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Bahnhof Hiddinghausen Teil 17 und Ende

geschrieben von: Harald Sydow

Datum: 26.07.26 17:14


Hallo zusammen,

nach längerer Pause möchte heute in einem weiteren Teil über den Bau des ehemaligen Bf Hiddinghausen berichten.
Da die Bahnhofsanlage Hiddinghausen schon geraume Zeit fertiggestellt ist, endet mit diesem Teil 17 auch die Berichterstattung
über den Bau der Anlage. Einen ursprünglich über den vorbildlichen Bahnbetrieb angedachten Teil 18 werde ich aus
verschiedenen Gründen nicht mehr erstellen, zumal ich auch nicht mehr so oft wie früher hier im Form bin.

Ursprünglich endet die Anlage am Bahnübergang Uhlenberg, vorgestellt in Teil 6 Nördlicher (Anlagenrand).
Da ich aber noch 1 m Platz hatte bis zur Wand, faßte ich den Entschluß, die Bahnhofanlage um diesen 1 Meter Richtung
Westen als nach Hasslinghausen zu verlängern. Nach mehreren Entwürfen beließ ich es bei dem Streckengleis das
Vorkopf an der Wand endet.
Auf jedenfall sollte dieser Teil bis zur Brücke westlich vom BÜ Uhlenberg, die aus dem heimischen Ruhrsandstein gebaut wurde,
gebaut werden Bild 1 zeigt die Natursteinbrücke.

Bild 1 Die Brücke

26.JPG


Da aber die Entfernung vom Bü Uhlenberg bis zur Brücke größer ist, mußte der zubauende Streckenteil leider auf den zur Verfügung
stehenden 1,05 m verkürzt werden. Desweiteren sollte der Bahndamm, der Wasserdurchlaß und der Einschnitt mit umgesetzt werden.
Die Bahntrasse ist zwar noch vorhanden, aber die ganze Landschaft hat sich seit den 1980er Jahren stark verändert, heute ist die ganze
Gegend kaum noch wiederzuerkennnen, südlich der ehemaligen Bahnstrecke ist z.B. alles überbaut worden.

Basis für die Planung waren eigene Bild der Strecke bis 1984, alte Luftbilder Ende der 1950er / Anfang der 1960er Jahre und einige Pläne.

Als erstes wurde die Brücke gebaut, die ich fotografiert und vermessen hatte sowie einem Plan.
Die Brücke habe ich wie fast immer aus Polystyrol gebaut. Auf einem Grundkörper aus 2 mm Polystyrol wurden als Bruchsteindarstellung
Kibri Sandsteinplatten geklebt wie in Bild 2 zusehen ist, was insgesamt eine sehr solide und vorbildgerechte Konstruktion ergab.
Die Lackierung und Alterung erfolgte nass in nass.

Bild 2

25-.jpg


Bild 3 zeigt die Brücke eingesetzt ist dem vorbildgerechten Einschnitt. An beiden Seiten des Einschnittes habe ich aus Gips
freigelegte Ruhrsandsteinfelsen nachgebildet.

Bild 3

15-.JPG


Auf dem Bahndamm der kurz hinter dem Bü Uhlenberg begann und bis zum Einschnitt verlief habe ich an der Haltetafel eine
Fernsprechbude aufgestellt Bild 4, die bis 1963 dort gestanden hatte. Bei der Fernsprechbude handelt es sich um das gute RST Modell.

Bild 4 Die Sprockhöveler Bahnhofs Köf steht an der Haltetafel

17-.JPG


Da das gesamte Gelände südlich der Bahn bis auf die kleine Straße früher überwiegend aus Wiesen und Feldern bestand
konnte ich endlich auch ein Getreidefeld umsetzen. Aus Platzgründen mußte ich hier die Erweiterung reinziehen, da ansonsten
der Gang vor dem Regal zu schmal geworden wäre Bild 5, so daß hier das Kornfeld eingekürzt werden mußte.
Hier haben endlich die feinen Modelle von Marks, der Claas Europa Mähdrescher und der Hanomag R 435/45 ihren Platz
gefunden. Ich habe noch gut in Erinnerung das beide in den 1960ern in meiner Heimat im Einsatz waren.
Der letzte Claas Europa war noch 2003 in der Nachbarschaft das letzte Mal im Einsatz, was ich auch dokumentiert habe.

Bild 5 Das Kornfeld

10-.JPG


Und jetzt einige Bilder von der Anlagenerweiterung vom jetzigen Endpunkt, im Westen, bis zum Bü Ulenberg.

Bild 6 Die Sprockhöveler Bahnhofs Köf ist auf der Fahrt von Hasslinghausen nach Hiddinghausen um hier die vollen Kohlenwaggons der Zeche Ulrich umzusetzen.

12-.JPG


Bild 7
Der gedachte Personenverkehr wie er in 1960er Jahren mit den Wuppertaler Vt 95 Schienenbusen möglich gewesen wäre. Ein Wuppertaler Eisenbahnfreund der
in den 1960er Jahren tatsächlich auf der Strecke fotografiert hat ist im Einsatz.

1-.JPG


Bild 8
Das Foto zeigt die gesamte Erweiterung der Anlage Bahnhof Hiddinghausen.

11.JPG


Bild 9
Die Langerfelder bzw Vohwinkler 50 hat die Einfahrt in Bf Hiddinghausen erhalten und überfährt gleich den Bü Uhlenberg.

21-.JPG


Bild 10
Der Teil nördlich der Bahnstrecke mit der Fernsprechbude, dem Wasserdurchlaß, der Köf II sowie der kleinen Schafsherde.

18-.JPG


Jetzt sind die Forenteilnehmer erlöst von den Berichten über den Bahnhof Hiddinghausen.
Aber vielleicht war es doch für den Einen und den Anderen interessant.

Seit 3 Jahren baue ich an einer belgischen Anlagen die im belgisch-deutschen Grenzland ihren Ursprung hat. Vielleicht berichte ich mal darüber.

Glückauf
Harald Sydow

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2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.08.26 16:00.
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