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[AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: bahnplaner

Datum: 23.02.21 09:51

Hallo!

Bei der Jahrespressekonferenz der Wiener Linien wurde auch bekannt, daß heuer zu den 18 in Betrieb stehenden D weitere 24 hinzukommen werden.

Da ja nur mehr wenige E1 fahren (vorwiegend auf den transdanubischen Linien 25 u. 26), ist damit zu rechnen, daß zu Beginn der Sommerferien die Düwag-Klassiker endgültig Geschichte sind.

2 Fragen hätte ich:
1. Werden auch die beiden E1 der Vienna Ring Tram in absehbarer Zeit (durch Umbau von E2) ersetzt?
2. Sind heuer bereits auch E2 von Abstellung betroffen?

für Antwort dankt der bahnplaner

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: 4076

Datum: 23.02.21 10:27

Besser wäre es wohl, anstelle der E2 die ältesten ULF auszumustern.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: kami

Datum: 23.02.21 11:14

Bei dem aktuellen Liefertempo fast zu erwarten. Die bestellten D reichen ja noch nicht, um alle E1/2 abzustellen; von Ausbau (Strecken, Bedienfrequenz, ...) für mehr Angebot noch gar nicht zu reden. Der (Aus)Bau der U5 wird bis 2028 keine Freisetzung von Straßenbahnfahrzeugen in nennenswerter Zahl ermöglichen. Endgültige Ablösung der E2 muss die nächste Generation übernehmen, was wohl parallel zu den ULFs stattfinden kann.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: Froschmaul

Datum: 23.02.21 21:29

Zum Thema 24 D->
Der Witz war gut!
Wir haben bald März und bislang kam in 2021 lediglich 319 (und selbst der ist noch nicht im Einsatz)...von 320 existiert bislang noch nicht viel...

Die VRT wird zumindest vorerst weiterhin mit E1 fahren (sobald wieder genügend Frequenz gegeben ist [derzeit ist sie nicht in Betrieb]).
Was passieren wird sobald bei 4866 und 4867 die Frist fällig ist wird erst entschieden (das ist in 02/2023 und 06/2023)
Von den noch verbliebenen E1 (4549, 4552, 4554, 4774, 4780, 4784, 4808, 4844, 4858, 4861 und 4862) sind Morgens an Schultagen in der Regel 9 bis 10 auf den Linien 25, 26 und 30 im Einsatz (ganztägig fahren 2 bis 4 und Nachmittags 4 bis 7). Aufgeteilt sind diese Morgens in der Regel auf 25 (2 bis 3), 26 (5 bis 7) und 30 (0 bis 1 [wenn dann meist auf Umlauf 30-06]).


E2+c5 werden in 2021 wohl kaum ausgemustert, da ja ab 30.05.2021 aufgrund der U-Bahn Ersatzlinie E2 der Fahrzeugbedarf steigt!

Mit viel Bauchweh wird man heuer bis auf 4866 und 4867 die E1+c4 komplett ausmustern können!



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 23.02.21 21:42.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: Tramateur

Datum: 23.02.21 21:58

4076 schrieb:
Besser wäre es wohl, anstelle der E2 die ältesten ULF auszumustern.
Die Wiener Linien sind allerdings kein Museumsbetrieb.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: DAVIDG

Datum: 24.02.21 08:00

Es mag schon sein, dass die E2 weniger störungsanfällig sind, aber die ULF haben nun einmal die besseren Einstiegsverhältnisse und das ist, was beim Fahrgast zieht und Bedeutung hat.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: kami

