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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Granitzstraße war für die A-Linie im Kleinprofil geplant. Die wird jetzt in Grunewald behandelt. Hier geht es um die derzeitige Insellinie E, jetzt U5.
MfG Thomas
Doch, das geht. Neuanlieferungen kommen über die Fernbahn im Dieselschlepp. Und die D-Wagen für Korea gingen auf eigener Achse zum Hafen. Und U-Bahnwagen waren im Bw Wannsee auf der URD.
MfG Thomas



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.21 08:38.
Ich bezog mich auf den Vorschreiber und seine Idee die schwere Instandhaltung nicht über den Weisentunnel zuführen zu müssen, sondern anderweitig durchführen zu lassen. Und ich zeigte Möglichkeiten auf, wie auch das Kleinprofilnetz seine Fahrzeuge auch über die Schiene hätte erhalten können. Aber wie so oft, wird alles immer wieder getrennt, perspektivlos und kleinkarriert betrachtet, statt Zusammenhänge und auch mögliche Synergien zusammenhängend und weitsichtig zu betrachten. Damit verbauen wir uns ständig und immer wieder erhebliche Zukunftschancen. Teilweise wird vorbereitetes und vorhandenes, leichtfertig oder bewußt verbaut/vernichtet, und so eine spätere Nutzung verunmöglicht. Ganz davon abgesehen, das es dann oft zwar möglich aber wesentlich teurer wird. Ein arger Schelm der, dahinter etwas vermutet?
Wobei ich nicht gegen die Verknüpfung und Verlängerung der U-Bahn bis zum Bf. Pankow bin, sondern lediglich bedauere, das die Chance zur Verknüpfung mit dem Vollbahnnetz dort vertan wurde.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Fastrider schrieb:
toejam schrieb:
Wenn man die U5 wie mal vorgesehen bis zur Jungfernheide verlängern würde, wäre das Problem ebenfalls gelöst.
Aktuell ist dort gar keine Gleisverbindung zwischen U5 und U7 geplant. Dann würde nämlich das Netz die Dreiecksfreiheit verlieren. Das würde einen Umbau der kompletten Fahrzeugflotte nach sich ziehen.


Gruss, Fastrider
Hiess es nicht mal, nur die Doras hätten damit ein Problem?

MfG die Nordsüd S-Bahn
Kalle Grabowski schrieb:
Fastrider schrieb:
toejam schrieb:
Wenn man die U5 wie mal vorgesehen bis zur Jungfernheide verlängern würde, wäre das Problem ebenfalls gelöst.
Aktuell ist dort gar keine Gleisverbindung zwischen U5 und U7 geplant. Dann würde nämlich das Netz die Dreiecksfreiheit verlieren. Das würde einen Umbau der kompletten Fahrzeugflotte nach sich ziehen.


Hm, ist denn nur die Belegung der Kupplungskontakte asymmetrisch oder gibt es noch weitere "richtungsabhängige" Faktoren?
Nun, das Problem ist dass nach dem Umdrehen die Fahrzeuge im Betriebshof einfach nicht mehr zu den Wartungsständen passen. Wenn z.B. in den Wagen 2, 4 und 6 ein Kompressor verbaut ist, dann hätten nach dem Umdrehen die Wagen 1, 3 und 5 den Kompressor. In der Werkstatt sind die Wartungseinrichtungen jedoch so eingerichtet dass sie zu Kompressoren in den Wagen 2, 4 und 6 passen.

Man müsste also die Fahrzeuge der U5 umdrehen und das Bw Friedrichsfelde umorganisieren. Das geht sicherlich, ist aber natürlich Aufwand. Jedenfalls ist es nicht egal in welcher Reihenfolge die Wagen in den Betriebshof kommen.

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.21 11:03.
Nord_süd_bahn schrieb:
Fastrider schrieb:
toejam schrieb:
Wenn man die U5 wie mal vorgesehen bis zur Jungfernheide verlängern würde, wäre das Problem ebenfalls gelöst.
Aktuell ist dort gar keine Gleisverbindung zwischen U5 und U7 geplant. Dann würde nämlich das Netz die Dreiecksfreiheit verlieren. Das würde einen Umbau der kompletten Fahrzeugflotte nach sich ziehen.


Gruss, Fastrider
Hiess es nicht mal, nur die Doras hätten damit ein Problem?
Hat man denn überhaupt mal versucht einen Zug umzudrehen und ihn dann mit einer baugleichen Einheit zu kuppeln? Warum und wann hätte man das machen sollen?

