DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 05 - Straßenbahn-Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Aktuelle Bilder, Berichte, News, Fragen und Antworten zum Thema Straßenbahn - Sonstiger ÖPNV ist gestattet.
Historische Aufnahmen sind im Historischen Forum willkommen. Hier befindet sich das Bus-Forum (auch für O-Busse).

[K] Nord-Süd-Bahn: Bauarbeiten gehen weiter

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 09.09.21 18:50

Umleitungen für den Straßenverkehr und damit ein konkreter Zeitplan scheinen zu stehen:

[www.24rhein.de]

Zitat
Köln – Der Bau der Nord-Süd-Bahn ist in Köln schon seit Jahren ein Thema. Nun wird das Bauprojekt konkreter. Anfang September werden bereits erste Umleitungen für den Verkehr auf der Bonner Straße eingerichtet. Es wird unzählige Sperrungen und Umleitungen geben. Denn die Bonner Straße ist während der Bauarbeiten nur eingeschränkt nutzbar – und das für mehrere Jahre.


Wie umfangreich die Bauarbeiten der Nord-Süd-Bahn sind, zeigt sich in der Länge des Bauprojekts. Rund vier Jahre braucht es, um die rund zwei Kilometer Streckenverlängerung zu bauen. Auch die Bonner Straße ist für mehrere Jahre von den Bauarbeiten betroffen. Erst im August 2025 ist der Bau der Nord-Süd-Bahn frühestens abgeschlossen.

Die Nord-Süd-Bahn wird von der Haltestelle Marktstraße über die Bonner Straße bis zum Verteilerkreis Süd erweitert. Denn die KVB-Linie 5 wird um zwei Kilometer verlängert.
Rund 26.000 Menschen im Kölner Süden bekommen somit einen direkten Anschluss an das KVB-Netz.
Geplant sind vier neue Haltestellen: Cäsarstraße, Bonner Straße/Gürtel, Ahrweilerstraße und die Arnoldshöhe als neue Endhaltestelle
An der Endhaltestelle Arnoldshöhe ist zusätzlich ein P+R-Bereich geplant
und die Stadt Köln

informiert

Interessant in dem ursprünglich verlinkten Artikel fand ich "August 2025: Die Nord-Süd-Bahn wird eröffnet".

Und da beginnen die Fragen im Kopf zu laufen, da bis dahin ja der Waidmarkt noch nicht befahrbar sein wird

- welche Linie?
- was passiert mit der bereits heute überlasteten Strecke Rodenkirchen - Barbarossaplatz, wenn dort die 17 nicht mehr verkehren kann?
- mit welchen Fahrzeugen?
Dann schauen wir uns doch am 29.9 mal die digitale Veranstaltung an :-)

[www.stadt-koeln.de]
Zitat

29. September 2021
Uhrzeit:17 bis 18:30 Uhr

In dieser Veranstaltung möchten wir Ihnen das Vorhaben vorstellen. Gemeinsam mit Bezirksbürgermeister Manfred Giesen werden wir das Projekt sowie Einzelheiten zu Bauabläufen, Bauzeiten und Auswirkungen für die Anwohnenden und den Verkehr erläutern.
Die Veranstaltung führen wir in digitaler Form durch. Die Zugangsdaten werden wir Ihnen frühzeitig vor der Veranstaltung über unser Beteiligungsportal zur Verfügung stellen.

Re: [K] Nord-Süd-Bahn: Bauarbeiten gehen weiter

geschrieben von: Strizie

Datum: 09.09.21 21:32

Dann darf sich also die Buslinie 132 in den Stau einreihen, wenn ich das richtig gelesen habe.

Da fand ich damals die Lösung zwischen Erftstadt-Liblar und Brühl auf der B 265 besser. Die Buslinien konnten normal fahren, während der restliche MIV Umleitungen nehmen musste.

