Hallo zusammen,
als ich meine akkubetriebene Kleinbahn vorgestellt habe (https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,8265895), kam der Wunsch nach mehr Bildern meiner Modellstadt auf, dem ich gerne nachkommen möchte.
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Guido Mandorf, auf Flickr
Bild 0: Panorama
Zu den technischen Rahmenbedingungen:
L-förmiger Aufbau in den Maßen 3,10m x 0,55m (auf einer Breite von 1,20m mit 0,90m Tiefe) bzw. 2,00m x 0,40m
Der Großteil ist in Meterspur H0m, vorne gibt es auch einen "Hundeknochen" mit Normalspur, die Endschleifen sind mit Dreischienengleis ausgeführt.
Der geneigte Modellbahner wird angesicht dieser Dimensionen vermutlich gerade einen Herzkasper bekommen, da man da ja nur "Schweineradien" unterbringen kann. Recht hat er, aber genau das gibt es bei einer Straßenbahn. Die Endschleifen haben einen Radius von 22cm, was im Original 19m sind und damit absolut vorbildgetreu ist. Die Meterspur wendet auf dem Dorf sogar in einem 16cm Radius (14m im Original).
Die Gleise und Weichen sind bis auf wenige Ausnahmen alle aus Rillenschienen-Profilen von Swedtram selbstgebaut.
Ich betreibe meine Anlage digital mit DCC im vorbildgetreuen Oberleitungsbetrieb, d.h. die Schienen sind gemeinsame Masse (jaja das Original). Wenn jetzt jemand sagt, dass das nicht gehen würde, dann erzählt er Quatsch. Es läuft (nicht nur bei mir) seit Jahren völlig störungsfrei. Auch die Ausstellungsanlagen, die ich zusammen mit Freunden betreibe, sind so geschaltet. Die Oberleitung ist auch selbstgebaut, teilweise habe ich Masten von Sommerfeldt verwendet, der Fahrdraht ist eine Bronzelegierung 0,3mm stark von Haessler-Profile aus Liechtenstein.
Angesiedelt ist meine Modellstadt im Dreieck Essen-Wuppertal-Düsseldorf. So findet man auf dem ländlichen Schenkel die aus dem bergischen Land bekannten Schiefer- und Fachwerkhäuser, auf dem städtischen Schenkel findet man neben Häusern von Faller, Pola und Kibri aber auch selbstgebaute, teilweise mit echtem Düsseldorfer Vorbild. Dies spiegelt sich auch in Straßenmöbeln wieder, wie der Persil-Uhr oder einem Säulenheiligen.
Ich beginn von rechts mit der Beschreibung und Fotos:
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Bild 1: Endschleife rechts um einen Häuserblock
Als Hintergrundabschluss dient eine hochgelegte Eisenbahnstrecke mit einem Bahnhof. Der Zug kann hin und her pendeln, aber ist im Betrieb eigentlich nur statisch. Die Eisenbahnstrecke tarnt auch die Schleife der Meterspur.
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Bild 2: Im Hintergrund kommt die Meterspur wieder ans Tageslicht. Die Schleife läuft unter der Eisenbahn, es soll nur so aussehen, als würde die Meterspur von hinten wieder nach vorne fahren.
Die vordere Straße parallel zur Anlagenkante ist die Münsterstraße. Hier gibt es eine Haltestelle, die der Haltestelle Rotdornstraße der Düsseldorfer Rheinbahn ähnelt:
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Bild 3: Haltestelle Münsterstraße, die Häuser haben ihre Vorbilder in Düsseldorf auf der Westfalenstraße.
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Bild 4: Ein Oldtimer der Rheinbahn ist angekommen.
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Bild 5: Ein Achtachser kann vollständig am Bahnsteig halten.
Weiter links gibt es einen stärker industriellen Bereich, die Straßenbahn wendet hier um eine Fabrik mit einem Gleisanschluss.
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Bild 6: Endschleife links um eine Fabrik mit Gleisanschluss
Geht man noch weiter nach links, so findet man nur noch die Meterspur vor. Die Häuser sind schlichter, stärker verschmutzt, wie sie in den 70er/80er Jahren im Ruhrgebiet zu finden waren. Die Häuser auf der Münsterstraße entsprechen hingegen dem jetzigen Zustand, d.h. sie sind gereinigt und haben neugestrichene Fassaden.
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Bild 7: Ruhrgebiet in Epoche 4 ;-)
Auf diesem Teil findet sich auch ein kleiner Betriebshof für die Fahrzeuge der Normal- und Meterspur.
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Bild 8: Für die langen modernen Fahrzeuge ist der 1910 gebaute Betriebshof natürlich nicht mehr ausgelegt, aber ein moderner Betriebshof würde den Platz des ganzen Raumen einnehmen.
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Bild 9: Im Hintergrund erkennt man, dass die Meterspur von rechts aus einer weiteren versteckten Schleife wieder ans Tageslicht kommt, bzw. von links von der Überlandstrecke in die Stadt fährt.
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Bild 10: Ein alter Zweiachser der Wuppertaler Straßenbahn, die bis in die 50er Jahre das niederbergische Land bis nach Essen mit einem dichten Schienennetz überzogen hat, fährt in die Stadt rein.
Noch vor der Stadtgrenze beginnt eine Steigung, auf der sich die Fahrzeuge der Meterspur hochkämpfen müssen.
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Bild 11: Jetzt geht es auf´s Land.
Die Strecke verläuft, wie es in der Epoche 3 üblich war, eingleisig neben der Landstraße.
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Bild 12: Dem gelben Rapsfeld nach ist es Frühling.
Am Ende der Steigungsstrecke liegt das beschauliche bergische Dort Oberrath, der Endpunkt der Überlandstrecke.
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Bild 13: Ortseingang von Oberrath
Die Strecke geht nun in den Straßenraum über.
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Bild: Rechts befindet sich die Sichtkante. Die Anwohner haben an dem kleinen Bächlein einen netten Garten angelegt.
In Oberrath befindet sich eine Ausweiche, so dass der Eindruck entsteht, dass die Strecke zweigleisig wäre. Weiterhin ist dort auch noch ein Abstellgleis vorhanden.
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Bild 14: Der meterspurige Rheinbahner ist am Ziel angekommen.
Um die evangelische Trinitatis-Kirche verläuft das Gleis (16cm Radius, aber der wird auch von Gelenkwagen durchfahren). Hinter der Kirche befindet sich ein Abstellgleis. Die Kirche ist angelehnt an die gleichnamige Kirche in Düsseldorf Oberrath.
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Bild 15: Nach links kann es weitergehen, da ich Oberrath auch in eine Ausstellungsanlage integrieren kann.
Ein paar Worte zu den Fahrzeugen:
Bis auf den Zweiachser auf Bild 8 (Modell von Kato) und den Vierachser auf Bild 14 sind alle anderen Fahrzeuge selbst gebaut als Resinguss, Messingmodell oder 3D Druck.
Falls die eine oder andere Stelle merkwürdig aussieht, so liegt das daran, dass dort noch dran gearbeitet werden muss ;-)
1-mal bearbeitet. Zuletzt am 2017:08:12:15:07:20.