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 05 - Straßenbahn-Forum 

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Zitat
Die Straßenbahnfamilie von Radio Bremen hat Zuwachs bekommen! Die neue Bremen-NEXT-Bahn ist frisch beklebt in der Stadt unterwegs. Bei der Bahn handelt es sich um einen echten Hingucker. Der Bremer Graffiti-Künstler Markus Genesius a.k.a. WOW123 hat sie gestaltet.
Die neue Bremen-NEXT-Bahn ist frisch beklebt in der Stadt unterwegs.


Gruß aus dem Norden Bremens

"Ich besinne mich, dass es ihm in der Schule immer so schwer ward, die Commata und Puncta recht zu setzen. Sieht er,(...), wo der Verstand halb aus ist, setzt Er ein Comma; wo er ganz aus ist, ein Punctum, und wo gar keiner ist, kann er setzen was Er will." (Matthias Claudius - 1774)

Leider wieder nur ein Hin-, aber nicht Rausgucker :-(

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]
T3R.PV schrieb:
Leider wieder nur ein Hin-, aber nicht Rausgucker :-(
Das ist doch überall so, hauptsache die Fenster sind mit Werbung vollgeklatscht...

Na ja, der Kunde ist ja schon lange s*****egal.

Gruß
Tz 4683
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Und die Schxxxe wird auch noch von unseren Zwangsgebühren bezahlt...
Früherwarallesbesser schrieb:Zitat:
Und die Schxxxe wird auch noch von unseren Zwangsgebühren bezahlt...
Ich liebe es, wenn sich das Niveau eines Beitrags im Benutzernamen spiegelt. ;-)

Viele Grüße

Martin
Berliner_Freiheit schrieb:
Früherwarallesbesser schrieb:Zitat:
Und die Schxxxe wird auch noch von unseren Zwangsgebühren bezahlt...
Ich liebe es, wenn sich das Niveau eines Beitrags im Benutzernamen spiegelt. ;-)
Wer ist denn mit "wir" gemeint? Welche Zwangsgebühren? Wusste gar nicht, dass irgendwer gezwungen wird, für Reklame an Straßenbahnen zu bezahlen.

Die Werbung sieht jedenfalls recht gut aus.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 19:52.
Tz 4683 schrieb:
T3R.PV schrieb:
Leider wieder nur ein Hin-, aber nicht Rausgucker :-(
Das ist doch überall so, hauptsache die Fenster sind mit Werbung vollgeklatscht...

Na ja, der Kunde ist ja schon lange s*****egal.
Seht ihr ne andere Bahn als ich? Mindestens die Hälfte der Fenster sind komplett frei, andere nur etwas zugeklebt und 1-2 pro Wagenteil sind beklebt.
Das halte ich für ein akzeptables Mittelmaß aus "Fenster frei" und "Schön aussehen solls auch". Vielen Reisenden ist der Ausblick nun doch eher egal.
Die Werbung für Radio Bremen wird aus den Rundfunkbeiträgen bezahlt. Und da die inzwischen jeder Haushalt abdrücken muss, egal ob er überhaupt Rundfunk und Fernsehen empfängt, ist das durchaus eine Zwangsabgabe, egal wie nett man das umschreibt. Ich bin übrigens kein Gegner des ÖR, allerdings treibt vieles, was da inzwischen läuft, etwas arg wilde Blüten.
Mein Auto hat, wie die weit überwiegende Mehrzahl dieser, aus jedem Fenster freien Durchblick. Mit Sitzen ,“hinter Gittern“, bzw. Lochfolie macht man es sich unnötig schwer, Autofahrer für den ÖPNV zu gewinnen. Aber will man das überhaupt? Einer der größten Arbeitgeber Bremens ist schließlich Daimler. So viel Bremen auch in den ÖPNV steckt, so richtig dem MIV „auf die Füße zu treten“, traut man sich auch nicht.
Früherwarallesbesser schrieb:
Die Werbung für Radio Bremen wird aus den Rundfunkbeiträgen bezahlt. Und da die inzwischen jeder Haushalt abdrücken muss, egal ob er überhaupt Rundfunk und Fernsehen empfängt, ist das durchaus eine Zwangsabgabe, egal wie nett man das umschreibt. Ich bin übrigens kein Gegner des ÖR, allerdings treibt vieles, was da inzwischen läuft, etwas arg wilde Blüten.
Das klingt deutlich differenzierter als Deine vorherige Aussage zu "Schxxxe" und "Zwangsgebühren"

