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Die fußläufige Nähe einiger Linienabschnitte zum Rhein kann man auf heutigen KVB-Plänen auch schon nicht erkennen. Aber ja, das sollte man mal neu aufnehmen.

Mir gefällt die kreisrunde Darstellung. Leider nur fehlen ohne S-Bahnen und Regionalzuglinien wichtige Netzverknüpfungen, so daß es allein dafür überall wieder einen zweiten, vollständigen Plan braucht. Da dieser dann aber wohl anders aufstrukturiert wäre sehe ich nicht unerhebliche Orientierungsprobleme beim Abgleich beider Aushänge. Zumal es in Stadtbahnen ja auch schon die segmentierten Haltestellenketten kleinerer Linienbündel gibt.

Vielleicht fällt dem Designer noch eine Idee ein, wie man den großen Bahnverkehr (S, Regio) durch eine dezente Farbe (generell grau?) unter das KVB-Netz legen könnte und dabei Lesbarkeit/Erkennbarkeit gut präsentiert, das KVB-Kreisnetz sich davon farblich gut abhebt.

Gruß, Olaf

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Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."
Kreisdarstellung für Ringe, Gürtel und Gotenring in Deutz finde ich auch ok, aber das Kölner Tunnel-H in der Innenstadt muss als solches erkennbar sein.
Die DB-Stecken sollte gradlinig und verlaufen, der Westring ist auch ein Bogen, die Linien nach Bonn Neuss und Aachen radial dazu.
Alibizugpaar schrieb:
Vielleicht fällt dem Designer noch eine Idee ein, wie man den großen Bahnverkehr (S, Regio) durch eine dezente Farbe (generell grau?) unter das KVB-Netz legen könnte
Und genau das sollte man nicht tun. Die S-Bahnlinien gehören mit jeweils eigener Farbe integriert, so wie das in Berlin, Hamburg etc. auch geht. Andernfalls braucht man, so wie heute einen separaten S-Bahnplan, das kann es ja nun nicht sein.

Siehe: [de.wikipedia.org]
Das "H" ist doch ein Planer-Fetisch! Als Fahrgast habe ich das nie als solches wahrgenommen!
Klaus Groß schrieb:
Das "H" ist doch ein Planer-Fetisch! Als Fahrgast habe ich das nie als solches wahrgenommen!
Man kann selbstverständlich darüber streiten, wie weit sich ein schematischer Plan von den tatsächlichen Gegebenheiten entfernen darf, solange es der Übersicht dient. Ja, Ring- und Radiallinien sind für Köln charakteristisch, aber einen nicht bestehenden Innenstadtring vorzugaukeln, ist dann doch aus meiner Sicht etwas zu frei interpretiert. Mag sein, dass ich dazu zu wenig Sinn für Kunst habe.

Re: [K] Designentwurf eines Studenten für den KVB-Netzplan

geschrieben von: def

Datum: 04.04.21 09:33

cinéma schrieb:
Alibizugpaar schrieb:
Vielleicht fällt dem Designer noch eine Idee ein, wie man den großen Bahnverkehr (S, Regio) durch eine dezente Farbe (generell grau?) unter das KVB-Netz legen könnte
Und genau das sollte man nicht tun. Die S-Bahnlinien gehören mit jeweils eigener Farbe integriert, so wie das in Berlin, Hamburg etc. auch geht. Andernfalls braucht man, so wie heute einen separaten S-Bahnplan, das kann es ja nun nicht sein.

Siehe: [de.wikipedia.org]
Kein Informationsmedium wird dadurch besser, dass man versucht, möglichst viele Informationen hineinzupressen, und die dann auch noch nicht mal zu priorisieren. Die einfache, dezente (aber vorhandene!) Darstellung von Regional- und S-Bahn-Strecken (und ggf. U-Bahnstrecken) auf dem Netzplan des Stadtverkehrs ist in vielen Städten üblich, z.B. in Hannover, Berlin (beim Straßenbahnnetz), in allen Netzplänen des VBB, in Leipzig, Dresden, Stuttgart und München (beim Tramnetz) - und das ist ja auch sinnvoll: man sieht, dass es die Schnellverbindungen gibt, auch, von wo nach wo, für Details gibt es aber dann einen eigenen Netzplan. Und das ist ja auch in Ordnung so.

