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Hallo!

Bei den Fahrgästen der BVG herrscht zur Zeit eine Stimmung, die nicht gerade erfreulich ist. Kunden der BVG müssen seit 1. April 2021 bekanntlich eine FFP-2-Maske tragen, nicht jedoch die Kontrolleure: [www.rbb24.de].

Richtig toll ist es dann an der Stadtgrenze zu Brandenburg: da darf gewechselt werden, da in Brandenburg weiter die einfachen OP-Masken erlaubt sind. Für Schwarzfahrer ist das aber genial = schnell verschwinden, da Kontrolleure leichter erkennbar sind.

Für beide Seiten, BVG und Kunden, ist dies keine befriedigende Situation.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 02.04.21 23:09.

Na und?

geschrieben von: Klv

Datum: 02.04.21 23:30

Ein Problem würde ich jetzt allenfalls sehen, wenn jemand die Kontrolleure daran hindern würde, FFP2-Masken zu tragen...

Es grüßt
Klv, der nicht alles verstehen muß
Es gibt aber die Anweisung, daß Personal im Kontrolldienst ebenfalls eine FFP2-Maske tragen müssen. Medizinische Masken sind nur noch bei dem Fahrpersonal erlaubt.
Knut Ochdorf schrieb:
Es gibt aber die Anweisung, daß Personal im Kontrolldienst ebenfalls eine FFP2-Maske tragen müssen. Medizinische Masken sind nur noch bei dem Fahrpersonal erlaubt.
Das kann der Arbeitgeber aber nicht einfach anweisen. Oder ist es tatsächlich mit dem Betriebsrat abgestimmt, der Arbeitsschutz bezüglich der Pausen beachtet usw.? Dann spräche natürlich nichts dagegen.
Grundsätzlich sind FFP2-Masken bei vielen Personalen nicht verpflichtend - aus gutem Grund, da der Rattenschwanz bei der höheren Schutzklasse deutlich höher ist.
Angeordnet ist es vom Senat. Die BVG selbst hat es noch nicht angeordnet. Die Mitbestimmung durch den Personalrat läuft aber. Wenn die vorliegt ust es für das Kontrollpersonal verpflichtend.
Was hat der Personalrat zu debattieren? Allein aus Eigenschutz muss es doch Vorschrift sein, wobei...sollen diese doppelmoralischen Wesen doch dahin siechen! Die machen eh nur Ärger, genau wie die gesetzeslosen Sicherheitsarbeiter..
7058 schrieb:
Was hat der Personalrat zu debattieren?
Die betriebliche Mitbestimmung ist ein schwer erkämpftes, hohes Gut der organisierten Arbeiterschaft. Natürlich passt es den Unternehmern nicht und vielen Leuten in den Medien, die die öffentliche Meinung in deren Sinne beeinflussen. Das Personalvertretungsgesetz des Landes Berlin sieht jedoch die Mitbestimmung bei der Gestaltung der Arbeitsbedingungen der landeseigenen Betriebe zwingend vor.

Im Übrigen hat der Senat von Berlin in der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung die Tragepflicht eindeutig geregelt und hier bekannt gegeben: [www.berlin.de]
Auch das verstehen manche Bürger nicht, was zu merkwürdigen, aber völlig sinnlosen Diskussionen führt.

Zitat
1. Teil – Grundsätzliche Pflichten, Schutz- und Hygieneregeln
...
§ 4 Medizinische Gesichtsmaske und Mund-Nasen-Bedeckung
(1) Eine medizinische Gesichtsmaske ist in geschlossenen Räumen zu tragen

von nicht fahrzeugführendem Personal bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und
Fährterminals sowie sonstiger Fahrzeuge mit wechselnden Fahrgästen,
...

(2) Eine FFP-2-Maske ist in geschlossenen Räumen zu tragen

von Fahrgästen bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel einschließlich der Bahnhöfe, Flughäfen und Fährterminals
sowie sonstiger Fahrzeuge mit wechselnden Fahrgästen,
...

So long

Mario
Als betroffener BVG-Fahrgast muss ich ehrlich sagen, dass es mir scheiß egal ist ob diese Kontrolleure eine Maske oder nicht oder welche sie tragen, es soll endlich einmal bei der BVG die Kontrolle der Maskenpflicht erfolgen. Es kann ja nicht angehen aus meiner Sicht, dass man am zweiten Tag der verschärften Makenpflicht mit 15 weiteren Fahrgästen in einem U-Bahnwagen sitzt und man selbst als einziger eine FFP2-Maske trägt und dann eine Fahrscheinkontrolle kommt und zwei Stationen später sogar der BVG-Sicherheitsdienst und denen alles scheiß egal ist. Nämlich wenn so die Kontrolle einer Maskenpflicht aussieht dann kann man diese auch gleich abschaffen.

642
642 schrieb:
Als betroffener BVG-Fahrgast muss ich ehrlich sagen, dass es mir scheiß egal ist ob diese Kontrolleure eine Maske oder nicht oder welche sie tragen, es soll endlich einmal bei der BVG die Kontrolle der Maskenpflicht erfolgen. Es kann ja nicht angehen aus meiner Sicht, dass man am zweiten Tag der verschärften Makenpflicht mit 15 weiteren Fahrgästen in einem U-Bahnwagen sitzt und man selbst als einziger eine FFP2-Maske trägt und dann eine Fahrscheinkontrolle kommt und zwei Stationen später sogar der BVG-Sicherheitsdienst und denen alles scheiß egal ist. Nämlich wenn so die Kontrolle einer Maskenpflicht aussieht dann kann man diese auch gleich abschaffen.

Sind die Kontrolleure überhaupt befugt, bei Maskenverweigerung einzugreifen? In einer Weise, die über das hinausgeht, was jeder darf? Kontrolleure sind keine Hilfspolizisten.
kaufhalle schrieb:
642 schrieb:
Als betroffener BVG-Fahrgast muss ich ehrlich sagen, dass es mir scheiß egal ist ob diese Kontrolleure eine Maske oder nicht oder welche sie tragen, es soll endlich einmal bei der BVG die Kontrolle der Maskenpflicht erfolgen. Es kann ja nicht angehen aus meiner Sicht, dass man am zweiten Tag der verschärften Makenpflicht mit 15 weiteren Fahrgästen in einem U-Bahnwagen sitzt und man selbst als einziger eine FFP2-Maske trägt und dann eine Fahrscheinkontrolle kommt und zwei Stationen später sogar der BVG-Sicherheitsdienst und denen alles scheiß egal ist. Nämlich wenn so die Kontrolle einer Maskenpflicht aussieht dann kann man diese auch gleich abschaffen.
Sind die Kontrolleure überhaupt befugt, bei Maskenverweigerung einzugreifen? In einer Weise, die über das hinausgeht, was jeder darf? Kontrolleure sind keine Hilfspolizisten.
Ja, sind sie. Die BVG darf eine Vertragsstrafe von 50€ beim Fehlen einer geeigneten Maske verhängen.
Was fehlt sind regelmäßige Kontrollen. Zwar wurde ich in letzter Zeit erstaunlich oft nach einem Ticket gefragt, auf die Maskenpflicht wurde aber nie hingewiesen (dafür taugen die Kontrollen während der Fahrt auch nicht so wirklich).

