...eigentlich hätte ich hier schon im vergangene Woche etwas schreiben können, weil die grippe schon da war, ich war aber zu faul. Das leben ist aber gnadenlos, weil ich hier noch nichts geschrieben hätte begann am sonntag einfach die zweite Runde. Gestern wurde mir dann auch noch eine Weisheitszahn ausgerissen weil es zu spät war, die zahnarzt-termin zu ändern, also, das Leben ist mal wieder grossartig wie immer. Naja, muss aber auch nicht zu viel meckern, alles ärgerlich, nichts tödlich. ;-)
Na gut, zum Stahlwerk! Ich sehe jetzt dass meine letzte beitrag schon mehr als ein jahr alt is, da gibts also ordentlich was zu melden. Wieder auf die normale weise, meistens bilder im mehr oder weniger chronologische reihenfolge damit euch es genau so chaotisch mitbekommt als es hier vorgegangen ist.
Na gut, fangen wir mal an wo wir am letzten beitrag gelandet sind (link zu diesem beitrag: [
www.drehscheibe-online.de] )
Beim möllersilo? nee, selbstverständlich wurde diese zur seite geschoben und musste ein zweites cockerill kuh und kalb-gespann gefertigt werden, diesmal nummer 86 "aurelie" (wusste als ich nummer 85 gebaut hätte noch nicht dass diese Lok mal die Name "Jessica" trug, wurde also auch ergänzt)
Gebaut wurde diese lok aus cnc-gefräste PS-teile und ätzteile.
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und mal alle cockerills zusammen...
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Dann mal weiter mit den Möllersilo und alle drumherum-kram. Rohrbrucke, wasserturm, Kamin...
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Förderbänder dran, damals wurde damit Hochofen 1 und 2 gefuttert. Diese beide Hochöfen waren 1988 bereits gesprengt, die förderbänder standen aber noch bis zum Trager. Sieht so recht dramatisch aus, also musste unbedingt auf die Anlage. Gebaut aus auhagen-platte, selber hergestellte alublech-wellblechplatten (dickes alublech vom salatteller) und den normalen PS-profilenkram. Basisteil des Tragers ist ein stahl-tischbein vom Baumarkt. Lässt sich schön fest auf die anlage verschrauben.
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Hier mal im original:
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Weil es dann zeit war das ganze zu lackieren und ich dazu keine Lust hätte ging es weiter mit einem anderen gebäude, auf einem alten werksplan wurde es Kohlenlager genannt, später fand ich aber das es ein roheisenmisscher gewesen sein soll, also die innenseite ist jetzt etwas blöd. Ach ja, sieht man sowieso kaum.
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Hier mal am endgultigen platz aufgestellt. Nebenan stand noch einem Aufzug.
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Aufzugsmaschine im umgebauten artitec gewachshaus
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und immer mehr rohrbruckenkram dazwischen... Die gebäuden sind noch ok, aber die rohrbrucken nehmen endlos viel zeit.
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so nebenbei wurde noch einem MFM resinbausatz einer Citroen Visa den ich von ein Freund geschenkt bekommen hätte etwas aufgemotzt und neu abgegossen, denn alle änderungen waren noch ziemlich viel arbeit (vorderachse nach vorn, hinter-seitentur nach hinten usw...) und ich möchte auch noch eine Visa 2 daraus machen...
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Inzwischen war die rohrkram so etwa fertig:
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also, Farbe!
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und noch ein bisschen pinseln...
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Vorteil an einem grosseren hobbyraum: man kan gemeinsam mit Freunden arbeiten und einander ärgern mit Serbischen kriegspropagandamusik. Wenn dann auch noch eine freundin aus sudamerika dabei ist die solche Musik nicht leiden kann verschwindet sie zur Küchen und zaubert geniales Essen. Das Leben eines Modellbauers ist oft nicht einfach, es gibt aber auch bessere Tage. ;-)
An so einem wochenende waren wir am simultan-wasserturmbemalen. Die grosse wasserturm basiert sich auf einer von Gustave Boël in La Louviere, vielleicht wird es eines tages noch ein Boël-diorama geben.
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Inzwischen wird weiter fummelt mit ölfarbe und zo...
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wenn es mal sonne tief om hobbyraum gibt mal schnell ein paar Bilder:
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Immer gibt es diese kleine nebenbei-bastelei wie zum beispiel einige PKW's die ein bisschen gesupert und umgebaut wurden.
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mal eine langweilige hinterseite zur abwechslung...
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und mal wieder war ein bisschen sonne dabei fur richtige stahlwerksromantik.