Datum: 24.02.21 12:57

Tramateur schrieb:
Die Wiener Linien sind allerdings kein Museumsbetrieb.
Mit Blick auf den Fahrzeugpark der Straßenbahn sind sie genau das: E1 sind konzeptionell im pensionsfähigen Alter. Die waren praktisch schon zum Zeitpunkt der Beschaffung (bis 1976) technisch und moralisch nicht mehr ganz frisch. Noch schlimmer die E2: Beginn der Beschaffung, als DUEWAG die Fertigung des Originals beendete. Selbst der Nachfolger des Typs Mannheim (die Stadtbahnwagen M/N) waren schon raus aus der Fertigung, als Wien noch immer den E2 beschaffte; also Museumsfahrzeuge ab Werk eingesetzt. Dazu die verschlafene Chance, Niederflurbeiwagen zu beschaffen.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: 4076

Datum: 24.02.21 18:03

Tramateur schrieb:
4076 schrieb:
Besser wäre es wohl, anstelle der E2 die ältesten ULF auszumustern.
Die Wiener Linien sind allerdings kein Museumsbetrieb.
Das ist nicht das Thema. Mir ging es um den schlechten Zustand etlicher ULFs.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: Kalle Grabowski

Datum: 24.02.21 18:37

kami schrieb:
Tramateur schrieb:
Die Wiener Linien sind allerdings kein Museumsbetrieb.
Mit Blick auf den Fahrzeugpark der Straßenbahn sind sie genau das: E1 sind konzeptionell im pensionsfähigen Alter. Die waren praktisch schon zum Zeitpunkt der Beschaffung (bis 1976) technisch und moralisch nicht mehr ganz frisch. Noch schlimmer die E2: Beginn der Beschaffung, als DUEWAG die Fertigung des Originals beendete. Selbst der Nachfolger des Typs Mannheim (die Stadtbahnwagen M/N) waren schon raus aus der Fertigung, als Wien noch immer den E2 beschaffte; also Museumsfahrzeuge ab Werk eingesetzt. Dazu die verschlafene Chance, Niederflurbeiwagen zu beschaffen.
- oder Niederflurmittelteile einzubauen, Krakau zeigt mit dem Umbau der E6, was auch in Wien vor etlichen Jahren möglich gewesen wäre. Stattdessen beschränkten sich die Modernisierungen beim E2 auf dem späten Ersatz der störanfälligen Schaltwerke durch Choppersteuerungen, Ersatz der zuletzt ebenso störanfälligen Brosebänder durch LED-Anzeigen und die Montage der absolut weltbesten und optisch wirklich hervorragend integrierten Außenspiegel

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: Bernhard Martin

Datum: 25.02.21 07:35

4076 schrieb:
Das ist nicht das Thema. Mir ging es um den schlechten Zustand etlicher ULFs.

Hier ist doch die entscheidende Frage "Wer trifft diese Aussage?" Sollte sie aus dem Hause WL kommen, wäre ich vorsichtig. WL, Politiker und Bombardier haben auch eine geringe Verfügbarkeit der ULFs behauptet, um so das Terrain für die Auftragsvergabe an Bombardier zu bereiten. In ihrer Kampagne gegen die ULFs haben nur gefließentlich unterschlagen, dass es die Anweisung gab, die Kilometerleistungen der ULFs zu drosseln, weil sie sonst vorfristig zur HU gemusst hätten, womit die famöse Zentralwerkstätte jedoch überfordert gewesen wäre...