Gleichwohl: Vielerorts wird das in den ersten Tagen sicher noch durchgewunken. Sinngemäß: Medizinische Maske noch akzeptieren, aber darauf hinweisen. Nach Ostern: raus. ;-)
KVV323 schrieb:
kaufhalle schrieb:
642 schrieb:
Als betroffener BVG-Fahrgast muss ich ehrlich sagen, dass es mir scheiß egal ist ob diese Kontrolleure eine Maske oder nicht oder welche sie tragen, es soll endlich einmal bei der BVG die Kontrolle der Maskenpflicht erfolgen. Es kann ja nicht angehen aus meiner Sicht, dass man am zweiten Tag der verschärften Makenpflicht mit 15 weiteren Fahrgästen in einem U-Bahnwagen sitzt und man selbst als einziger eine FFP2-Maske trägt und dann eine Fahrscheinkontrolle kommt und zwei Stationen später sogar der BVG-Sicherheitsdienst und denen alles scheiß egal ist. Nämlich wenn so die Kontrolle einer Maskenpflicht aussieht dann kann man diese auch gleich abschaffen.
Sind die Kontrolleure überhaupt befugt, bei Maskenverweigerung einzugreifen? In einer Weise, die über das hinausgeht, was jeder darf? Kontrolleure sind keine Hilfspolizisten.
Ja, sind sie. Die BVG darf eine Vertragsstrafe von 50€ beim Fehlen einer geeigneten Maske verhängen.

Haben die das in den Beförderungsbedingungen untergebracht? Vertragsstrafen gegen Verbraucher im Sinne des BGB sind eine sehr wackelige Angelegenheit. Insbesondere dann, wenn es sich um echte Vertragsstrafen und nicht um pauschalisierten Schadensersatz handelt.
Ich bekomme meine Maske vom Pflegeheim und wir haben nur noch FFP2 aber die kosten nicht wenig. 1 FFP2 gleich 5 OP-Masken.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
kaufhalle schrieb:
Haben die das in den Beförderungsbedingungen untergebracht? Vertragsstrafen gegen Verbraucher im Sinne des BGB sind eine sehr wackelige Angelegenheit. Insbesondere dann, wenn es sich um echte Vertragsstrafen und nicht um pauschalisierten Schadensersatz handelt.
Unter [www.bvg.de] steht die Nutzungsordnung für BVG-Anlagen.
Dort heißt es u.a.:

§3 Verhalten in den öffentlich zugänglichen Bereichen
Es ist nicht gestattet,
[...]
10. sich ohne Maske (Medizinische Gesichtsmaske/Mund-Nasen-Bedeckung gem. § 4 Berliner SARS-Cov2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung (SARS-Cov2-InfSchMaßnVO) in der jeweils geltenden Fassung) in den Verkehrsmitteln und Anlagen aufzuhalten, es sei denn, dass die Pflicht zum Tragen einer Maske gem. Berliner SARS-Cov2-InfSchMaßnVO in der jeweils geltenden Fassung nicht besteht.
und weiter heißt es:
§5 Verstöße gegen die Nutzungsordnung
Bei einem Verstoß gegen das Verbot, ohne Maske die Verkehrsmittel und Anlagen zu nutzen, erhebt die BVG eine Vertragsstrafe in Höhe von 50,00 EUR. Jeder Fall dieses Verstoßes kann zur Anzeige gebracht werden.
7058 schrieb:
Was hat der Personalrat zu debattieren? Allein aus Eigenschutz muss es doch Vorschrift sein, wobei...sollen diese doppelmoralischen Wesen doch dahin siechen! Die machen eh nur Ärger, genau wie die gesetzeslosen Sicherheitsarbeiter..
Solche Kommentare wie deiner treiben DSO in unterirdisches Niveau.

Auch wenn es dir schwer fallen mag, denke mal nach!
Ich weiß, es ist umständlich und dummes Zeug ist
schneller ein getippt.

Fahrgast = paar Minuten oder relativ kurzer Zeitraum Maske
Personal = 8h Maske oder Arbeitstag

Darüber hinaus gibt es Arbeitsschutzempfehlungen,
die die Tragezeit von FFP2 Masken reglementieren.

Aber auf solches Denkniveau wirst du niemals kommen.
Willkommen im Internet 5.0: gefrustete und unterbeschäftigte Denkverweigerer kotzen sich aus.
Ladehilfe schrieb:
Ich bekomme meine Maske vom Pflegeheim und wir haben nur noch FFP2 aber die kosten nicht wenig. 1 FFP2 gleich 5 OP-Masken.
Theoretisch müsste bei Menschen, die weiterhin einen Job haben, durch das eingesparte Freizeit- und Urlaubsbudget ausreichend Geld vorhanden sein, um sich Masken leisten zu können!

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
eine
Nemo schrieb:
Ladehilfe schrieb:
Ich bekomme meine Maske vom Pflegeheim und wir haben nur noch FFP2 aber die kosten nicht wenig. 1 FFP2 gleich 5 OP-Masken.
Theoretisch müsste bei Menschen, die weiterhin einen Job haben, durch das eingesparte Freizeit- und Urlaubsbudget ausreichend Geld vorhanden sein, um sich Masken leisten zu können!

Es ist ja wohl eine Frechheit den hart arbeitenden Arbeitnehmer in die Pflicht dafür zu nehmen wo er schon psychisch bald am Ende ist und ihm immer mehr genommen wird.

Und Vertragsstrafe hin oder her, wo im Zweifelsfall nichts zu holen ist, ist nichts zu holen und davon soll es bei Berlins Slogan Arm aber sexy nicht wenig geben. Da es sich dabei auch nicht um Beförderungserschleichung handelt muss auch niemand in den Knast dafür.
ec paganini schrieb:
Auch wenn es dir schwer fallen mag, denke mal nach!
Vielleicht solltest Du zur Abwechslung mal nachdenken.

Der Personalrat stellt sich seit etlichen Monaten quer, den Vordereinstieg in Bussen zu ermöglichen, obwohl so langsam fast jeder Bus eine Trennscheibe besitzt (das ist auch lange überfällig). Die Argumentation ist, dass die Sorge besteht nicht ausreichend vor den Fahrgästen geschützt zu sein. Zum Nachteil der Fahrgäste, die zu sehen müssen, vor Fahrtantritt eine Fahrkarte zu erwerben. Darüber hinaus gibt es durch diese Maßnahme (abgesperrter Bereich) weniger Sitzplätze und der Fahrgastraum wird dezimiert.

Nun bemängeln die selben Leute, dass eine FFP2-Maske nicht tragbar ist, obwohl die Mitarbeiter damit deutlich besser geschützt sind, da OP-Masken kein Eigenschutz sind. Für niemanden ist der Mund- und Nasenschutz erfreulich, in diesen Zeiten hat das aber nun mal keine Priorität. Das Virus macht auch keine Ausnahmen. Für mich misst der Personalrat mit zweierlei Maß.

Vielmehr sollte der Personalrat hinterher sein, den Mitarbeitern Disziplin beizubringen. Während der Pandemie wurden immer wieder Verstöße gegen die Maskenpflicht vom Fahrpersonal z.B. auf Bahnsteigen oder die Abstandsregeln nicht eingehalten, z.B. geselliges Zusammensein im Führerstand oder bei der Ablösung.

Mit dieser Inkonsequenz wird das nichts!

Aufgaben des Personalrates

geschrieben von: MD 612

Datum: 03.04.21 17:13

Den ersten Teil Deines Beitrages könnte man unterschreiben. Wenn die Trennscheibe da ist, besteht kein Grund mehr den Vordereinstieg mit Ticketverkauf zu unterlassen und die ersten Sitzbereich abzusperren. Zahlreiche Verkehrsbetriebe in Deutschland zeigen, dass es anders geht.