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Nach jahrelanges ignorieren war es jetzt doch endlich mal zeit fur Modulen... Also, mal zur Martin Welberg gefahren, denn ich habe gar keine lust auf holzarbeiten und er hat richtig viel ahnung davon und auch klasse geräte. Wenn ich soviel zeit an die gebäuden verschwende ist es eigentlich auch gar nicht teuer modulen fertigen zu lassen.
Also... Hier bin ich beim sabbern als ich mir die neue Modulen anschaue, wie ihr sieht habe ich schon ziemlich präzise im kopf was einmal wo erscheinen soll. ;-)
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Einige modulen hier im hobbyraum... um die ecke die erbauerin des Boël-wasserturms
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und modulen bestückt mit gebäuden
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Inzwischen hätte ich einen Tipp bekommen wie man in einige alte Cockerill Sambre-gebäuden hineinkriechen kann. Dort sollten noch grosse teilen des werksarchivs ungeschutzt im verkummerten gebaude herumliegen, bis einer alles abbrennt oder das alles wasser zum opfer fällt denn das dach war an vielen stellen schon sehr undicht. Also, mal rein, und schauen ob man etwas interessantes finden kann.
Und ja, gab es. Eine menge werks- und gleispläne, skizzen und zeichnungen von erzwagen... Hier habe ich so einiges gesammelt: [
www.flickr.com]
Mittlerweile gibt es fur mich 2 separate Projekte: so viel wie möglich infos sammeln über den 1:1-werksanlagen und die modellbau. Weil ich den bau der Anlage so fast ohne infos angegangen bin war es von anfang an ganz klar ich wurde niemals ein exaktes modell bauen, nur die stimmung vom original sollte so genau möglich rüber kommen. Zum gleichen zeit möchte ich aber so viel wie möglich vom original wissen, ohne dass die unvermeidliche entdeckungen dass ich schon vieles gebaut haben das gar nicht dem original stimmt mir ärgern. Man muss es nur im kopf weitgehend voneinander trennen und alle neue infos als inspiration nutzen, die noch nicht gebaute werksteilen besser machen zu können. Gerade zu den Zeit als ich zum ersten mal dort im archiv rumgesucht hätte war ich gerade dabei die erste gleise zu verlegen. die gleispläne die ich dort fand leiteten zu einem ganz neuen gleisplan, dass viel besser aussieht als das vorher geplante. Also: gleise. Einfach peco code 75, keine lust zum selbstbau.
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fur bessere gleisplanung musste auch das nächste anlagenteil, die arbeitersiedlung und werkslokwerkstatt in ougree mal probiert werden, damit später alles passen wird...
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Die Sinteranlage bekam noch eine hochbeinige erweiterung. Hier kam in die realität einen förderband rein, der oberhalb einer kneipe und häuserzeile zum Erzverladung führte. Ist eben Belgiën.
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abenteuerliche werksgleise... Bei mir sind auf diesem werksgelände nur noch ein drittel der gleise im betrieb. Wird später besser aussehen damit man pkws auf die gleise parken kann und nicht uberal glanzende schienenköpfe sieht.
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Diese bahnubergang basiert sich auf einem werksbahnubergang in Ougree, am rue de boncelles. Dort stehen die hauser zwar nicht so nah am gleis, aber am rue de 'l enseignement gibt es eine derart enge bahnubergang, passt also in dieser gegend.
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Das ganze etwas weiter... es gibt ein eckhaus am brucke usw
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Eckhaus etwas naher betrachtet
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und mit farbe:
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Hier so etwa die zwischenstand wie auf ontraxs zu sehen: gehwege aus resinteile, strasse mit DAS-knetmasse asphaltiert und hinterher en bisschen geschliffen, umgebaute Busch bahnubergangslichter ran...
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...die am werksmauer befestigt wurden, die werksmauer dann ganz profi mit stecker am modul damit beim strassenarbeiten die lichter nicht immer im kleidung hangenbleiben.
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Noch ein bisschen strassenkram:
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Und zum schluss: bahnubergang hat schranken und klingelt! Die lichter sind noch provisorisch verbunden, sollten rot blinken bis die schranken ganz oben sind. Kommt noch wenn ich relais habe.
Aufs bild klicken fur filmchen.
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Ok, das wars dann wieder. Jetzt noch mal die Grippe loswerden damit es für euch wieder neue Artitec-sachen zu kaufen gibt... Der Chef hat schon angerufen denn die himmlischen Ruh dort scheint ihm jetzt langweilig zu werken ;-)
Hoffe es gefällt,
viele Grüße,
Floris