Teil 1, E 4535 Dortmund – Münster, 1962: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 2, DC Emden – Frankfurt, alte und Pop-Farben, um 1975: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 3, D 731/1731 Köln - Münster - Norddeich, 1975: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 4, P- und E-Züge Münster – Warendorf – Rheda 1956 – 1993: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 5, Autoreisezüge Münster – Bayern/Österreich 1975, 1982, 1985: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 6, D 591 Zürich – Stuttgart, 1969: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 7, D 465/466 München – Münster u. zur. 1969: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 8, E und N mit 104 im Raum Osnabrück – Rheine – Münster – Ruhrgebiet ca. 1970 – 1980: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 9, Blaue F-Züge 1958, 1964, 1970: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 10, E 19/119 im westfälischen Exil 1968, 1969: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 11, D 312 „Skandinavien-Paris-Express“ Stockholm – Paris 1961: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 12, D 2418 Frankfurt (M) – Münster 1993: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 13, D 732/2832 Westerland – Münster – Köln/Aachen 1985: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 14, D 47 München – Münster – Norddeich 1960 und 1958: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 15, E 3376 Bremen – Münster 1989, 1990, mit Dm 903: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 16, RSB Essen – Münster 1990 bis 1993: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 17, F 11 „Nord-Express“ Paris – København, 1960: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 18, D 235 ("Paris-Skandinavien-Express") Paris - København, 1975: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 19, Internationale Eilzüge Münster - Amsterdam um 1964: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 20, Die Köln-Hamburger Schnellzüge 1960 ... 1964: D 96, D 95, D 395, D 92: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 21, Epoche 4 mit Dampf: die BR 23 im Emsland 1970/71: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 22, D 194 Hamburg – Aachen 1963 mit BR 23 (Osnabrück - Hamm): [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 23, D 1240 Hamm – Bentheim (– Hoek van Holland), 1983 und 1993: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 24, D 1034 Stralsund – Köln 1991/92: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 25, D 39 „Mozart“ (Paris -) München – Wien , 1964/65: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 26, D 367 München – Osnabrück, 1961, Wiesbaden – Köln mit V 300: [
www.drehscheibe-online.de]
Teil 27, D 47 München – Münster – Norddeich und D 181 Hagen – Münster, 1961: [
www.drehscheibe-online.de],
Moin,
im Inhaltsverzeichnis meiner Vorbildzüge fällt auf, daß noch nie ein IC dabei war. Daher wird es Zeit, einmal etwas über diese bekannten und auch beliebten Züge zu bringen. Es war mir von Anfang an klar, daß das eine etwas größere Abhandlung werden wird, der tatsächliche Umfang hat mich dann doch überrascht. Für einen einzigen Beitrag dürfte das zu lang werden, es wird deshalb drei Teile (a, b, c) in chronologischer Abfolge geben. Neben der Darstellung dieser Züge zur Bundesbahnzeit ist es zudem ein Rückblick auf die Baureihe 103 und ihre Einsätze im hochwertigen Dienst geworden.
Die 103 war
die IC-Lok schlechthin, ab 1987 kam noch die 120 hinzu. Doch zunächst zur 103 und zu der Frage, in welchem Zustand man eine 103 ab 1979 gebrauchen kann. Die kurzen 103 (101 – 215) wurden ja bekanntlich mit Stromabnehmern der Bauart DBS 54 geliefert, anfangs noch mit Wanisch-Wippe, die aber sehr früh gegen die normale Wippe getauscht wurde. Doch zu Beginn von „IC ‘79“ gab es keine 103 mit DBS 54 mehr, der Tausch gegen den Einholmstromabnehmer SBS 65 fand im Laufe des Jahres 1977 statt. Die langen 103 (216 - 245) trugen von Anfang an den SBS 65 auf dem Dach.
Der Abbau der Frontschürze, der der Lok einiges an Eleganz nahm, geschah ungefähr zwischen Mitte 1981 und Mitte 1982. Meine letzte Sichtung einer 103 mit Schürze datiert auf April 1982.
Wer dachte, nachdem die Schürze weg war, „Schlimmer kann es eigentlich nicht mehr werden“, wurde im Juli 1987 eines Besseren belehrt. 103 115 erhielt als erste den himbeerroten Farbüberzug und den weißen Latz vorne draufgeklatscht. Für mich war das genau so ein „Ich glaub‘, mich tritt ‘n Pferd“-Effekt wie 12 Jahre zuvor, als die erste V 200 in beige/blau meine Augen beleidigte. Tja, meine lieben „Disainer“, Form und Farbe müssen nicht unbedingt zusammenpassen, es geht auch anders – nur sieht das Ergebnis dann eben so aus, daß sich einem der Magen umdreht. Bis zum Ende der Bundesbahnzeit im Dezember 1993 waren übrigens 53 Lok der BR 103 rot mit Latz, also glücklicherweise nur rund ein Drittel.
