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Fragen zum Rad des T3D, T4D, PCC usw.

geschrieben von: Christoph Heuer

Datum: 19.11.21 21:36

Hallo zusammen,

bevor ich jetzt einen Denkfehler habe eine kurze Frage an die Techniker: Ist es beim Tatra T3D, T4D, beim PCC und allen Wagen, die die gleiche Technik benutzen wirklich so, dass die gesamte Kraftübertragung nur über die beiden Gummieinlagen geht, die das Rad abfedern und dass es tatsächlich keine weitere kraftschlüssige Verbindung zwischen der Achse und der Radscheibe gibt? Und gilt das auch z.B. für die PCCs von BN, bei denen teilweise nicht je Seite eine speziell geformte Gummieinlage vorhanden ist, sondern nur je acht relativ kleine Gummiringe?

Schon einmal vielen Dank und viele Grüße

Christoph

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Re: Fragen zum Rad des T3D, T4D, PCC usw.

geschrieben von: Ringbahner4

Datum: 19.11.21 21:52

Hallo Christoph,
beim T4D ist der Radkörper auf die Achse geschrumpft, zwischen den beiden Radscheiben ist die Gummifederung und elektrisch gibt es als Verbindung nur 2 Erdlitzen.
Wie es bei anderen Herstellern und den Bochumer Rädern ist, weiß ich nicht.
Gruß vom Ringbahner

Re: Fragen zum Rad des T3D, T4D, PCC usw.

geschrieben von: Ladehilfe

Datum: 20.11.21 08:53

Ringbahner4 schrieb:
Hallo Christoph,
beim T4D ist der Radkörper auf die Achse geschrumpft, zwischen den beiden Radscheiben ist die Gummifederung und elektrisch gibt es als Verbindung nur 2 Erdlitzen.
Wie es bei anderen Herstellern und den Bochumer Rädern ist, weiß ich nicht.
Gruß vom Ringbahner
Beim T3 ist das genau so wie beim T4. Bochum 54 sorgte schon in Hannover für Probleme und wurde trotzdem im ICE verbaut. Da war allerdings ein Gummiband zwischen Radscheibe und Reifen.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!

Re: Fragen zum Rad des T3D, T4D, PCC usw.

geschrieben von: PL

Datum: 20.11.21 09:30

Wer hier reinen Stahl wieder haben will den verweisen wir an die Konstrukte der Firma Secheron. DueWag ließ sich 1953 dagegen vom Gummilieferanten in N-Zug-Entfernung beraten, der auch auf das Problem mit den Federtöpfen der E04, E17 und E18 hinwies.

Beim ICE 1 - Unglück von Eschede war es das mangelnde Vertrauen in elastische Aufhängungen, die zum Schwingungsbruch des Rades führte.

Gummi hat eine recht gute Druckfestigkeit die bei entsprechend breiten Auflagen locker die dynamischen Kräfte von Schienenfahrzeugen aufnehmen kann. Das wird auch den Konstrukteuren von TATRA aufgegangen sein.



Grüße vom ex-Wuppertaler

TW 239

Re: Fragen zum Rad des T3D, T4D, PCC usw.

geschrieben von: Christoph Heuer

Datum: 20.11.21 19:51

Hallo zusammen,

danke für Eure Antworten. Ich denke, jetzt habe ich es verstanden.

Viele Grüße

Christoph

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