Volmetalbahn schrieb:
Nun bemängeln die selben Leute, dass eine FFP2-Maske nicht tragbar ist, obwohl die Mitarbeiter damit deutlich besser geschützt sind, da OP-Masken kein Eigenschutz sind.
Ich kenne zwar die Beschlüsse des Personalrates nicht. Aber erstens schreibt ja selbst die hier schon zitierte Verordnung des Berliner Senats keine FFP2-Masken für die Personale vor. Und zweitens wird der Personalrat wohl eher die Frage geklärt wissen wollen, wann und wie die nach den allgemeinen Standards der Arbeitsschutzbestimmungen der Unfallversicherungsträger vorgeschriebenen Tragepausen stattfinden sollen. Nach 75 Minuten Tragezeit ist bei FFP2-Masken (nicht aber bei OP-Masken) eine Tragepause von 30 Minuten vorzusehen. Diese Vorschrift zu überwachen ist eine der Aufgaben des Personalrates.

Volmetalbahn schrieb:
Für niemanden ist der Mund- und Nasenschutz erfreulich, in diesen Zeiten hat das aber nun mal keine Priorität. Das Virus macht auch keine Ausnahmen. Für mich misst der Personalrat mit zweierlei Maß.
Vielleicht wäre auch mal zu hinterfragen, ob die FFP2-Maskenpflicht in Berlin angemessen ist. Wenn alle Fahrgäste OP-Masken tragen, ist der Infektionsschutz nämlich auch gegeben, und zwar in Form des über Monate hinweg gepredigten Fremdschutzes. Mit anderen Worten, ich trage die Maske, um andere nicht zu infizieren.

Volmetalbahn schrieb:
Vielmehr sollte der Personalrat hinterher sein, den Mitarbeitern Disziplin beizubringen.
Vielleicht solltest Du Dich mal mit den originären Aufgaben eines Personalrates befassen, Nachdenken hilft da ungemein, dann kommt man auch ohne Hilfe drauf. Eine Disziplinierung der Mitarbeiter gehört mit Sicherheit nicht zu dessen Aufgaben. Das wäre Aufgabe der Führungskräfte innerhalb der BVG.

Gruß Peter

Richte dein Gesicht immer zur Sonne und die Schatten werden hinter dich fallen.
Walt Whitman (1819-1892), amerikanischer Dichter




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 17:15.
KVV323 schrieb:
kaufhalle schrieb:
Haben die das in den Beförderungsbedingungen untergebracht? Vertragsstrafen gegen Verbraucher im Sinne des BGB sind eine sehr wackelige Angelegenheit. Insbesondere dann, wenn es sich um echte Vertragsstrafen und nicht um pauschalisierten Schadensersatz handelt.
Unter [www.bvg.de] steht die Nutzungsordnung für BVG-Anlagen.
Dort heißt es u.a.:

§3 Verhalten in den öffentlich zugänglichen Bereichen
Es ist nicht gestattet,
[...]
10. sich ohne Maske (Medizinische Gesichtsmaske/Mund-Nasen-Bedeckung gem. § 4 Berliner SARS-Cov2-Infektionsschutz-Maßnahmenverordnung (SARS-Cov2-InfSchMaßnVO) in der jeweils geltenden Fassung) in den Verkehrsmitteln und Anlagen aufzuhalten, es sei denn, dass die Pflicht zum Tragen einer Maske gem. Berliner SARS-Cov2-InfSchMaßnVO in der jeweils geltenden Fassung nicht besteht.
und weiter heißt es:
§5 Verstöße gegen die Nutzungsordnung
Bei einem Verstoß gegen das Verbot, ohne Maske die Verkehrsmittel und Anlagen zu nutzen, erhebt die BVG eine Vertragsstrafe in Höhe von 50,00 EUR. Jeder Fall dieses Verstoßes kann zur Anzeige gebracht werden.

Also sind es nicht die Beförderungsbedingungen, somit auch kein rechtlicher Sonderstatus. Klebt da an jeder Tür ein Aufkleber, der auf die Vertragsstrafe hinweist?

Insgesamt wäre es sinnvoller, die Ahndung solcher Verstöße den dazu befugten staatlichen Organen zu überlassen.
kaufhalle schrieb:
Also sind es nicht die Beförderungsbedingungen, somit auch kein rechtlicher Sonderstatus. Klebt da an jeder Tür ein Aufkleber, der auf die Vertragsstrafe hinweist?

Insgesamt wäre es sinnvoller, die Ahndung solcher Verstöße den dazu befugten staatlichen Organen zu überlassen.
Nein, aber es wird auf hinreichend vielen Wegen darüber informiert. Sei es über Anzeigen (DAISY-Lauftext), über Ansagen, Plakate usw. Mit der Nutzungsordnung wird vermutlich ähnlich wie mit der gewöhnlichen Hausordnung verfahren.

Wäre es. Die kommen aber nicht ausm Knick, sind quasi nie da und der Imageschaden eines unsicheren ÖPNV ist gefährlicher als der Einsatz eigener Sicherheitskräfte.
Samba Tw 303 schrieb:
eine
Nemo schrieb:
Ladehilfe schrieb:
Ich bekomme meine Maske vom Pflegeheim und wir haben nur noch FFP2 aber die kosten nicht wenig. 1 FFP2 gleich 5 OP-Masken.
Theoretisch müsste bei Menschen, die weiterhin einen Job haben, durch das eingesparte Freizeit- und Urlaubsbudget ausreichend Geld vorhanden sein, um sich Masken leisten zu können!
Es ist ja wohl eine Frechheit den hart arbeitenden Arbeitnehmer in die Pflicht dafür zu nehmen wo er schon psychisch bald am Ende ist und ihm immer mehr genommen wird.

Wen soll man denn sonst in die Pflicht nehmen? Soll der Staat, der ja nun in der Krise seine Unfähigkeit bewiesen hat etwa auch noch eine Verteilung der Masken organisieren, wo er doch schon mit testen und impfen überfordert ist?

Nebenbei geht vom Jammern die Pandemie auch nicht weg! Wir haben alle die Schnauze voll und können nicht mehr! Dennoch müssen wir alle weiterhin unseren Beitrag leisten!

---
Eine Straßenbahn ist besser als keine U-Bahn.
Hallo!

Ich füge mal folgendes zusätzlich zu diesem Thema ein:

1. [www.bz-berlin.de]. Auch hier wird die unglückliche Regel angemerkt. Man bezieht aber immerhin den Arbeitsschutz ein (wegen Tragedauer).

2. [www.bz-berlin.de]. Im 1. Fall geht es ebenfalls um die genannte Diskrepanz zwischen BVG-Kunde und -Mitarbeiter. Fälle 2 und 3 beziehen sich um andere Sachverhalte.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 03.04.21 17:57.
Volmetalbahn schrieb:
ec paganini schrieb:
Auch wenn es dir schwer fallen mag, denke mal nach!
Vielleicht solltest Du zur Abwechslung mal nachdenken.