Soviel zur 103. Die Alleinherrschaft über die IC endete mit der Ablieferung der Serien-120 im Jahre 1987. Abgesehen davon gab es auch Einsätze von 110 auf kurzen Strecken wie Dortmund – Köln über Hagen – Wuppertal oder 218 in Schleswig-Holstein oder ÖBB 1044 südlich von Frankfurt nach Wien und südlich von München oder 111 südlich von München und schließlich sogar 140 zwischen Freilassing und Berchtesgaden.
Die Wagen der 1. Klasse waren die bereits aus „IC ‘71“ bekannten Typen Avmz 111 und Apmz 121. Als weitere Varianten waren inzwischen Avmz 207 (Eurofima), Apmz 122 und Apmz 123 hinzugekommen. Für die 2. Klasse gab es die Bm 235 (teils ertüchtigte Bm 234, teils Neubauten), ab 1978 (Vorserie 40 Wagen) bzw. 1982 (Serie) kam der neue Großraumwagen Bpmz 291 hinzu, von mir intern immer als „Cpmz“ bezeichnet, denn das Hineinpferchen von 4 Personen in eine Reihe statt 3 im Abteilwagen war für mich ein klarer Rückfall in die 3. Klasse. Ab 1987 kam noch der Bvmz 185 hinzu, der von seiner Ausstattung durchaus das „B“ in der Gattung verdient.
Die Speisewagen ARmz 211, ARmh 217, WRmh 132 und WRmz 135 waren ebenfalls schon aus der Zeit von „IC ’71“ bekannt. Neu hinzu kamen ab 1981 einige ARmz 218, wobei es sich um Umbauten aus ARmh 217 handelt. Der eine oder andere „Quick-Pick“ landete auch vorübergehend in IC-Diensten; zur Begeisterung der Benutzer dürfte er kaum beigetragen haben. Diese rollenden Imbißbuden wurden ab 1987 zu WRmz 137 umgebaut.
Der Anstrich der A-Wagen und der AR/WR war zunächst nach wie vor beige/purpurrot, doch gab es um 1980 einen Wechsel der Schürzenfarbe sowie einen Wechsel der Klassenziffern und der Nichtraucher-/Raucher-Anschriften. Ab 1978 wurde nach und nach die bisher schwarzgraue Schürze purpurrot lackiert, die Klassenbezeichnungen wurden in wesentlich größeren und dickeren Ziffern aufgebracht und die bisherigen Nichtraucher-/Raucher- Schilder fürderhin durch sog. Piktogramme ersetzt. Diese Umstellung dauerte jedoch einige Jahre, da die Wagen offenbar nicht adhoc, sondern erst bei der nächsten Revision dementsprechend geändert wurden. Meine letzten Sichtungen von Avmz 111, Avmz 207 und Apmz 121 mit schwarzgrauer Schürze sind auf Frühjahr 1984 datiert.
Etwa ab 1980 wurde bei den Avmz und Apmz der linke Kasten für das Zuglaufschild entfernt. Das ging nicht generell einher mit der Umfärbung der Schürze. Es gibt Fotos dieser Wagen aus 1983 und 1984, wo die Schürze weiterhin schwarzgrau ist, der linke Kasten für das Zuglaufschild zum Teil noch vorhanden, zum Teil schon entfernt ist. Ich kenne allerdings kein Foto, wo die Schürze bereits rot und der linke Kasten noch vorhanden ist.
Ab 1987 wurde der neue Anstrich orientrot RAL 3031/pastellviolett RAL 4009/lichtgrau RAL 7035, Drehgestelle und Schürze graubraun RAL 8019 für alle IC-Wagen verordnet, setzte sich aber auch nur sehr zaghaft durch. Bis zum Ende der Bundesbahnzeit 1993 waren hier fast nur die IC des Zweistundentakts Münster – Bayern hin und wieder als komplett neu gefärbte Züge zu sehen. All die anderen IC des Stundentakts waren lange Jahre bunte Mischungen aus alten und neuen Farben.
Werfen wir zunächst einen Blick auf die eingesetzen Wagen und bei dieser Gelegenheit danach auch gleich auf die entsprechenden Modelle, wobei ich nur die Modelle präsentieren kann, die ich im Bestand habe.
1. Apmz 121.0, 61 80 18-94 025, einer mit Runddach aus dem Jahre 1965, in IC 826, Münster (Mst) 5.3.1992. Spätere Bauserien des Apmz 121 hatten das Steildach.
2. Apüm 121 noch im Anstrich, den der Wagen bis mindestens 1978 hatte, von Ade. Drehgestelle mit Klotz- und Mg-Bremse, Hg 160.
3. Als Vertreter mit Steildach hier der Apmz 121 mit roter Schürze im Zustand ab 1978 von Piko, Hg 200.
4. Drehgestelle mit Scheiben- und Mg-Bremse sowie Schlingerdämpfer mit Halterung am Wagenkasten für Hg 200, so muß es sein. Und so sehen Piko-Räder aus, nachdem sie im AW auf der Radsatzdrehbank waren: Pizzaschneider runter von 1,2 auf 0,6 mm, Radbreite von 2,8 auf 2,4 mm reduizert. Sieht doch schon fast nach Eisenbahnrad aus, oder?