Re: [K] Nord-Süd-Bahn: Bauarbeiten gehen weiter

geschrieben von: PotsdamerEiche

Datum: 10.09.21 07:36

Strizie schrieb:
Dann darf sich also die Buslinie 132 in den Stau einreihen, wenn ich das richtig gelesen habe.

Da fand ich damals die Lösung zwischen Erftstadt-Liblar und Brühl auf der B 265 besser. Die Buslinien konnten normal fahren, während der restliche MIV Umleitungen nehmen musste.
Zitat
Autofahrer müssen einen noch größeren Umweg in Kauf nehmen. Hier führt die Umleitung der Ausweichstrecke für beide Richtungen über die Militärringstraße auf die Straßen Oberländer Ufer und Gustav-Heinemann-Ufer. Von hier können Verkehrsteilnehmer auf den Bayenthalgürtel gelangen.
Für den ÖPNV, zum Beispiel die KVB-Buslinie 132, gibt es in Richtung Heumarkt und Hauptbahnhof Köln keine Einschränkungen.
Wenn Du dir die Karte anschaust, sind für den MIV sehr weitläufige Umleitungen eingetragen, im Gegensatz zum 132.
TBOAR (bt) schrieb:
und die Stadt Köln

informiert

Interessant in dem ursprünglich verlinkten Artikel fand ich "August 2025: Die Nord-Süd-Bahn wird eröffnet".

Und da beginnen die Fragen im Kopf zu laufen, da bis dahin ja der Waidmarkt noch nicht befahrbar sein wird

- welche Linie?
- was passiert mit der bereits heute überlasteten Strecke Rodenkirchen - Barbarossaplatz, wenn dort die 17 nicht mehr verkehren kann?
- mit welchen Fahrzeugen?
Ich habe nicht das Gefühl, dass die KVB selbst schon eine Antwort auf diese Fragen hat. Die Einzige Möglichkeit, die ich sehe wäre, dass die neue Linie die 17 an der Severinsstraße einschließt und eine Kurzwende macht. Also 17 fährt ein → Neue Linie fährt hinterher ein → Neue Linie fährt schnell wieder in Gegenrichtung aus → 17 fährt aus.

Das wäre aber betriebliches harakiri...

Grüße
hsimpson schrieb:
Ich habe nicht das Gefühl, dass die KVB selbst schon eine Antwort auf diese Fragen hat. Die Einzige Möglichkeit, die ich sehe wäre, dass die neue Linie die 17 an der Severinsstraße einschließt und eine Kurzwende macht. Also 17 fährt ein → Neue Linie fährt hinterher ein → Neue Linie fährt schnell wieder in Gegenrichtung aus → 17 fährt aus.

Die Frage ist ja auch, womit man da unterwegs sein soll. Selbst wenn diese provisorische Linie mit Einzelwagen unterwegs ist, braucht man mindestens vier davon. Und der Wagenmangel der KVB wird sich bis dahin nicht groß ändern.
hsimpson schrieb:
TBOAR (bt) schrieb:
und die Stadt Köln

informiert

Interessant in dem ursprünglich verlinkten Artikel fand ich "August 2025: Die Nord-Süd-Bahn wird eröffnet".

Und da beginnen die Fragen im Kopf zu laufen, da bis dahin ja der Waidmarkt noch nicht befahrbar sein wird

- welche Linie?
- was passiert mit der bereits heute überlasteten Strecke Rodenkirchen - Barbarossaplatz, wenn dort die 17 nicht mehr verkehren kann?
- mit welchen Fahrzeugen?
Ich habe nicht das Gefühl, dass die KVB selbst schon eine Antwort auf diese Fragen hat. Die Einzige Möglichkeit, die ich sehe wäre, dass die neue Linie die 17 an der Severinsstraße einschließt und eine Kurzwende macht. Also 17 fährt ein → Neue Linie fährt hinterher ein → Neue Linie fährt schnell wieder in Gegenrichtung aus → 17 fährt aus.

