DREHSCHEIBE-Online 

Anzeige

HIER KLICKEN!

 05 - Straßenbahn-Forum 

  Neu bei Drehscheibe Online? Hier registrieren! Zum Ausprobieren und Üben bitte das Testforum aufsuchen!
Aktuelle Bilder, Berichte, News, Fragen und Antworten zum Thema Straßenbahn - Sonstiger ÖPNV ist gestattet.
Historische Aufnahmen sind im Historischen Forum willkommen. Hier befindet sich das Bus-Forum (auch für O-Busse).
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -
Kostenlos in die Innenstadt

Neue Straßenbahnlinie 11 nimmt Betrieb auf

Die neue Straßenbahnlinie 11 wurde am Freitag offiziell eingeweiht. Jeweils sonnabends von 11 bis 18 Uhr im 10-Minuten-Takt können die Fahrgäste die Linie kostenlos zwischen Bürgerpark und Innenstadt nutzen.

Nähere Infos (ohne Bezahlschranke!):
[www.weser-kurier.de]

Gruß aus Bremen
53° 4' 15" nördlicher Breite
8° 48' 15" östlicher Länge
Das nenn ich doch mal nee gute Idee, sollten sich andere Städte mal abschauen.
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Das nenn ich doch mal nee gute Idee, sollten sich andere Städte mal abschauen.
Genau. Im Übrigen: In Manchester gibt es in der Innenstadt 3 Buslinien, die ohne Sperrzeiten kostenlos benutzt werden dürfen.

Im Bayrischen Hof, das wusste schon Plato, da essen die Russen UND die von der Nato!
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Das nenn ich doch mal nee gute Idee, sollten sich andere Städte mal abschauen.

Das kann man auch anders sehen. Wer finanziert das? Und warum? Kriegen Zeitkarteninhaber bei Benutzung was raus?
kaufhalle schrieb:
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Das nenn ich doch mal nee gute Idee, sollten sich andere Städte mal abschauen.

Das kann man auch anders sehen. Wer finanziert das? Und warum? Kriegen Zeitkarteninhaber bei Benutzung was raus?

Wenn Bremen das schafft, kriegen das auch andere hin. Außerdem ist das nur am Wochenende.
kaufhalle schrieb:
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Das nenn ich doch mal nee gute Idee, sollten sich andere Städte mal abschauen.
Das kann man auch anders sehen. Wer finanziert das? Und warum? Kriegen Zeitkarteninhaber bei Benutzung was raus?
Kann man, braucht man aber nicht.
Solche Angebote kann Fahrgäste verlocken, die sonst nicht (mehr) der ÖPNV benutzt, und einige davon wird überzeugt der ÖPNV (wieder) regelmässig zu benutzen.
Es lohnt sich bestimmt.
Darüberhinaus fährt immer halb- oder völlig leere Fahrzeuge zu bestimmte Zeiten herum. Auch diese verdient kein Zent, sind aber ein wichtiger teil des gesamtangebotes.
Vor allem geht es darum der ÖPNV attraktiv zu machen.
Und Bitte, warum sollte Zeitkartrneinhaber etwas daraus krigen? Man bekommt ja schon der billigsten Tarif. Ich denke die meisten versteht der sinn ein solcher Angebot.

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg
MSS schrieb:
kaufhalle schrieb:
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Das nenn ich doch mal nee gute Idee, sollten sich andere Städte mal abschauen.
Das kann man auch anders sehen. Wer finanziert das? Und warum? Kriegen Zeitkarteninhaber bei Benutzung was raus?
Kann man, braucht man aber nicht.
Solche Angebote kann Fahrgäste verlocken, die sonst nicht (mehr) der ÖPNV benutzt, und einige davon wird überzeugt der ÖPNV (wieder) regelmässig zu benutzen.
Es lohnt sich bestimmt.
Darüberhinaus fährt immer halb- oder völlig leere Fahrzeuge zu bestimmte Zeiten herum. Auch diese verdient kein Zent, sind aber ein wichtiger teil des gesamtangebotes.
Vor allem geht es darum der ÖPNV attraktiv zu machen.
Und Bitte, warum sollte Zeitkartrneinhaber etwas daraus krigen? Man bekommt ja schon der billigsten Tarif. Ich denke die meisten versteht der sinn ein solcher Angebot.