Was ist denn daran so schlimm, dass es zwei Netzpläne gibt? Wer die Müllerstraße 25 oder die nächste Aldi-Filiale sucht, wird ja auch nicht auf dem Stadtbahnnetz fündig.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!

Re: [K] Designentwurf eines Studenten für den KVB-Netzplan

geschrieben von: def

Datum: 04.04.21 09:39

Alibizugpaar schrieb:
Leider nur fehlen ohne S-Bahnen und Regionalzuglinien wichtige Netzverknüpfungen, so daß es allein dafür überall wieder einen zweiten, vollständigen Plan braucht. Da dieser dann aber wohl anders aufstrukturiert wäre sehe ich nicht unerhebliche Orientierungsprobleme beim Abgleich beider Aushänge. Zumal es in Stadtbahnen ja auch schon die segmentierten Haltestellenketten kleinerer Linienbündel gibt.

Vielleicht fällt dem Designer noch eine Idee ein, wie man den großen Bahnverkehr (S, Regio) durch eine dezente Farbe (generell grau?) unter das KVB-Netz legen könnte und dabei Lesbarkeit/Erkennbarkeit gut präsentiert, das KVB-Kreisnetz sich davon farblich gut abhebt.
Ja, idealerweise ist das Bahnnetz in genau dem gleichen Schema im Stadtbahnnetz hinterlegt, wie es auf dem eigenen Plan auftaucht - das erleichtert die Orientierung ungemein. Berlin ist ja nicht oft Vorbild, aber in dieser Hinsicht ist das wirklich gut gelöst: im Straßenbahnnetz (pdf) ist das Schnellbahnnetz (pdf) grau hinterlegt, und das in nahezu identischer Darstellung - nur bei der S3 Richtung Erkner musste man einen kleinen Kompromiss eingehen. Wenn man beide Pläne nebeneinander legt, kann man sich so schnell orientieren.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!
Ja doch, kann man machen. Siehe Busliniennetzplan der KVB: Busse haben farbige Linien, das Stadtbahnnetz ist durch dünne schwarze Linien integriert, steht in der Auffälligkeit aber hinter den Bussen zurück.

Gruß, Olaf

(,“)
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Zufallsbegegnung auf dem Bahnsteig: Kleiner Sohnemann fragt den Vater, was das da oben für Kabel über dem Gleis seien. "Das ist die Energieschnur. Die zieht den Zug..."
def schrieb:
Kein Informationsmedium wird dadurch besser, dass man versucht, möglichst viele Informationen hineinzupressen, und die dann auch noch nicht mal zu priorisieren. Die einfache, dezente (aber vorhandene!) Darstellung von Regional- und S-Bahn-Strecken (und ggf. U-Bahnstrecken) auf dem Netzplan des Stadtverkehrs ist in vielen Städten üblich, z.B. in Hannover, Berlin (beim Straßenbahnnetz), in allen Netzplänen des VBB, in Leipzig, Dresden, Stuttgart und München (beim Tramnetz) - und das ist ja auch sinnvoll: man sieht, dass es die Schnellverbindungen gibt, auch, von wo nach wo, für Details gibt es aber dann einen eigenen Netzplan. Und das ist ja auch in Ordnung so.

Was ist denn daran so schlimm, dass es zwei Netzpläne gibt? Wer die Müllerstraße 25 oder die nächste Aldi-Filiale sucht, wird ja auch nicht auf dem Stadtbahnnetz fündig.
In Berlin sind U-Bahn und S-Bahn in einem Plan kombiniert, genauso wie in Hamburg.
Da in Köln die Stadtbahn genau die Aufgaben hat, die in Berlin und Hamburg die U-Bahn hat, wäre es übertragen durchaus sinnvoll, Stadtbahn und S-Bahn gleichwertig auf einem Plan zu vereinen.