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: Bernhard Martin

Datum: 25.02.21 07:39

Kalle Grabowski schrieb:
kami schrieb:
Tramateur schrieb:
Die Wiener Linien sind allerdings kein Museumsbetrieb.
Mit Blick auf den Fahrzeugpark der Straßenbahn sind sie genau das: E1 sind konzeptionell im pensionsfähigen Alter. Die waren praktisch schon zum Zeitpunkt der Beschaffung (bis 1976) technisch und moralisch nicht mehr ganz frisch. Noch schlimmer die E2: Beginn der Beschaffung, als DUEWAG die Fertigung des Originals beendete. Selbst der Nachfolger des Typs Mannheim (die Stadtbahnwagen M/N) waren schon raus aus der Fertigung, als Wien noch immer den E2 beschaffte; also Museumsfahrzeuge ab Werk eingesetzt. Dazu die verschlafene Chance, Niederflurbeiwagen zu beschaffen.
- oder Niederflurmittelteile einzubauen, Krakau zeigt mit dem Umbau der E6, was auch in Wien vor etlichen Jahren möglich gewesen wäre. Stattdessen beschränkten sich die Modernisierungen beim E2 auf dem späten Ersatz der störanfälligen Schaltwerke durch Choppersteuerungen, Ersatz der zuletzt ebenso störanfälligen Brosebänder durch LED-Anzeigen und die Montage der absolut weltbesten und optisch wirklich hervorragend integrierten Außenspiegel
Noch mehr: Man hätte auch die Fahrgasträume der E1, c3, c4, E2 und c5 modernisieren können. Das ist trotz der absehbaren langen Einsatzzeit unterblieben, fast so als hätte man den Geist der 1960er bzw. 1970er Jahren konservieren wollen...

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: 4076

Datum: 25.02.21 12:00

Bernhard Martin schrieb:
4076 schrieb:
Das ist nicht das Thema. Mir ging es um den schlechten Zustand etlicher ULFs.

Hier ist doch die entscheidende Frage "Wer trifft diese Aussage?" Sollte sie aus dem Hause WL kommen, wäre ich vorsichtig. WL, Politiker und Bombardier haben auch eine geringe Verfügbarkeit der ULFs behauptet, um so das Terrain für die Auftragsvergabe an Bombardier zu bereiten. In ihrer Kampagne gegen die ULFs haben nur gefließentlich unterschlagen, dass es die Anweisung gab, die Kilometerleistungen der ULFs zu drosseln, weil sie sonst vorfristig zur HU gemusst hätten, womit die famöse Zentralwerkstätte jedoch überfordert gewesen wäre...
Nein, so war/ist es nicht. Es war der Rechnungshof, der nach einer Untersuchung der WL die geringe Verfügbarkeit der ULF aufgrund vieler Schadfälle und die deutlich höheren Wartungskosten anprangerte. Das ist Fakt, da braucht man nicht den WL, Politikern oder Bombardier etwas unterstellen.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: kami

Datum: 25.02.21 16:49

Bernhard Martin schrieb:
WL, Politiker und Bombardier haben auch eine geringe Verfügbarkeit der ULFs behauptet, um so das Terrain für die Auftragsvergabe an Bombardier zu bereiten.
Weshalb hätten die WL gegen SIEMENS arbeiten sollen? Die haben die Kisten gemeinsam zum Fahren gebracht und waren für beide Seiten ein gutes Geschäft. Die WL hatten sogar noch eine offene Option von gut 100 Fahrzeugen, die man ganz gerne vollständig gezogen hätte. Allerdings sprach der Rechnungshofbericht samt beispielhafter Abstellzeiten zur Instandsetzung und allgemeiner Verfügbarkeit gegen weitere Fahrzeuge ähnlichen Aufbaus. Da brauchten/konnten die WL fachlich nichts finden, was für den ULF sprach und spricht.

Bernhard Martin schrieb:
In ihrer Kampagne gegen die ULFs haben nur gefließentlich unterschlagen, dass es die Anweisung gab, die Kilometerleistungen der ULFs zu drosseln, weil sie sonst vorfristig zur HU gemusst hätten, womit die famöse Zentralwerkstätte jedoch überfordert gewesen wäre...
Das spricht nicht gerade für die Fahrzeuge, wenn die Werkstatt damit überfordert ist: Entweder sind die Teile zu häufig defekt, der Austausch defekter Teile ist zu (arbeits)aufwändig, Ersatzteil nur mit langen Lieferzeiten zu erhalten, ... und/oder Probleme der Werkstätte selbst. Beim ULF war's ganz sicher eine geunde Mischung aus allen Gründen, aber keinesfalls die Werkstätte allein.

