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 11 - Bahn und Medien 

Dieses Forum dient der Diskussion und Vorstellung von Literatur, Software und Medien aller Art zum Thema Schienenverkehr, jedoch nicht der Produktpräsentation durch Hersteller oder Verlage. Es ist gestattet, auf Neuerscheinungen hinzuweisen, gerne mit kurzer Inhaltsangabe, "technischen Daten", Bezugsmöglichkeiten und Verkaufspreis. Klappentexte müssen eindeutig als solche gekennzeichnet sein. Nicht erlaubt sind Werbung mit Anzeigencharakter, Titelabbildungen, Phrasen wie "gehört in den Bücherschrank jedes Eisenbahnfans" und ähnliche Lobpreisungen.
Hauptverantwortliche Moderatoren: Klaus Habermann - MWD

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[www.ardmediathek.de]

Zitat
Gab es im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 eine verhängnisvolle Fehlerkette bei der Deutschen Bahn? Insider sprechen davon, dass mehr als 1000 Kilometer Kabel und Kabelschächte falsch verlegt wurden. Davon müsse der allergrößte Teil ausgetauscht werden, um den neuen Bahnknoten betriebsfähig zu machen. Auch deswegen verschiebe sich die Eröffnung von Stuttgart 21 bis voraussichtlich frühestens Dezember 2031. Was lief schief? Weil die Deutsche Bahn versäumt hat, den Güterverkehr in Sachen digitaler Technik (ETCS / European Train Control System) rechtzeitig zu integrieren, musste sie laut einem Bahn-Experten 45 Millionen Euro für eine doppelte Signalausstattung ausgeben. Dies wiederum habe die Bahn in Zugzwang gebracht. Sie habe Kabel verlegen lassen, ohne zu überprüfen, ob es die richtigen sind. Eröffnung wohl frühestens in fünf Jahren Da Stuttgart 21 ohne die moderne Signaltechnik ETCS nicht betriebsfähig ist, ist eine Eröffnung nach Recherchen des SWR wohl frühestens erst im Dezember 2031 möglich - also in fünf Jahren. Die Kosten für Stuttgart 21 belaufen sich offiziell auf 11,5 Milliarden Euro. Rechnet man die Folgeprojekte dazu, kommt man nach SWR-Recherchen auf rund 25 Milliarden Euro. Die Bahn möchte dazu aktuell keine Stellung nehmen und verweist auf eine Pressekonferenz noch im Juni diesen Jahres.

Re: ... und vergraben, und vor allem BEgraben! ⚰

geschrieben von: Fuhrmann

Datum: 16.06.26 15:00

Die in obigem Link den Artikel eröffnende Frage, ob "es im Rahmen des Projekts ,Stuttgart 21' eine verhängnisvolle Fehlerkette bei der Deutschen Bahn gegeben hat?", stand von Anfang an fest, nicht zu vergessen, die anfangs begonnenen Demonstrationen gegen den Bau, bei welchen eben so mancher Bürger schwer verletzt wurde.

Der Journalist Arno Luik bezeichnet dieses nicht zu bewältigende und beinahe schon unfertigstellbare aus dem Ruder gelaufene Bauprojekt als "ein Milliardengrab für die Deutsche Bahn". Und er hat dazu ein Interview veröffentlicht, das es in sich hat, und bei dem beim Lesen von diesem regelrechte Thriller-Atmosphäre entsteht. Anders ausgedrückt auch „Goldenes Begräbnis“ genannt. „Golden“ wegen der zu erwartenden Kost en von 8,2 Milliarden Euro“, wie sich ein Gutachter laut Artikel geäußert haben soll.

[www.google.com]

Re: Aber nicht die "Hintergründe der Tat!"

geschrieben von: Fuhrmann

Datum: 16.06.26 15:15

Aber nicht das und eben jenes, was im Hintergrund (und damit höchstwahrscheinlich) einem Großteil der Bevölkerung NICHT bekannt ist!!!

Re: seit 5 Tagen bekannt

geschrieben von: RadUndSchiene

Datum: 17.06.26 07:15

Hast Recht, hatte es zu spät bemerkt. Es lief am Abend zuvor (als Wiederholung) auf TS24.

Hatte es der Moderation gemeldet und um Löschung gebeten, ist aber noch drin.

ARTE - Réagissez: Im Nachtzug von Ost nach West

geschrieben von: RadUndSchiene

Datum: 16.06.26 06:34

[www.arte.tv]

Zitat
31 Min., Verfügbar bis zum 14.06.2027.

Schon als Kind schaute Michal Jaros (29) den Zügen in Prag sehnsüchtig hinterher. Heute ist er Steward im tschechischen Nachtzugunternehmen ČD Night und fährt regelmäßig mit dem Nachtzug Canopus von Prag nach Zürich. Warum will das kleine tschechische Unternehmen trotz vieler Probleme sein Schlafwagennetz ausbauen, während andere Bahn-Unternehmen in Europa aufgeben?