Der Personalrat stellt sich seit etlichen Monaten quer, den Vordereinstieg in Bussen zu ermöglichen, obwohl so langsam fast jeder Bus eine Trennscheibe besitzt (das ist auch lange überfällig). Die Argumentation ist, dass die Sorge besteht nicht ausreichend vor den Fahrgästen geschützt zu sein. Zum Nachteil der Fahrgäste, die zu sehen müssen, vor Fahrtantritt eine Fahrkarte zu erwerben. Darüber hinaus gibt es durch diese Maßnahme (abgesperrter Bereich) weniger Sitzplätze und der Fahrgastraum wird dezimiert.

Nun bemängeln die selben Leute, dass eine FFP2-Maske nicht tragbar ist, obwohl die Mitarbeiter damit deutlich besser geschützt sind, da OP-Masken kein Eigenschutz sind. Für niemanden ist der Mund- und Nasenschutz erfreulich, in diesen Zeiten hat das aber nun mal keine Priorität. Das Virus macht auch keine Ausnahmen. Für mich misst der Personalrat mit zweierlei Maß.

Vielmehr sollte der Personalrat hinterher sein, den Mitarbeitern Disziplin beizubringen. Während der Pandemie wurden immer wieder Verstöße gegen die Maskenpflicht vom Fahrpersonal z.B. auf Bahnsteigen oder die Abstandsregeln nicht eingehalten, z.B. geselliges Zusammensein im Führerstand oder bei der Ablösung.

Mit dieser Inkonsequenz wird das nichts!
Was für ein Unsinn...sitzen Kontrolleure vorne im Bus und prüfen Busfahrer hinten die Tickets?
Oder vermischst du Berufsgruppen, die vielleicht nur den Arbeitgeber gemeinsam haben, nur damit es passt?
kaufhalle schrieb:
Also sind es nicht die Beförderungsbedingungen, somit auch kein rechtlicher Sonderstatus. Klebt da an jeder Tür ein Aufkleber, der auf die Vertragsstrafe hinweist?

Insgesamt wäre es sinnvoller, die Ahndung solcher Verstöße den dazu befugten staatlichen Organen zu überlassen.

Hallo, im Falle der Ahndung durch staatliche Organe stimme ich dir zu.

Beim anderen Punkt wird wohl jedem klar, warum in
Deutschland jeglicher Pups gesetzlich geregelt sein muss.
Gesunder Menschenverstand versus "wo steht das".

LG Torsten
Da hast du Recht. Hatte heute übrigens Kontakt mit der Chemnitzer Polizeibehörde und die meinten das ich obwohl rings um uns keine weitere Person zu sehen war die Maske tragen muss. Beide Personen im Fahrzeug hatten keine Maske auf.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
Was ist so schlimm daran die Maske zu tragen? Ich bin eigentlich von der Pflicht befreit aber setze sie trotzdem auf sobald es aus meiner Sicht nötig ist.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
KVV323 schrieb:
kaufhalle schrieb:
Also sind es nicht die Beförderungsbedingungen, somit auch kein rechtlicher Sonderstatus. Klebt da an jeder Tür ein Aufkleber, der auf die Vertragsstrafe hinweist?

Insgesamt wäre es sinnvoller, die Ahndung solcher Verstöße den dazu befugten staatlichen Organen zu überlassen.
Nein, aber es wird auf hinreichend vielen Wegen darüber informiert. Sei es über Anzeigen (DAISY-Lauftext), über Ansagen, Plakate usw. Mit der Nutzungsordnung wird vermutlich ähnlich wie mit der gewöhnlichen Hausordnung verfahren.

Was für eine "gewöhnliche Hausordnung"? Es gibt die Beförderungsbedingungen, und die sind nach BGB privilegiert, weil sie im Gegensatz zu sonstigen AGB nicht vor Wirksamkeit (Abschluss des Vertrags durch Betreten eines Fahrzeugs) bekanntgegeben werden müssen. Zudem ist die Möglichkeit eines EBE durch Verordnung vorgegeben. All das greift hier nicht, d. h. die Vertragsstrafe muss entweder an jeder Haltestelle oder außen an jedem Fahrzeug angebracht sein. Wohlgemerkt nicht nur die Maskenpflicht, sondern vor allem die Vertragsstrafe.

ec paganini schrieb:
Beim anderen Punkt wird wohl jedem klar, warum in
Deutschland jeglicher Pups gesetzlich geregelt sein muss.
Gesunder Menschenverstand versus "wo steht das".

Ich weiß ja nicht, was Du so unter gesundem Menschenverstand verstehst. Das Abgreifen von Vertragsstrafen durch privatrechtliche Unternehmen, wo eigentlich ein Bußgeld stehen müsste, gehört für mich nicht dazu.
kaufhalle schrieb:
Ich weiß ja nicht, was Du so unter gesundem Menschenverstand verstehst. Das Abgreifen von Vertragsstrafen durch privatrechtliche Unternehmen, wo eigentlich ein Bußgeld stehen müsste, gehört für mich nicht dazu.
Als Randanmerkung, die BVG gehört zu den mittlerweile seltenen öffentlich-rechtlich und nicht privatrechtlich organisierten Verkehrsunternehmen.

Die Vertragsstrafe finde ich aber auch etwas eigenartig.

Gruß
X73900
Zitat
Als betroffener BVG-Fahrgast muss ich ehrlich sagen, dass es mir scheiß egal ist ob diese Kontrolleure eine Maske oder nicht oder welche sie tragen, es soll endlich einmal bei der BVG die Kontrolle der Maskenpflicht erfolgen.


als ebenfalls betroffener BVG-Fahrgast muss ich ehrlich sagen, dass es mir nicht egal ist ob diese Kontrolleure eine ( FFP2) Maske tragen oder eine (OP) Maske oder überhaupt keine

mir als Fahrgast wird zugemutet das ich die FFP2 Maske z.b auf den Weg zur Arbeit, von meinem Einstiegshaltestelle bis zu meiner Ausstiegshaltestelle auf habe
wenn mal wieder etwas verspätet ist oder Ausfällt, kommen da auch schon mal 70 oder 80 min zusammen

in meiner Arbeitsstelle sind FFP2 Masken auch vorgeschrieben, ich muss also pro Tag ca 10 Stunden ( Arbeitsweg + Arbeitszeit) damit leben
und das BVG Personal nicht?

wir haben eine Pandemie und jeder dreht sich die Regeln wie man es grade haben will?

tja dann ist es kein Wunder, das dieses Land nicht vorankommt und wir wohl bis 2022 im Lockdown sein werden
ec paganini schrieb:
Solche Kommentare wie deiner treiben DSO in unterirdisches Niveau.

Auch wenn es dir schwer fallen mag, denke mal nach!
Ich weiß, es ist umständlich und dummes Zeug ist
schneller ein getippt.

Fahrgast = paar Minuten oder relativ kurzer Zeitraum Maske
Personal = 8h Maske oder Arbeitstag
Die behördlich (nicht von Verkehrsbetrieben!) verordneten Maskenpflichten in geschlossenen Räumen dienen allerdings nicht dem Eigenschutz, sondern dem Fremdschutz. Nach diesem Kriterium müßten die Vorschriften für lange Zeit Anwesende schärfer sein als diejenigen für nur kurzzeitig Anwesende.

Zitat:
Darüber hinaus gibt es Arbeitsschutzempfehlungen,
die die Tragezeit von FFP2 Masken reglementieren.
Wenn das so ist, dann muß man etweder die Arbeitszeit passend begrenzen oder regelmäßig die Masken tauschen. Meines Wissens praktizieren genau das die Handwerker, für die ursprünglich die Normen FFP2 und FFP3 entwickelt wurden.

