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Die KVB baut in Weidenpesch eine neue Abstellanlage für 64 Stadtbahnen. Die Abstellanlage wird voraussichtlich Mitte April den Betrieb aufnehmen.
Heute fanden Probefahrten auf der neuen Zulaufstrecke zwischen der Abstellanlage und dem Bahnübergang Simonskaul statt.
Unter anderem wurde dafür eine Dreifach-Traktion aus 4500ern verwendet.

zum Bauverlauf der Zulaufstrecke

https://live.staticflickr.com/65535/51014655025_c0c128f6be_b.jpg
Zulauf WDPA 30.03.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Die Dreifach-Traktion K4500 auf der neuen Zulaufstrecke zwischen Abstellanlage und Bahnübergang Simonskaul am 30.03.2021.

https://live.staticflickr.com/65535/51083941292_b82a6258af_b.jpg
Zulauf WDPA 30.03.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Die Dreifach-Traktion K4500 auf der neuen Zulaufstrecke zwischen Abstellanlage und Bahnübergang Simonskaul am 30.03.2021.

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Zulauf WDPA 30.03.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Die Dreifach-Traktion K4500 auf der neuen Zulaufstrecke zwischen Abstellanlage und Bahnübergang Simonskaul am 30.03.2021.

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Zulauf WDPA 30.03.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Die Dreifach-Traktion K4500 auf der neuen Zulaufstrecke zwischen Abstellanlage und Bahnübergang Simonskaul am 30.03.2021.

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Zulauf WDPA 30.03.2021 by Stadtbahnkoeln.de, auf Flickr
Die Dreifach-Traktion K4500 auf der neuen Zulaufstrecke zwischen Abstellanlage und Bahnübergang Simonskaul am 30.03.2021.

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1-mal bearbeitet. Zuletzt am 30.03.21 17:07.
Wow! Tolle Bilder wieder, Danke H. Vogelfänger. Dreifachtraktion, das wäre ein Traum für die Linie 1. Aber sind ja neue Niederflurwagen bestellt, freu mich drauf.
Wie immer vielen lieben Dank für deine Berichterstattung.
An den Anblick von Dreifachtraktionen könnte ich mich gewöhnen. 👀

Bahnübergangsüberwachungssignalwald ...

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 30.03.21 22:03

... könnte mir mal wer erklären, warum bei einem Bahnübergang - dem Simonskaul - ein Überwachungssignal und ein Wiederholer so dicht aufeinander stehen?

Mag ja sein, dass solche mal gerne übersehen werden ... Am Weg zur Mühle des Grafen ...

Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: cinéma

Datum: 31.03.21 06:45

Dieses Photo-Shooting ist eine ganz klare, wohl dosierte Ansage. Das ist der Standard, nach dem in Zukunft geplant werden muss. Irgendwelche straßenbündigen Hirngespinste sind schlicht „old-school“.


Flexity Swift schrieb:
Wie immer vielen lieben Dank für deine Berichterstattung.
An den Anblick von Dreifachtraktionen könnte ich mich gewöhnen. 👀
Hoffen wie mal auf den Ost-West-Tunnel!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 06:50.

Re: Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: TW337

Datum: 31.03.21 09:29

cinéma schrieb:
Dieses Photo-Shooting ist eine ganz klare, wohl dosierte Ansage. Das ist der Standard, nach dem in Zukunft geplant werden muss. Irgendwelche straßenbündigen Hirngespinste sind schlicht „old-school“.


Flexity Swift schrieb:
Wie immer vielen lieben Dank für deine Berichterstattung.
An den Anblick von Dreifachtraktionen könnte ich mich gewöhnen. 👀
Hoffen wie mal auf den Ost-West-Tunnel!
Dreifachtraktionen wird es nicht geben da 85,5 Meter laut Bo Strab nicht zulässig sind. 75 Meter Züge hätte die KVB schon seit 30 Jahren haben können. Dieses wurde jedoch mit der fadenscheinigen Ausrede das das nicht HW konform ist, verworfen.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 09:29.