Im Übrigen ist dies hier ein Straßenbahnforum. Diskuitieren wir hier gerne über zugeklebte Fenster oder Multigelenkwagen, ansonsten bitte Contenance...

Viele Straßenbahn-Bilder (ab 1994) und Eisenbahn-Bilder bei Flickr: [www.flickr.com]

Früherwarallesbesser schrieb:
Mein Auto hat, wie die weit überwiegende Mehrzahl dieser, aus jedem Fenster freien Durchblick. Mit Sitzen ,“hinter Gittern“, bzw. Lochfolie macht man es sich unnötig schwer, Autofahrer für den ÖPNV zu gewinnen. Aber will man das überhaupt? Einer der größten Arbeitgeber Bremens ist schließlich Daimler. So viel Bremen auch in den ÖPNV steckt, so richtig dem MIV „auf die Füße zu treten“, traut man sich auch nicht.
Meine ansonsten ehrenwerte Mutter fährt in Bremen fast ausschließlich Auto. Allerdings nicht wegen irgendwelcher Lochfolien, sondern in erster Linie wegen des nach ihrer Aussage "übelriechenden Gesindels" in der Straßenbahn. Sie führt immer wiederkehrend das "Pack" an, welches ihr jedwede ÖV-Fahrt verleidet. Und so denken in Bremen viele Leute... Ich nicht, denn ich durfte lange die 10 nach Gröpelingen nutzen. Da ist man gewissermaßen abgehärtet. Lochfolie spielt da nur eine ausgesprochen untergeordnetet Rolle...

Viele Straßenbahn-Bilder (ab 1994) und Eisenbahn-Bilder bei Flickr: [www.flickr.com]

Früherwarallesbesser schrieb:
Mein Auto hat, wie die weit überwiegende Mehrzahl dieser, aus jedem Fenster freien Durchblick. Mit Sitzen ,“hinter Gittern“, bzw. Lochfolie macht man es sich unnötig schwer, Autofahrer für den ÖPNV zu gewinnen. Aber will man das überhaupt? Einer der größten Arbeitgeber Bremens ist schließlich Daimler. So viel Bremen auch in den ÖPNV steckt, so richtig dem MIV „auf die Füße zu treten“, traut man sich auch nicht.
Das stimmt, dass Autos freien Ausblick haben ist soweit Standard. Da hörts aber auch schon auf: Wer hat denn während der Fahrt ernsthaft Zeit, rauszuschauen? Der Fahrer jedenfalls nicht - und die Mehrzahl aller Reisen findet nach wie vor in Alleinbesetzung statt.
Warum wird das eigentlich so absurd aufgebauscht? Als ob man in der Politik am Tisch säße: "Wir könnten jetzt eine richtig hübsche Bahn mit durchsichtigen Fenstern losschicken." - "Nein! Die muss zugeklebt sein! Wir brauchen Arbeitsplätze bei Daimler!". Sorry, aber macht euch nicht lächerlich.