Der Griff ins (technische) Klo erfolgte jedoch gut 20 Jahre zuvor: Statt auf den NF-Standard von 300 mm Einstiegshöhe zu setzen, musste es unbedingt weniger sein. So passt bei den WL kein NF-Bus (mit ~ 300 mm Einstiegshöhe) passend an die Bahnsteigkante der Straßenbahn. Selbst dort, wo keine Straßenbahn hält, hat der Fahrgast die unnötige Stufe: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d5/80A_Praterstern_2.jpg
Weshalb Wien diesen unnötigen Einzelweg gehen musste und nun auf Jahre auf (adaptierte) Spezialfahrzeuge angewiesen ist, was sich die Hersteller ganz sicher vergüten lassen: ???

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: Bernhard Martin

Datum: 26.02.21 00:48

kami schrieb:
Weshalb hätten die WL gegen SIEMENS arbeiten sollen?
Weil die WL nicht unabhängig sind, sondern der Politik unterstehen. Die Fahrzeugwahl war eine politische Entscheidung.

kami schrieb:
Allerdings sprach der Rechnungshofbericht samt beispielhafter Abstellzeiten zur Instandsetzung und allgemeiner Verfügbarkeit gegen weitere Fahrzeuge ähnlichen Aufbaus. Da brauchten/konnten die WL fachlich nichts finden, was für den ULF sprach und spricht.
Nein, so war es nicht. Es wurde in der Öffentlichkeit pauschal behauptet, der ULF habe eine zu geringe Verfügbarkeit und sei deswegen ein schlechter Fahrzeugtyp. Bewusst verschwiegen wurde hingegen, dass es Anweisungen gab, die Laufleistungen der ULFs zu drosseln. Deshalb wurden insbesondere am Wochenende weniger ULFs eingesetzt als theoretisch möglich. Das drückte natürlich die prozentualen Wageneinsatz. Das ist nachzulesen.

kami schrieb:
Das spricht nicht gerade für die Fahrzeuge, wenn die Werkstatt damit überfordert ist:
Es spricht gegen die WL und ihr ständiges Getue, wie toll sie doch sind. Es geht nicht um Reparaturen, sondern um Hauptuntersuchungen. Für deren Terminierung gibt es zwei Kriterien: a) grundsätzlich nach 8 Jahren, b) vorfristig, wenn eine bestimmte Laufleistung erreicht wurde. Das gilt für alle Fahrzeugtypen, nicht nur für den ULF. Wie viele Niederflurwagen in anderen Städten auch wurden die ULFs häufiger eingesetzt als ursprünglich geplant, so dass sie schnell hohe Laufleistungen erreichten, die eine vorfristige HU zwingend erforderlich gemacht hätten. Die Zentralwerkstätte ist aber offensichtlich nicht so leistungsfähig, wie die Propaganda es gerne darstellt. Man wollte keine zusätzlichen Kapazitäten in der Zentralwerkstätte schaffen und hat lieber die Laufleistungen der ULF gedrosselt.

kami schrieb:
Der Griff ins (technische) Klo erfolgte jedoch gut 20 Jahre zuvor: Statt auf den NF-Standard von 300 mm Einstiegshöhe zu setzen, musste es unbedingt weniger sein. So passt bei den WL kein NF-Bus (mit ~ 300 mm Einstiegshöhe) passend an die Bahnsteigkante der Straßenbahn. (...)
Weshalb Wien diesen unnötigen Einzelweg gehen musste und nun auf Jahre auf (adaptierte) Spezialfahrzeuge angewiesen ist, was sich die Hersteller ganz sicher vergüten lassen: ???
Die Antwort ist ganz einfach: Der Wiener Denkmalschutz verbietet den Bau von Bahnsteigen, die höher sind als die Bürgersteige. Bei "Standardfahrzeugen" wäre somit auch an Bahnsteigen eine Stufe geblieben. Daher verfiel man auf die Idee mit dem ULF. (Es gibt noch mehr solcher fragwürdiger Vorschriften: So ist z.B. die maximale Fahrzeuglänge begrenzt, weil sich die Vorschriften an der Breite traditioneller Häuserblocks orientieren. Deshalb dürfen z.B. auf der SL 43 keine längeren Fahrzeuge als ULF-B eingesetzt werden, obwohl das Fahrgastaufkommen dies erfordern würde. Stattdessen entfernt man lieber einige Sitzplätze, um die Gesamtkapazität der ULF-B zu erhöhen.)

