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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Gernot schrieb:Zitat:
Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, aber meine engere Familie wohnt zwischen 15 und 250 km entfernt, einige gute Freunde und Freundinnen sogar noch etwas weiter. So etwas kommt durch Beruf und Studium nicht nur bei mir vor. Und so etwa zwei Mal im Jahr wage ich es sogar in Urlaub zu fahren, mal mit dem PKW, mal mit der Bahn.
Das sind Mobilitätsbedürfnisse, die zwangsläufig motorisierten Verkehr erzeugen. Es geht in der Diskussion aber nicht darum, deratige Mobiltätsbedürfnisse zu unterbinden!

Sehr wohl lässt sich aber z.B. das Mobilitätsbedürfnis "Brötchen kaufen gehen" zumindest in Ballungsräumen durch intelligente Stadt- und Verkehrsplanung so organisieren, dass ich dafür kein Auto brauche. Darum geht es!
Hauptmann Mumm schrieb:
Gernot schrieb:Zitat:
Ich weiß ja nicht wie das bei dir ist, aber meine engere Familie wohnt zwischen 15 und 250 km entfernt, einige gute Freunde und Freundinnen sogar noch etwas weiter. So etwas kommt durch Beruf und Studium nicht nur bei mir vor. Und so etwa zwei Mal im Jahr wage ich es sogar in Urlaub zu fahren, mal mit dem PKW, mal mit der Bahn.
Das sind Mobilitätsbedürfnisse, die zwangsläufig motorisierten Verkehr erzeugen. Es geht in der Diskussion aber nicht darum, deratige Mobiltätsbedürfnisse zu unterbinden!

Sehr wohl lässt sich aber z.B. das Mobilitätsbedürfnis "Brötchen kaufen gehen" zumindest in Ballungsräumen durch intelligente Stadt- und Verkehrsplanung so organisieren, dass ich dafür kein Auto brauche. Darum geht es!
Der Thread geht um die Frage einer Querverbindung zwischen Severinstraße und Barbarossaplatz, und Du stellst jetzt hier ernsthaft einen Zusammenhang her ob man per Auto Brötchen kaufen fährt?
Also sorry.....
PotsdamerEiche schrieb:
Gernot, lass dich von diesem Typen nicht kirre machen.
Der lebt eh in einer Traumwelt und wird doch von niemandem hier wirklich ernst genommen!
Natürlich polarisiere ich mit meiner Meinung.

Ohne Maximalforderungen tut sich allerdings bekanntlich gar nichts, wenn sich etwas grundlegend ändern soll. Man braucht dafür schon Visionen, wohlwissend, dass die Zeit oft noch nicht reif dafür ist und sich auch nicht alles umsetzen lässt. Und man muss natürlich auch akzeptieren, dass viele das als „Träumerei“ abtun, und das ist für mich auch ok.

Dennoch bin ich immer wieder erstaunt, wie heftig hier einige darauf reagieren und mit Totschlagargumenten wie „geht nicht“ oder „nicht finanzierbar“ um sich werfen. Kann man sich denn gar nichts anderes vorstellen, als das, was immer schon so war?

Ich vertrete sicher eine Extremposition, die nicht jeder teilt, aber ganz allein stehe ich damit nicht - hier im Forum nicht und außerhalb des Forums schon gar nicht.
PotsdamerEiche schrieb:
Also sorry.....
DSO hat halt eine Tendenz zum Abschweifen. In diesem Fred gibt es sogar einen User, dessen beiden einzige Beiträge sich nur dem Bashing anderer User widmen, ohne jeden Sachbezug.

Über Feedback zu meinen ursprünglichen Aussagen zum Thema würde ich mich übrigens freuen.
Gernot schrieb:
Ohne Verkehr in allen seinen Spielarten bleiben dir bei der Mobilität nur die eigenen Füße oder ein Reittier, falls man das nicht schon zu den Verkehrsmitteln zählt. Jedenfalls solange, wie das Beamen technisch noch nicht ausgereift ist :-). Von daher scheinen mir Mobiltät und Verkehr im normalen Gebrauch doch eher Synonyme zu sein. Zu trennen wäre meiner Meinung nach eher zwischen öffentlichem Verkehr und Individualverkehr. Darum geht es jedenfalls bei den diversen Diskussionsfäden hier im Forum, wobei das Fahrrad als nichtmotorisiertes Individualverkehrsmittel eine Sonderrolle einnimmt.
Bin ich der einzige, der hierbei direkt bildlich die einzelnen Forumsmitglieder auf jeweiligen Reittieren vor Augen hat?
Wenn nicht, dann helft mir bitte zu vervollständigen:

Gernot ................. Kamel
Tboar a.D. ............ 'ne ahle, störrische Issel
Christoph L ...........
Lz ........................
Kölnbahner ...........
Schwarz-Fahrer ..... Schwarzes Reitschaf
Hauptmann Mumm.
Manni Breuckmann Wildschwein
Cinema ................ Giraffe
Strizie .................. Strauss
Potsdamer Eiche .... Nilpferd
Homer Simpson .....
UK ....................... Nashorn
Marc en Voyage ..... Warg
...

:-D
Ja, und alle mit Rädern dran. Das Wildschwein hat fünf Räder, die alle auf der selben Kreisbahn laufen, sodaß es sich ganz schnell im Kreis dreht wie ein Brummkreisel.
Ich sehe den Schwarz-Fahrer ja eher auf einer Stadtbahn reiten, die sich gebiert wie ein rassiger spanischer Vollbluthengst, die pausenlos vehement versucht, den Schwarz-Fahrer abzuwerfen. Aber es gelingt ihr nicht, der Schwarzfahrer sitzt fest im Sattel, wild entschlossen, den Kurs zu bestimmen. Zielsicher weist er den Weg von der Severinstraße zum Barbarossaplatz und reißt an den Zügeln (dem Stromabnehmer). Wird er sie bezwingen?
Schwarze Reitschafe sind sicher gemütlicher. :-)
So ein Kamel schaukelt mir doch zu sehr, nicht dass ich da seekrank, bzw. wüstenkrank werde. Ich hätte es da gerne etwas laufruhiger. Auf dem Panzer einer Riesenschildkröte sitzend wäre mir lieber.
PotsdamerEiche schrieb:
Ein richtiger Kölner nimmt da nen Geißbock ;-)
Hennes der Viertelvorzwölfte?
Aber das ist nix. Da muss man zu oft absteigen :-)
Kölnbahner schrieb:
Gernot schrieb:
Ohne Verkehr in allen seinen Spielarten bleiben dir bei der Mobilität nur die eigenen Füße oder ein Reittier, falls man das nicht schon zu den Verkehrsmitteln zählt. Jedenfalls solange, wie das Beamen technisch noch nicht ausgereift ist :-). Von daher scheinen mir Mobiltät und Verkehr im normalen Gebrauch doch eher Synonyme zu sein. Zu trennen wäre meiner Meinung nach eher zwischen öffentlichem Verkehr und Individualverkehr. Darum geht es jedenfalls bei den diversen Diskussionsfäden hier im Forum, wobei das Fahrrad als nichtmotorisiertes Individualverkehrsmittel eine Sonderrolle einnimmt.
Bin ich der einzige, der hierbei direkt bildlich die einzelnen Forumsmitglieder auf jeweiligen Reittieren vor Augen hat?
Wenn nicht, dann helft mir bitte zu vervollständigen:
...
Weil ich in der Liste fehle, mal ein Vorschlag zur begrifflichen Trennung von 'Mobilität' und 'Verkehr', der vielleicht weiterhilft:

- in 'Mobilität' sehe ich einen Zweck der Bewegung nicht nur einbezogen, sondern sogar als dominanten Bestandteil
- unter 'Verkehr' verstehe ich Bewegungen von Blech und von Geldbeträgen, die die Blechbewegungen möglich machen, sowie Ausdrücke wie 'Personenkm' ohne Referenz zu den 'Personen'

Ganz trennen läßt sich in der Realität beides nicht, aber zumindest theoretisch (bzw. als Gedankenexperiment) lassen sich leicht 'Verkehre' beliebigen Umfangs konstruieren, deren Beitrag zur 'Mobilität' null ist. Die Diskussion sollte sich darauf konzentrieren, wie man umgekehrt mehr 'Mobilität' mittels weniger 'Verkehr' schafft.
Gernot schrieb:
PotsdamerEiche schrieb:
Ein richtiger Kölner nimmt da nen Geißbock ;-)
Hennes der Viertelvorzwölfte?
Aber das ist nix. Da muss man zu oft absteigen :-)
Letztes Mal scheiterte das an Störchen.