5. Apmz 122 mit Schwenkschiebetüren, Mst 7.2.1989. Ein Modell hiervon ist mir nicht bekannt (eventuell Ade?).
6. Apmz 117 (ex 122), 73 80 18-90 791, bereits druckertüchtigt und im neuen Lack, in IC 719, Mst 27.12.1992.
7. Apmz 117 von Roco.
Als weiteren Großraumwagen 1. Klasse gab es den Apmz 123 in einer Miniserie von 7 Stück, der äußerlich aussieht wie ein Bpmz 291 in beige/rot, der mir aber nur ein einziges Mal in der Ferne vor die Kamera kam.
Nun zu den Abteilwagen:
8. Avümh 111, der TEE-Wagen der 1. Generation, von dem ich leider kein Vorbildfoto habe, Modelll von Ade.
9. Avmz 111 mit Drehfalttüren, Mst 7.2.1989.
10. Avmz 111 von Piko.
11. Avmz 111.1 mit Schwenkschiebetüren und Rheingold-Streifen, Mst 9.2.1989.
12. Avmz 111.1 mit Schwenkschiebetüren, aber ohne Rheingold-Streifen von Ade. Der Rotton bei Ade ist zu hell und will nicht so recht mit dem von Piko oder Roco harmonieren.
13. Avmz 111, 61 80 19-95 053, mit Drehfalttüren und in der neuen Farbe ab frühestens 1987, in IC 826, Mst 5.3.1992.
14. Avmz 111 von Ade.
15. Einen Avmz 207 in beige/rot habe ich selbst nicht im Fundus, daher hat hier und bei weiteren Wagen freundlicherweise Paul, der Isartalbahner, mit Fotos ausgeholfen. Hier sehen wir Avmz 207, 61 80 19-90 557, München 24.7.1991.
16. Avmz 207 im ersten Anstrich mit schwarzgrauer Schürze, wie er bis längstens 1984 zu sehen war, von Roco, flankiert von Piko Avm und Apm, wobei man sieht, daß die Wagen farblich einwandfrei zusammenpassen.
17. Avmz 207 nach dem Wechsel der Schürzenfarbe, ebenfalls von Roco. Dem Wagen, der Nummer und den Anschriften nach zugelassen für Hg 200, fehlen die Schlingerdämpfer an den Fiat-Drehgestellen. Weiterhin muß man auf der Stirnseite den Übergangsbereich zwischen den Gummiwülsten rot streichen, s. 2 Bilder weiter oben (bei Roco beige), falls man den Wagen an der Spitze oder am Schluß verwenden will. Sehr unvollständig, Roco!
18. Avmz 107 (ex 207), 73 80 19-90 794, in der neuen Farbe und druckertüchtigt, in IC 719, Mst 27.12.1992.
19. Die Stirnseite eines druckdichten Avmz 107, Mst 21.6.1992.
20. Avmz 107 von Roco, der zwar nun die Andeutung eines Schligerdämpfers hat, dessen Lage aber nicht stimmig ist und zudem fehlt die Befestigungskonsole am Wagenkasten. Andere Firmen können das, wie wir noch zu sehen bekommen.
21. Nun sind wir beiden Speisewagen angelangt. ARmz 211.0, 61 80 84-94 545, von der Küchenseite und beim Wassernehmen, in IC 615, Mst 5.3.1992.
22. Roco hat den ARmz 211 m.W. bisher nur in Epoche 4a, wie hier, und in den neuen IC-Faben geliefert. Der Wagen müßte im Speiseraum Tischlampen haben – hat er aber nicht.
Roco hatte den Wagen auch mit roter Schürze geliefert, ist aber nicht mehr erhältlich.
23. Der gleiche Wagen von der anderen Seite. Mit dem DB-Keks an dieser Stelle könnte der Wagen immerhin noch bis 1984 eingesetzt werden, dann ist aber endgültig Schluß. Nein, halt, es ist einer mit Hg 160, insofern mit dieser Wagennummer also doch nicht bis 1984. Es wird höchste Zeit, daß der entsprechende Piko-Wagen für Epoche 4b endlich erscheint.
24. ARmz 211 von der Gangseite (Gang neben der Küche), Mst 7.2.1989. Der 1.Klasse-„Großraum“ (die ersten 3 Fenster von links, besser „Kleinraum“) wurde i.d.R. als Teil des Speisewagens mitgenutzt; im ZpAR stand „A-Abteil für DSG“, wie wir bei den Zugbildungsplänen noch sehen werden. Insofern war die Gattungsbezeichnung AR zwar theoretisch richtig, in der Praxis waren das aber in den überwiegenden Fällen WR.