Re: [K] Designentwurf eines Studenten für den KVB-Netzplan

geschrieben von: Kars

Datum: 04.04.21 15:22

Ich würde mir wünschen, dass man die S-Bahn Linien wie in Hamburg und Berlin mit den Farblichen unterschieden darstellt, sprich jede Linie hat seine eigene Farbe
cinéma schrieb:
def schrieb:
Kein Informationsmedium wird dadurch besser, dass man versucht, möglichst viele Informationen hineinzupressen, und die dann auch noch nicht mal zu priorisieren. Die einfache, dezente (aber vorhandene!) Darstellung von Regional- und S-Bahn-Strecken (und ggf. U-Bahnstrecken) auf dem Netzplan des Stadtverkehrs ist in vielen Städten üblich, z.B. in Hannover, Berlin (beim Straßenbahnnetz), in allen Netzplänen des VBB, in Leipzig, Dresden, Stuttgart und München (beim Tramnetz) - und das ist ja auch sinnvoll: man sieht, dass es die Schnellverbindungen gibt, auch, von wo nach wo, für Details gibt es aber dann einen eigenen Netzplan. Und das ist ja auch in Ordnung so.

Was ist denn daran so schlimm, dass es zwei Netzpläne gibt? Wer die Müllerstraße 25 oder die nächste Aldi-Filiale sucht, wird ja auch nicht auf dem Stadtbahnnetz fündig.
In Berlin sind U-Bahn und S-Bahn in einem Plan kombiniert, genauso wie in Hamburg.
Da in Köln die Stadtbahn genau die Aufgaben hat, die in Berlin und Hamburg die U-Bahn hat, wäre es übertragen durchaus sinnvoll, Stadtbahn und S-Bahn gleichwertig auf einem Plan zu vereinen.
Warum vergleichst Du zwar die Kölner Stadtbahn mit der Berliner und Hamburger U-Bahn, nicht aber die Kölner S-Bahn mit der Berliner und Hamburger S-Bahn? Die letzteren beiden haben erheblich mehr Halte im Stadtgebiet und damit eine größere innerstädtische Funktion als die Kölner S-Bahn. Daher ist es dort sinnvoller beides gleichwertig in einem Netzplan zu haben als es in Köln wäre. Hier haben S-Bahn und Stadtbahn zu unterschiedliche Funktionen, dann könnte man auch genauso gut im Busnetz die Stadtbahnlinien alle einzeln darstellen, wäre nicht mehr und erst recht nicht weniger vorteilhaft.
Linie21 schrieb:
cinéma schrieb:
def schrieb:
Kein Informationsmedium wird dadurch besser, dass man versucht, möglichst viele Informationen hineinzupressen, und die dann auch noch nicht mal zu priorisieren. Die einfache, dezente (aber vorhandene!) Darstellung von Regional- und S-Bahn-Strecken (und ggf. U-Bahnstrecken) auf dem Netzplan des Stadtverkehrs ist in vielen Städten üblich, z.B. in Hannover, Berlin (beim Straßenbahnnetz), in allen Netzplänen des VBB, in Leipzig, Dresden, Stuttgart und München (beim Tramnetz) - und das ist ja auch sinnvoll: man sieht, dass es die Schnellverbindungen gibt, auch, von wo nach wo, für Details gibt es aber dann einen eigenen Netzplan. Und das ist ja auch in Ordnung so.

Was ist denn daran so schlimm, dass es zwei Netzpläne gibt? Wer die Müllerstraße 25 oder die nächste Aldi-Filiale sucht, wird ja auch nicht auf dem Stadtbahnnetz fündig.
In Berlin sind U-Bahn und S-Bahn in einem Plan kombiniert, genauso wie in Hamburg.
Da in Köln die Stadtbahn genau die Aufgaben hat, die in Berlin und Hamburg die U-Bahn hat, wäre es übertragen durchaus sinnvoll, Stadtbahn und S-Bahn gleichwertig auf einem Plan zu vereinen.
Warum vergleichst Du zwar die Kölner Stadtbahn mit der Berliner und Hamburger U-Bahn, nicht aber die Kölner S-Bahn mit der Berliner und Hamburger S-Bahn? Die letzteren beiden haben erheblich mehr Halte im Stadtgebiet und damit eine größere innerstädtische Funktion als die Kölner S-Bahn. Daher ist es dort sinnvoller beides gleichwertig in einem Netzplan zu haben als es in Köln wäre. Hier haben S-Bahn und Stadtbahn zu unterschiedliche Funktionen, dann könnte man auch genauso gut im Busnetz die Stadtbahnlinien alle einzeln darstellen, wäre nicht mehr und erst recht nicht weniger vorteilhaft.
Weil die S-Bahn Köln immer mehr innerstädtische Funktionen übernimmt. Das ist auch so und das ist auch gewollt, um die KVB zu entlasten.
Die Kölner S-Bahn hat 26 (?) Haltepunkte auf Kölner Stadtgebiet und es sollen in den nächsten Jahren noch 10-15 weitere dazu kommen. Das ist zwar weit entfernt vom Berliner Luxus, ist aber auf jeden Fall genug, dass man diesem monozentrischen Schnellbahnsystem eine innerstädtische Funktion attestieren muss.