(ein Abstieg wäre ohnehin unzulässig gewesen, denn dann hätte man nächste Saison zur Fortuna nach D reisen müssen).
kmueller schrieb:Zitat:
Die Diskussion sollte sich darauf konzentrieren, wie man umgekehrt mehr 'Mobilität' mittels weniger 'Verkehr' schafft.
So ist es.

Oder anders ausgedrückt: So viel Mobilität wie möglich, so wenig Verkehr wie nötig.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 15.06.21 18:08.
mannibreuckmann schrieb:
kmueller schrieb:Zitat:
Die Diskussion sollte sich darauf konzentrieren, wie man umgekehrt mehr 'Mobilität' mittels weniger 'Verkehr' schafft.
So ist es.

Oder anders ausgedrückt: So viel Mobilität wie möglich, so wenig Verkehr wie nötig.
Ich denke, da sind wir uns einig. Aber wie schafft man es, die Mobilitätswünsche (von Bedürfnissen zu sprechen finde ich in diesem Zusammenhang schwierig) ohne Verkehr zu erfüllen? Klingt in der Maximalversion nach einer unlösbaren Aufgabe.
Danke für Eure schönen Antworten :-D
kmueller, schuldijung, dass ich Dich vergessen hatte. Dann kriegst Du das Nilpferd, die sollen ordentlich Tempo machen können, hab ich mal gehört...
Das freiwerdende Kamel oder Dromedar vergebe ich größzügig an den Hauptmään...
Dann aktualisiere ich mal:


Gernot ................... Riesenschildkröte
Tboar a.D. .............. 'ne ahle, störrische Issel
Christoph L .............
Lz ..........................
Kölnbahner ............. ?
Schwarz-Fahrer ....... Schwarzes Reitschaf
Hauptmann Mumm.. Kamel
Manni Breuckmann .. Wildschwein
Cinema ................... Giraffe
Strizie ..................... Strauss
Potsdamer Eiche ....... Jeißbock
Homer Simpson ........
UK .......................... Nashorn
kmueller .................. Nilpferd
Marc en Voyage ........ Warg
...

:-D



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.21 12:17.
Gernot schrieb:
mannibreuckmann schrieb:
kmueller schrieb:Zitat:
Die Diskussion sollte sich darauf konzentrieren, wie man umgekehrt mehr 'Mobilität' mittels weniger 'Verkehr' schafft.
So ist es.

Oder anders ausgedrückt: So viel Mobilität wie möglich, so wenig Verkehr wie nötig.
Ich denke, da sind wir uns einig. Aber wie schafft man es, die Mobilitätswünsche (von Bedürfnissen zu sprechen finde ich in diesem Zusammenhang schwierig) ohne Verkehr zu erfüllen? Klingt in der Maximalversion nach einer unlösbaren Aufgabe.
Ich habe ja nie gesagt, dass es ganz ohne Verkehr gehen muss. Aber ich glaube, dass viel Verkehr einerseits überflüssig ist und andererseits unsere Lebensgrundlage bedroht. Also gilt es so weit zurückzufahren, dass wieder alles im Gleichgewicht ist.

Das mit den Wünschen oder Bedürfnissen ist ja schon fast eine philosophische Frage. Wie viele Pendler stellen sich wohl die Frage, ob sie wirklich zwei Stunden täglich im Auto sitzen wollen, anstatt ihre kostbare Lebenszeit sinnvoller zu gestalten? Und wie viele davon schieben dann Sachzwänge ins Feld, anstatt etwas zu verändern?
mannibreuckmann schrieb:
Gernot schrieb:
mannibreuckmann schrieb:
kmueller schrieb:Zitat:
Die Diskussion sollte sich darauf konzentrieren, wie man umgekehrt mehr 'Mobilität' mittels weniger 'Verkehr' schafft.
So ist es.