Re: Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: luas3001

Datum: 31.03.21 09:37

Es sei denn, es gilt der 55(3) der BOStrab.

Pay the fare or pay the price.
LUAS

Re: Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: Kölnbahner

Datum: 31.03.21 09:45

Es würde mich nicht wundern, wenn der Dreifachzug zum Testen noch nicht einmal die Weichen des Anschlusses an die Linienstrecke testen durfte.

Aber auf einem Bild ist ja ein Männchen oder Frauchen in oranger Warnweste zu sehen. Vielleicht hat er/sie fahnenschwenkend den Verkehr auf der Neusser Str vor dem >75m-Zug gewarnt,so dass man im Schritttempo die Weichen befahren hat.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 31.03.21 09:47.

Re: Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: cd345

Datum: 31.03.21 10:07

Kölnbahner schrieb:
Es würde mich nicht wundern, wenn der Dreifachzug zum Testen noch nicht einmal die Weichen des Anschlusses an die Linienstrecke testen durfte.

Aber auf einem Bild ist ja ein Männchen oder Frauchen in oranger Warnweste zu sehen. Vielleicht hat er/sie fahnenschwenkend den Verkehr auf der Neusser Str vor dem >75m-Zug gewarnt,so dass man im Schritttempo die Weichen befahren hat.
machmal frage ich mich ob meine Texte tatsächlich so schwer zu verstehen sind. Der Zug ist nicht über die Neusser Straße gefahren.
Es fanden Probefahrten zwischen der Abstellanlage und dem Bahnübergang Simonskaul statt.

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Re: Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: Flexity Swift

Datum: 31.03.21 10:45

TW337 schrieb:
cinéma schrieb:
Dieses Photo-Shooting ist eine ganz klare, wohl dosierte Ansage. Das ist der Standard, nach dem in Zukunft geplant werden muss. Irgendwelche straßenbündigen Hirngespinste sind schlicht „old-school“.


Flexity Swift schrieb:
Wie immer vielen lieben Dank für deine Berichterstattung.
An den Anblick von Dreifachtraktionen könnte ich mich gewöhnen. 👀
Hoffen wie mal auf den Ost-West-Tunnel!
Dreifachtraktionen wird es nicht geben da 85,5 Meter laut Bo Strab nicht zulässig sind. 75 Meter Züge hätte die KVB schon seit 30 Jahren haben können.
Können wir bitte nicht schon wieder dieses Fass aufmachen? Es war einfach schön, einmal KVB-Fahrzeuge in Dreifachtraktion zu sehen, damit wollte ich keine Vorlage für diese längst totgeredete Diskussion geben..
Danke für die netten Bilder.

Ich würde gerne wissen, warum man diese Anlage gebaut hat. Hat man einen Mangel an Abstellplätzen oder sollen
andere Abstellplätze nicht mehr genutzt werden?

Hoffe man sicher die Stellplätze, nicht das die Bahnen vollgesaut werden.
Dreifachtraktionen in Köln - Sachen gibt‘s, die gibt‘s gar nicht!

Danke für die Bilder. ^^
thedaydreamer2 schrieb:
Danke für die netten Bilder.

Ich würde gerne wissen, warum man diese Anlage gebaut hat. Hat man einen Mangel an Abstellplätzen oder sollen
andere Abstellplätze nicht mehr genutzt werden?

Hoffe man sicher die Stellplätze, nicht das die Bahnen vollgesaut werden.
Die KVB hat zu wenig Platz, vor allem wenn der Fahrzeugpark weiter vergrößert werden soll. Keine Angst vor Vandalismus: Es ist das erste Mal seit vielen Jahrzehnten, dass sich die Abstellgleise in einer Halle befinden.

