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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Natürlich, wir haben überhaupt nichts gegen Straßenbahn, aber nicht bei uns vor der Türe - selten wurde das so klartextig gelesen wie aktuell am Ostkreuz:

[www.berliner-zeitung.de]
Moinsen,

das war doch so was von zu erwarten, der Widerstand gegen die Tram durch Teile der Sonntagsstraße.

Ich hoffe nur, dass trotz der zu erwartenden Klagewelle, das Projekt irgendwann mal Gestalt annimmt und den Nimbys mal klar gezeigt wird, wo die Grenzen sind.

Aber wozu reg ich mich eigentlich auf. Das Nimby-tum wurde uns seit über 30 Jahre versucht anzuerziehen. Diese Erziehung hat in der Mehrheit der Bevölkerung sichtbar Früchte getragen.

Grüße
Jens

... We are not there yet, we have lost our soul, the course has been set, we're digging our own hole, we're going backwards, armed with new technology, going backwards, to a caveman mentality ...
Music and Lyrics Martin L. Gore (Depeche Mode; Album "Spirit" von 2017, Song "Going backwards"); dem ist leider nichts hinzuzufügen

Re: [B] Des Neu-NIMBYs Wohnort-Wahlverhalten

geschrieben von: InterRailer26+

Datum: 29.04.21 14:17

Hallo in die Runde,

Uralteinwohner kennen die Situation mit Tram noch, aber es gibt einen kämpferischen Neu-NIMBY
der hinzieht wo es gut & günstig ist und dann gegen alles und jeden - so erwartbar es auch war - klagt.

Das am Ostkreuz die Tramverbindung verbessert werden soll ist keine Überraschung. Warum zieht man dann hin?
Szenekiez ist hip, ja! Aber bitte mit Kurort-Flair à la Bad Ostkreuz.

Gibt's aber allgemein - auch in Flughafennähe - schön günstig, öffnet sowieso nicht.
Warten wir mal auf die Einführung des regulären Flugbetriebes...

Viel Geduld!
InterRailer26+
Zitat: "Mehr als hundert Parkplätze fallen weg"

Ich dachte bisher, dass man damit in Berlin keine Probleme hätte? Man will doch die Autos lieber heute als morgen aus der Stadt verbannen?

Zitat: "Von der Marktstraße, unweit der Jugendherberge, wäre es nur ein kurzer Fußweg zum Ostkreuz"

Und wenn er dann im entsprechenden Alter ist, dass er dort mit Rollator von der Tramhaltestelle in den Bahnhof möchte, beschwert er sich wieder über die weiten Wege....
Hej,

ich dachte da wird schon längst gebaut?!

Oder ist das wieder ein ganz anderes Projekt?

Gruß
Tz 4683
___________________

Mein Youtube-Kanal: [www.youtube.com]

Mein Beitragsverzeichnis: [www.drehscheibe-online.de]
Nein, man hat im Großen und Ganzen nochmal von vorn mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen, angeblich, weil man neu entstandene Dachgeschossausbauten nicht berücksichtigt hat. Die Berliner Verkehrsverwaltung kann sich aber auch wirklich nicht um alles kümmern - wer soll denn sonst 250 Machbarkeitsstudien für U-Bahn-Strecken pro Tag erstellen?

Das ist Quatsch, siehe Florian Korrektur.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.21 09:50.

Okay, wäre ja auch zu einfach gewesen;) (o.w.T)

geschrieben von: Tz 4683

Datum: 29.04.21 17:41

(Dieser Beitrag enthält keinen Text)
Gruß
Tz 4683
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Re: Okay, wäre ja auch zu einfach gewesen;)

geschrieben von: Der 1bügler

Datum: 29.04.21 17:54

Also, ich habs mal tatsächlich fertiggebracht, in einem REKO-Zweiachser einzuschlafen und in der Ostkreuzschleife aufzuwachen...
Alles schomma dagewesen, wenn halt auch nicht auf dem direkten Weg.
Gugestraßenguck zeigt noch Reste der Schleife: [www.google.de]
Links hinter der Radfahrerin und im Straßenpflaster.

