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Eine GROßE feine E-Lok - Teil 1

geschrieben von: Acela

Datum: 12.10.21 11:07


EDIT: Aufgrund Prolemen mit meinem Server musste ich den Beitrag aufsplitten...

TEIL 1:

Nachdem ich euch HIER gestern Umbau und Lackierung der kleinsten E-Lok in meiner Sammlung gezeigt habe, geht es heute um die größte. Auch diese ist wieder amerikanischen Ursprungs, diesmal meiner "Hausbahn", der Milwaukee Road.

Kurz zum Vorbild. Für die ab 1915 in teilen elektrifizierte Pacific Extension bestellte die Milwaukee bei GE 42 Doppelloks der Baureihe EF-1, bestehend aus je zwei Hälften mit der Achsfolge 2-B-B. Als die Zuglängen- und Gewichte in den 1930iger Jahren zunahmen, machte man aus den Doppelloks, Dreifachloks und nannte sie fortan EF-2. Da die mittleren Einheiten den Führerstand nicht mehr benötigten, schnitt man ihn bei einigen kurzerhand zusammen mit dem zweiachsigen Führungsdrehgestell ab, was knapp 23 Tonnen an Gewicht sparte. Die Kombination mit einem kurzen Mittelteil hieß fortan EF-3. Die Krönung entstand dann ab 1951, als 4 teilige Loks entstanden, die man EF-5 nannte. Die beiden Mittelteile konnten sowohl lange als auch kurze sein.

Ein Dreierset mit kurzem Mittelteil des US Herstellers Suydam war eines der ersten Messingmodelle in meiner Sammlung, nachdem es viel Jahre nur rumstand, entschied ich mich, loszulegen. Auch dieses Modell hatte den bekannten und damals weit verbreiteten Federriemenantrieb. Ein erster Test mit einem Zimo Decoder brachte gute Fahreigenschaften zu Tage, allerdings zogen die alten Motoren so viel Strom, das die Decoder nach kurzer Zeit abschalteten.
box01.jpg

In der Bastelkiste hatte ich noch einen Mashima Motor liegen, da der einen anderen Wellendurchmesser hatte, drehte mir ein Bekannter eine neue Riemenscheibe. Eingeklebt und siehe da, funktioniert. Da ich nur diesen einen Motor hatte, insgesamt aber drei Teile angetrieben sind, bestellte ich 3 Kato Motoren, die etwas stärker sind. Das Bild zeigt noch den kleinen Mashima.
box01a.jpg

Wie bei den meisten älteren Messingloks üblich, wird der Strom an jedem Drehgestell nur einseitig abgenommen. Um die Kontaktsicherheit zu erhöhen, kamen auch hier wieder Platinenstreifen mit Bronzefedern als Stromabnehmer zum Einsatz. Da am Ende zusätzlcih alle 4 Einheiten noch über Microstecker verbunden werden, dürfte es mit der Stromversorgung keine Probleme geben
box01b.jpg

Nachdem die technischen Details geklärt waren, ging es an den Umbau der Gehäuse. Das Modell basiert auf der frühen Version von 1915, da ich die frühen 1970iger Jahre nachbilde, musste einiges angepasst werden. Links Originalzustand, rechts nach der Modifikation. Das Headlight wurde später noch aufgefräst um Platz für eine SMD zu machen.
box02.jpg

Die Lackierung erfolgte im einfach gehaltenen Orange/black, leider passte die Dreiereinheit nicht komplett auf mein Fotodiorama, daher hier nur zwei Drittel der Lok.
box05.jpg


Weiter in Teil 2





5-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.10.21 13:27.
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