Unsere zukünfitgen U-Bahnen, die J-Züge, haben übrigens keine mittige Tür mehr im Führerstand, sondern eine am Rand (also beispielsweise vorne und hinten in Fahrtrichtung rechts). Nach dem Umdrehen einer Einheit wäre diese zwar vielleicht mit einer nicht umgedrehten kuppelbar, der Fahrer kann jedoch nicht mehr sicher von einer Einheit zur anderen rüber gehen ohne diagonal über die Kupplung hüpfen oder klettern zu müssen. Das Thema bleibt uns also in jedem Fall erhalten.

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.09.21 11:12.

Bitte was?

geschrieben von: Der Einbügler

Datum: 14.09.21 12:18

Was bedeutet "Dreiecksfreiheit"?

Da DSO mein mobiles Endgerät nicht mag, bin ich nicht als "der 1bügler", sondern grammatikalisch korrekter als "Der Einbügler" zu lesen.

Re: Bitte was?

geschrieben von: Christoph Zimmermann

Datum: 14.09.21 12:22

Der Einbügler schrieb:
Was bedeutet "Dreiecksfreiheit"?
Es wird stumpf gependelt, nirgendwo besteht die Change den Wagenzug zu drehen (weder Schleife, noch, was in U-Bahn-Netzen eher vorkommt, ein indirektes Dreieck). Und wenn man Fahrzeuge hat, die asymetrisch sind, ist das wichtig. Und dann noch die Werkstätten passend eingerichtet, noch wichtiger.

Grüße

-chriz

--
Rückfragen ersparst du dir oft viel, nennst du sofort dein Reiseziel.
Nemo schrieb:
Nord_süd_bahn schrieb:
Fastrider schrieb:
toejam schrieb:
Wenn man die U5 wie mal vorgesehen bis zur Jungfernheide verlängern würde, wäre das Problem ebenfalls gelöst.
Aktuell ist dort gar keine Gleisverbindung zwischen U5 und U7 geplant. Dann würde nämlich das Netz die Dreiecksfreiheit verlieren. Das würde einen Umbau der kompletten Fahrzeugflotte nach sich ziehen.


Gruss, Fastrider
Hiess es nicht mal, nur die Doras hätten damit ein Problem?
Hat man denn überhaupt mal versucht einen Zug umzudrehen und ihn dann mit einer baugleichen Einheit zu kuppeln? Warum und wann hätte man das machen sollen?

Unsere zukünfitgen U-Bahnen, die J-Züge, haben übrigens keine mittige Tür mehr im Führerstand, sondern eine am Rand (also beispielsweise vorne und hinten in Fahrtrichtung rechts). Nach dem Umdrehen einer Einheit wäre diese zwar vielleicht mit einer nicht umgedrehten kuppelbar, der Fahrer kann jedoch nicht mehr sicher von einer Einheit zur anderen rüber gehen ohne diagonal über die Kupplung hüpfen oder klettern zu müssen. Das Thema bleibt uns also in jedem Fall erhalten.

Das betrifft aber nicht erst die J-Züge! Bereits die H, Hk und Ik haben asymmetrisch angeordnete Schlupftüren. Mit dem J wird es dann auch im Großprofil relevant.
Jay schrieb:
Das betrifft aber nicht erst die J-Züge! Bereits die H, Hk und Ik haben asymmetrisch angeordnete Schlupftüren. Mit dem J wird es dann auch im Großprofil relevant.

Beim H-Zug ist die Schlupftür an allen Fronten immer links vom mittigen Fahrpult. Das passt also nie zusammen, egal ob man Wagen -1 und -6, -1 und -1 oder -6 und -6 zusammenkuppelt.
Bei HK, IK und J/JK muss die Richtung aber stimmen, damit ein Durchgang entsteht, denn diese Typen fahren gekuppelt im Fahrgastverkehr.

Bei den A3-, D/DL-, und F-Fahrzeugen (alle mit mittigen Schlupftüren) ist die Kontaktbelegung in den Kupplungen nicht symmetrisch, so dass die elektrische Kupplung und damit Traktion nicht funktioniert.
Nur G-Züge (und alle Vorkriegswagentypen) konnten im Original gedreht werden, um bei mehreren defekten DTw mit nach West oder Ost ausgerichteten Fahrerstandsseiten einen neuen Zug zusammen zu stellen. Ob das nach der Ertüchtigung 2005 bis 2009 immer noch möglich ist, weiß ich nicht, denn es kommt nicht mehr vor.

So long

Mario

Danke!

geschrieben von: Der 1bügler

Datum: 14.09.21 19:23

Vielen Dank für die Antwort, auf diese Idee wäre ich nicht gekommen. Ist eigentlich logisch, hab ich mir bei meinen Berlinbesuchen wirklich noch nie Gedanken drüber gemacht, in der einschlägigen Literatur (sollte hier eigentlich komplett stehen...) wurde das auch so noch nie erwähnt.

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