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[D]/[DU] Der DVG fehlen mal wieder Wagen für die U79

geschrieben von: 707

Datum: 02.05.21 20:32

RPO berichtet:
[rp-online.de]

Auf der U78 verkehren teils Kurzzüge - ausgerechnet zum Impfzentrum, so lautet die Beschwerde der Fahrgäste.
Die Rheinbahn helfe der DVG auf der U79 mit Wagen aus, so heißt es im Artikel.
Die Rheinbahn habe einen der 7 Kurse der DVG auf der U79 übernommen und außerdem 4 B80-Wagen verliehen. Mit anderen Worten: Von den 18 B80-Wagen der DVG sind nur 12 einsatzbereit ...
-707
Sollte man vielleicht statt Wagen an die DVG für deren funktionsunfähige lieber an die Stadt Duisburg ein neues Verkehrsunternehmen als Ersatz für die DVG verleihen?
Moin,

schlimmer noch: Laut Artikel hat die DVG sieben Kurse zu stellen -> macht 14 Fahrzeuge.
Das kann sie nicht, deshalb hat die Rheinbahn einen Kurs uebernommen (sodass noch 12 Fahrzeuge zu stellen sind). Aber dann steht im Artikel, dass zusaetzlich noch 4 Fahrzeuge an die DVG geliehen sind. Damit bleiben noch 8 Fahrzeuge uebrig. Wenn man jetzt noch freundlicherweise unterstellt, dass von den Rheinbahnwagen immer 3/4 im Einsatz sind (tendenziell sind es sicher mehr), dann muss die DVG im Durchschnitt noch 9 Fahrzeuge stellen. Das dies bei 18 verfuegbaren Fahrzeugen gerade so moeglich ist (50% Reserve, VDV waere hier selbst unter Beruecksichtigung des Alters maximal 20%) und eben 12 von 18 Fahrzeugen nicht ausreichen, zeigt fuer mich nur eins:
Die DVG ist und bleibt der Abfalleimer des deutschen Nahverkehrs.

Immerhin gut, dass die Rheinbahn hier auf der wichtigen U79 aushilft, bleibt die Frage, ob es unter den gegebenen Rahmenbedingungen (Impfzentrum in der Arena) eventuell sinnvoll ist eine andere Linie im Notfall mit Kurzzuegen zu bedienen (z.B. die U77). Aber nach meinem Empfinden ist die U78 schon ganz gut geeignet, die anderen Linien haben auch nicht immer einen dichten Takt auf der entsprechenden Achse (U75 quasi nur 10 Minuten Takt, U76 und U74 recht lange Grundlinien).

Viele Gruesse
National Rail



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.05.21 21:47.
Aktuell stehen der DVG nur 40% der B-Wagen für Liniendienst zur Verfügung und 60% sind Abgestellt bzw. ein Wagen steht nicht für den Liniendienst zur Verfügung weil er als Testwagen mit der neuen PZB Zusicherungen umgebaut wurde (4713).

Bedeutet in Zahlen...

- 8 Betriebsfähig
- 9 Abgestellt
- 1 PZB Zugsicherung Testwagen der nicht für den Liniendienst zur Verfügung steht

Würde die Rheinbahn nicht fleißig aushelfen würde es massig Kurs Ausfälle auf der U79 geben, wenn meine Informationen noch stimmen fährt die Rheinbahn mit eigenem Personal + Fahrzeugen zwei DVG Kurse und die DVG hat dazu noch vier Leihwagen also zwei Traktionen der Rheinbahn die sie mit ihren Fahren besetzt und fährt. Trotz allem kann man aber fast täglich DVG Solo Wagen auf der U79 bewundern, es ist auch fraglich wie lange die Rheinbahn diese Hilfe noch leisten kann weil sie aktuell selbst mal wieder Probleme mit ihren B-Wagen hat "Wieder Risse an den 42xx Alu Wagen???". So konnte man in der letzten Zeit in Düsseldorf auf den Linien U74/U75/U77/U78 auch immer wieder Solo Wagen bewundern sowie den ein oder anderen kompletten kurzzeitigen Kurs Ausfall von dem auch die U76 betroffen war.

