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Ein paar Gedanken zur aktuellen Modell- und Preispolitik

geschrieben von: Thomas Hörmann

Datum: 12.01.18 16:05


Hallo!

Ich betreibe eine derzeit im Wiederaufbau befindliche 2-Leiter-Gleichstrom-HO- und HOe-Anlage,
auf der ich Fahrzeuge nahezu aller Großserienhersteller, meist nach "Staatsbahn"-Vorbildern aus Österreich,
Deutschland und Tschechien verkehren lasse - bei Güterwagen natürlich auch Waggons von Bahnverwaltungen
anderer Länder, von Epoche III bis Vi.

Was ich aktuell seltsam finde: Zum einen gibt es zwar schon von fast jeder aktuellen Werbe-/Design-/Privatbahn-
Einzelstück-Vorbildlok ein Modell, (ob sich die wirklich so gut verkaufen) andererseits sind die Auflagen oft extrem niedrig,
und zwar sogar von Standard-Varianten, die in 1:1 in diesem Design dutzende, hunderte oder bei Wagen tausende Male
existieren.
Bei Roco etwa habe ich den Eindruck, dass nahezu alle Modelle in nur jener Stückzahl erzeugt werden,
wie sie bis vor etwa 15 Jahre bei den eigens als solche gekennzeichneten "Sonderserien" üblich war. Es wäre für
uns Modellbahner wohl ein schönes Stück leichter, wenn künftig eine solche Kennzeichnung wieder erfolgen würde,
vermutlich würden dann die meisten Mddelle diese Kennzeichnung erhalten. Aber nach meiner Einschätzung wären, bei Rückkehr zur
"alten" Modellpolitik, sogar noch Preissenkungen möglich. Es wäre interessant, wenn sich eine größere Händleranzahl
zusammentun würde und einmal einen "Einkaufsboykott" machen würden, um diverse Hersteller zu einer anderen
Modellpolitik zu bewegen. Aber der Markt regelt das Angebot, und offenbar ist die Zahl der Sammler, die alles und
jedes brauchen und vor allem kaufen, höher als die Zahl der Betriebsbahner.

Andererseits fehlen von vielen tschechischen bzw. slowakischen Kult-Vorbildern noch Großserienmodelle, zumindest in HO:
z. B. "Transistor" 742, "Brotbüchse" 810, etc. Und das, obwohl, neben den osteuropäischen Hobbykollegen, erfahrungsgemäß
auch viele westeuropäische Modellbahner an osteuropäischen Vorbildern, die Anlaß für viele Reisen in diese Länder sind, interessiert sind.

Ohne die genauen Löhne da und dort zu kennen, denke ich mir bei den Preisen insbesondere der Modelle jener
Hersteller, die in Asien erzeugt werden, ob für diesen Preis - z. B. aktuell: Der klassische "achtfenstrige" Zillertalbahn-
Zweiachser-Personenwagen, wieder einmal überarbeitet, kostet um die 40 Euro - "Durchschnittspreis", wenn ich die
Preise bei verschiedenen Händlern vergleiche. Natürlich wäre da zuerst eine Übersiedlung nötig, aber ich behaupte:
Um diesen Preis wäre auch eine Produktion in Österreich oder Deutschland möglich. Aber wahrscheinlich gehen auch
die wieder weg wie die warmen Semmeln. Der Markt regelt ...

Leider ist der vielen von Euch sicher noch bekannte Ingo Faustmann viel zu früh verstorben. So einen, der diversen
Herstellern die Leviten liest, bräuchte es jetzt wieder.

Die Meinung/Einschätzung/Erfahrung von Euch Hobbykollegen zu diesen Themen würde mich sehr interessieren.
Vielen Dank im voraus und beste Grüße



3-mal bearbeitet. Zuletzt am 12.01.18 16:18.
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