25. Der umgefärbte ARmz 211.0, 61 80 84-94 528, in IC 524, Mst 27.12.1992.
25. Diese Farbe von Roco, immer noch ohne Tischlampen.
26. ARmz 218, 61 80 84-94 620, Umbau aus ARmh 217, in IC 826, Mst 5.3.1992.
27. Gleiche Seite, aber anderes Wagenende: ARmz 218, in IC 823, Mst 28.12.1992.
28. ARmz 218 von Roco, Drehgestelle richtigerweise mit Schlingerdämpfern, also gut für Hg 200. Der Wagen hat Tischlampen, aber zu viele, leider nicht genug, um alle fehlenden für den 211er abzuzwacken. Im formalen A-Abteil waren Klapptische zwischen den vis-à-vis angeordneten Sitzen; wenn diese bei der tatsächlichen Nutzung als A-Abteil heruntergeklappt waren, hätten die Tischlampen die Beinfreiheit behindert.
29. WRmh 132, 61 80 88-90 116, München Hbf 24.7.1991, Foto vom Isartalbahner. Der Wagen war mit diesen Lichtmaschinen mit langer Welle tatsächlich für Hg 200 zugelassen; es handelt sich hier jedoch um eine andere Bauart des Generators als z.B. beim Bm 232.
30. In meinem Bestand befindet sich nur ein WRümh 132 der Epoche 4a (Ade) mit DSG-Anschrift und „Gefrierfleischgeier“, obwohl es dieses Aussehen theoretisch in Epoche 4 eigentlich gar nicht mehr gegeben haben dürfte. Die DSG-Speisewagen gingen formal 1966 in den Bestand der DB über, die Umzeichnung zog sich aber mindestens bis 1972 hin, nach anderen Quellen gar bei einzelnen Wagen bis 1976. Ob Ade diesen Wagentyp auch in späteren Ausführungen für den IC 79-Zeitraum produziert hat, ist mir nicht bekannt, andere Hersteller auch nicht.
Info von Gregor:
Den WR(ü)m(z/h) 132 hat es durchaus in verschiedenen moderneren rot-beigen Varianten gegeben, darunter auch einen mit roter Schürze und fetter Helvetica-Beschriftung "Restaurant". Außerdem gab es einen solchen Wagen bei Lima, enthalten im 4er-Set "TEE Erasmus".
31. WRmz 135.0, 61 80 88-94 324, München Hbf 28.10.1992, Foto vom Isartalbahner.
32. WRmz 135 von Ade in der richtigen Epoche. Die Wagen sind heute praktisch nicht mehr zu bekommen, und falls doch, dann nur zu ziemlich abgedrehten Preisen. Piko, weitermachen, IC-Programm erweitern!
33. Andere Seite.
34. Ex-ARmz 211, nun WRmz 136, 61 80 88-94 002, Heimat-Bf Freilassing, in IC 724, Berchtesgaden 16.10.1993. Das „M“ im roten Bereich und die Anschrift „Restaurant“ darunter widersprechen sich, denn eine Imbißbude und ein Restaurant sind nun mal zwei verschiedene Dinge. Es gab glücklicherweise nur 2 Wagen dieses Typs und nur im Jahre 1993; das Imbißbuden-Experiment soll nur wenige Monate gedauert haben. Ein Modell davon gibt es m.W. nicht – muß es auch nicht.
35. WRmz 137, 73 80 88-95 034, Umbau aus WRbumz 139 („Quick-Pick“) ab 1987, in IC 719, Mst 27.12.1992. Ein Modell des Wagens hat m.W. ACME in der Planung.
Das Modell von ACME ist schon geliefert worden - aber nur zusammen mit einem Bpmz (sog. Zwangskauf) - und es ist eventuell schon ausverkauft.
36. Selten zu sehen: Mit gehobenem Stromabnehmer, hier WRmz 137, 73 80 88-95 038, Heimat-Bf Mü, Mst 1.2.1993, während der halbstündigen Wendezeit einer der Züge des Zweistundentakts Münster – Bayern.
Exkurs zur Verwendung von AR und WR:
Im Anschluß an die oben geschilderte Verwendung der AR als Gesamtspeisewagen möchte ich noch auf folgendes hinweisen: Man muß sich nicht wundern, wenn in einem IC ein AR eingereiht ist, obwohl es doch gem. ZpAR ein WR sein sollte oder umgekehrt. Ein Freund, der lange Jahre bei der ZTL Mainz in diesem Fachbereich tätig war, erklärte mir das so: Speisewagen waren schon immer knapp, ab IC 71 waren sie sehr knapp, ab IC 79 waren sie extrem knapp. Wenn ein Wagen oder gar mehrere im selben Zeitraum durch plötzlich aufgetretene Schäden aus dem Betrieb genommen werden mußten, dann wurde die Lage brenzlig, dann mußte über Nacht bei anderen Heimatbahnhöfen Ersatz besorgt werden, dann war es völlig egal, ob der Ersatzwagen ein AR oder ein WR war. Viel wichtiger war es, darauf zu achten, daß bei Zugläufen ins Ausland (außer Österreich und Schweiz) der Ersatzwagen ein sog. Vierspänner (für alle 4 Stromsysteme) war.