Re: Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: cinéma

Datum: 31.03.21 19:00

TW337 schrieb:
cinéma schrieb:
Dieses Photo-Shooting ist eine ganz klare, wohl dosierte Ansage. Das ist der Standard, nach dem in Zukunft geplant werden muss. Irgendwelche straßenbündigen Hirngespinste sind schlicht „old-school“.


Flexity Swift schrieb:
Wie immer vielen lieben Dank für deine Berichterstattung.
An den Anblick von Dreifachtraktionen könnte ich mich gewöhnen. 👀
Hoffen wie mal auf den Ost-West-Tunnel!
Dreifachtraktionen wird es nicht geben da 85,5 Meter laut Bo Strab nicht zulässig sind. 75 Meter Züge hätte die KVB schon seit 30 Jahren haben können. Dieses wurde jedoch mit der fadenscheinigen Ausrede das das nicht HW konform ist, verworfen.
Was sollen 75 m-Zügelchen auf einer Linie wie der 1 bringen? Die wären ja heute schon zu kurz. Auf der 1 würde man mit Sicherheit sogar 100 m-Züge voll bekommen.

Re: Photo-Shooting als Ansage

geschrieben von: Gernot

Datum: 31.03.21 19:50

Wie bereits geschrieben: Die Kölner Zuglängen-Diskussion wurde schon in mehreren Threads ausführlichst behandelt. Solange es keine neuen Argumente oder Informationen gibt, ist eine Wiederholung nur ermüdend, so schick eine Dreifachtraktion auch aussieht.

Ennä, watt sinn die lang -

geschrieben von: TBOAR (bt)

Datum: 31.03.21 21:12

- die sinn jo su unwahrscheinlich lang.

Würde der Horst Muys so von sich geben.

Rechtsrheinisch - kein Problem.

Linksrheinisch - egal ob mit oder mit ohne Tunnel - bis zum Tunnel müssen sie ihren Weg nach, nee, besser nahebei Melaten finden. Weil, da liegt dr Muys.
Also Stadtbahnvorlaufbetrieb oder so oder so ähnlich

Wenn sich denn ein Tunnel rechnet, so nach der Leistungsphase 3, könnte sich da was verändern. Langfristig.

Aber, so vom Anfang vom Ende des perspektivischen Tunnels bis nach Weiden West ist ein langer Weg.
Bis nach Junkersdorf - Schleife - sind ja die Achtachser in Doppeltraktion gefahren.
Mit ein bischen "Stadtgestaltung" schaffen wir es, die Bim auch bis dahin zu bekommen.

Dann, aber dann kommt die Herausforderung - die Strecke dahinter, dezimeter genau eigepasst an die K 4000.
Da sitzt nix, was jedehnt werden kann.

Da ist nix mit Stadtgestaltung zu erreichen - Überwege, Überfahrten, Abbiegespuren und müssen völlig neu kreiert werden.

Ob mit dä BÄMMES op dr Eins sehen werden. Mir und dr Muys ....

"Probefahrt" von 300m?

geschrieben von: Kölnbahner

Datum: 31.03.21 22:29

cd345 schrieb:
Kölnbahner schrieb:
Es würde mich nicht wundern, wenn der Dreifachzug zum Testen noch nicht einmal die Weichen des Anschlusses an die Linienstrecke testen durfte.

Aber auf einem Bild ist ja ein Männchen oder Frauchen in oranger Warnweste zu sehen. Vielleicht hat er/sie fahnenschwenkend den Verkehr auf der Neusser Str vor dem >75m-Zug gewarnt,so dass man im Schritttempo die Weichen befahren hat.
machmal frage ich mich ob meine Texte tatsächlich so schwer zu verstehen sind. Der Zug ist nicht über die Neusser Straße gefahren.
Es fanden Probefahrten zwischen der Abstellanlage und dem Bahnübergang Simonskaul statt.
Ach so, nur bis zum Bahnübergang Simonskaul und nicht weiter als bis dahin. Das erschien mir so kurz, dass ich wie selbstverständlich davon ausgegangen bin, dass man über den Bahnübergang drüber fährt
Na, dann frag ich mich aber ein bißchen, inwiefern man das überhaupt als "Probefahrt" bezeichnen kann. Viel mehr als drei Zuglängen ausrücken und wieder einrücken kann das ja nicht sein (300m?). Klingt dann mehr wie ankoppeln, vorziehen und zurück.
Auch erschließt sich mir dann der Sinn dann nicht ganz, wenn man bei einer "Probefahrt" an einer neuen Anschlussstelle noch nicht einmal die Weichen testet.
Dann ging es um die Weichen an der Abstellanlage?
Oder nur darum, mal eine hübsche Dreifachtraktion fotografieren zu lassen?