Sowohl die DVG als auch die Rheinbahn scheinen sich mächtig verzockt zu haben mit ihrem Fuhrpark Management, so hätten beide Betriebe nach gut 20-25 Jahren ihre Fahrzeuge mal lieber richtig Modernisiert/Saniert um sie für weitere 20 Jahre Betriebsfähig zu halten. Das wollten beide Betriebe aber augenscheinlich aus Kostengründen umgehen was ein riesen Fehler war wie man jetzt sieht, den DVG B-Wagen geht gut 5 Jahre zu früh die Puste aus und aus Düsseldorfer Sicht fehlen einfach die HF6 die weiter auf sich warten lassen weshalb die B-Wagen einfach nur im Dauereinsatz sind und überhaupt nicht mehr zu ruhe kommen was die Probleme mit den Rissen in den Alu Wagen bestimmt auch nicht gerade zuträglich ist. So sollten die HF6 zwar eigentlich die GT8SU ersetzen die aber dank Modernisierung halten die GT8SU bestimmt noch länger als der ein oder anderen B-Wagen.

Fazit... Geiz ist Geil macht beiden Betrieben das Leben jetzt unnötig schwer weil die Wagen schneller kaputt gehen als man sie Reparieren kann!

PS. Bei den DVG B-Wagen ist laut meinen Informationen aktuell Probleme mit der Elektrik für die hohe Ausfallquote der Fahrzeuge verantwortlich, so bekommen wohl einige Wagen gerade aufwändig eine komplett neue Verkabelung spendiert was natürlich extrem zeitaufwendig ist. Da waren wohl die letzten Erweiterungen (Brandmelde Anlage/Ticketautomaten/ITCS) zu viel für die in die Jahre gekommene Verkabelung der Fahrzeuge.

Schöne Grüße aus Duisburg am Rhein
[www.Strassenbahn-Duisburg.de]
Hochfelder schrieb:
PS. Bei den DVG B-Wagen ist laut meinen Informationen aktuell Probleme mit der Elektrik für die hohe Ausfallquote der Fahrzeuge verantwortlich, so bekommen wohl einige Wagen gerade aufwändig eine komplett neue Verkabelung spendiert was natürlich extrem zeitaufwendig ist. Da waren wohl die letzten Erweiterungen (Brandmelde Anlage/Ticketautomaten/ITCS) zu viel für die in die Jahre gekommene Verkabelung der Fahrzeuge.
Wenn das so stimmen sollte, interessante Meldung - immerhin sind ja die Nachfolger schon bestellt, es muss also nicht wie den GT10 noch "Druck" aufgebaut werden (ich weiß, ganz böse Interpretation). Würde mich also nicht wundern, wenn man sich irgendwie durchwurschtelt, hier und da mal einen Wagen schon auf den Schrott schickt und vielleicht noch ein bißchen planmäßigen SEV auf der U79 draufsetzt.
Kalle Grabowski schrieb:
Würde mich also nicht wundern, wenn man sich irgendwie durchwurschtelt, hier und da mal einen Wagen schon auf den Schrott schickt und vielleicht noch ein bißchen planmäßigen SEV auf der U79 draufsetzt.

Ich halte dieses Szenario für eher unwahrscheinlich, denn so hätte man ja schon jetzt verfahren können. Ich halte ein Ausleihen von Düsseldorfer B-Wagen für viel wahrscheinlicher. (Wenn Bombardier es endlich einmal schafft, erstens die HF6 einigermaßen zügig auszuliefern und diese zweitens auch von der TAB zuzulassen, hat die Rheinbahn Hochflurwagen im Überfluss.)

Re: [D]/[DU] Der DVG fehlen mal wieder Wagen für die U79

geschrieben von: T3R.PV

Datum: 03.05.21 07:38

Hochfelder schrieb:
...

