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Re: [BN] Tunnel unter Landgerichtsknoten

geschrieben von: Schienenschiedsrichter

Datum: 21.11.21 15:49

Ich halte das mit dem Tunnel ehrlich gesagt auch für realitätsfern, aber trotzdem spannend, das mal gehört zu haben.

Wenn man mal von der auch nicht so ohne weiteres umsetzbaren Viergleisigkeit absieht, halte ich noch Folgendes für denkbar:

Die neue Westbahn und damitzukünftige westliche 62 fährt am neuen Gleisdreieck Thomas-Mann Straße rechts am HBF vorbei und dann über den Cityring einmal außen Rum und fädelt dann nach dem Bertha von Suttner Platz wieder ein. So zieht man die Linie kompliziert aus dem Knoten raus.

Re: [BN] Tunnel unter Landgerichtsknoten

geschrieben von: Gernot

Datum: 21.11.21 19:40

Christoph L schrieb:
Schienenschiedsrichter schrieb:
Das klingt ja spannend. Wann würde das denn untersucht? Das muss aber schon länger her sein, oder?
Unter der Rampe am Stadthaus befindet sich bereits als Bauvorleistung ein Tunnelstutzen. Ohne Eingriffe in die Tiefgarage und die ehemalige Fußgängerunterführung ist eine Verlängerung des Tunnels aber nicht möglich. Wegen der erforderlichen Betriebsverbindungen müsste gleichzeitig auch der Tunnelstutzen in Richtung Poppelsdorfer Allee in die Planung einbezogen werden. Nur eine Tieflegung der Linie 66 ohne Verbindungen zur Linie 61 ist nicht möglich. Abgesehen von der Frage der Fördermittel wäre so ein Projekt in Bonn politisch nicht mehr durchsetzbar.
Die Bauvorleistung dürfrte aus der Zeit stammen, als man auch die 61/62 am Hbf unterirdisch führen wollte.

Re: [BN] Tunnel unter Landgerichtsknoten

geschrieben von: hsimpson

Datum: 22.11.21 11:11

Val schrieb:
Schienenschiedsrichter schrieb:
Das klingt ja spannend. Wann würde das denn untersucht? Das muss aber schon länger her sein, oder?
Ende der 90er oder Anfang der 00er. Tenor war jedenfalls, dass ein Tunnelbau in dem Bereich bereits zum damaligen Preisstand absurd teuer geworden wäre. Das war dann u.a. auch Grundlage der Entscheidung, die Haltestellen Bertha-von-Suttner-Platz und Stadthaus oberirdisch barrierefrei auszubauen.

Ein Hochflurbetrieb der 62 dürfte im übrigen an einem Veto aus Beuel scheitern. In der Friedrich-Breuer-Straße tut man sich ja schon schwer mit barrierefreien Haltestellen für 30-Meter-Niederflurbahnen. Hochbahnsteige wären dort nicht vermittelbar.

Die nun gefundene neue Variante für die Westbahn wäre mit einem Tunnel Oxfordstraße auch abgeklemmt.
Nun ja, seit den Nullern ist ja einiges passiert. alleine 3x 10min-Takt auf den Hochflurlinien könnten durchaus reichen, um die Tunnel-Verlängerung wirtschaftlich zu machen.

Und niemand behauptet, dass der Tunnel und die Westbahn sich ausschließen. Man muss nur irgendwo Platz finden, um die neue Tunnelrampe herum auch Gleise für die Westbahn oberirdisch herum zu führen. Etwa wie an der Rampe Ronsdorfer Straße in Düsseldorf (nur, dass die oberirdischen Gleise eine reine Bestriebsstrecke sind). Die Frage ist nur, ob man eine solche Rampe wzsiche der Wilhelmstraße und der Brücke unter bekäme. Einen Tunnel unter dem Rhein wird wohl niemand wird wohl niemand wirtschaftlich gerechnet bekommen.

Wenn der oberirdische Knoten Landgericht die Verkehrsmengen nicht mehr tragen kann (wonach es ja ausschaut - 2x 60m Züge nebeneinander ausgestellt inklusive profilfreier Abzweigptionen in alle Richtungen von jedem Gleis wird auf jeden Fall eine sehr harte Nuss - Vom Platzbedürfnis des restlichen Verkehrs ganz zu schweigen), muss man drüber nachdenken, gewisse Verkehre aus dem Knoten rauszunehmen - das naheliegendste wären dabei natürlich die Hochflurlinien.

Grüße
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