Ja, Verarsсhung von Zeitkarteninhabern. Ich verstehe durchaus die Intention, aber man sollte da nicht auf dem Level "Tolles Angebot, so gewinnt man neue Fahrgäste" das Denken einstellen. So gewinnt man Gelegenheitsfahrgäste, die auch immer welche bleiben werden; die was abgreifen, was es umsonst gibt. Daher ist durchaus die Frage angebracht, was das kostet und wer das zahlt. Und was man anderweitig damit machen könnte. Zeitkarteninhaber sind übrigens die finanzielle Stütze des ÖPNV, ohne die geht gar nichts.
Zur Finanzierung stand bereits im Februar etwas im Weser-Kurier. So wie man es lesen könnte, dürfte wohl die öffentliche Hand, also der Senat finanzieren. Der anteilige Betrag von 100.000 € für dieses Jahr scheint mir aber niedrig angesetzt zu sein, wenn für das Folgejahr 500.000 € eingeplant sind. Nun gut, im Februar wusste dank Corona ja niemand, wann es losgehen kann.

[www.weser-kurier.de]
MSS schrieb:
Solche Angebote kann Fahrgäste verlocken, die sonst nicht (mehr) der ÖPNV benutzt, und einige davon wird überzeugt der ÖPNV (wieder) regelmässig zu benutzen.
Hast Du verstanden, worum es geht? Es geht nicht um die kostenfreie Nutzung des ÖPNV in der Bremer Innenstadt, sondern um eine einzige kostenlose Linie. Für die Nutzung aller anderen Linien muss man regulär bezahlen. Spätestens bei der Rückfahrt muss man genau darauf achten, in welche Linie man einsteigt. Das ist das Gegenteil von einfacher ÖPNV-Nutzung. So lockt man keine Gelegenheitsfahrgäste.

Wenn man in Bremen - wie in anderen Städten (z.B. Graz oder Melbourne) - in der Innenstadt die ÖPNV-Nutzung grundsätzlich kostenfrei stellen wollte, könnte man darüber ernsthaft diskutieren. Aber nicht über einen solchen Blödsinn, der zumindest mich in meinen Vorurteilen bzgl. der verkehrspolitischen (In-) Kompetenz eines drei der Koalitionspartner bestärkt. (Dieser versteht offenbar auch nicht, dass dies auch unter sozialpolitischen Gesichtspunkten völlig wirkungslos ist.)

Ein anderer Ansatz - auch zur beabsichtigten Stärkung der Innenstadt - wäre die Möglichkeit zur kostenfreien oder kostengünstigen Nutzung jener Linien, die große P+R-Plätze am Stadtrand bedienen. Evtl. gekoppelt mit Angeboten zur Aufbewahrung von Einkaufstüten oder ihrem Transport zu Sammelstellen (wie man es vor einigen Jahren in Würzburg in der Adventszeit gemacht hat). Das würde aber natürlich sehr viel mehr Geld kosten und würde wäre sehr diskutabel.

MSS schrieb:
Zitat:
Ich denke die meisten versteht der sinn ein solcher Angebot.