[www.fingers-welt.de]<--- BITTE BEACHTEN! Bilder vom Treffen 2019 sind jetzt anschnur!
http://up.picr.de/34056767tg.gif
An Röhren kann man sehen, wenn sie gehen. Und auch riechen, wenn sie siechen.
Dann würde ich wahrscheinlich dazu gehören, die irgendwann Unterschriften sammeln...
So richtig Bock hätte ich auch nicht darauf, wenn in meiner alten, relativ engen Straße im 5-Minutentakt so eine Bombardier-Knarre schön vorbei schabt und quietscht.
Fragt euch das doch auch mal selbst :-)
Santa Theresa schrieb:
Fragt euch das doch auch mal selbst :-)

Und so fragt sich halt jeder: Was für Auswirkungen hat der Verkehr auf 'meine' Straße. Niemand interessiert sich für die Anwohner der Gegenden, durch die seine eigenen täglichen Wege führen. Da möge es bitte wunderbar ausgebaut sein und flink voran gehen.

Gilt für alle Verkehrsarten und deren Infrastruktur.
Santa Theresa schrieb:
Dann würde ich wahrscheinlich dazu gehören, die irgendwann Unterschriften sammeln...
So richtig Bock hätte ich auch nicht darauf, wenn in meiner alten, relativ engen Straße im 5-Minutentakt so eine Bombardier-Knarre schön vorbei schabt und quietscht.
Fragt euch das doch auch mal selbst :-)
Das machen wir schon: So fragt man sich, wann die heute eingesetzten Bahnen noch quietschen und woher der Begriff Knarre hier an der Stelle auftaucht?
Bin ich noch bei DSO oder schon auf der Webseite eines unserer Revolverblätter - Mein Gott!

Ja, das sind schon relativ große Fahrzeuge, funktioniert aber sogar in der Fußgangerzone - in Karlsruhe, in Berlin am Alex, ...
Santa Theresa schrieb:
Dann würde ich wahrscheinlich dazu gehören, die irgendwann Unterschriften sammeln...
So richtig Bock hätte ich auch nicht darauf, wenn in meiner alten, relativ engen Straße im 5-Minutentakt so eine Bombardier-Knarre schön vorbei schabt und quietscht.
Fragt euch das doch auch mal selbst :-)
Ja, ich würde es auch nicht begrüßen, wenn man direkt vor meinem Fenster eine Straßenbahnstrecke errichten würde. Dafür müsste man nämlich die Zufahrt zum Güterbahnhof abreißen und das fände ich nicht wirklich zukunftssicher.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.21 12:09.
InterRailer26+ schrieb:
Ja, das sind schon relativ große Fahrzeuge, funktioniert aber sogar in der Fußgangerzone - in Karlsruhe, in Berlin am Alex, ...

Karlsruhe ist aber ein sehr schlechtes Beispiel.
MrEnglish schrieb:
Santa Theresa schrieb:
Dann würde ich wahrscheinlich dazu gehören, die irgendwann Unterschriften sammeln...
So richtig Bock hätte ich auch nicht darauf, wenn in meiner alten, relativ engen Straße im 5-Minutentakt so eine Bombardier-Knarre schön vorbei schabt und quietscht.
Fragt euch das doch auch mal selbst :-)
Ja, ich würde es auch nicht begrüßen, wenn man direkt vor meinem Fenster eine Straßenbahnstrecke errichten würde. Dafür müsste man nämlich die Zufahrt zum Güterbahnhof abreisen und das fände ich nicht wirklich zukunftssicher.

In der Tat ist reisen in Corona-Zeiten nicht wirklich zukunftssicher. ;) [Sorry, aber das war ne Steilvorlage]

Ansonsten sei kurz erwähnt: Alle 5 Minuten eine Bahn meint 10-Minuten-Takt. Hier wurden einfach beide Richtungen addiert. Vorgesehen sind 6 Fahrten pro Stunde und Richtung. Einzig im kurzen Bündelungsabschnitt mit der M13 ergibt sich eine Verdopplung der Fahrtenzahlen. Die M13 fährt auch heute schon 24/7, während für die Neubaustrecke über Ostkreuz bisher keine Nachtstraßenbahn vorgesehen ist. Die Buslinie 240 erreicht das Ostkreuz über die Neue Bahnhofstraße und ich gehe mal davon aus, dass hier die Bündelung mit dem N40 erhalten bleibt.

Wer die Sonntagstraße zur Idylle verklärt, hat offenbar schon vergessen, was da vor Corona an lauen Abenden und am Wochenende los war. Das Kopfsteinpflaster ist jetzt auch nicht gerade leise. Eigentlich geht es 'denen' doch primär darum den Status Quo zu konservieren.
MrEnglish schrieb:
InterRailer26+ schrieb:
Ja, das sind schon relativ große Fahrzeuge, funktioniert aber sogar in der Fußgangerzone - in Karlsruhe, in Berlin am Alex, ...