Dementsprechend wäre es auch logisch und wünschenswert, die S-Bahn-Linien farblich übersichtlich und gleichwertig im Netzplan darzustellen.

Köln ist auch nicht London, so unübersichtlich ist das Kölner Netz nicht, erst recht nicht in der Kreis-Darstellung.
Linie21 schrieb:
Warum vergleichst Du zwar die Kölner Stadtbahn mit der Berliner und Hamburger U-Bahn, nicht aber die Kölner S-Bahn mit der Berliner und Hamburger S-Bahn? Die letzteren beiden haben erheblich mehr Halte im Stadtgebiet und damit eine größere innerstädtische Funktion als die Kölner S-Bahn. Daher ist es dort sinnvoller beides gleichwertig in einem Netzplan zu haben als es in Köln wäre. Hier haben S-Bahn und Stadtbahn zu unterschiedliche Funktionen, dann könnte man auch genauso gut im Busnetz die Stadtbahnlinien alle einzeln darstellen, wäre nicht mehr und erst recht nicht weniger vorteilhaft.
Sowohl S-Bahn wie Stadtbahn haben innerstädtische und regionale Funktionen. Vergleich mal bspw. die künftige S10 mit der Stadtbahn 16. Die S10, also die heutige S11 zwischen Bergisch Gladbach und Worringen, ist viel städtischer als eine 16 von Köln bis nach Bad Godesberg.

Wenn Du Dich an den Beispielen Berlin und Hamburg störst, kannst Du aber auch gerne den Vergleich mit München ziehen.
Christoph L schrieb:
Gernot schrieb:
Es ist numal nicht überall möglich, alle wichtigen Ziele in den Haltestellennamen zu packen. Dann könnte man auch Dom/Hbf./Hohe Str. nehmen oder Ebertplatz/Eigelstein/Agnesviertel oder Zoo/Flora/Rheinseilbahn.

In Bonn gibt es das reichlich und ohne Sinn:
- Heussallee/Museumsmeile/WCCB
- Bonn-West/August Macke Haus
- Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn

Die Fußwege sind meist sehr lang zu den Attraktionen. Keine Ahnung, was die langen Haltestellennamen bezwecken sollen.
Nehmen wir doch mal Karlsruhe Screenshot_20210405-071718_Drive.jpg



2-mal bearbeitet. Zuletzt am 05.04.21 18:32.
cinéma schrieb:
Sowohl S-Bahn wie Stadtbahn haben innerstädtische und regionale Funktionen.
Joa, in sehr unterschiedlichen Ausmaßen.

Zitat:
Vergleich mal bspw. die künftige S10 mit der Stadtbahn 16. Die S10, also die heutige S11 zwischen Bergisch Gladbach und Worringen, ist viel städtischer als eine 16 von Köln bis nach Bad Godesberg.
Ich kenne keine künftige S10, wo hast Du die denn her? Also dann, ich folge Dir mal und vergleiche die heutige S11 zwischen Bergisch Gladbach und Worringen mit der 16. Da sehe ich (welch Überraschung) die größere Zahl an Halten in Köln immer noch auf der 16. Worauf willst Du also hinaus?