Du offenbar nicht. Es geht um reinen politischen Aktionismus. Die Politik will signalisieren "wir tun etwas" und hofft, dass die Bürger "toll" sagen und nicht genauer hinschauen. Und nicht zuletzt scheint es mir darum gehen, dass der eine Koalitionspartner, der ständig das ganze Land mit Wahlkampfplakaten für einen kostenlosen ÖPNV zuklebt, seinen Mitgliedern gegenüber behaupten kann "wir haben geliefert".
kaufhalle schrieb:
MSS schrieb:
kaufhalle schrieb:
StrabfreundAlexcgn schrieb:
Das nenn ich doch mal nee gute Idee, sollten sich andere Städte mal abschauen.
Das kann man auch anders sehen. Wer finanziert das? Und warum? Kriegen Zeitkarteninhaber bei Benutzung was raus?
Kann man, braucht man aber nicht.
Solche Angebote kann Fahrgäste verlocken, die sonst nicht (mehr) der ÖPNV benutzt, und einige davon wird überzeugt der ÖPNV (wieder) regelmässig zu benutzen.
Es lohnt sich bestimmt.
Darüberhinaus fährt immer halb- oder völlig leere Fahrzeuge zu bestimmte Zeiten herum. Auch diese verdient kein Zent, sind aber ein wichtiger teil des gesamtangebotes.
Vor allem geht es darum der ÖPNV attraktiv zu machen.
Und Bitte, warum sollte Zeitkartrneinhaber etwas daraus krigen? Man bekommt ja schon der billigsten Tarif. Ich denke die meisten versteht der sinn ein solcher Angebot.
Ja, Verarsсhung von Zeitkarteninhabern. Ich verstehe durchaus die Intention, aber man sollte da nicht auf dem Level "Tolles Angebot, so gewinnt man neue Fahrgäste" das Denken einstellen. So gewinnt man Gelegenheitsfahrgäste, die auch immer welche bleiben werden; die was abgreifen, was es umsonst gibt. Daher ist durchaus die Frage angebracht, was das kostet und wer das zahlt. Und was man anderweitig damit machen könnte. Zeitkarteninhaber sind übrigens die finanzielle Stütze des ÖPNV, ohne die geht gar nichts.
Da bin Ich ein andere meinung.
Solche Aktionen wird immer auch neue, bleibende Nutzer generieren, und der allgemeine Ruf der Betrieber positiver machen. Was wieder mehr Umsatz mit sich bringt.
Wer sich darüber verarscht fühlt, sind wahrscheinlich allgemein verarscht = ins Lebens allgemein unzufrieden. Da gibt es nichts die man richtig machen können...
Ich habe auch mehrmals freie Fahrtage usw. hier in Kopenhagen erlebt als Ich selber ein Zeitkarte hätte. Mir hat es immer nur erfreut das man so nicht-Kunden in Der ÖPNV verlocken können.
Viele Autofahrer und seine Familien hat kein idee wie der ÖPNV heute sind, und kann so positiv überrascht werden. Besonders jüngeren Leute wird es überlegen, gibt es ein passende Angebot. Z.b. sind man zwei und hat nur ein Auto kann man wechselweise Auto oder ÖPNV nutzen und viel hin und her sparen. Es fällt aber einer nur ein, kennt man sich schon mit der ÖPNV aus.

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg
Uha, ein verarschter..

Ich habe es völlig verstanden danke schön.
Du aber deutlich nicht...

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg
MSS schrieb:
Uha, ein verarschter..

Ich habe es völlig verstanden danke schön.
Du aber deutlich nicht...
Du bist offenbar reichlich naiv und glaubst immer noch an das, was Politiker verkünden. Dann glaubst Du wahrscheinlich auch noch an den "Klimaschutz" und die "Verkehrswende".



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.21 18:32.
Glauben braucht es da nicht.
Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache.
Verblüffend, wie viele Menschen »alternative Fakten« bevorzugen.

grüsse KG
krokogrün schrieb:
Glauben braucht es da nicht.
Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache.
Verblüffend, wie viele Menschen »alternative Fakten« bevorzugen.
Um einem Missverständnis zuvorzukommen: Ich käme niemals auf die Idee, den Klimawandel zu bestreiten. Der ist eine Tatsache und ich kenne aus eigener Anschauung zwei Gegenden, in denen dieser seit Jahrzehnten eine Realität ist und die Lebensbedingungen der Menschen z.T. drastisch verschlechtert hat. Von daher bin ich auch von der Notwendigkeit eines radikalen Klimaschutzes überzeugt. Aber das, was uns nicht nur in Deutschland als Klimaschutz verkauft wird, verdient diesen Namen nicht einmal ansatzweise. Hier reicht ein Blick auf die offiziellen Daten z.B. der Entwicklung des CO2-Ausstoßes. Wenn man sich dann noch die Regierungsbeschlüsse, Zwischenergebnisse gescheiterter Koalitionsverhandlungen usw. ansieht und sie durchdenkt, erkennt man, dass ein ernsthafter Wille zu einem wirksamen Klimaschutz nirgendwo vorhanden ist. (Genau so kann man sich die bisherigen Beschlüsse für die "Verkehrswende" ansehen und über sie nachdenken.)
Die Fakten sagen, du musst deinen Wohlstand einschränken, und zwar auf ein Niveau, welches noch unter dem eines heutigen HartzIV-Empfängers liegt. Und zwar jeder, weltweit, unabhängig davon, welchen Wohlstand er heute genießt. Nur so ließe sich der Klimawandel auf ein für die gesamte Menschheit erträgliches Maß begrenzen. Will aus verständlichen Gründen niemand, deshalb gibt es symbolische Beschlüsse und die vage Hoffnung auf eine technische Lösung in der Zukunft.
Bernhard Martin schrieb:
MSS schrieb:
Uha, ein verarschter..