Exkurs Ende
Nun zu den Wagen der 2. Klasse:
37. Bm 235 von der Abteilseite, frisch aus der Packung, Mst 7.2.1989.
38. Bm 235, Gangseite, schon etwas gealtert, in IC 823, Mst 27.12.1992. Man sieht hier deutlich die Schlingerdämpfer und die Art und Lage des Generators.
39. Vorab zum Vergleich der Bm 234, 51 80 70-22 554, Hg 160, von Roco, der zwar für diesen Wagen die richtigen Drehgestelle und auch den richtigen Achsgenerator an der richtigen Stelle hat, aber eben als Wagen für das System IC 79 mit einer notwendigen Hg von 200 nicht zu gebrauchen ist.
40. Nun zum Bm 235 – ein ganz trauriges Kapitel der Roco-Wagengeschichte. Man wollte offenbar einen IC-fähigen Wagen präsentieren und erschuf den „Bm 234, 51 80 22-90 221“, Hg 200. Bm 234 und Hg 200 gab es nicht, Bm 234 hatten Hg 160, nach der IC-Ertüchtigung auf Hg 200 wurden sie in Bm 235 unbenannt. Die Lichtmaschine mit der langen Welle an einem Wagen mit Hg 200 gab es auch nicht. Also eine Mixtur von diesem und jenem, nur kein brauchbares Ergebnis. Und warum hat man diese Gurken gekauft? Ganz einfach, es gab nix anderes. Oder alles andere war noch schlimmer o.ä.
41. Nächster Versuch: „Bm 235, 51 80 22-90 557“, Hg 200, von der Gangseite. Auf der Gangseite sind normalerweise links von Mitte die Batterikästen und am linken Drehgestell die Lichtmaschine. Hier nicht. Wagenboden falsch herum montiert. Gratuliere!
42. „Bm 235, 51 80 22-90 690“, Hg 200, Dg mit Schlingerdämpfer und dem richtigen Generator an der richtigen Stelle, Batteriekästen ebenso. Schon besser.
43. Derselbe im Ausschnitt: Wäre der Schlingerdämpfer noch von einer Konsole am Wagenkasten teilweise verdeckt, würde man nicht sehen, daß er mit beiden Enden am Drehgestell montiert ist, dann wäre es kaum noch auszuhalten.
44. Gehen wir weiter ins Detail. Die Gangseite zeigt eine Bremslastwechselplatte immerhin in der richtigen Form, den Umstellhebel aber dämlicherweise auf Stellung R (ohne Mg), muß aber beim IC-Einsatz auf R+Mg stehen.
45. Die Abteilseite zeigt eine Bremslastwechselplatte in der spiegelbildlichen Form der Gangseite, die nur dummerweise den Nachteil hat, daß eine solche gar nicht gab. Die Dinger sahen auf beiden Wagenseiten gleich aus – und das aufgrund einer internationalen Vereinbarung aus den 50er Jahren, wo es u.a. hieß: Umstellhebel nach rechts = schnellste Bremsstellung. Das waren keine Staatsgeheimnisse, das war alles lange bekannt. Man hätte sich vielleicht einmal die Mühe machen sollen, in Salzburg oder Freilassing einen solchen Wagen von beiden Seiten zu fotografieren, satt bei der Konstruktion des Modells die Phantasie walten zu lassen. Da freut man sich wirklich, wenn der Piko-Wagen endlich erscheint.
46. Neu gefärbt: Bm 235, 51 80 22-90 137, Mst 21.8.1999, zwar mit dem falschen Abzeichen, aber mit dem Bundesbahnkeks dürfte er ansonsten nicht anders ausgesehen haben.
47. Roco „Bm 235, 51 80 22-90 083“, Hg 200 – ohne Schlingerdämpfer, ohne Lichtmaschine. Kennt Ihr noch Mike Krügers „Mein Gott, Walter!“ ?
48. Bpmz 291, sehr wahrscheinlich mit unlackiertem Dach, wie am unteren Dachrand, da wo die Waschbürsten ihr Werk verrichtet haben, zu vermuten ist, Mst 7.2.1989
49. Bpmz 291.6, 61 80 29-94 0.. (die letzten beiden Ziffern sind nicht zu entziffern), mit wahrscheinlich umbragrauem Dach, in IC 826, Mst 5.3.1992.
50. Hier die andere Seite ohne Klofenster: Bpmz 291.5, 61 80 29-90 011, München Hbf 7.3.1993, Foto vom Isartalbahner.
51. In neuer Farbe: Bpmz 291.2, 61 80 29-94 159, in IC 826, Mst 5.3.1992.
52. Roco Bpmz 291 in neuer und alter Farbe. Wie schon vor langer Zeit kritisiert wurde, sind bei diesem Modell die Fenster nicht hoch genug. Roco selbst hat jetzt ein neu konstruiertes Modell aufgelegt, der Wagen von Piko soll im September kommen. Mal abwarten, wer gewinnt. Die Modelle von ACME und LSM sind auch nicht frei von Kritik; bei beiden gibt es auf der Stirnseite Unstimmigkeiten.