Zitat:
Aber auf solches Denkniveau wirst du niemals kommen.
Willkommen im Internet 5.0: gefrustete und unterbeschäftigte Denkverweigerer kotzen sich aus.
Wen meinst du damit?
Zitat:
Wenn das so ist, dann muß man etweder die Arbeitszeit passend begrenzen oder regelmäßig die Masken tauschen. Meines Wissens praktizieren genau das die Handwerker, für die ursprünglich die Normen FFP2 und FFP3 entwickelt wurden.
Maskentausch... wieder einer, der nichts begreift: Die Erhöhung des Atemwiderstandes durch die Maske ist der limitierende Faktor. Um die Lunge des Maskenträgers zu schonen, deshalb sind Tragedauer und Pausen ohne Maske vorgeschrieben.
Schnullibacke schrieb:
Zitat:
Wenn das so ist, dann muß man etweder die Arbeitszeit passend begrenzen oder regelmäßig die Masken tauschen. Meines Wissens praktizieren genau das die Handwerker, für die ursprünglich die Normen FFP2 und FFP3 entwickelt wurden.
Maskentausch... wieder einer, der nichts begreift: Die Erhöhung des Atemwiderstandes durch die Maske ist der limitierende Faktor. Um die Lunge des Maskenträgers zu schonen, deshalb sind Tragedauer und Pausen ohne Maske vorgeschrieben.
Du meinst, das Tragen einer FFP2-Maske an sich ist gesundheitsschädlich von den ersten Minuten an? Wie kann man dann aber einen Zeitraum von ca. anderthalb Stunden (die zulässigen Zeiten sind nicht überall exakt dieselben) durchhalten?

Ich dachte bisher, daß die langsam aber unaufhaltsam fortschreitende Durchfeuchtung die Probleme schafft: Nachlassen der Filterwirkung, Anhäufen von Unerwünschtem UND zunehmende Atemerschwernis?
kmueller schrieb:
Schnullibacke schrieb:
Zitat:
Wenn das so ist, dann muß man etweder die Arbeitszeit passend begrenzen oder regelmäßig die Masken tauschen. Meines Wissens praktizieren genau das die Handwerker, für die ursprünglich die Normen FFP2 und FFP3 entwickelt wurden.
Maskentausch... wieder einer, der nichts begreift: Die Erhöhung des Atemwiderstandes durch die Maske ist der limitierende Faktor. Um die Lunge des Maskenträgers zu schonen, deshalb sind Tragedauer und Pausen ohne Maske vorgeschrieben.
Du meinst, das Tragen einer FFP2-Maske an sich ist gesundheitsschädlich von den ersten Minuten an? Wie kann man dann aber einen Zeitraum von ca. anderthalb Stunden (die zulässigen Zeiten sind nicht überall exakt dieselben) durchhalten?

Ich dachte bisher, daß die langsam aber unaufhaltsam fortschreitende Durchfeuchtung die Probleme schafft: Nachlassen der Filterwirkung, Anhäufen von Unerwünschtem UND zunehmende Atemerschwernis?
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 04.04.21 17:02.
Gehe bitte nicht von bekanntermaßen aus! - erst Recht nicht bei mit-heißer-Nadel-gestrickten Coronaverordnungen. Diese Verordnung [www.berlin.de] gilt z.B. noch nicht, dies betrifft u.a. die nächtl. Ausgangsbeschränkungen, Kita-Schließungen etc.. Nicht nur auf der Berliner Homepage wird bewusst gelogen, auch verschiedene Medien übernehmen fast immer ungeprüft irgendwelche Aussagen, erst recht, wenn die vom Bürgermeister kommen.

Fakt ist: eine Verordnung ist frühestens 1 Tag nach Veröffentlichung im Gesetz- und Verordnungsblatt [www.berlin.de] rechtswirksam. Die auf der Berliner Homepage veröffentlichte Verordnung [www.berlin.de] mit Stand 1. April gilt noch nicht! Somit gilt nach wie vor die Version vom 30.03.2021. Die "Dritte Verordnung zur Änderung der Zweiten SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 1. April 2021" ist eben noch nicht juristisch wirksam verkündet.

Die Rechtsgrundlagen sollten eigentlich auch Kontrollettis, Ordnungsamtsmitarbeiter, Polizei etc. kennen. Vom gemeinen Bürger wird schließlich auch rechtskonformes Verhalten erwartet, obwohl die Taktfrequenz der Verordnungen(die ungültige ist erst die 39. in Berlin) für einen Normalo nicht beherrschbar ist! Damit glaube ich kaum an durchsetzbare Ordnungsgeldforderungen, auch wenn seltenst einer wegen 10 - 20 € streiten wird.

Auch @#$%&ereien, wie z.B. die Verordnung vom 23.3., die eigentlich noch den Gründonnerstagsfeiertag beinhalten sollte, wurde klammheimlich ohne diesen auf einem Sonnabend(!), den 27.3. ohne jegliches Tamtam vollkommen überraschend veröffentlicht. Dass da offenbar beim Datum und Inhalt betrogen wurde, macht diese aber nicht automatisch unwirksam. Hintergrund: Wenn die nicht gekommen wäre, gäbe es 2 verordnungsfreie Tage, da die damals geltende am 28. ausgelaufen wäre und die nächste bereits zum 31. März öffentlich angekündigt wurde ...
Micha
Schnullibacke schrieb:
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.
Nach der vielen Polemik in den Beiträgen zuvor schreibt endlich mal einer den Sachverhalt richtig schreibt, danke.
Ich darf Deine Ausführungen noch ergänzen: Die oben genannte maximale Tragezeit darf höchsten in zwei Schichten nach einander erfolgen, danach mindestens einen Tag Ruhe und dann wieder zwei Schichten.

Und das ganze nach betriebsärztlicher Untersuchung!

Wer es nachlesen möchte, siehe hier Seite 147, Pkt 5.1.3: [publikationen.dguv.de]

Und ganz nebenbei, diese Regeln gelten für alle Arbeitnehmer in Deutschland während der Arbeitszeit, egal welche Firma.
Die 2. Sars-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin, gültig ab 02.04.2021 ( [www.berlin.de] ) baut im § 4 völlig korrekt auf diese oben genannten Bestimmungen auf.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 09:12.
Hallo!

Vielen Dank für die Links! Sie sind sehr aufschlußreich.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser
Hallo!

Die Maskenpflicht im ÖPNV wird in Berlin abgeändert. Kinder bis zum Vortag des 14. Geburtstag benötigen, auch für die Benutzung von U-Bahn, Straßenbahn und Bus, nur noch eine normale OP-Maske: [www.bz-berlin.de].

Der ÖPNV wird im Beitrag nicht erwähnt, wird aber analog entsprechend angepasst.

Kai-Uwe, der "Cottbuser"

Mit freundlichen Grüßen

Der Cottbuser




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 13.04.21 18:53.
seku1886 schrieb:
Schnullibacke schrieb:
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.
Nach der vielen Polemik in den Beiträgen zuvor schreibt endlich mal einer den Sachverhalt richtig schreibt, danke.
Ich darf Deine Ausführungen noch ergänzen: Die oben genannte maximale Tragezeit darf höchsten in zwei Schichten nach einander erfolgen, danach mindestens einen Tag Ruhe und dann wieder zwei Schichten.

Und das ganze nach betriebsärztlicher Untersuchung!