Oder anders ausgedrückt: So viel Mobilität wie möglich, so wenig Verkehr wie nötig.
Ich denke, da sind wir uns einig. Aber wie schafft man es, die Mobilitätswünsche (von Bedürfnissen zu sprechen finde ich in diesem Zusammenhang schwierig) ohne Verkehr zu erfüllen? Klingt in der Maximalversion nach einer unlösbaren Aufgabe.
Ich habe ja nie gesagt, dass es ganz ohne Verkehr gehen muss. Aber ich glaube, dass viel Verkehr einerseits überflüssig ist und andererseits unsere Lebensgrundlage bedroht. Also gilt es so weit zurückzufahren, dass wieder alles im Gleichgewicht ist.

Das mit den Wünschen oder Bedürfnissen ist ja schon fast eine philosophische Frage. Wie viele Pendler stellen sich wohl die Frage, ob sie wirklich zwei Stunden täglich im Auto sitzen wollen, anstatt ihre kostbare Lebenszeit sinnvoller zu gestalten? Und wie viele davon schieben dann Sachzwänge ins Feld, anstatt etwas zu verändern?
Ich glaube nicht, dass irgendjemand gerne so lange pendelt. Das ist eher ein manchmal notwendiges Übel. Doch um diesen Zustand zu beenden müsste man entweder einen gleichwertigen Arbeitsplatz nahe am Wohnort finden oder dorthin ziehen, wo der Arbeitsplatz ist. Home office ist sicher in manchen Berufen möglich, aber noch lange nicht überall. Wenn man seit 40 Jahren im Heimatdorf wohnt und das Haus schon seit drei Generationen im Familienbesitz ist, zieht man nicht voller Freude um, von den Kosten ganz zu schweigen. Oder wie soll man das machen, wenn der eine Partner um die Ecke arbeitet und der andere 50 km entfernt? Das sind Sachzwänge, selbst wenn ein Außenstehender das manchmal anders sehen mag.
Natürlich sind das Sachzwänge, die sich nicht ad hoc auflösen lassen. Aber man könnte staatlicherseits damit anfangen, z.B. Anreize für wohnortnahes Arbeiten zu schaffen bzw. das Pendeln immer weniger zu subventionieren, so dass man sich immer mehr überlegen muss, ob sich die Pendelei finanziell überhaupt lohnt. Und es kann natürlich Jahrzehnte dauern, bis so eine Entwicklung abgeschlossen ist. Strukturwandel geht eben nicht von heute auf morgen.

Esel - dr iss jooht !!

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 16.06.21 10:07

Dr Esel schriev sich - so steht et im Wrede - als Esel

Un ich bin nur ne kleene Esel, op mir kann kenner rigge, dr köhm dann mit dr Fööß op dr Äd und möht selver mitlofe ...

Sunne ne "Day-pack-Rucksack" künnt ich jerad noch für de minge Mitläufer büngele - mieh atts nit, do bliev ich do, wo ich bin. Nix mit Murre locke - do bin ich - selbstbewusst.

Und jrau - stimmt och



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 16.06.21 10:07.
Hier mal ein interessanter Artikel zu Thema Pendeln aus Sicht der Wirtschaftswissenschaften:

[www.wiwi.uni-wuerzburg.de]

Demnach sollte die Pendlerpauschale (von der Besserverdienende überproportional profitieren) nicht nur abgeschafft, sondern Pendeln sogar zusätzlich besteuert werden. Die dadurch mögliche Absenkung der Lohnsteuer käme dann allen zugute.

Wenn man dann noch die umwelt- und raumpolitischen Aspekt hinzunimmt, gibt es aus meiner Sicht keinen Grund, länger mit der Abschaffung der Pendlerpauschale zu warten.

Aber ebenso wie beim Thema „Abschaffung des Kindergelds“ (bei dem sich die Experten einig sind, dass es in dieser Form unsinnig ist, das aber trotzdem so bleibt) hat wohl kein Politiker Lust, dieses heiße, weil unpopuläre Eisen anzufassen, erst recht nicht nach den Erfahrungen der Vergangenheit.
Hauptmann Mumm schrieb:
IMHO ist es in Köln eminent wichtig, möglichst kurzfristig umsetzbare und kostenoptimierte Stadtbahnmaßnahmen zum Ersatz der Busentlastungslinien auf den Weg zu bekommen. Die ohnehin geplanten längeren Züge auf den Linien 4 und 18 reichen dafür sicher nicht aus.
Sehe ich genauso:
Der bieldiskutierte Ost-West-Tunnel muss nicht ein und für immer begraben werden, aber er trägt wegen der Dauer der Umsetzung und des geringen Effekts nicht zur nachhaltigen Entlastung des Gesamtnetzes bei - kurzum: zu lang, zu teuer und nicht effektiv genug.