53. Auch das gab es: Wellenbalgübergang zwischen zwei Bpmz, Mst 5.3.1992.
54. Wie vor.
55. Den gab es nie in beige/blau: Bvmz 185.0, 73 80 21-94 044, in IC 615, Mst 5.3.1992.
56. Druckdichter Übergang zwischen zwei Bvmz, in IC 615, Mst 5.3.1992.
57. Roco Bvmz 185, 73 80 21-90 023, in der regulären Farbe und .m.W. ein ordentliches Modell.
58. Roco Bvmz 185, 73 80 21-94 030, in IR-Farbe. Vom Bvmz 185 gab es tatsächlich 2 Wagen in dieser Farbe, 94 029 und 94 030. Beide wurden 1993 in die IC-Farbe rot/lila/weiß umlackiert.
59. Einer aus dem nahen Osten: DR Bmz, 51 50 21-94 556, in IC 826, Mst 5.3.1992.
60. Sachsenmodell Bmz, 51 50 21-94 563.
Soviel zu den Wagen und den Modellen.
Für die Zugbildung galt prinzipiell die Reihenfolge 1. Klasse – Speisewagen – 2. Klasse, doch auch hiervon gab es Ausnahmefälle. Die 1. Klasse bestand in den Anfangsjahren mehr aus 4 denn nur aus 3 Wagen, in den 90er Jahren hingegen zumeist nur aus 3 Wagen. In der Relation Hamburg – Köln (- Mannheim - Basel/München) war die 1. Klasse i.d.R. am Nordende, die 2. Klasse am Südende des Zuges. An Freitagen und Sonntagen waren regelmäßig Verstärkungswagen in beiden Klassen zu sehen. Am 2.-Klasse-Ende wurden nicht selten deklassierte Am 203 eingesetzt, die zum Preis der 2. Klasse echt guten Reisekomfort boten.
Nach soviel Theorie kommen wir nun zu den praktischen Beispielen der Zugbildung. Beginnen wir mit „IC ‘78“. Was ist das denn jetzt? Offiziell gab es diese Bezeichnung nicht, doch de facto liefen bereits ab
1978 in der Relation Hamburg – Köln IC-Züge im Stundentakt mit beiden Klassen. Manche dieser Züge hatten auch weiter entfernte Abgangs- und Zielbahnhöfe.
61. 103 229, IC 167 Westerland – Stuttgart, Westbevern 29.5.1978, mit folgender Reihung: Apmz, Avmz, Am 203 (blau), AR oder WR, 7 Bm.
62. Ausschnitt vom Bild vorher.
Im Modell könnte das so aussehen:
63. 103 noch mit Frontschürze, beige/rote Wagen mit schwarzgrauer Schürze.
64. Apm und Avm Ade, Am 203 Roco.
65. ARmz 211, danach 7 Bm, alle Roco.
Aus 1979 ist kein einziges IC-Foto im Bestand, warum auch immer. Weiter geht es mit dem Jahrgang
1980. In diesem Jahr bestand die 2.Klasse-Wagengruppe in den allermeisten IC nur aus Bm 235. Von den Großraumwagen Bpmz gab es ja bislang nur die 40 Stück der Vorserie.
66. 103 103, IC 132 Københaven – Karlsruhe, Kattenvenne – Brock-Ostbevern 27.5.1980
67. 1. Ausschnitt: 6 Bm 235.
68. 2. Ausschnitt: WRmz, Avm, Apm, 2 Avm.
69. Eine sehr ähnliche Zugbildung hatte IC 534 Hamburg – Stuttgart mit 130 230, Kattenvenne – Brock-Ostbevern 27.5.1980, mit der Reihung 6 Bm, WRmz, 2 Avm, Apm.
70. Im Modell könnte das so aussehen: 103 135 (Piko) und zunächst 6 Bm 235 (Roco). Die Lok hat bereits die SBS 65 auf dem Dach (seit 1977), aber noch die Frontschürze (bis 1981).
71. Der edle Renner allein. Die Lok wird von Piko ohne Frontschürzen geliefert. Bei Pikos 103 126 mit Schürze und DBS 54, mithin im Zustand von der Ablieferung bis 1977, sind vier Schürzen dabei, zwei geschlossene und zwei mit dem Kupplungsloch, also das Material für zwei 103. Da mir noch eine 103 für den Zeitraum 1977 – 1981 fehlte, wurde die 103 135 so fertiggestellt.
72. Der hintere Zugteil des IC 132: WRmz 135 (Ade), Avm 111, Apm 121 (Piko), Avmz 207 (Roco), Avm 111 (Piko).
73. Der Avmz 207 hat noch die schwarzgraue Schürze, die anderen A-Wagen bereits die rote, doch war das in dieser Zeit auch in allen anderen Variationen denkbar.