Zur Statistik: Die gezeigte Türseite der Bahn hat 10 große Fenster, 2 "halbe" Fenster und 10 Türfenster. Davon sind 3 große und ein halbes Fenster (3,5/11 = 32%) zugeklebt. Denkt ihr wirklich, da geht jemand rein: "Also, da rechts sind die Fenster zugeklebt, ich muss aber auf dieser meiner täglichen Strecke rausgucken. Ich könnte mich links - ans durchsichtige Fenster - setzen, möchte mich aber aufregen, setze mich also rechts hin. Dann schreibe ich beleidigt auf DSO, wie dreist und ignorant heutige Verkehrsunternehmen wären und wie schlimm der Staat im Allgemeinen. Ab sofort fahre ich Auto!"
Da sehe ich ein größeres Problem darin, dass sich die Türen in der Beklebung komplett verstecken - zumindest die 2. und 4. Tür könnten für Sehbehinderte schwierig wahrnehmbar sein. Aber sowas ist auf DSO ja absolut lächerlich, denn früher gings ja auch.
Ähnliche Überlegungen gibt es durchaus. Solange vorhanden suchen sich einige/recht viele Fahrgäste zuerst die freien Fenster (nicht nud er Aussicht wegen, es ist dort auch heller). Vor einigen Jahren hörte ich eine Unterhaltung mit:
A: "Mist, nur noch zugeklebte Fenster frei"
B: "Das ist ja schon fast so schlimm wie die Kratzereien auf den Fenstern"
A: "Ja, aber da kann man meistens noch rausgucken"

Alle wollen zurück zur Natur. Aber keiner zu Fuß.

Die echte Seite über die Chemnitzer Straßenbahn: [www.strassenbahn-chemnitz.de]
Nase schrieb:
Früherwarallesbesser schrieb:
Mein Auto hat, wie die weit überwiegende Mehrzahl dieser, aus jedem Fenster freien Durchblick. Mit Sitzen ,“hinter Gittern“, bzw. Lochfolie macht man es sich unnötig schwer, Autofahrer für den ÖPNV zu gewinnen. Aber will man das überhaupt? Einer der größten Arbeitgeber Bremens ist schließlich Daimler. So viel Bremen auch in den ÖPNV steckt, so richtig dem MIV „auf die Füße zu treten“, traut man sich auch nicht.
Meine ansonsten ehrenwerte Mutter fährt in Bremen fast ausschließlich Auto. Allerdings nicht wegen irgendwelcher Lochfolien, sondern in erster Linie wegen des nach ihrer Aussage "übelriechenden Gesindels" in der Straßenbahn. Sie führt immer wiederkehrend das "Pack" an, welches ihr jedwede ÖV-Fahrt verleidet. Und so denken in Bremen viele Leute... Ich nicht, denn ich durfte lange die 10 nach Gröpelingen nutzen. Da ist man gewissermaßen abgehärtet. Lochfolie spielt da nur eine ausgesprochen untergeordnetet Rolle...
Ich denke auch, das in der Tat andere Gründe bei der Entscheidung zwischen eigenem Auto und ÖPNV entscheidender sind als zugeklebte Fenster. Die sind nicht schön, aber sicher kein entscheidendes Kriterium.

Und das wirre Argument, das man in Bremen die Fenster beklebt, weil man dadurch Daimler unterstützen möchte, stützt eher die andere Theorie, das es unter anderem die Fahrgäste sind, die manche vom Umsteig auf den ÖPNV abhalten. Viele haben sicher weniger Probleme mit zugeklebten Fenster als neben einem Irren zu sitzen
Nase schrieb:
Früherwarallesbesser schrieb:
....
Meine ansonsten ehrenwerte Mutter fährt in Bremen fast ausschließlich Auto. Allerdings nicht wegen irgendwelcher Lochfolien, sondern in erster Linie wegen des nach ihrer Aussage "übelriechenden Gesindels" in der Straßenbahn. Sie führt immer wiederkehrend das "Pack" an, welches ihr jedwede ÖV-Fahrt verleidet. Und so denken in Bremen viele Leute... Ich nicht, denn ich durfte lange die 10 nach Gröpelingen nutzen. Da ist man gewissermaßen abgehärtet. Lochfolie spielt da nur eine ausgesprochen untergeordnetet Rolle...
Ganz unrecht hat sie da nicht. In Bremen geht es gesellschaftlich schon eine ganze Weile abwärts,was man auch in den Straßenbahnen merkt. Insbesondere in denen, die die Problemviertel ansteuern.. Aber das hat nun nichts mehr mit der Ganzreklame vom Ausgangsbeitrag zu tun.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.04.21 10:50.