Sowohl die DVG als auch die Rheinbahn scheinen sich mächtig verzockt zu haben mit ihrem Fuhrpark Management, so hätten beide Betriebe nach gut 20-25 Jahren ihre Fahrzeuge mal lieber richtig Modernisiert/Saniert um sie für weitere 20 Jahre Betriebsfähig zu halten. Das wollten beide Betriebe aber augenscheinlich aus Kostengründen umgehen was ein riesen Fehler war wie man jetzt sieht, den DVG B-Wagen geht gut 5 Jahre zu früh die Puste aus und aus Düsseldorfer Sicht fehlen einfach die HF6 die weiter auf sich warten lassen weshalb die B-Wagen einfach nur im Dauereinsatz sind und überhaupt nicht mehr zu ruhe kommen was die Probleme mit den Rissen in den Alu Wagen bestimmt auch nicht gerade zuträglich ist. So sollten die HF6 zwar eigentlich die GT8SU ersetzen die aber dank Modernisierung halten die GT8SU bestimmt noch länger als der ein oder anderen B-Wagen.

Fazit... Geiz ist Geil macht beiden Betrieben das Leben jetzt unnötig schwer weil die Wagen schneller kaputt gehen als man sie Reparieren kann!

...
Der Argumentation kann ich - zumindest für die Rheinbahn - nicht ganz folgen. Bei den 42er Wagen hätte eine Modernisierung wohl nicht viel gebracht. Hier ist das Problem die Alterung des Aluminium-Wagenkastens. So etwas ist kaum dauerhaft zu reparieren. Auch die Berliner BVG muss sich von tendenziell neueren Alu-Wagen trennen und hält (im Kleinprofil) ältere Stahlwagen länger betriebsfähig. Das war vor 10 Jahren als die HF6 ausgeschrieben und die GT8SU als "Brückenlösung" ertüchtigt wurden in der Form noch nicht abzusehen. Ausgerechnet die 40er Stahlwagen (die ja mit ersetzt werden sollten) machen wohl gerade relativ wenig Probleme.

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]
Bei den Düsseldorfer Alu-Wagen ist es natürlich indiskutabel über eine Zweiterstellung zu diskutieren. Wenn die Wagen auseinander bröseln nützt jede Zweiterstellung nichts mehr.

Bei den Duisburger Wagen aus Stahl sieht es anders aus. Diese Fahrzeuge hätten schon vor zehn Jahren in die Zweiterstellung geschickt werden sollen - hätte dem Betrieb einen Haufen Geld erspart. Das wird aber schlicht und einfach gegen die derzeitige Ideologie des DVG-Vorstandes verstoßen, der am liebsten sein gesamtes Werkstattpersonal abbauen würde. Da kommen Neuwagen mitsamt All-Inclusive-Wartungsvertrag ja gerade recht. Übrigens wurde schon Mitte der 90er über die Duisburger B-Wagen von DVG-Seiten gemeckert dass diese ja angeblich veraltet sein sollten.
Die DVG blamiert sich bis auf die Knochen. Ich verstehe das bis heute nicht warum man aus der VIA ausgestiegen ist. Die DVG wird es alleine nicht packen.

Wäre die Rheinbahn in der Lage die U79 vollständig alleine zu betreiben? Notfalls nur bis Duissern oder Duisburg Hbf.

Re: [D]/[DU] GT8SU

geschrieben von: 1208

Datum: 03.05.21 14:27

Bernhard Martin schrieb:
..., hat die Rheinbahn Hochflurwagen im Überfluss.)
Wie viele GT8SU hat die Rheinbahn noch? Ich schätze den Bestand auf ~ 30 Fahrzeuge. Wie viele davon erhalten täglich Auslauf?
Diese dürfen zwar - soweit mir bekannt - nicht in Duisburg durch den Tunnel (am Grundewald soll für GT8SU "Schluss" sein), könnten aber doch im Notfall die jetzt für die U79 benötigten Düsseldorfer B80 auf anderen (innerstädtischen) Linien ersetzten.

VG 1208

Re: [D]/[DU] GT8SU

geschrieben von: Lok35

Datum: 03.05.21 14:47

die fahren dann nach Krefeld U 70 /U 76 oder Neuss, und die Stadtbahnwagen nach DU U 79!!
kaufhalle schrieb:
Sollte man vielleicht statt Wagen an die DVG für deren funktionsunfähige lieber an die Stadt Duisburg ein neues Verkehrsunternehmen als Ersatz für die DVG verleihen?
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her, daher habe ich wenig Zweifel daran, dass auch ein neues VU in Duisburg lange gute Arbeit leisten würde...