74. Der hinter Zugteil des IC 524: WRmz 135 (Ade), 2 Avm 111, Apm 121 (Piko).
Es folgen einige Impressionen aus 1980 in chronologischer Abfolge:
75. 103 234 mit IC 535 und 104 018 in Münster 30.5.1980. Das Nebeneinander von 103 und 104 war in Münster – und in Osnabrück wohl ebenso – eine alltägliche Situation.
76. Anfang November lag Schnee: 103 182 mit IC 635 Bonn – Hamburg, Bbf Sudmühle 7.11.1980.
77. 103 208 mit IC 507, Bbf Sudmühle 7.11.1980. Bei lockerem Schnee sah man im ersten Wagen, vielleicht auch im zweiten noch etwas von der Gegend, weiter hinten nicht mehr.
78. Auf der eingleisigen Strecke Richtung Dortmund: 103 219, IC 109 Hamburg – Basel, Bbf Geist – Amelsbüren 8.11.1980. Wie man an den Dächern sieht, sind in diesem Zug 3 Bpmz (der 2., der 3. und der 7. Wagen)
Noch eine Erklärung zu den Örtlichkeiten, die man nicht im Kursbuch findet: Bbf Geist ist 3 km südlich von Münster Hbf, bis hierher laufen die Dortmunder und die Wanner Strecke parallel, Bbf Sudmühle ist 4 km nordöstlich von Münster Hbf Richtung Osnabrück, hier ist die Einmündung der Güterumgehungsbahn von Hiltrup und Mecklenbeck, Bbf Ems ist noch 3 km weiter nach Nordosten, dann folgt der Bf Westbevern. Zwischen Münster Hbf und Bbf Sudmühle waren noch Bk Bohlweg und Bk Schleuse, ab der Lichtsignalzeit als Sbk.
Das Jahr
1981 ist angebrochen, wie es sich für einen anständigen Winter gehört, mit Schnee.
79. 103 213, IC 109 Hamburg – Basel, wie auf dem letzten Bild aus 1980 mit Bpmz, Bbf Geist 13.1.1981.
80. Im Modell: 103 135, 1 Bm, 2 Bpmz, ...
81. ... danach 3 Bm, 1 Bpmz und dann der WR und die 1. Klasse (2 Avm, Apm, Avm).
82. Am 14.1.1981 war immer noch Winter: 103 175 mit IC 616 München – Hamburg erreicht Bbf Geist, von der eingleisigen Dortmunder Strecke kommend. Zugbildung: Apm, 2 Avm, ARmz, 6 Bm.
83. 1981 war das letzte Jahr, wo man eine unkastrierte 103 fotografieren konnte. Als hätte ich’s geahnt, bin ich bei tiefstehender Wintersonne auf Schienenkopfhöhe abgetaucht, um letztmalig das vollständige Aussehen dieser schönen Lok zu dokumentieren. Der Zug war IC 615 Westerland – München mit 7 Bm 235, WRmz, Avm, Apm, 2 Avm, Bbf Geist 14.2.1981, und wechselte gerade von der Wanner auf die Dortmunder Strecke.
Für
1982 gibt es nur ein einziges Foto, und das auch noch fern der Heimat:
84. 218 329 + 430, IC 132 København – Karlsruhe, Puttgarden 13.6.1982.
85. ZpAR 132. Wie der Zugbildungsplan zeigt, kamen die wenigstens Wagen von København, einige kamen in Puttgarden hinzu, die meisten erst in Hamburg, dennoch benötigte der Zug für die 7 Wagen ab Puttgarden 2 Ölbrenner.
Weiter geht’s mit
1983:
86. Hier sieht man nicht nur, warum es am Rhein so schön ist, sondern auch einen ganzen IC mit 11 Wagen, genauer gesagt IC 621 Münster – Garmisch-Partenkirchen am 30.4.1983 bei Hirzenach, mit folgender Reihung: 7 Bm, ARmz, Avm, Apm, Avm. Interessant ist bei den Bm 235, daß noch 2 Wagen dabei sind (der 3. und der 6.), die den ersten beige/blauen Anstrich von 1974/75 tragen (unten schwarz, keinen beigen Zierstreifen zwischen blau und schwarz). Modelle dieser Art gab es m.W. nur von Ade.
87. Nachschuß auf den gleichen Zug; der letzte Wagen wollte leider nicht ganz mit drauf. Den ARmz 211 erkennt man aus der Ferne an einem Schriftzug „Restaurant“, der WRmz 135 hat deren zwei.
88. ZpAR 621
89. Am gleichen Tag in Oberwesel: IC 520 München – Hannover mit einem WRmh 132. Was die Bilder auch zeigen: Es gab keine einheitliche Stellung des Apm im 1.Klasse-Bereich, mal war er zwischen den beiden Avm, mal an der Spitze bzw. am Schluß.