Verwirrung stiften

geschrieben von: bahnratefuchs

Datum: 05.04.21 14:21

Huhu.

[dein.radiobremen.de]

Zitat
(...) Die Kombination aus klassischen Graffiti-Elementen und abstrakter Kunst auf der Bremen-NEXT-Bahn soll bei den Betrachterinnen und Betrachtern Verwirrung stiften (...)
Herzlichen Glückwunsch. Funktioniert. Sollte ich die mal sehen, werde ich so verwirrt sein, dass ich die nächste nehme ...


Schöne Grüße von jörg
KVV323 schrieb:
Das halte ich für ein akzeptables Mittelmaß aus "Fenster frei" und "Schön aussehen solls auch".
Wenn's denn schön aussähe. Ein Großteil der Ästhetik geht schon durch das Freihalten der in diesem Falle unpassenden Farbgestaltung vorn flöten. Eine gut gemachte Reklame sieht schön aus UND lässt die Fenster frei. Die Wagen haben sehr große Blechflächen, darauf kann man mit etwas Kreativität gut was machen. Das wurde hier nicht angewendet.

Und noch mal zum Ausblick: Der allein ist nicht das Problem. Für diejenigen, die nach draußen schauen wollen oder müssen, aber doch und das nicht zu knapp. Denn "woanders hin setzen" klappt ja nur, wenn man die Auswahl hat. Die hat man aber selten, weil ziemlich selten die Nutzergruppen ihre von Dritten vorgesehenen oder den eigenen Befindlichkeiten entsprechend passenden Plätze einnehmen (letzteres oft aus Unwissenheit). Und so sitzen Leute, die gar nicht raus schauen wollen oder es hell haben wollen an den freien Fenstern, Menschen ohne Kram und Rad im Mehrzweckabteil, Leute die kein Problem mit Stufen haben im begrenzten Niederflurbereich, Menschen die Probleme mit Luftzug haben direkt hinter einem Klappfenster, das sie dann natürlich schließen anstatt sich in einen weniger belüfteten Bereich zu begeben. Dann war es das mit Auswahl...

Letztlich wirkt die Bahn durch Fensterbeklebung dunkler im Inneren und damit selten angenehmer - auch für Menschen, die nur etwas lesen oder mit dem Handy etwas machen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.04.21 15:56.

Weniger die Fenster eher die Türen sind ein Problem

geschrieben von: Tw666

Datum: 06.04.21 14:22

Gut aussehen tut es ja.

Spannend finde ich die Diskussion hier. Ja, rausschauen ist teilweise ein Problem kann aber was ich persönlich viel schlimmer finde ist, dass die BSAG die Beklebung der Türen erlaubt.

Nehmen wir eine seheingeschränkte Person, die erkennt doch gar nicht wo sich die Türen befinden...da sind andere Unternehmen weiter. Auch bei Vollwerbung bleiben die Fensterflächen bis auf Akzente frei und die Türen sind farblich deutlich abgesetzt.

Freundliche Grüße

666

PS: Nicht immer sind meine Beiträge zu 100% ernst gemeint und können einen ironischen Hintergrund haben. Bitte beachten und den Witz versuchen nachzuvollziehen :)
Hingucker gibt es m.E. in Bremen schon genug. Kaum ist ein neues Haus oder eine Brücke, oder, oder, oder gebaut ist DSD neue Objekt optimal "verschönert". Dieses Phänomen macht mich immer noch wütend, da ein Straftatbestand. Aber mir ist es mittlerweile schon egal. Ich schließe abends meine Haustür hinter mir ab, und gut ist es. Achtung vor Eigentum oder Gemeineigentum ist mittlerweile nicht mehr vorhanden.

Schöne bunte Welt! Und Ideologie statt Idealismus.

Schöne Grüße aus dem heute sonnigen Ganderkesee. Hier ist die Welt noch halbwegs in Ordnung.

Thomas