Karlsruhe ist aber ein sehr schlechtes Beispiel.
... und/oder eine längere Geschichte.

Statt Grundsatzdiskussionen:
Lassen sich in engen Straßen zusätzliche Dämpfungen in das Fundament integrieren?
Wie schnell werden die Bahnen fahren? Ist es eine 30km/h Zone?

MfG, InterRailer26+

Re: [B] Die Erinerungen an die gute alte Zeit von vor 1967

geschrieben von: def

Datum: 30.04.21 07:48

InterRailer26+ schrieb:
Statt Grundsatzdiskussionen:
Lassen sich in engen Straßen zusätzliche Dämpfungen in das Fundament integrieren?
Wie schnell werden die Bahnen fahren? Ist es eine 30km/h Zone?
Nachdem man es geschafft, in der Wissenschaftsstadt eine Strecke zu bauen, deren Emissionen die empfindlichen Messgeräte hiesiger Institute nicht zu stören - warum sollte das in Friedrichshain nicht möglich sein?

Selbst die Friedrichshainer NIMBYzessinnen auf der Erbse dürften nicht so empfindlich sein wie die besagten Messgeräte.

Zitat
Wie schnell werden die Bahnen fahren? Ist es eine 30km/h Zone?
Die Frage ist, ob sie angesichts der eher kleinen Haltestellenabstände viel schneller fahren, selbst wenn sie könnte oder dürften.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.21 07:48.

Re: [B] über visuelle Lärmbelastung

geschrieben von: InterRailer26+

Datum: 30.04.21 08:27

def schrieb:
Nachdem man es geschafft, in der Wissenschaftsstadt eine Strecke zu bauen, deren Emissionen die empfindlichen Messgeräte hiesiger Institute nicht zu stören - warum sollte das in Friedrichshain nicht möglich sein?

Selbst die Friedrichshainer NIMBYzessinnen auf der Erbse dürften nicht so empfindlich sein wie die besagten Messgeräte.
Hfffzzzzz..., das ist eine sehr gewagte Hoffnung.

Da war noch der Heizungsanlagenbauer, der sich mit der Beschwerde rumschlagen musste, dass die Wärmepumpe zu viel Lärm macht:
"An der Stelle, an der Herr Nachbar wohnte konnte man zwar nichts hören, aber wenn er die Bewegung der Ventilatorblätter sah kam er sofort und beschwerte sich über die Lärmbelästigung."

Was die Tram und die Nähe von Messgeräte der Wissenschaftlichen Institute anbelangt:
In Ulm hat die technische Sektion der Uni die Industrieaufträge für ihre Lithographie-Anlage jedenfalls verloren.
Soweit mir bekannt ist, bevor die erste Bahn rollte und schlechte Erfahrungen hätten gemacht werden können.
Ob das "vor dem Schaden klug sein" ist oder Vorurteil bleibt somit unbeantwortet.

Mit Bildung und schlechten Erfahrungen haben diese Schlussfolgerungen jedoch weniger zu tun.
Vielleicht sollten die Ostkreuz-Trams in Zukunft in Tarnlackierung daherkommen. Y-Tours reloaded.
Und selbst die Graffiti-Szene macht da ein Bogen.

Viel Spaß noch in diesem Thread sagt
Der InterRailer26+
def schrieb:
Nein, man hat im Großen und Ganzen nochmal von vorn mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen, angeblich, weil man neu entstandene Dachgeschossausbauten nicht berücksichtigt hat.
Quatsch, es wurde im Wesentlichen genau ein Absatz im Erläuterungsbericht zum Baulärm hinzugefügt und das Schallgutachten angepasst. In den Plänen hat sich bis auf die Verschiebung einer Mittelinsel überhaupt nichts geändert.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.04.21 08:38.
Hallo,

wie gibt der Professor zu Protokoll? Ach ja "Das Problem sei, dass eine Bahn mitten durch ein Wohnviertel gebaut werden soll."
Na, dass ist ja mal ein Ding. Normalerweise werden Straßenbahnstrecken doch so gelegt, dass die Bahnen einfach so rund um den Ort fahren ...

Wenn so etwas zur argumentativen Stütze werden sollte, dann gute Nacht.

