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Moderatoren: Klaus Habermann - TCB
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100 Jahre Mittenwaldbahn – Samstag, 8. September 2012: Tag der offenen Türe im Ruetzkraftwerk

Anlässlich „100 Jahre Mittenwaldbahn“ bieten die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsarchiv Tirol am Samstag, den 8. September 2012 im Rahmen eines Tages der offenen Türe die Möglichkeit Tirols ältestes Bahnstromkraftwerk, das aus den Jahren 1911/12 stammende Ruetzkraftwerk, zu besichtigen. Im Zuge von etwa einstündigen fachkundig begleiteten Führungen durch das gesamte Kraftwerksareal wird die Möglichkeit geboten, die historische Kraftwerksanlage samt Originalturbine aus dem Jahre 1912 zu erkunden.

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Zur Geschichte des Kraftwerks:

Für die elektrische Mittenwaldbahn wurde in den Jahren 1909 -12 am Ausgang des Stubaitals ein Kraftwerk, das zur Stromversorgung der gesamten Strecke zwischen Innsbruck und Reutte dienen sollte, errichtet. Es bestand anfänglich aus zwei Maschinensätzen á 4000 P.S. Für die Zuleitung der elektrischen Energie wurde eine 50 kV-Fernleitung vom Ruetzkraftwerk zum Innsbrucker Westbahnhof errichtet, von wo aus die Bahn eingespeist wurde bzw. eine weitere Speiseleitung nach Reith bei Seefeld und Schanz zu den entsprechenden Unterwerken geführt wurde.
Das Ruetzkraftwerk wurde in den Jahren 1920-23 in Vorbereitung auf die bevorstehende Arlbergbahnelektrifizierung um einen Maschinensatz á 8000 P.S. erweitert und in den Verbundbetrieb mit dem Spullerseekraftwerk in Vorarlberg geschaltet.
Nachdem das veraltete Kraftwerk 1983 nicht mehr den gegebenen Anforderungen entsprach, wurde es durch das neuerrichtete Schachtkraftwerk der ÖBB in Fulpmes ersetzt und stillgelegt.
Es wurde aber nach der vorübergehenden Stilllegung nicht abgerissen, sondern 1986 durch die damaligen Stadtwerke Innsbruck (heute IKB-AG) angekauft und dient nach einem Umbau seit 1996 zur Erzeugung sauberer Wasserkraft für die Innsbrucker Haushalte. Damit konnte dieses Technikjuwel erhalten werden und sinnvoll nachgenutzt werden. Sich Ihrer Aufgabe bewusst wurden sämtliche Adaptierungen dem historischen Wert des Technikdenkmals geschuldet, äussert sanft durchgeführt, sodass das Kraftwerk heute in seinem hundertsten Bestandsjahr vieles des ursprünglichen Flairs noch bieten kann. Aktuell wurde anlässlich „100 Jahre Mittenwaldbahn“ unter fachkundiger Begleitung die detailreiche Fassade des Kraftwerkes saniert.

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Ablauf der Veranstaltung:

Es besteht zu jeder vollen Stunde zwischen 10 und 15 Uhr die Möglichkeit an einer etwa einstündigen Führung durch die weitläufigen Anlagen des Ruetzwerks teilzunehmen.
Für die Teilnehmer der Veranstaltung wird ein Shuttle-Bus-Dienst betrieben, der jeweils um 09:30; 10:30; 11:30; 12:30; 13:30 und 14:30 von der Haltestelle „Stubaitalbahnhof“ der IVB-Stubaitalbahn direkt zum Kraftwerksgelände verkehrt. Ein Zustieg beim Gasthof Stephansbrücke ist möglich.
Weiters ist das Ruetzkraftwerk ist mittels der Buslinie 4143 der ÖBB-Postbus AG nach Unterberg im Stundentakt (Abfahrt Innsbruck Hauptbahnhof: 9:15, 10:15, 11:15, 12:15, 13:15 und 14:15) erreichbar. Der Ausstieg befindet sich bei der Haltestelle Unterberg/Stephansbrücke, von wo aus ein etwa 15 min Fussmarsch zum Kraftwerk führt oder zeitversetzt in den Shuttle-Bus-Dienst umgestiegen werden kann.
Eine Anreise mit dem privaten PKW ist ebenfalls möglich (beschränkt Parkplätze vor Ort vorhanden).

Im Zuge der Führungen wird das Krafthaus vom Keller bis zur Schaltwarte zu besichtigen sein, als besondere Attraktionen wird der historische Hallenkran in Betrieb zu erleben sein und weiters ein maßstäblich und detailreiches Modell der ersten Lokomotive der Mittenwaldbahn, die 1060.001, im Maßstab 1:11 voll funktionsfähig vorgeführt werden.

Wir freuen uns über zahlreiche Teilnahme!
Es zeichnet für das Projektkommittee „100 Jahre Mittenwaldbahn“

Günter Denoth – Projektkoordinator

Für weitere Informationen stehen unsere beiden Tourismuspartner Olympiaregion Seefeld und Alpenwelt Karwendel oder das Kontaktformular auf der offiziellen homepage zum Jubiläum „100 Jahre Mittenwaldbahn“: [www.mittenwaldbahn.info] zur Verfügung.