Seit einigen Jahren erlebt der Nachtzug eine leise Renaissance. Zwischen Ost und West entsteht ein Netz, geprägt von Idealismus, wirtschaftlichem Risiko und wachsendem Druck, klimaschonender zu reisen. Michal Jaros (29), ein junger Steward aus Prag, schaute schon als Kind sehnsüchtig den Zügen hinterher. Inzwischen arbeitet er für das tschechische Bahn-Unternehmen ČD Night und fährt regelmäßig mit dem Nachtzug Canopus von Prag nach Zürich. ČD Night arbeitet in Kooperation mit der Deutschen Bahn, die 2016 alle ihre Nachtzüge als unrentabel abgestoßen hat. Michal und seine Kollegen blicken mit Idealismus in ihrem Glauben in die Zukunft der Nachtzüge. "Prag ist ein Knotenpunkt zwischen Ost und West", sagt er begeistert. "Unsere Züge verbinden Europa – das macht diesen Job so spannend". Gegen Abend erwacht der Bahnhof zum Leben: Nachtzüge rollen in alle Richtungen – nach Österreich, in die Ukraine, nach Polen und Richtung Norden nach Deutschland. Aber die unterschiedlichen nationalen Regelungen und die Verspätungen durch die Baustellen der Deutschen Bahn machen ihnen sehr zu schaffen. Europa brauche ein vereintes Netz an Nachtzugverbindungen und keinen Flickenteppich, meint Bernhard Knierim vom Bahnnetzwerk Back on Track. Er organisiert eine Pyjamademo in Berlin, bei der Menschen in Schlafanzügen mehr Schlafwagen und bezahlbare Nachtzugverbindungen fordern. Das Besondere an der Demo: Sie findet auf 20 Bahnhöfen in ganz Europa gleichzeitig statt. Ein Symbol! Auch in Malmö, Paris, Stockholm oder Lissabon fordern Menschen, dass Reisemöglichkeiten auf der Schiene ausbaut werden.

Danke, der Beitrag war gut gemacht!

Dem Wunsch einiger user nachkommend, sei an dieser Stelle ein herzlicher Willkommensgruß sowie eine geziemende Verabschiedung ausgesprochen.

[DLF] Reise durch Kanada – Der Rocky Mountaineer

geschrieben von: kcp

Datum: 15.06.26 12:53

In der Deutschlandfunksendung "Sonntagsspaziergang" gab es eine Reportage über eine Mitfahrt im Rocky Mountaineer und blickt dabei in die kanadische (Eisenbahn-)Geschichte.

Nachzuhören unter [www.deutschlandfunk.de] (28min)
Hallo!

Am 21. Juli 2026 wird es um 20.15 Uhr in der Reihe "Am Puls" einen Beitrag zur aktuellen Problematik bei der DB AG im ZDF geben. Sie wird präsentiert von Dunja Hayali.

Sendedatum: 21. Juli 2026
Sendezeit: 20.15 Uhr
Programm: ZDF

Schwerpunkt wird das Unglück von Burgrain sein. Auch auf Belgien wird geschaut.

Weiteres: [www.quotenmeter.de]

Änderungen aus aktuellem Anlaß bleiben vorbehalten. Ob der Beitrag auch in der Mediathek zu sehen sein wird, kann noch nicht gesagt werden.

Nachklapp: Sebastian Lege wird zukünftig bei RTL arbeiten. Sein Vertrag beim ZDF wird nicht verlängert bzw. erneuert.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 21.06.26 17:20.

Bahn-Abend bei ARD alpha am 24. Juli 2026

geschrieben von: Eurocity341

Datum: 03.07.26 18:50

Hallo!

Es ist - vermutlich - der letzte oder vorletzte Retro-Abend mit Bahnbezug. Am 24. Juli 2026 strahlt ARD alpha am Abend folgende Beiträge aus:

21.00 Uhr: Die Transkorsika - Zwischen Bomben und Touristen (von 1985)
21.40 Uhr: Bernina-Express - Ins Paradies um fünf vor zwölf (von 1984)
22.25 Uhr: 60 Jahre Gläserner Zug (von 1995)
22.40 Uhr: Hobby - Modelleisenbahn (von 1981)
22.55 Uhr: Stilllegung der Königsseebahn (von 1966)

Die genannten Beiträge werden am 25. Juli 2026 im späten Abendprogramm, ab 22.30 Uhr, und am 27. Juli 2026 im Nachmittagsprogramm, ab 15.15 Uhr (ohne Film der Königsseebahn), noch einmal präsentiert.

Bereits um 20.15 Uhr geht es - wie zur Zeit jeden Freitag - "Mit dem Zug..." (Wh. am 25. Juli 2026 um 21.45 Uhr).

Info: ARD alpha wird am 31.12.2026 eingestellt. Ob es bis zum Sendeschluß noch einen ähnlichen Bahnabend geben wird, bleibt offen.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




3-mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.26 18:15.
Hallo!

Eine weitere Dokumentation zur aktuellen DB-Problematik strahlt das ZDF am 4. August 2026 aus. Es geht diesmal um Milliarden für die Bahn, aber die Probleme wollen nicht weniger werden.

Sendetag: 4. August 2026
Uhrzeit: 21.00 Uhr
Sender: ZDF

Mediathek: ja, ab 16.00 Uhr des 4. August 2026.

Weiteres (mit weiteren Infos zur Sendung): [www.quotenmeter.de].

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
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