Gruß
Dirk Möller

Wo wir Deutschen hindenken, wächst kein Gras mehr (Kurt Tucholsky)
Jay schrieb:
MrEnglish schrieb:
Ja, ich würde es auch nicht begrüßen, wenn man direkt vor meinem Fenster eine Straßenbahnstrecke errichten würde. Dafür müsste man nämlich die Zufahrt zum Güterbahnhof abreisen und das fände ich nicht wirklich zukunftssicher.
In der Tat ist reisen in Corona-Zeiten nicht wirklich zukunftssicher. ;) [Sorry, aber das war ne Steilvorlage]
Touché.
Santa Theresa schrieb:
So richtig Bock hätte ich auch nicht darauf, wenn in meiner alten, relativ engen Straße im 5-Minutentakt so eine Bombardier-Knarre schön vorbei schabt und quietscht.
Die Strasse ist hier ca. 20-22 Meter breit, mit Längsparkplätzen auf einer Steite, und Querparkplätzen auf der anderen. Eng ist da sehr relativ.
Werbaer schrieb:
Santa Theresa schrieb:
So richtig Bock hätte ich auch nicht darauf, wenn in meiner alten, relativ engen Straße im 5-Minutentakt so eine Bombardier-Knarre schön vorbei schabt und quietscht.
Die Strasse ist hier ca. 20-22 Meter breit, mit Längsparkplätzen auf einer Steite, und Querparkplätzen auf der anderen. Eng ist da sehr relativ.
Für Berliner Verhältnisse schmal. Anderswo wäre eine so breite Straße die Hauptachse des städtischen Verkehrs inkl. Straßenbahn auf eigenem Gleiskörper.

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Florian Schulz schrieb:
def schrieb:
Nein, man hat im Großen und Ganzen nochmal von vorn mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen, angeblich, weil man neu entstandene Dachgeschossausbauten nicht berücksichtigt hat.
Quatsch, es wurde im Wesentlichen genau ein Absatz im Erläuterungsbericht zum Baulärm hinzugefügt und das Schallgutachten angepasst. In den Plänen hat sich bis auf die Verschiebung einer Mittelinsel überhaupt nichts geändert.

Dann musst du dir die Pläne aber noch mal angucken. ;)

Sämtliche Einmündungen der Sonntagstraße (außer Neue Bahnhofstraße) wurden so umgeplant, dass sie jetzt als überfahrbarer Gehweg gestaltet werden. Also mit durchgehendem Bordstein entlang der Straßenbahntrasse und passenden Bordsteinabsenkungen, sowie Rampen auf der anderen Seite des Gehwegs. Da ist eine Forderung, die ich vielfach aus der Radlobby vernommen habe, um das Abbiegen zu verlangsamen.

Aber auch wenn die Gegner nun (wieder) hunderte Einwendungen abgeben, die als "nicht betroffen" abzuweisen sind, so steckt da halt ein enormer Bearbeitungsaufwand hinter. Insofern bin ich auch skeptisch, was eine zeitnahe Umsetzung betrifft. Ziel muss es nun sein, schnellstmöglich den Planfeststellungsbeschluss zu erlangen, so dass die angedrohten Klagen eingereicht werden können.
Jay schrieb:
Florian Schulz schrieb:
def schrieb:
Nein, man hat im Großen und Ganzen nochmal von vorn mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen, angeblich, weil man neu entstandene Dachgeschossausbauten nicht berücksichtigt hat.
Quatsch, es wurde im Wesentlichen genau ein Absatz im Erläuterungsbericht zum Baulärm hinzugefügt und das Schallgutachten angepasst. In den Plänen hat sich bis auf die Verschiebung einer Mittelinsel überhaupt nichts geändert.
Dann musst du dir die Pläne aber noch mal angucken. ;)

Sämtliche Einmündungen der Sonntagstraße (außer Neue Bahnhofstraße) wurden so umgeplant, dass sie jetzt als überfahrbarer Gehweg gestaltet werden. Also mit durchgehendem Bordstein entlang der Straßenbahntrasse und passenden Bordsteinabsenkungen, sowie Rampen auf der anderen Seite des Gehwegs. Da ist eine Forderung, die ich vielfach aus der Radlobby vernommen habe, um das Abbiegen zu verlangsamen.