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: no-night

Datum: 26.02.21 12:25


Noch mehr: Man hätte auch die Fahrgasträume der E1, c3, c4, E2 und c5 modernisieren können. Das ist trotz der absehbaren langen Einsatzzeit unterblieben, fast so als hätte man den Geist der 1960er bzw. 1970er Jahren konservieren wollen...

Das hilft aber gegenüber Veralten und allgemeine Mangeln wenig. Die Krakauer Garnituren werden nur 1-2 Jahren seine Wiener Schwesterfahrzeugen überleben, die neuen Stadler-Niederflurfahrzeuge lösen sie (und die Konstal-Vierachser) in der ersten Reihe ab.

Dieses Alt-Ästhetik würde sonst in Wiener Flair bestens passen, und auch anderswo werden traditionsbewusstere Innenambiente verwendet. Problem ist eher, daß die Gepflegtheit aller Wiener Strassenbahnwagen in den letzten 10-15 Jahren stark nachgelassen ist. An den E2+c5 ist das irgendwie weniger zu spüren, aber die E1+c3/4 und die ULF's sehen erbärmlich aus. Besser wird's wahrscheinlich auch nicht mit den Flexity's, sie sind schon jetzt wortwörtlich grausam.



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 27.02.21 11:40.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: 4076

Datum: 26.02.21 13:51

B. Martin: Durch ständiges Wiederholen deiner Ansichten zu Wien werden deine Argumente nicht wahrer. Hast du dir schon mal in der Hauptwerkstätte der WL angesehen, wie aufwändig die Instandhaltung der ULF ist? Siemens ist der Haus- und Hoflieferant der WL und ÖBB, eine Auftragsvergabe an andere sind eher die Ausnahmen.

Re: [AT][W] Heuer schon E2-Abstellungen?

geschrieben von: kami

Datum: Heute, 14:37:57

Bernhard Martin schrieb:
Weil die WL nicht unabhängig sind, sondern der Politik unterstehen.
Genau deswegen (!) meine Frage! Die Verbindung zwischen der Stadt Wien (Politik) und der Industrie (SIEMENS) kann eigentlich nicht besser sein. Welche Grund gibt es, seiten Wien/WL SIEMENS ans Bein zu pinkeln?

Bernhard Martin schrieb:
Der Wiener Denkmalschutz verbietet den Bau von Bahnsteigen, die höher sind als die Bürgersteige.
Wirklich kein Argument zu blöd, um sich nicht ewig ein Bein zu stellen. Welches ist denn die vom Denkmalschutz akzeptierte Höhe? Die Straße vor meiner Tür wurde 2018 mit neuen Bordsteinkanten versehen. Der vorherige Zustand wäre was für den Denkmalschutz gewesen: Sickergraben statt Entwässerung in den Kanal. Nur war der Denkmalschutz nicht anwesend und niemand weiß von der Regelung. So schwank die Höhe der Bordsteinkante zwischen freundlichen 3cm und 32cm - feim säuberlich an den Steinen markiert. Selbstredend ist direkt vor den Türen die Höhe bei > 25cm statt einstellig, damit Rollifahrer, Kinderwagenschieber, Kranken-/Rettungsdienst, ... es ja nicht zu einfach haben.

Regelungen in historisch wertvoller Umgebung: in Gottes Namen. Aber doch nicht als Kostentreiber und permanenter Stolperstein für den ÖV.