Wer es nachlesen möchte, siehe hier Seite 147, Pkt 5.1.3: [publikationen.dguv.de]

Und ganz nebenbei, diese Regeln gelten für alle Arbeitnehmer in Deutschland während der Arbeitszeit, egal welche Firma.
Die 2. Sars-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin, gültig ab 02.04.2021 ( [www.berlin.de] ) baut im § 4 völlig korrekt auf diese oben genannten Bestimmungen auf.
Dann hätte medizinisches Personal aber verdammt oft "Zwangsfrei" und wir würde nicht unter anderem über Fachkräftemangel im Bereich der Pflege reden. Bitte gehe in die Politik und bewirb dich als nächster Bundesminister für Gesundheit.
Du hast es immer noch nicht verstanden! Medizinisches Personal trägt eben KEINE FFP2-Masken! Auch wenn die Medien dir das immer weiß machen wollen.
Fischermann
Mahlzeit,

Fischermann schrieb:
Du hast es immer noch nicht verstanden! Medizinisches Personal trägt eben KEINE FFP2-Masken! Auch wenn die Medien dir das immer weiß machen wollen.
Fischermann
Als Krankenpfleger kann ich das für den Zeitraum vor der Covid 19 Pandemie und aktuell während bestätigen. Ausnahmen bestätigen die Regel (vor wie während).

Dank Herrn Bundesminister für Gesundheit, hat medizinisches Personal eh keine Erfahrung mit Pandemien.
Nun ja, Regelmäßig MRSA, meist im Winter Novo. Pat. Isolieren/ Quarantäne ect.. Aber wir erfinden momentan alles neu. 🤢
SES schrieb:
seku1886 schrieb:
Schnullibacke schrieb:
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.
Nach der vielen Polemik in den Beiträgen zuvor schreibt endlich mal einer den Sachverhalt richtig schreibt, danke.
Ich darf Deine Ausführungen noch ergänzen: Die oben genannte maximale Tragezeit darf höchsten in zwei Schichten nach einander erfolgen, danach mindestens einen Tag Ruhe und dann wieder zwei Schichten.

Und das ganze nach betriebsärztlicher Untersuchung!


Wer es nachlesen möchte, siehe hier Seite 147, Pkt 5.1.3: [publikationen.dguv.de]

Und ganz nebenbei, diese Regeln gelten für alle Arbeitnehmer in Deutschland während der Arbeitszeit, egal welche Firma.
Die 2. Sars-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin, gültig ab 02.04.2021 ( [www.berlin.de] ) baut im § 4 völlig korrekt auf diese oben genannten Bestimmungen auf.
Dann hätte medizinisches Personal aber verdammt oft "Zwangsfrei" und wir würde nicht unter anderem über Fachkräftemangel im Bereich der Pflege reden. Bitte gehe in die Politik und bewirb dich als nächster Bundesminister für Gesundheit.
Was soll dieses Geschrei? Lies mal die Empfehlungen der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie die Stellungnahme des RKI zur Maskenfrage. Die FFP2-Maske stammt nicht aus dem medizinischen Bereich und ist auch noch nicht für Anwendungen im medizinischen Bereich geprüft worden.
Ich muß täglich, und das seit 40 Jahren, zur Ausübung meines Berufes eine medizinische Maske tragen, habe also durchaus Ahnung und Erfahrung. Und als Arbeitgeber muss ich sehr wohl den Arbeitsschutz für meine Mitarbeiter beachten. Mir wäre neu, dass bei Pflegepersonal etwas anderes gilt und der dortige Arbeitgeber Anweisungen zum Maskentragen gibt, die den berufsgenossenschaftlichen Empfehlungen widersprechen. Handelt das Pflegepersonal jedoch gegen die Arbeitsschutzanweisungen des Arbeitgebers, so tut es das auf eigene Verantwortung.
Also, nicht so weit aus dem Fenster lehnen...
Schnullibacke schrieb:
SES schrieb:
seku1886 schrieb:
Schnullibacke schrieb:
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.
Nach der vielen Polemik in den Beiträgen zuvor schreibt endlich mal einer den Sachverhalt richtig schreibt, danke.
Ich darf Deine Ausführungen noch ergänzen: Die oben genannte maximale Tragezeit darf höchsten in zwei Schichten nach einander erfolgen, danach mindestens einen Tag Ruhe und dann wieder zwei Schichten.

Und das ganze nach betriebsärztlicher Untersuchung!


Wer es nachlesen möchte, siehe hier Seite 147, Pkt 5.1.3: [publikationen.dguv.de]

Und ganz nebenbei, diese Regeln gelten für alle Arbeitnehmer in Deutschland während der Arbeitszeit, egal welche Firma.
Die 2. Sars-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin, gültig ab 02.04.2021 ( [www.berlin.de] ) baut im § 4 völlig korrekt auf diese oben genannten Bestimmungen auf.
Dann hätte medizinisches Personal aber verdammt oft "Zwangsfrei" und wir würde nicht unter anderem über Fachkräftemangel im Bereich der Pflege reden. Bitte gehe in die Politik und bewirb dich als nächster Bundesminister für Gesundheit.
Was soll dieses Geschrei? Lies mal die Empfehlungen der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie die Stellungnahme des RKI zur Maskenfrage. Die FFP2-Maske stammt nicht aus dem medizinischen Bereich und ist auch noch nicht für Anwendungen im medizinischen Bereich geprüft worden.
Ich muß täglich, und das seit 40 Jahren, zur Ausübung meines Berufes eine medizinische Maske tragen, habe also durchaus Ahnung und Erfahrung. Und als Arbeitgeber muss ich sehr wohl den Arbeitsschutz für meine Mitarbeiter beachten. Mir wäre neu, dass bei Pflegepersonal etwas anderes gilt und der dortige Arbeitgeber Anweisungen zum Maskentragen gibt, die den berufsgenossenschaftlichen Empfehlungen widersprechen. Handelt das Pflegepersonal jedoch gegen die Arbeitsschutzanweisungen des Arbeitgebers, so tut es das auf eigene Verantwortung.
Also, nicht so weit aus dem Fenster lehnen...
Zum aus dem Fenster lehnen: da habe ich als Krankenpfleger kein Kopfweh und bleibe dabei.

Mir ist von keinem Arbeitger bekannt, einen derartigen Schutz der Arbeitnehmer/ -rinnen umzusetzen oder gar einzufordern. Egal ob Krankenhaus, stationäre Pflegeeinrichtung oder Ambulante Pflege. Im Gegenteil, es wird (wenn) immer mit Eigenschutz argumentiert. Vorrausgesetz "Mundschutz" und Handschuhe ect. stehen überhaupt zur Verfügung.

Weise oder weiß?

geschrieben von: PeterK

Datum: 14.04.21 05:33

Hallo Fischermann,

was hat denn die Weisheit mit der weißen Farbe zu tun?

Gruß

Peter




1-mal bearbeitet. Zuletzt am 14.04.21 05:33.
SES schrieb:
Schnullibacke schrieb:
SES schrieb:
seku1886 schrieb:
Schnullibacke schrieb:
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.
Nach der vielen Polemik in den Beiträgen zuvor schreibt endlich mal einer den Sachverhalt richtig schreibt, danke.
Ich darf Deine Ausführungen noch ergänzen: Die oben genannte maximale Tragezeit darf höchsten in zwei Schichten nach einander erfolgen, danach mindestens einen Tag Ruhe und dann wieder zwei Schichten.

Und das ganze nach betriebsärztlicher Untersuchung!