Das wäre aber betriebliches harakiri...

Grüße
Haben die überhaupt da unten Blocksignale für den Gegengleisbetrieb, sonst wird das nichts mit dem schnell hinterherfahren?
Nachtzug schrieb:
Haben die überhaupt da unten Blocksignale für den Gegengleisbetrieb, sonst wird das nichts mit dem schnell hinterherfahren?
Natürlich nicht.
Es gibt im Gegengleis ein Ausfahrsignal an der Severinstr. und dann erst wieder am Bonner Wall.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 10.09.21 14:28.
So etwas lässt sich ja vielleicht nachrüsten.
Ob man solche Investitionen macht für einen provisorischen Betrieb für 2 Jahre?
Vielleicht sollte man besser mal zusehen, dass man den Bau am Kölschen Ground Zero (Waidmarkt) irgendwie beschleunigt. Die Zeitplanung dort erscheint mir doch relativ großzügig.
cinéma schrieb:
So etwas lässt sich ja vielleicht nachrüsten.
Die KVB kennt kein signalisiertes Fahren im Gegengleis. Das wäre eine Revolution wie Polstersitze in den Fahrzeugen und die vollständige Anwendung der BOStrab-Trassierungsrichtlinien…

... nicht nur GWB, sondern "ZÜ leicht"

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 11.09.21 11:30

... also die leichte Form einer Zugüberwachung mit soll und ist-Fahrlinien, um die Bahnen sinnvoll auf Verknüfungspunkte zuzufahren.

Man sollte die Reihenfolge der Bahnen versuchen einzuhalten - um die Fahrgäste nicht allzu struwellig zu machen, aber auch erkennen können, wann eine Fahrt am Kartäuserhof verzeitig gewendet werden muss, um planmäßig wieder raus zu fahren und die in der Spitze eingeschlossene Bahn nicht festzusetzen.
Heute erleben wir, dass in Junkersdorf die lange 1 vor die E1 fährt und folglich beide im weiteren Linienweg massiv Verspätung sammeln und die lange 1 überläuft und die E1 leer hinterhertrollt ...
Und dann rutscht in Brück wieder der Langläufer davor, weil der E1-fahrer ja auch mal für kleine Strooßebahnsbähners darf ....
Hallo

Die Zeitplanung ist wahrscheinlich einfach nur Realistisch - jeder der nur mal im privaten Umfeld (und da geht rein praktisch viel mehr und gibt es weniger rechtliche und tarifliche Bremsschuhe ) irgendwas Bauen oder noch schlimmer Umbauen durfte weiß es:

Es dauert immer länger, es gibt immer "nette" Überraschungen, es ist nie so einfach wie man denkt - und daran ist letztendlich niemand Schuld - kommt dann noch all das hinzu was bei offiziellen Aufträgen und Arbeit durch Firmen (Arbeitnehmern, BG Regelungen, Steuerrechtlichen Kram, Arbeitsschutz, Tarifverträge usw.) zwangsweise hinzukommt kann - nein muss - man sagen:

Einfach mal deutlich weniger fordern (fordern und verlangen ja so einfach wenn man es nicht selber machen muss, es nicht bezahlen braucht und auch keinerlei rechtliche Verantwortung eingehen muss) sondern ausnahmsweise mal dankbar sein das mit hoffentlich realistischen Zahlen in die Öffentlichkeit getreten wird.
"Danke" wenn es dann doch mal schneller geht sagt ja weder die undankbare Presse aber auch nicht der kleinkarierte Spießbürger und "Leserreporter"...

423User



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 11.09.21 13:14.
Christoph L schrieb:
Die KVB kennt kein signalisiertes Fahren im Gegengleis. Das wäre eine Revolution wie Polstersitze in den Fahrzeugen und die vollständige Anwendung der BOStrab-Trassierungsrichtlinien…
:-D