Re: "Probefahrt" von 300m?

geschrieben von: Christoph L

Datum: 01.04.21 08:32

In besonderen Fällen ist es durchaus zulässig, die maximal zulässige Zuglänge im Straßenverkehr zu überschreiten. Wenn eine Doppeltraktion fahruntüchtig liegen bleibt oder defekt überführt werden soll, z. B. von Bonn nach Köln, geschieht dies öfter aus Traktionsgründen mit einem weiteren Doppelzug. Solche Vierwagenzüge sind dann über 100 m lang. Planmäßig im Personenverkehr dürfen solche Gespanne dagegen nicht fahren.

Re: "Probefahrt" von 300m?

geschrieben von: cd345

Datum: 01.04.21 10:24

Kölnbahner schrieb:
cd345 schrieb:
Kölnbahner schrieb:
Es würde mich nicht wundern, wenn der Dreifachzug zum Testen noch nicht einmal die Weichen des Anschlusses an die Linienstrecke testen durfte.

Aber auf einem Bild ist ja ein Männchen oder Frauchen in oranger Warnweste zu sehen. Vielleicht hat er/sie fahnenschwenkend den Verkehr auf der Neusser Str vor dem >75m-Zug gewarnt,so dass man im Schritttempo die Weichen befahren hat.
machmal frage ich mich ob meine Texte tatsächlich so schwer zu verstehen sind. Der Zug ist nicht über die Neusser Straße gefahren.
Es fanden Probefahrten zwischen der Abstellanlage und dem Bahnübergang Simonskaul statt.
Ach so, nur bis zum Bahnübergang Simonskaul und nicht weiter als bis dahin. Das erschien mir so kurz, dass ich wie selbstverständlich davon ausgegangen bin, dass man über den Bahnübergang drüber fährt
Na, dann frag ich mich aber ein bißchen, inwiefern man das überhaupt als "Probefahrt" bezeichnen kann. Viel mehr als drei Zuglängen ausrücken und wieder einrücken kann das ja nicht sein (300m?). Klingt dann mehr wie ankoppeln, vorziehen und zurück.
Auch erschließt sich mir dann der Sinn dann nicht ganz, wenn man bei einer "Probefahrt" an einer neuen Anschlussstelle noch nicht einmal die Weichen testet.
Dann ging es um die Weichen an der Abstellanlage?
Oder nur darum, mal eine hübsche Dreifachtraktion fotografieren zu lassen?
Mit einer Dreifach-Traktion könnte beispielsweise die Belastung eines Unterwerks geprüft werden.

Ich wüsste nicht das die Definition „Probefahrt“ etwas mit der Länge der zurück gelegten Strecke zu tun hat.

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Re: "Probefahrt" von 300m?

geschrieben von: DGS-Fotograf

Datum: 02.04.21 16:09

Kölnbahner schrieb:
Oder nur darum, mal eine hübsche Dreifachtraktion fotografieren zu lassen?

Irgendwie klingt dieser Satz nach Neid.