Wer es nachlesen möchte, siehe hier Seite 147, Pkt 5.1.3: [publikationen.dguv.de]

Und ganz nebenbei, diese Regeln gelten für alle Arbeitnehmer in Deutschland während der Arbeitszeit, egal welche Firma.
Die 2. Sars-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Landes Berlin, gültig ab 02.04.2021 ( [www.berlin.de] ) baut im § 4 völlig korrekt auf diese oben genannten Bestimmungen auf.
Dann hätte medizinisches Personal aber verdammt oft "Zwangsfrei" und wir würde nicht unter anderem über Fachkräftemangel im Bereich der Pflege reden. Bitte gehe in die Politik und bewirb dich als nächster Bundesminister für Gesundheit.
Was soll dieses Geschrei? Lies mal die Empfehlungen der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie die Stellungnahme des RKI zur Maskenfrage. Die FFP2-Maske stammt nicht aus dem medizinischen Bereich und ist auch noch nicht für Anwendungen im medizinischen Bereich geprüft worden.
Ich muß täglich, und das seit 40 Jahren, zur Ausübung meines Berufes eine medizinische Maske tragen, habe also durchaus Ahnung und Erfahrung. Und als Arbeitgeber muss ich sehr wohl den Arbeitsschutz für meine Mitarbeiter beachten. Mir wäre neu, dass bei Pflegepersonal etwas anderes gilt und der dortige Arbeitgeber Anweisungen zum Maskentragen gibt, die den berufsgenossenschaftlichen Empfehlungen widersprechen. Handelt das Pflegepersonal jedoch gegen die Arbeitsschutzanweisungen des Arbeitgebers, so tut es das auf eigene Verantwortung.
Also, nicht so weit aus dem Fenster lehnen...
Zum aus dem Fenster lehnen: da habe ich als Krankenpfleger kein Kopfweh und bleibe dabei.

Mir ist von keinem Arbeitger bekannt, einen derartigen Schutz der Arbeitnehmer/ -rinnen umzusetzen oder gar einzufordern. Egal ob Krankenhaus, stationäre Pflegeeinrichtung oder Ambulante Pflege. Im Gegenteil, es wird (wenn) immer mit Eigenschutz argumentiert. Vorrausgesetz "Mundschutz" und Handschuhe ect. stehen überhaupt zur Verfügung.
Es ist halt schlecht, wenn man nicht richtig lesen kann! In meiner Praxis wird grundsätzlich auf den Arbeitsschutz geachtet, das ergibt sich aus meinem Posting weiter oben. Und persönliche Erfahrungen mit COVID-19 habe ich auch mehr, als genug, auch das unterscheidet uns. Bei mir gibt es deshalb auch keine Spielerei mit der Angst vor Ansteckung mehr.
Auf Grund meiner ärztlichen Kompetenz und persönlichen Erfahrung maße ich mir also folgende eigene Meinung an: Durch das kritiklose, unkontrollierte Tragen von FFP2-Masken durch Laien mit der Begründung des Infektionsschutzes wird mehr gesundheitlicher Schaden, als Nutzen angerichtet. Das Arbeitsschutzmittel FFP2-Maske kann seine volle Schutzwirkung nur bei bestimmungsmäßigem Gebrauch entfalten, hierfür ist ggf. Auch eine fachliche Unterweisung notwendig. Gegenwärtig beobachtet man in der Praxis sehr häufig eine fehlerhafte Anwendung und Nutzung der Atemmasken, deshalb wird leider dadurch das eigentliche Ziel der Unterbrechung der Virus-Übertragungswege häufig verfehlt.
Ich meine, das Thema ist nun ausreichend beleuchtet und die Diskussion sollte wieder zum eigentlichen Sinn dieses Forums zurück kehren.

Re: Weise oder weiß?

geschrieben von: Fischermann

Datum: 14.04.21 07:20

Das gleiche wie FFP2 mit Medizin. Im Ernst: Ich habe extra drauf geachtet, aber dann hat die Rechtschreibprüfung zugeschlagen.
Gruß
Fischermann
Mahlzeit,

Schnullibacke schrieb:
"Es ist halt schlecht, wenn man nicht richtig lesen kann!"

Ich gehe mal davon aus, das dieser Satz als Aussage gedacht ist und nicht als "Befehl" bzw. "Anweisung". Demnach gehört an den Satzschluss ein: ".".

Schnullibacke schrieb:
"In meiner Praxis wird grundsätzlich auf den Arbeitsschutz geachtet, das ergibt sich aus meinem Posting weiter oben."

So automatisch ergibt sich das nicht, da eben nicht von einer eigenen Praxis die Rede ist. Deine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich glücklich Schätzen, wenn du als Arbeitgeber den Arbeitsschutz, BG-Richtlinien ect. einhältst. Meine Erfahrungen dazu habe ich ja schon geschrieben.

Schnullibacke schrieb:
"Und persönliche Erfahrungen mit COVID-19 habe ich auch mehr, als genug, auch das unterscheidet uns."
Hier unterstellst du mir, ich hätte im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit noch keinen Kontakt mit COVID-19 gehabt. Woher nimmst du diese Erkenntnis?

Schnullibacke schrieb:
"Bei mir gibt es deshalb auch keine Spielerei mit der Angst vor Ansteckung mehr."

Es gab hier bei DSO so viele Diskussionen zum Thema COVID-19. Warum kam nicht ein einziges mal ein sachlich, fachlich Fundiertes alle quer Denker Ansätze beseitigendes Posting im Januar, Februar oder März 2020?

Schnullibacke schrieb:
"Auf Grund meiner ärztlichen Kompetenz und persönlichen Erfahrung maße ich mir also folgende eigene Meinung an:"

Nichts gegen eine eigene Meinung. Nichts gegen deine Kompetenzen als Arzt. Aber sich selber was anmaßen ist doch schon sehr Arrogant.

Schnullibacke schrieb:
"Durch das kritiklose, unkontrollierte Tragen von FFP2-Masken durch Laien mit der Begründung des Infektionsschutzes wird mehr gesundheitlicher Schaden, als Nutzen angerichtet."

Woher soll der Laie wissen wie er sich in einer Pandemie zu verhalten hat? Dank der Aussage von Hr. Spahn zum Anfang der Pandemie: "Unser medizinisches Personal weiß eh nicht wie es sich verhalten soll." (Ach wie? MRSA-> Quarantäne/ Isolation; Novo -> Quarantäne/ Isolation; ect.), schaute der Laie auf die Bundesregierung, die wiederum alles auf die Landesregierungen abschob. Nach und nach warf man diverse Masken auf den Markt, überlies jedoch das Anlegen und Tragen dem Laien.
Ich weiß nicht, warum man in Deutschland immer alles neu erfinden muss. Hätte man zu Beginn der Pandemie 2020 das Infektionsschutzgesetz umgesetzt, verständlich Maßnahmen eben dieses Gesetzes angewendet und umgesetzt, hätten wir evtl. das Problem nicht mehr. Wenn man sich jedoch in einem Staat mit Amtssprache Deutsch hinter Englischen Begriffen verstecken muss, was will man da erwarten?

Schnullibacke schrieb:
"Das Arbeitsschutzmittel FFP2-Maske kann seine volle Schutzwirkung nur bei bestimmungsmäßigem Gebrauch entfalten, hierfür ist ggf. Auch eine fachliche Unterweisung notwendig."