Grüße

Re: [D]/[DU] GT8SU

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 03.05.21 15:58

1208 schrieb:
Wie viele GT8SU hat die Rheinbahn noch? Ich schätze den Bestand auf ~ 30 Fahrzeuge. Wie viele davon erhalten täglich Auslauf?
Wenn meine Liste stimmt, sind es noch 30 GT8SU - Wie viele täglich raus kommen weiß ich aber nicht.

1208 schrieb:
Diese dürfen zwar - soweit mir bekannt - nicht in Duisburg durch den Tunnel (am Grundewald soll für GT8SU "Schluss" sein), könnten aber doch im Notfall die jetzt für die U79 benötigten Düsseldorfer B80 auf anderen (innerstädtischen) Linien ersetzten.

VG 1208
Bei starkem Fahrzeugmangel sieht man immer mal wieder GT8SU auf der 76 nach Krefeld. Ich selber habe schon welche auf 74, 77 und 78 angetroffen. Also kann man gquasi auf allen Linien(außer natürlich der U79) GT8SU antreffen. Wie oft das aber dann auch so gemacht wird, weiß ich nicht.

Gruß
Tz 4683
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Cityrunner schrieb:
Die DVG blamiert sich bis auf die Knochen. Ich verstehe das bis heute nicht warum man aus der VIA ausgestiegen ist. Die DVG wird es alleine nicht packen.

Wäre die Rheinbahn in der Lage die U79 vollständig alleine zu betreiben? Notfalls nur bis Duissern oder Duisburg Hbf.
Mir war so, als hätte es da doch vor Jahren mal ein Angebot der Rheinbahn gegeben, die U79 vollständig zu übernehmen.

Auslauf Rheinbahnfahrzeuge

geschrieben von: National Rail

Datum: 03.05.21 21:51

Moin,

weiss hier zufaellig jemand, wie viel Hochflurkurse die Rheinbahn insgesamt Mo-Fr an Schultagen besitzt? Dann koennte man das zur Flottengroesse ins Verhaeltnis setzen und einen Eindruck von der Reserve und Verfuegbarkeit deren Flotte erhalten.

Die Rheinbahn ist sicher alles andere als perfekt, auch hier kommt es immer wieder zu Fahrzeugenpaessen, teils auch ueber einen laengeren Zeitraum. Politisch war allerdings die Rheinbahn auch lange sehr kurz gehalten, ich erinnere mich dabei noch an sehr blasse Vorstaende. Man hat lange mit einer Sanierung der B-Wagen offenbar fest geplant, inzwischen zeigt sich aber, dass der Verzicht aufgrund der Probleme am Wagenkasten eher eine gute Entscheidung war. Immerhin hat man reagiert und stolze 59 Hf6 bestellt, die urspruenglich maximal die GT8SU plus die Stahl B-Wagen ersetzen sollten, also eine kraeftige Reserveerhoehung bedeutet haetten. Dass diese Fahrzeuge offenbar massive Maengel haben, dafuer kann die Rheinbahn nichts direkt, ebenso sind die Alu B-Wagen (von denen einige erst Anfang der 90er Jahr gebaut wurden) ja anscheinend sehr anfaellig bezueglich Karosse. Die DVG mit ihrem inzwischen fuenfjaehrigen Jubilaeum des Dauerersatzverkehres trotz vollstaendig sanierter GT10DU und der Beschaffung der NF4 ist natuerlich nochmal ein ganz anderes Kaliber.

Viele Gruesse
National Rail
hsimpson schrieb:
kaufhalle schrieb:
Sollte man vielleicht statt Wagen an die DVG für deren funktionsunfähige lieber an die Stadt Duisburg ein neues Verkehrsunternehmen als Ersatz für die DVG verleihen?
Der Fisch stinkt immer vom Kopf her, daher habe ich wenig Zweifel daran, dass auch ein neues VU in Duisburg lange gute Arbeit leisten würde...

