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Bahnhof Ohrnberg in H0 - Teil 1: Die Lokschuppen (m.16+2 B.)

geschrieben von: Nebenbahnfreund

Datum: 26.07.20 17:17


Hallo zusammen,
heute will ich euch mal meinen Endbahnhof meiner Nebenbahn vorstellen. Als Vorbild habe ich mir den Bahnhof Ohrnberg der ehem. WEG-Strecke Bad Friedrichshall-Jagstfeld - Ohrnberg ausgesucht. Warum? Nun, weil ich diesen Bahnhof schon seit langem kenne und auch schon immer bauen wollte. Aber auch, weil er bis auf Abstriche bei den Ladegleisen in meinen Räumlichkeiten umsetzbar ist und die Gebäude auch für mich baubar waren. Außerdem ist heute noch Vieles vor Ort messbar. Genug der Worte, es wird Zeit, daß ich euch das Schlafzimmer der beiden eingesetzten Triebwagen zeige. Die ersten Fotografen sind auch schon da und lauern, bis sich die Schuppentore öffnen. Fuzzies gab es damals noch nicht:

https://up.picr.de/39092279hs.jpg


Ich setze auch noch ganz gerne meinen alten Wiking Krempel ein, wie die Aufnahme im Hintergrund zeigt.
Der Werkstattmeister hat wohl einen Hang zur Theatralik. So öffnet er erst mal einen Türflügel, ehe er alle Tore aufmacht:

https://up.picr.de/39092274gx.jpg


https://up.picr.de/39092275lt.jpg


https://up.picr.de/39092277dt.jpg


Zum Vergleich hier eine Aufnahme, die ich am 08.05.1988 gemacht habe. Schön zu erkennen sind die unterschiedlichen Tore. So wurde der von uns aus gesehen rechte Schuppenteil wohl vor einiger Zeit erneuert. Er sieht irgendwie gepflegter aus. Noch nicht zufrieden bin ich mit der Wandleuchte, die ich montiert habe (Viessmann TT). Der Brügel gefällt mir noch nicht so. Hat mir hier jemand einen Tipp? Die N-Variante wäre zwar schmäler, aber leider etwas kurz.

https://up.picr.de/39092431qg.jpg


Mittlerweile sind die Fahrzeuge etwas aus dem Schuppen herausgefahren...

https://up.picr.de/39092281ay.jpg


.. und wurden zusammengehängt:

https://up.picr.de/39092283tr.jpg


Jetzt können wir einen Blick in den Schuppen werfen. Dem rechten Stand habe ich eine Grube spendiert:

https://up.picr.de/39092286ii.jpg


Spazieren wir mal um den Schuppen herum. Da Feuerwehrauto steht hier momentan als Platzhalter. Ich werde es wohl zu gegebener Zeit noch etwas bearbeiten und zum Garagenfund verwandeln.

https://up.picr.de/39092285wu.jpg


Die folgenden Aufnahmen sind im Normalbetrieb so nicht ohne Weiteres machbar. Die Anlage steht hier an der Wand, ich habe sie nur für die Aufnahmen etwas abgerückt. Das Fachwerk auf Papier aufgezeichnet und auf das verputzte Mauerwerk aufgeklebt. Lediglich die überstehenden Träger sind unterfüttert. Ein Kellerabgang fiel den Platzverhältnissen zum Opfer. Im Original gibt es hier halt keinen Kamin, der das Bahngelände einschränkt:

https://up.picr.de/39092268ws.jpg


https://up.picr.de/39092269ny.jpg


https://up.picr.de/39092271tt.jpg


https://up.picr.de/39092266iw.jpg


Die folgende Aufnahme zeigt im Hintergrund bereits den 2. Schuppen. Der aufmerksame Leser hat in der Überschrift ja bereits die Mehrzahl erkannt. In diesem Schuppen war so lang ich ihn kenne ein Unkrautspritzwagen abgestellt. Der stand dann wohl auch noch drin, als die Weichenverbindung schon abgebaut war. Vor dem Schuppen steht der Wagen 204. Der ist noch heute in Ohrnberg. Außerdem ist vor dem Holzstapel der Prinz der beiden Fotografen zu sehen:

https://up.picr.de/39092272vj.jpg


Auf der Aufnahme von Dieter Riehemann ist sehr schön die räumliche Zuordnung des kleineren Holzlokschuppens zum großen Lokschuppen und dem Empfangsgebäude zu sehen. Auch nett: Seine Aufnahme stammt vom 05.05.1988, also 3 Tage nach meiner Aufnahme oben. Der Schuppen hat heute ein Gegenstück bekommen, das Original ist aber noch immer gut an dem aufwändigeren Fundament zu erkennen. Im Original fällt das Gelände nach der Gleistrasse ab. Darauf habe ich zu Gunsten eines gewissen Absturzschutzes verzichtet.

https://up.picr.de/39092538bg.jpg


Hier nun meine modellmäßige Umsetzung:

https://up.picr.de/39092288dh.jpg


Der Schuppen gehört wirklich mal gestrichen und die Tore wären auch zu überarbeiten. Wenigstens lassen sie sich noch öffnen. Bei mir ist der Schuppen aber zur Zeit leer:


https://up.picr.de/39092265wg.jpg


https://up.picr.de/39092287io.jpg


Noch einige Punkte zu den Materialien:
Die Wände des großen Schuppens sind aus glatten Kunststoffplatten, die mit Abtönfarbe und einer Schaumstoffwalze verputzt wurden. Die Fenster wurden von "meinmodellhaus.de" nach meinen Angaben gefertigt. Da diese gefräst sind, haben sie leider abgerundete Ecken. Dies fällt aber eigentlich nur bei den Aufnahmen auf, im normalen Leben sind sie weniger zu sehen. Für die Tore kam die gute alte Brawa Bretterplatte zum Einsatz. Die Wände des kleinen Lokschuppens und alle Dächer stammen von Auhagen. Und die Fahrzeuge sind ja wohl schon bekannt.

Ein großes Dankeschön noch an Dieter Riehemann für die Zustimmung zur Nutzung seiner Aufnahmen und an Familie Hübner von Linie K., daß ich auf ihrem Gelände herumstiefeln und Aufnahmen und Aufmaße machen durfte.


Viele Grüße,
Euer Nebenbahnfreund


Hier geht es zu Teil 2: [www.drehscheibe-online.de]

© für die Aufnahmen liegt wenn nicht anders angegeben bei mir

Hier noch einige Links:

- Meine Hifo-Beiträge
- Weitere Beiträge
- Homepage der Eisenbahnfreunde Nürtingen (Vielleicht nicht nur für Modellbahner)




7-mal bearbeitet. Zuletzt am 01.08.20 16:42.
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