Zu den kurzfristigen Maßnahmen gehören,
- die oberirdische Ertüchtigung der Ost-West-Achse, im Zweifel zu Lasten des MIV, der aus klimapolitischen Gründen eh reduziert werden muss - Pech für die FDP-Wähler.
- die Schaffung neuer Querverbindungen (so Severinstraße - Barbarossaplatz)
-5er Takt auf der 13
- sowie kurzfirstig: zusätzliche Kurse aus Weiden Zum Neumarkt (neue Kopfbahnsteige) oder mit einer kurzen Gleisverbindung im Zuge der Linie 9 zur Uni.
=> Kurzfristig kann eine Linie 14 von Weiden kommend über Universitätsstraße dann weiter zur Uni und in die Südstadt fahren.
- und langfristig: Neubautrasse Universitätsstraße (von Linie 1 abzweigend) zur Südstadt, weiter unterm Rhein nach Poll und zur Entlastung der Linie 7 nach Porz


Hauptmann Mumm schrieb:
Zitat:
IMHO ist es in Köln eminent wichtig, möglichst kurzfristig umsetzbare und kostenoptimierte Stadtbahnmaßnahmen zum Ersatz der Busentlastungslinien auf den Weg zu bekommen. Die ohnehin geplanten längeren Züge auf den Linien 4 und 18 reichen dafür sicher nicht aus.
Diesbezüglich kann die Querspange Severinsbrücke/Barbarossaplatz ein kleiner, aber wichtiger Baustein sein. Der zweite ist ein oberirdischer Umbau des Neumarkts zwecks Schaffung zusätzlicher Bahnsteigkapazität und unabhängiger Ein-/Ausfahrten in Richtung Aachener Str./Uni. Der dritte schließlich wäre eine Ertüchtigung der 13 für 5'-Takt. Damit wären zusammen mit der Vollinbetriebnahme der NSS alle aktuellen Engpässe erst einmal aufgelöst. Was nicht heißt, dass mittel- bis langfristig in größerem Stil Zusatzkapziäten geschaffen werden sollten bzw. aus meiner Sicht auch müssten.

Hättest Du eine ähnlich einfache und günstige Maßnahme anzubieten, mit der auf den beiden überlasteten Ästen 3/4-Ost und 18-Süd jeweils 50% mehr Züge fahren können?
Ich möchte der Stadtraten vom bisherigen Mischsystem (Stab-U-Bahn) abzukehren und das Bestandsnetz als Straßenbahn (Tram) auszubauen.
Anstelle der jetzigen Ost-West-U-Bahn-Planung muss endlich mal in Richtung Voll-U-Bahn nachgedacht werden.

Der Kalker Tunnel mit seinen Außenästen nach Bensberg und Königsforst, sowie der Frecherer Außenast wie auch die Vorgebigrsbahn könnten in seine solche U-Bahn (Linien U1 und U2) aufgehen. Realistisch eingeschätzt könnten wir am Ende einen zentralen Tunnel von Sülz/Hohenlind bis Höhenberg/Vingst haben und Außenäste, die zwar Bahnübergänge haben, jedoch im Betrieb vollends unabhängig vom Straßenverkehr sind. Dafür lohnt es sich den Ost-West-Tunnel nochmal neu zu überdenken und 10-20 weitere Jahre zu "investieren".

Es steht auch nicht in Stein gemeißelt, dass ein Ost-West-Tunnel unbedingt über dem Rudolfplatz geführt werden muss.
Süd-Bahnhof, Unistandort, Uni-Kliniken liefern einer U-Bahn ein weitaus größeres Nutzerpotential als der Melatenfriedhof und das kleine Braunsfeld, wo eine Straßenbahn dicke ausreicht.
Auch steht eine Ost-West-U-Bahn nicht zwangsläufig im Widerspruch gar in Konkurrenz zu oberirdischen Straßenbahn-Führungen
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