Der stinkende Kopf ist in den meisten Fällen im Unternehmen, nicht unbedingt in der Politik. Es kann allerdings vorkommen, dass es auch dort stinkt.
National Rail schrieb:
Moin,

schlimmer noch: Laut Artikel hat die DVG sieben Kurse zu stellen -> macht 14 Fahrzeuge.
Da finde ich die Fuhrparkgröße der DVG mit 18 B-Wagen aber ziemlich knapp bemessen, selbst in Zeiten in denen alle einsatzbereit sind. Das hieße nämlich, dass man selbst wenn man alle Fahrzeuge zur Verfügung hat unter der Woche nur 4 Fahrzeuge, also 2 Traktionen (und damit auch nur 2 Kurse) als Reserve hat. Das ist schon sehr knapp. Von daher kann ich überhaupt nicht verstehen warum von dem Nachfolger(HFx), der zusammen mit der Rheinbahn bestellt wurde, wieder nur 18 Fahrzeuge bestellt wurden, also die bestehenden nur 1:1 ersetzt werden. Ich hätte es besser gefunden wenn man eher so 24-26 Fahrzeuge bestellt hätte, dann hätte man eine anständige Reserve von 5-6 Traktionen. So hat man doch spätestens in 30 Jahren wieder das gleiche Problem!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.05.21 23:02.
Tramfreund2000 schrieb:
National Rail schrieb:
Moin,

schlimmer noch: Laut Artikel hat die DVG sieben Kurse zu stellen -> macht 14 Fahrzeuge.
Da finde ich die Fuhrparkgröße der DVG mit 18 B-Wagen aber ziemlich knapp bemessen, selbst in Zeiten in denen alle einsatzbereit sind. Das hieße nämlich, dass man selbst wenn man alle Fahrzeuge zur Verfügung hat unter der Woche nur 4 Fahrzeuge, also 2 Traktionen (und damit auch nur 2 Kurse) als Reserve hat. Das ist schon sehr knapp. Von daher kann ich überhaupt nicht verstehen warum von dem Nachfolger(HFx), der zusammen mit der Rheinbahn bestellt wurde, wieder nur 18 Fahrzeuge bestellt wurden, also die bestehenden nur 1:1 ersetzt werden. Ich hätte es besser gefunden wenn man eher so 24-26 Fahrzeuge bestellt hätte, dann hätte man eine anständige Reserve von 5-6 Traktionen. So hat man doch spätestens in 30 Jahren wieder das gleiche Problem!
Eine Reserve von über 20% ist gar nicht so schlecht, es gibt bestimmt Betriebe, die da weniger haben. Dazu gehört natürlich trotzdem eine gute Wartung und bei einem größeren Wagenpark fällt das natürlich weniger auf, wenn Mal gleich 5 oder 6 Fahrzeuge ausfallen.
26 Fahrzeuge würde umgekehrt heißen, dass fast die Hälfte der Fahrzeuge nutzlos auf dem Betriebshof rumstehen würde. Dazu muss man erstens genug Platz auf dem Hof haben, zweitens müssen die Fahrzeuge auch irgendwie bezahlt (laufende Kosten nicht vergessen!) werden. So schön das auch aus Sicht der Zuverlässigkeit wäre, so utopisch ist das in der heutigen Zeit.
Tramfreund2000 schrieb:
Da finde ich die Fuhrparkgröße der DVG mit 18 B-Wagen aber ziemlich knapp bemessen, selbst in Zeiten in denen alle einsatzbereit sind. Das hieße nämlich, dass man selbst wenn man alle Fahrzeuge zur Verfügung hat unter der Woche nur 4 Fahrzeuge, also 2 Traktionen (und damit auch nur 2 Kurse) als Reserve hat.

Das sind immerhin 29% Reserve (mit Planbedarf = 100%), das reicht in der Regel bei dieser Größenordnung. Die Reduzierung auf ganze Doppeltraktionen verschleiert, dass die Züge im Bedarfsfall frei zusammengestellt werden können, ebenso die Rückfallebene von Einfachtriebwagen für den äußersten Notfall.
Es wäre einfacher die Rheinbahn würde den Düsseldorfer Ast mit bedienen und sich verrechnen lassen. Die DVG wird dauerhaft keine B-Wagen ähnliche Fz zusätzlich für weitere Strecken benötigen.
Jetzt müßte sich nur noch ein Betreiber für das Niederflurgeschäft finden, um die DVG zu entlasten.
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