Ja, im Rahmen der beruflichen Ausbildung theoretisch wie auch praktisch. Das sieht nur die ach so kompetente Bundesregierung nicht vor. Woher sollen die das auch wissen.
Und in Apotheken die das wissen, wird man nicht beraten. Finde den Fehler ... .

Schnullibacke schrieb:
"Gegenwärtig beobachtet man in der Praxis sehr häufig eine fehlerhafte Anwendung und Nutzung der Atemmasken, deshalb wird leider dadurch das eigentliche Ziel der Unterbrechung der Virus-Übertragungswege häufig verfehlt."

Woher soll der Laie es denn wissen? Von noch Bundesmutti?

Schnullibacke schrieb:
"Ich meine, das Thema ist nun ausreichend beleuchtet und die Diskussion sollte wieder zum eigentlichen Sinn dieses Forums zurück kehren."

Dem schließe ich mich an und wundere mich überhaupt nichts mehr. Ich bin nur noch Enttäuscht 😒.

Re: Weise oder weiß?

geschrieben von: SES

Datum: 14.04.21 16:04

Fischermann schrieb:
Das gleiche wie FFP2 mit Medizin. Im Ernst: Ich habe extra drauf geachtet, aber dann hat die Rechtschreibprüfung zugeschlagen.
Gruß
Fischermann
Ich liebe es, wenn die EDV mitdenkt:
- bei jeder neuen Zeile wird automatisch das erste Wort groß geschrieben,
- biste ein tick zu lange auf einer Taste wird aus "s" fix "ß",
- und, und, und
Schnullibacke schrieb:
kmueller schrieb:
Ich dachte bisher, daß die langsam aber unaufhaltsam fortschreitende Durchfeuchtung die Probleme schafft: Nachlassen der Filterwirkung, Anhäufen von Unerwünschtem UND zunehmende Atemerschwernis?
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.
Nimmt denn die Erschwernis beim Einatmen kontinuierlich zu, indem sich die Filter mit Staub aus der Luft zusetzen? Wenn das so ist, wäre das Tragen einer solchen Maske im Zug oder Flugzeug aus Corona-Gründen nicht mehr identisch mit dem Tragen am staubigen Arbeitsplatz.

Das Thema interessiert mich, weil ich mir schon beim Aufkommen der Pandemie eine Packung gut passender FFP2-Masken zugelegt habe für den Fall, daß ich in dieser Zeit doch mal fliegen muß (dann mit ein- bis zweimaligem Maskenwechsel zwischen Beginn und Ende der Tour). Zum Glück ließ sich das Fliegen bisher vermeiden, aber es könnte ja noch...

(das alles nur unter dem Gesichtspunkt 'Eigenschutz'; daß FFP2-Masken relevant zum Fremdschutz beitragen, habe ich nie geglaubt).
kmueller schrieb:
Schnullibacke schrieb:
kmueller schrieb:
Ich dachte bisher, daß die langsam aber unaufhaltsam fortschreitende Durchfeuchtung die Probleme schafft: Nachlassen der Filterwirkung, Anhäufen von Unerwünschtem UND zunehmende Atemerschwernis?
Die Atembehinderung, also ein schwereres ein- und ausatmen, besteht von der ersten Minute an. Natürlich tun Durchfeuchtung und verlust der elektrostatischen Aufladung noch ihr übriges, aber Hauptgrund für die Zeitbeschränkung ist die Erhöhung des Atemwiderstandes. Und die Zeiten sind in der entsprechenden Arbeitsschutzregel definiert. 75 Minuten, Pause (ohne Bedeckung) dazwischen 30 Minuten und maximal 5 Tragezyklen am Tag.
Nimmt denn die Erschwernis beim Einatmen kontinuierlich zu, indem sich die Filter mit Staub aus der Luft zusetzen? Wenn das so ist, wäre das Tragen einer solchen Maske im Zug oder Flugzeug aus Corona-Gründen nicht mehr identisch mit dem Tragen am staubigen Arbeitsplatz.

Das Thema interessiert mich, weil ich mir schon beim Aufkommen der Pandemie eine Packung gut passender FFP2-Masken zugelegt habe für den Fall, daß ich in dieser Zeit doch mal fliegen muß (dann mit ein- bis zweimaligem Maskenwechsel zwischen Beginn und Ende der Tour). Zum Glück ließ sich das Fliegen bisher vermeiden, aber es könnte ja noch...

(das alles nur unter dem Gesichtspunkt 'Eigenschutz'; daß FFP2-Masken relevant zum Fremdschutz beitragen, habe ich nie geglaubt).
Ja, es gibt Unterschiede zwischen den Masken zum Arbeiten mit Staubbelastung (da gibt es Abstufen u. a. wegen Asbest), Masken zum Schutz bei Arbeiten in Kälteanlagen sowie denen die eine mögliche Übertragung von Mikroorganismen (Viren, Bakterien, Pilze, ...) verringern können.

Dies ist in den jeweiligen UVV der BGs geregelt.

Mich wundert gerade, das die Bunde(s)regierung keine Masken aus dem Baumarkt empfohlen hat 😁.

FFP2-Maske in der Pflege

geschrieben von: MD 612

Datum: 14.04.21 17:26

Schnullibacke schrieb:
SES schrieb:
Dann hätte medizinisches Personal aber verdammt oft "Zwangsfrei" und wir würde nicht unter anderem über Fachkräftemangel im Bereich der Pflege reden.
Lies mal die Empfehlungen der zuständigen Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege sowie die Stellungnahme des RKI zur Maskenfrage.
Dann lies Du bitte die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen, in deren Geltungsbreich m.W. @SES arbeitet. Die schreibt für Beschäftigte in Pflegeheimen, in der ambulanten Pflege und in der Tagespflege klar und deutlich FFP2-Masken vor.

Gruß Peter

Richte dein Gesicht immer zur Sonne und die Schatten werden hinter dich fallen.
Walt Whitman (1819-1892), amerikanischer Dichter
Als Bewohner eines Pflegeheims bekomme ich die FFP2 gratis. Ich bin zwar auf Grund meiner Behinderung von der Pflicht befreit aber lieber den Rüssrlschoner als die Seuche ins Heim zu schleppen und die 30 Minuten kann man ertragen.

Liebe Leute,

Bleibt gesund und wenn es geht daheim!
Also hier in Österreich darf man schon lange nur noch eine FFP2 tragen. Ich pendel (leider momentan nur noch) 2-3x pro Woche mit dem Zug zur Arbeit. Da habe ich auch die Maske 45 Minuten auf der Zugfahrt plus bis zu 10 Minuten am Bahnsteig wartend auf, pro Richtung wohlgemerkt. Da habe ich null Probleme damit.

Mein einziges Problem mit der Maske ist, dass man sie im Gegensatz zu einem Schal/Bandana nach der Benutzung in eine Hosentasche steckt und ich somit jeden Tag die alte Maske wegen berufsbedingten Dreckablagerungen (Öl, Holz) wegschmeißen kann. Das Bandana konnte man Waschen und wenn ich die Druckerkarte gesucht hatte, war es nicht in der Hosentasche. Die FFP2-Maske ist das schon.

Wenn ich mal zum Zug renne und schnaufend in den Zug einsteige, geht das auch mit FFP2 ohne große Probleme. Luft bekomme ich trotzdem genug. Und einen schnelleren Zug nahm ich früher ohne Maske genauso lieber wie ich selbiges heute mit Maske tue, nur wegen dem Zeitgewinn. Da ist ein "Aber die Maske" nur eine Ausrede.