterwegs waren, genossen spätestens nach der Ausmusterung der letzten Achtfensterwagen
K und L 1972 bei den Straßenbahnfreunden Kultstatus und galten im Betrieb als
fassungsstark und unverwüstlich, wurden aber aufgrund ihres hohen Personalbedarfs
in Zeiten des sich immer mehr durchsetzenden schaffnerlosen Betriebes zumeist nur noch
in Spitzenzeiten eingesetzt. Als zuletzt verbliebene einzige Zweirichtungswagen kamen
sie in der Endphase ihres Daseins auch immer wieder in besonderen Situationen
(z.B. nach dem Einsturz der Reichsbrücke am 1.8.1976) als „Nothelfer“ zum Einsatz.

Die Bilder im Buch, zumeist in Schwarz-weiß, etliche aber auch in Farbe, sind nach
Linien angeordnet: Zunächst die Buchstaben und dann die Zahlen. Sie zeigen in gewohnt
guter Qualität den Einsatz der Fahrzeuge seit den 1950er Jahren in ihrem sich bis 1978
auch ständig veränderndem Umfeld. Nicht nur die Straßenbahnen laden dabei zum Betrachten
ein, sondern auch das „Drumherum“ wie Autos, Personen und Bebauung. Zahlreiche namhafte
Fotografen der „Wiener Schule“ haben für die Illustration wieder ihre Schatzkisten geöffnet.

Von den Fahrzeugen sind auch heute noch etliche als betriebsfähige historische Wagen im
Einsatz und können daher auch weiterhin „erfahren“ werden. Für den Freund der Wiener Tramway
erneut ein Buch, welches viele Erinnerungen konserviert und daher zur Anschaffung empfohlen ist!
(reu)
Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Kontakt | Impressum
(c) 2026 - Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V.