Ich habe es völlig verstanden danke schön.
Du aber deutlich nicht...
Du bist offenbar reichlich naiv und glaubst immer noch an das, was Politiker verkünden. Dann glaubst Du wahrscheinlich auch noch an den "Klimaschutz" und die "Verkehrswende".
Ja, das glaube Ich.
Nur mit Deutschland habe Ich mein zweifel, Nordstream II z.b. sind ein Skandal...
Naiv bin Ich nicht, vorsichtig positiv jedoch.
Versuch es mal ;-)

MFG
Morten aus Dänemark

Meine eisenbahnfotos: [mortenschmidt.piwigo.com]
NEUESTEN BILDER:[mortenschmidt.piwigo.com]
http://mortenschmidt.piwigo.com/uploads/7/o/d/7odqzpartj//2017/05/29/20170529221833-f5aca47d.jpg




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.21 18:46.
MSS schrieb:
Solche Aktionen wird immer auch neue, bleibende Nutzer generieren, und der allgemeine Ruf der Betrieber positiver machen.

Eben nicht. Du hast an den Einsatztagen Mehrnachfrage, bei ziemlich hohen Kosten, und danach bleiben die Leute weg, wenn sie wieder bezahlen müssen. ÖPNV verursacht Kosten, und die müssen gedeckt werden. Selbst die erwähnten P+R-Freifahrten (oder -Sonderbilligtarife) sind kontraproduktiv. Lediglich ganzjährig täglich kostenfreie Innenstadtzonen sind vertretbar, wenn sie in einer Weise finanziert werden, die dem ÖPNV nicht schadet.

MSS schrieb:
Was wieder mehr Umsatz mit sich bringt.
Wer sich darüber verarscht fühlt, sind wahrscheinlich allgemein verarscht = ins Lebens allgemein unzufrieden. Da gibt es nichts die man richtig machen können...

Es gibt hier allenfalls Leute, die nicht weit genug denken. Die Mittel für solchen Aktionismus sollten zur Angebotsfinanzierung und/oder Fahrpreissenkung verwendet werden, dann haben alle was davon und nicht nur ein paar Gratisangebotsaasgeier.
Früherwarallesbesser schrieb:
Die Fakten sagen, du musst deinen Wohlstand einschränken, und zwar auf ein Niveau, welches noch unter dem eines heutigen HartzIV-Empfängers liegt. Und zwar jeder, weltweit, unabhängig davon, welchen Wohlstand er heute genießt. Nur so ließe sich der Klimawandel auf ein für die gesamte Menschheit erträgliches Maß begrenzen.
Wenn unbedingt übertreiben willst, bitte. Seit Rio sind drei Jahrzehnte verschwendet worden, in denen man sehr viel hätte erreichen können. Die Kosten sind zu einem Großteil auch ein Verteilungsproblem, für das sich sozial verträgliche Lösungen finden ließen.

Im Übrigen argumentierst Du sehr einseitig aus einer deutschen/Industrieländerperspektive. Der größte Teil der Weltbevölkerung trägt nur minimal zum Klimawandel bei, muss dessen Folgen aber schon heute ertragen. Um nur einmal ein Beispiel zu geben: Région de Thiès, westlicher Senegal, Westafrika. Klimatische Rahmenbedingungen "vorher": 3-4 monatige Regenzeit, 500 mm Jahresniederschlag. Ernährung aus eigener Kraft gesichert mittels kurzzyklischer Hirse- und Sorghumvarietäten. Sehr bescheidenes Lebensniveau, in jedem Fall aber deutlich unter Hartz IV. Seit den 1970er Jahren: Verkürzung der Regenzeit auf 2-3 Monate, Rückgang der Jahresniederschläge auf 300 mm, starke Zunahme der interannuellen Niederschlagsmengen und -verteilung. Folge: chronisch defizitäre Getreideproduktion. Beschränkte Zuverdienstmöglichkeiten: (von den Franzosen eingeführter) Erdnussanbau durch Strukturanpassungspolitik unattraktiv geworden (zudem problematisch für die Bodenfruchtbarkeit), Migration nach Dakar wenig erfolgversprechend, da sehr hohe Arbeitslosigkeit (eine der höchsten Jugendarbeitslosigkeiten der Welt) und allgemeiner Geldmangel (beides nicht primär auf Misswirtschaft und Korruption zurückzuführen). Insgesamt Rückgang des ohnehin schon bescheidenen Lebensstandards und Perspektivlosigkeit.
Kommen diese und andere Menschen in unseren Klimaschutzdiskussionen jemals vor? (Nein, weil sie und ihre Interessen für die Entscheidungsträger und die breite Öffentlichkeit nicht zählen.)