Kölnbahner schrieb:
Die Kölner S-Bahn hat 26 (?) Haltepunkte auf Kölner Stadtgebiet und es sollen in den nächsten Jahren noch 10-15 weitere dazu kommen. Das ist zwar weit entfernt vom Berliner Luxus, ist aber auf jeden Fall genug, dass man diesem monozentrischen Schnellbahnsystem eine innerstädtische Funktion attestieren muss.
Dass die S-Bahn auch eine innerstädtische Funktion hat, ist klar, nur eben eine weitaus geringere als die Stadtbahn. Ich hätte das auch gerne anders, aber muss mich da noch lange gedulden.

Zitat:
Dementsprechend wäre es auch logisch und wünschenswert, die S-Bahn-Linien farblich übersichtlich und gleichwertig im Netzplan darzustellen.
Über die Logik gleichwertiger Darstellung von Dingen, die nicht gleichwertig sind, lässt sich streiten. Einzelne Darstellung von mir aus, aber bitte nicht im selben Design wie die Stadtbahn. Der Fahrgast sollte sie auf dem Netzplan schon an mehr als nur der Liniennummer von der Stadtbahn unterscheiden können.
Es geht nicht um stumpfes Zählen von Stationen, sondern um die Funktion für den Stadtverkehr und die ist auf Verbindungen bspw. nach Chorweiler, Porz, Flughafen ganz klar vorhanden und auch essentiell. Eine S-Bahn nach Chorweiler ist z. B. mindestens gleichwertig mit der Stadtbahn dorthin, wenn nicht sogar wichtiger. Ebenso sieht es mit Porz aus. Zum Flughafen ist die S-Bahn weitgehend konkurrenzlos. Es ist von daher nicht einzusehen, warum die S-Bahn nicht gleichwertig auf dem Plan erscheint. In anderen Städten geht das schließlich auch. Wie gesagt: Nimm meinetwegen München als Beispiel!

Die S10 wird laut neuer NVR-Planung die Linie Worringen–Bergisch Gladbach sein.
cinéma schrieb:Zitat:
Es ist von daher nicht einzusehen, warum die S-Bahn nicht gleichwertig auf dem Plan erscheint. In anderen Städten geht das schließlich auch.
Hallo,

diese Diskussion ist doch sehr akademischer Natur. Entscheidend für einen Netzplan sollte doch der Nutzer für den einzelnen Fahrgast sein. Zur Orientierung ist es für diesen in Köln schon wichtig, ob er zur S-Bahn nach oben muss oder zur Stadtbahn im Tunnel oder Fahrbahnmitte (ja, es gibt auch eine Hochbahn in Köln und andere Stationen). Von daher ergibt es keinen Sinn, S-Bahn und Stadtbahn gleich darzustellen. Das muss nicht heißen, dass man sie nicht gleichwertig darstellen kann. Letzteres muss man aber auch abwägen, da der Takt bei der S-Bahn deutlich schlechter ist als bei der Stadtbahn. Somit könnte bei gleichwertiger Darstellung der Eindruck entstehen, dass man auch bei der S-Bahn ohne auf den Fahrplan zu schauen zum Bahnsteig kommen kann.

Hinzu kommt, dass die Kölner Stadtbahn eben immer noch ein Sammelsurium von Schnellbahnabschnitten (U-Bahn und Hochbahn), Vororteisenbahnstrecken, Unterpflasterstraßenbahn, ausgebauten Straßenbahnen auf besonderem und unabhängigem Bahnkörper sowie "echten" Straßenbahnstrecken ist. Sowohl in Berlin als auch in München bilden diese Straßenbahnen ein eigenes Netz und tauchen nicht auf dem S+U-Bahn-Plan auf. Ebenso die Metrobuslinien in Hamburg, die die eigentlich straßenbahn-/stadtbahnwürdigen Abschnitte dort bedienen.

Generell muss man bedenken, dass sich der Plan für Köln ebenso in die Darstellung des regionalen Netzes einfügt. Es sollte die gleiche grafische Sprache vorherrschen, damit der Fahrgast sich leichter orientieren kann. Hier finde ich, dass der VBB und Berlin das ziemlich gut gelöst haben. Wie schon geschrieben ist es für den Fahrgast ziemlich leicht, vom Straßenbahnplan über den U+S-Bahn-Plan hin zum Regionalverkehrsplan zu wechseln und sich zu orientieren.