Gruß
Paul

http://paul-zimmer.de/pzsites/ban6.jpg

75 m-Züge sind indiskutabel

geschrieben von: cinéma

Datum: 06.04.21 06:38

So sieht das übrigens in einer anderen Millionenstadt mit ähnlichen Fahrzeugen wie in Köln aus:

[www.bahnbilder.de]

U6 in Wien, Vierfachtraktionen in der HVZ alle 2,5 Minuten.
Es geht also nicht um entweder lange Züge oder dichter Takt, wie manch einer in Köln Züge mit 75 m durch eine Taktverdichtung durchsetzen möchte. Nein, wir sind hier nicht in einer Stadt mit 500.000 Einwohnern, wo solch eine Entweder-Oder-Entscheidung möglich wäre, wir sind hier in einer anderen Gewichtsklasse, hier sind dichter Takt und lange Züge angesagt. Natürlich ist Wien größer als Köln, aber in Wien werden auch Vierfachtraktionen gefahren, in Köln geht es um Dreifachtraktionen. Wobei auf der Kölner Ost-West-Stadtbahn langfristig auch der Bedarf von Vierfachtraktionen denkbar wäre.

Re: 75 m-Züge sind indiskutabel

geschrieben von: Gernot

Datum: 06.04.21 10:26

cinéma schrieb:
So sieht das übrigens in einer anderen Millionenstadt mit ähnlichen Fahrzeugen wie in Köln aus:

[www.bahnbilder.de]

U6 in Wien, Vierfachtraktionen in der HVZ alle 2,5 Minuten.
Es geht also nicht um entweder lange Züge oder dichter Takt, wie manch einer in Köln Züge mit 75 m durch eine Taktverdichtung durchsetzen möchte. Nein, wir sind hier nicht in einer Stadt mit 500.000 Einwohnern, wo solch eine Entweder-Oder-Entscheidung möglich wäre, wir sind hier in einer anderen Gewichtsklasse, hier sind dichter Takt und lange Züge angesagt. Natürlich ist Wien größer als Köln, aber in Wien werden auch Vierfachtraktionen gefahren, in Köln geht es um Dreifachtraktionen. Wobei auf der Kölner Ost-West-Stadtbahn langfristig auch der Bedarf von Vierfachtraktionen denkbar wäre.
Nur dass die Wiener U6 zwar mit Straßenbahnfahrzeugen befahren wird, aber von der Trassenführung eine U-Bahn ist. Und 110 m lange U-Bahnzüge sind nicht weiter bemerkenswert, die gibt es in vielen Städten. Von daher hinkt das Beispiel gewaltig.
Aber, lieber Cinema, auch wenn du gerne das alte Fass neu anschlägst: Dieses Thema haben wir hier schon zig Mal durchgekaut und solange es keine neuen Informationen oder Argumente gibt, sollten wir es sein lassen. Es langweilt doch etwas.

Re: 75 m-Züge sind indiskutabel

geschrieben von: cinéma

Datum: 06.04.21 15:57

Dass die Trassenführung in Wien unabhängig ist, ist keine Frage, aber der Bedarf bestimmt schließlich die Parameter, was gebraucht wird, muss gebaut/umgebaut werden.

Sieh meinen Beitrag einfach als Ergänzung zu dem mittlerweile vollkommen überkommenen und daher unbrauchbaren 75 m-Einwand weiter oben!

Re: 75 m-Züge sind indiskutabel

geschrieben von: Christoph L

Datum: 06.04.21 18:51

cinéma schrieb:
Dass die Trassenführung in Wien unabhängig ist, ist keine Frage, aber der Bedarf bestimmt schließlich die Parameter, was gebraucht wird, muss gebaut/umgebaut werden.

Sieh meinen Beitrag einfach als Ergänzung zu dem mittlerweile vollkommen überkommenen und daher unbrauchbaren 75 m-Einwand weiter oben!
Eine Doppeltraktion aus zwei achtachsigen Fahrzeugen mit Abmessungen der Saarbahn hat 90 Prozent des Platzangebotes des fotografierten Zuges aus drei Fahrzeugen der Serie 4500. Nicht geschätzt, nicht Bauchgefühl, sondern berechnet. Aber man gibt sich mit 66 Prozent zufrieden.