Früherwarallesbesser schrieb:
Zitat:
Will aus verständlichen Gründen niemand, deshalb gibt es symbolische Beschlüsse und die vage Hoffnung auf eine technische Lösung in der Zukunft.
Davon können sich die von mir genannten Menschen nichts "kaufen". Technologische Lösungen wird es für die Industrieländer geben, für die anderen aber nicht. Und "grüne Revolutionen" sind auch keine Lösung, sondern Scheinlösungen. Auch hier könnte ich aus eigener Anschauung ein Beispiel geben. Dort, wo ich eine "grüne Revolution" im Frühstadium kennengelernt habe, sind die Menschen abhängiger und verwundbarer geworden und die Ökosysteme destabilisiert worden. Geholfen hat den Menschen weder in meinem ersten noch in meinem zweiten Beispiel niemand.
Ich gebe dir ja recht, was die Folgen des Klimawandels angeht, aber jetzt mal Hand aufs Herz, wieviel von deinem persönlichen Wohlstand wärest du bereit abzugeben? Und würde das reichen, wenn alle auf der Welt diesen deinen „Restwohlstand“ anstreben würden, um das Klima zu retten? Das ist die Frage, die entscheidend ist. Und wie sie beantwortet wird, davon hängt ab, ob der Klimawandel aufgehalten werden kann. Ich bin da sehr pessimistisch.
Es wurde ja neben dem Klimawandel hier viel über Sinn und Unsinn der Linie 11 diskutiert. Meine Meinung: sie ist Unsinn!

Die Idee hinter der Linie ist ja neben dem allgegenwärtigen Argument Klimaschutz (und von den Bremer Linken gefordert eben kostenloser Nahverkehr) der Wunsch, in Nach-Corona-Zeiten die Innenstadt wieder zu beleben, attraktiver zu machen. Daher beginnt die Linie 11 eben auch am Bürgerpark, in der Annahme, dass einkaufswillige Autofahrer dort parken. Gut, nun sind am Bremer Stadtrand bzw. an Endstellen der Straßenbahn taugliche P+R-Plätze leider rar. Nur, wenn ich schon mit dem Auto in die Innenstadt fahre, dann bitte fahre ich doch gar nicht erst an der Innenstadt vorbei, um auf der Bürgerweide zu parken? Nö, dann fahre ich gleich ins Parkhaus.

Ein Vorschreiber gab ja schon das Stichwort: sinnvoller wäre da in meinen Augen (wenn man das investierte Geld nicht lieber zur Stabilisierung der jährlich steigenden Tarife verwenden würde, und ja ich weiß, im VBN gab es dieses Jahr keine Preiserhöhung, ausnahmsweise) eine Freifahrtregelung für alle Linien im Innenstadtbereich oder so. Ähnliches hat man ja sogar schon mit dem Parkticket plus, wo der Parkschein der Parkhäuser in einem definierten Innenstadtbereich als Fahrschein gilt. Hier ist aber lustigerweise die Hst. Bürgerpark bisher ausgenommen - obwohl der Parkplatz Bürgerweide dort ja mit aufgeführt ist. Der Mehrwert bei dieser Lösung wäre, dass auch Einkäufer, Touristen und "Citybummler", die mit dem Zug kommen, eben kein Kurzstrecken-Ticket benötigten und sich freizügig in der Innenstadt bewegen könnten (wobei eine Fahrt - neben dem VBN-Tarif - im Niedersachsen-Tarif ja ohnehin schon enthalten ist).

[www.bsag.de]



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.06.21 21:22.
Seiten: 1 2 3 All Angemeldet: -