Gruß
westring

Re: [K] Designentwurf eines Studenten für den KVB-Netzplan

geschrieben von: def

Datum: 06.04.21 09:29

cinéma schrieb:
Es geht nicht um stumpfes Zählen von Stationen, sondern um die Funktion für den Stadtverkehr und die ist auf Verbindungen bspw. nach Chorweiler, Porz, Flughafen ganz klar vorhanden und auch essentiell. Eine S-Bahn nach Chorweiler ist z. B. mindestens gleichwertig mit der Stadtbahn dorthin, wenn nicht sogar wichtiger. Ebenso sieht es mit Porz aus. Zum Flughafen ist die S-Bahn weitgehend konkurrenzlos. Es ist von daher nicht einzusehen, warum die S-Bahn nicht gleichwertig auf dem Plan erscheint. In anderen Städten geht das schließlich auch. Wie gesagt: Nimm meinetwegen München als Beispiel!
Nochmal: weil es mit zunehmender Dicht an unpriorisierten Informationen immer schwieriger wird, die entscheidende Information zu finden. Ein Netzplan muss nicht nur als A2-Faltblatt auf dem Küchentisch funktionieren, sondern auch im Fahrzeug an der Decke oder neben/über der Tür. Natürlich hat es Sinn, zusätzliche hochwertige Verbindungen dünn einzuzeichnen, aber wenn man jede S-Bahn-Linie einzeln einzeichnet, kann es recht schnell überladen werden - und die nächsten Fragen aufwerfen: wann man von Porz zum Hbf die S12 einzeichnet, wieso eigentlich nicht die Regionalzüge, die dort auch halten? Wieso zum Flughafen die S19 einzeichnen, aber nicht RE6 und RB27?

Und zu "sind im Stadtverkehr auch essentiell": Im Berliner Stadt- und Umlandverkehr sind Regionalzüge auch essentiell, z.B. zwischen Potsdam und dem Berliner Zentrum, obwohl nebenan die S-Bahn verkehrt. Dennoch sind sie nur als eine Linie eingezeichnet - aus gutem Grund, sonst hätte man auf der Stadtbahn mal eben zehn Striche nebeneinander. Ungefähr das würde auch auf der Hohenzollernbrücke haben. Anders als in Köln hat es in Berlin auch Sinn, die "Darstellungsgrenze" zwischen Regionalverkehr und Schnellbahnen zu ziehen, weil die S-Bahn eben von den Aufgaben her näher an der U-Bahn als am Regionalverkehr ist.

Ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht, wieso Du in Köln da eine so große Sache draus machst: ich finde, es ist auf einen Blick ersichtlich, dass es S-Bahn-Linien von Chorweiler, Porz und dem Flughafen ins Zentrum gibt und auch, welche es sind. Du tust ja so, als wären die S-Bahn-Linien überhaupt nicht oder nur unauffällig dünn im Plan eingezeichnet.

Es ist schon erstaunlich, dass sich die "Klartext"-Fraktion immer am meisten aufregt, wenn man Rassisten "Rassisten" nennt. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen! Mut zur Wahrheit!




2-mal bearbeitet. Zuletzt am 06.04.21 11:03.
Hallo,

Alibizugpaar schrieb:
Vielleicht fällt dem Designer noch eine Idee ein, wie man den großen Bahnverkehr (S, Regio) durch eine dezente Farbe (generell grau?) unter das KVB-Netz legen könnte und dabei Lesbarkeit/Erkennbarkeit gut präsentiert, das KVB-Kreisnetz sich davon farblich gut abhebt.
möglicherweise hat der Designer hier mitgelesen, denn die Rundschau hat genau so eine Variante heute in ihrem Artikel veröffentlicht:

https://www.rundschau-online.de/image/38262532/4x3/620/465/5fbd4c9bfe0c6814b4879a5a9667a2fe/Sq/konzentrischer-netzplan-kvb.jpg

Quelle: [www.rundschau-online.de]

Leider nur in dieser Auflösung verfügbar.

Gruß
Thoma
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