Danach bin ich kurz durch den Rhein geschwommen, um an diese schöne Fotostelle etwas näher ranzukommen:
90. 103 175, IC 517 Hamburg – Garmisch-Partenkirchen in Oberwesel. Die Bpmz hatten z.T. unlackierte Alu-Dächer, wie man an den beiden ersten Wagen sehen kann.
91. Einen Tag später, am 1.5.1983, war Regenwetter, als 112 311 mit ihrem IC 15614 Koblenz – Hamburg auf Abfahrt wartete. Früher hätte so ein Zug DVz 614 geheißen. Die Wagenreihung ist leider nicht bekannt, ist auch in keinem ZpAR zu finden, wie es aussieht, könnten es 6 oder 7 Wagen sein, meistens der letzte ein A(v)m.
92. Später im Sommer kamen noch Fotos aus dem Fränkischen hinzu: 103 143 verläßt mit IC 526 München – Hannover den Schwarzkopf-Tunnel im Spessart zwischen Heigenbrücken und Laufach, 26.8.1983, die Lok und der 1. Wagen sind schon im Gefälle.
93. 103 240, IC 124 Innsbruck – Amsterdam, Emskirchen (nicht im Emsland, sondern zwischen Nürnberg und Würzburg) am 28.8.1983, mit der Reihung Avm, Apm, Avm, WRmh 132, Bm, 2 Bpmz, 2 Bm, 2 Bpmz, Bm.
94. 103 mit IC 624 Garmisch-P. – Hannover auf der Mainbrücke in Kitzingen 28.8.1983, Reihung Avm, Apm, Avm, ARmz, es folgen sichtbar 3 Bm, nach ZpAR 1982 waren es insgesamt 7 (kein ZpAR für 1983 vorhanden).
95. 103 213 neben ihrer immer noch rüstigen Großmutter im Bw Würzburg 28.8.1983.
Es folgt das Jahr
1984:
96. 103 127 mit IC 109 Hamburg – Basel, Bbf Geist 25.1.1984. Der Zug hat inzwischen Zuwachs bei den Bpmz bekommen, zu sehen an der Spitze 4 Bpmz, dann folgen 3 Bm, was danach kommt, ist zwar nicht zu sehen, doch der Reihungsplan zeigt WRmz, 3 Avm, Apm. Zu sehen ist auch das offensichtlich unlackierte Dach des 2. Wagens, Rätsel gibt aber der 1. Wagen auf: Gab es blaue Dächer bei Bpmz?
97. Später am Nachmittag kommt der Gegenzug im Gegenlicht: 103 185 mit IC 108 Zürich – Hamburg und der umgekehrten Wagenreihung, Bbf Geist 25.1.1984.
98. IC 611 mit 103 241 war in Münster bereits auf dem Dortmunder Gleis ausgefahren, Bbf Geist 4.3.1984.
99. IC 613 mit 103 140 fuhr von Münster auf dem Wanner Gleis und wechselt nun die Strecke, Bbf Geist 8.3.1984.
100. Selbiges tat IC 615 mit 103 128, Bbf Geist 15.3.1984.
Wie man auf den bisherigen Fotos sehen kann, war die Anzahl und die Reihung von Bpmz im 2.Klasse-Block sehr unterschiedlich. Weitere Beispiele werden folgen. Ab 1982 erfolgte die Serienproduktion dieser Wagen. Viele IC, die im ZpAR 1982 noch ausschließlich Bm in der 2. Klasse hatten, zeigten sich nun mit Mischungen aus Bm und Bpmz.
101. Der Mais ist reif, es ist Oktober. Interessanter als der Mais – außer für den Bauern – ist aber hier der 1. Wagen, der am 4.10.1984 immer noch den ersten beige/blauen Anstrich mit schwarzem Rahmen trug. Der Zug war IC 115, 103 156 zog.
Und schon sind wir im Jahre
1985.
102. IC 530 mit 103 224 hatte mindestens 4 Bpmz, was danach kommt, ist nicht sichtbar, Bbf Geist 22.6.1985.
103. Der am Ort des Fotos Ex 10 genannte Zug kam von Milano, hieß ab Kufstein IC 110, bekam in Rosenheim und München noch einige Wagen hinzu, so u.a. auch den Speisewagen, und fuhr bis Dortmund, hier in Rattenberg-Kramsach am 2.9.1985, wo nur 2 Avm und danach einige Bm zu sehen sind. Nach ZpAR müßten es 5 Bm und 1 Bpmz gewesen sein.
104. Im Modell könnte das an der Zugspitze so aussehen: Roco 1044, Roco Avmz 207, Piko Avmz 111, Roco Bm 235.
Soviel für heute, morgen geht’s weiter.
Gruß
Willi
Nachträgliche Änderungen und Ergänzungen aufgrund von Informationen aus der Leserschaft sind kursiv dargestellt.
6-mal bearbeitet. Zuletzt am 2018:03:12:18:15:26.