Aber auch wenn die Gegner nun (wieder) hunderte Einwendungen abgeben, die als "nicht betroffen" abzuweisen sind, so steckt da halt ein enormer Bearbeitungsaufwand hinter. Insofern bin ich auch skeptisch, was eine zeitnahe Umsetzung betrifft. Ziel muss es nun sein, schnellstmöglich den Planfeststellungsbeschluss zu erlangen, so dass die angedrohten Klagen eingereicht werden können.
Es ging um die Behauptung, es sei das PFV im Großen und Ganzen nochmal begonnen worden, was nunmal falsch ist. Daran ändern auch die Änderungen der Gehwegüberfahrten nichts.
Am Rand zu erwähnen ist, das auch in diesem Gebiet, in den letzten Jahrzehnten, ein teilweise erzwungenen Anwohneraustausch stattgefunden hat. Das neue streitwütige Klientel ist halt auch finanziell, auf einer anderen Klagewütigkeitsgrundlage, als das was dort vorher als Mieter ansässig war. Und diesen Status möchte man mit allen Mitteln verteidigen.

Zwei Trapeze pro Bahnhof statt zwei einfacher Weichenverbindungen !!!
Kann man ja versuchen und ist auch legitim. So ist das eben in einer Demokratie.

Entscheidender ist, dass im Zweifel das Gemeinwohl stärker zu bewerten ist als Partikularinteressen. Das Bundesverfassungsgericht hat zu den Thema jüngst ein aufsehenerregendes Urteil gefällt. Das sollte Schule machen...

Dyskalkulie

geschrieben von: SvenT

Datum: 02.05.21 11:40

Zitat aus dem Artikel: "Mehr als hundert Parkplätze fallen weg"

Wie soll auf einer Strecke von 500m eine solche Anzahl wegfallen? Stand das tatsächlich so in den Unterlagen? Kann mich nicht entsinnen, eine solche Zahl gelesen zu haben.
Weiterhin ist zu Bedenken, dass dies eine öffentliche Straße ist und es kein Gesetz gibt, dass Parkraum for free vorschreibt. Wer kein Stellplatz für sein Auto findet, muss sich einen mieten oder aufs Auto verzichten.

Ich bin dafür, endlich mal das japanische Modell anzuwenden: Zulassung nur bei Nachweis eines Stellplatzes.

Grüße
Sven

The light at the End of the Tunnel is the Light of an oncoming train.


Hab dann doch was gefunden...

geschrieben von: SvenT

Datum: 02.05.21 12:18

Es sind nach dem bis zum 05.05. hier noch abrufbaren Bericht ca. 105 Stellplätze in der Sonntagsstraße. Ja Wahnsinn, der Untergang des Abendlandes droht.

Grüße
Sven

The light at the End of the Tunnel is the Light of an oncoming train.


Re: Hab dann doch was gefunden...

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 02.05.21 13:40

SvenT schrieb:
Es sind nach dem bis zum 05.05. hier noch abrufbaren Bericht ca. 105 Stellplätze in der Sonntagsstraße. Ja Wahnsinn, der Untergang des Abendlandes droht.

Grüße
Sven

Wär doch schön wenn die Blechkisten da wegkommen.
Viel mehr Gedanken würde ich mir um den Erhalt der Bäume am Straßenrand machen.

Strassenbegleitgrün

geschrieben von: SvenT

Datum: 02.05.21 18:19

TW 48/I schrieb:
Zitat:
Wär doch schön wenn die Blechkisten da wegkommen.
Viel mehr Gedanken würde ich mir um den Erhalt der Bäume am Straßenrand machen.
Servus,

also bei den Strassenbäumen werden nur 8 gefällt werden, wobei 2 schon weg sind weil gefällt oder abgestorben. Die Planung sieht ja explizit den Erhalt der Bäume vor. Genau deswegen muss ja der ruhende Verkehr daran glauben ;-)

Grüße
Sven

The light at the End of the Tunnel is the Light of an oncoming train.


Re: Strassenbegleitgrün

geschrieben von: ehemaliger Teilnehmer

Datum: 02.05.21 20:03

SvenT schrieb:
TW 48/I schrieb:
Zitat:
Wär doch schön wenn die Blechkisten da wegkommen.
Viel mehr Gedanken würde ich mir um den Erhalt der Bäume am Straßenrand machen.
Servus,

also bei den Strassenbäumen werden nur 8 gefällt werden, wobei 2 schon weg sind weil gefällt oder abgestorben. Die Planung sieht ja explizit den Erhalt der Bäume vor. Genau deswegen muss ja der ruhende Verkehr daran glauben ;-)

Grüße
Sven

Danke, das halte ich auch für richtig.